Warum immer xeon ?

Gorfindel schrieb:
Auch wenn die Grafikkarte mal ausfallen sollte würd ich trotzdem net zum i7 greifen. Viele Mainboards haben doch nen Grafikchip aufm Board, dann nutzt man den halt solang bevor man 100 Euro mehr für den i7 ausgibt.

Sorry, aber die heutigen Boards haben keinen Grafikchip auf dem Board: Die sind alle in den CPUs drin. Deswegen muss man, wenn man eine CPU (wie die Xeon ohne der "5" an vierter Stelle der Bezeichnung) ohne interner Grafik kauft, eine externe Grafikkarte kaufen.

Ansonste hat es AdoK auf den Punkt gebracht.
 
@DOc_cR4Zy: Jip, der ist dann Preislich aber nicht mehr ganz so attraktiv. :)
 
Gorfindel schrieb:
Auch wenn die Grafikkarte mal ausfallen sollte würd ich trotzdem net zum i7 greifen. Viele Mainboards haben doch nen Grafikchip aufm Board, dann nutzt man den halt solang bevor man 100 Euro mehr für den i7 ausgibt. Oder kauft sich ne office karte für 10 Euro aufm gebrauchtmarkt.

Immer noch günstiger als den teuren i7


Sorry, aber die aktuellen Intel-Boards habe sicherlich keine Grafikchip on Board, die verwenden die iGPU der Intel-CPU. Grafikchip auf dem Board, das war früher mal. Wie kommst du denn auf die Idee.
 
tayna21 schrieb:
der preis mag ja noch ein sinnvolles argument sein, aber die igp würde ich eher als contra für den xeon nehmen. wenn die dedizierte mal abraucht (egal warum) hat man beim i7 zumindest die sicherheit, daß man weiterhin seinen pc nutzen kann..

Wie oft raucht schon eine Grafikkarte ab, und wenn dann haben viele wohl eh noch eine Gebrauchte rumliegen. Für jemand der nur einen PC hat, und auch keine Gebrauchtteile mag dies ein Argument sein, aber für alle anderen stellt dies kein Problem dar.
 
Der einzige Grund (iGPU außen vor, die gibts ja auch bei einigen Xeons), der eventuell für einen normalen, nicht übertaktbaren i7 sprechen könnte, ist der "klangvollere" Name des i7. Möglicherweise™ könnte der später mal etwas mehr Geld beim Wiederkauf bringen.

Das ist aber reine Spekulation meinerseits. :D
 
Wie geschrieben wurde, sollte die Wahl auf das K-Modell des i7 fallen wenn übertaktet werden soll. Es gibt aber noch Leute, die nicht übertakten wollen und trotzdem froh sind über jedes % Leistung ohne gleich auf einen 6-Kerner zu setzen (der ja wiederum weniger Single-Threadleistung hat). Für die wäre dann z.B. ein 4771 die richtige Wahl.

Klar bringt der dann nur wenige Prozent Mehrleistung, aber der Aufpreis entspricht ziemlich genau diesem Leistungsplus wenn man den Preis des gesamten PCs betrachtet. Die Frage ist halt ob man Anwendungen hat die wirklich von der höheren CPU Leistung profitieren oder ob nicht etwas anderes limitiert.

Quicksync wurde auch schon genannt als Vorteil bei der Videocodierung. Wobei man da auch den Xeon 1245v3 nehmen kann, der halt 100MHz weniger Turbotakt hat als ein i7 4770 und dafür 10€ günstiger ist. Ein Stromverbrauchs-Nachteil entsteht durch eine nichtbenutzte Grafikeinheit nicht - die ist in dem Fall ja powergated ;)

Letztlich muß man im konkreten Anwendungsszenario abwägen was Sinn macht. Von daher finde ich die pauschalen Empfehlungen für den Xeon die meistens gegeben werden bedenklich.
 
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