News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Ich danke herzlich für den Artikel. So habe ich auf meinem Low-End-Geo-Laptop lieber noch das 24.04 LTS installiert.
Win11 läuft darauf wie ein Sack Nüsse.
Ist ein Celeron N400 DualCore mit 4 GB Ram und 128er Festplatte. Ausgeliefert mit Win10, da lief es noch einigermaßen, dann kam Win11….
Jetzt mit Ubuntu 24.04 LTS ein Unterschied wie Tag und Nacht zu Win11 - man kann es wirklich kaum glauben 🙂
Wenn das Laptop in drei Jahren immer noch funktioniert, muss ich wahrscheinlich auf Lubuntu o. Ä. umsteigen.
 
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kelli schrieb:
Wenn das Laptop in drei Jahren immer noch funktioniert, muss ich wahrscheinlich auf Lubuntu o. Ä. umsteigen.
Genau. Vielleicht Xfce für den Übergang ... 🤓
 
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kelli schrieb:
Ist ein Celeron N400 DualCore mit 4 GB Ram und 128er Festplatte.
Keine SSD? - Das würde ich als allerestes ändern.

Und versuch mal, wie das deutsche LMDE (Livesystem) darauf läuft: Damit ist man unabhängig von allem was bei Ubuntu vielleicht noch passiert.

Linux-Guides.de macht viel zu LinuxMint (ob regulär oder die Debian-Edition ist dabri meisten nicht relevant), hat einen guten YouTube-Kanal und ein empfehlenswertes Forum.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Automerge Rückgängig gemacht)
Caramon2 schrieb:
Keine SSD? - Das würde ich als allerestes ändern.
Läuft doch jetzt wieder super, das Teil 😎 ich glaube, das ist tatsächlich verlöteter Flash-Speicher, was da als „Festplatte“ verbaut ist. An der Hardware rumschrauben hatte ich jetzt nicht vor, ist alles verklebt und verlötet. Da kein Lüfter, auch kein Wartungsschacht oder so. Für ein paar spezielle Usecases gut so, wie es ist.
 
@kelli: An fest verlötet würde ich mich auch nicht dranteauen. Den einzigen Klappcomputer, den ich mal ein paar Tage hatte, war 2018 ein HP von einer Nachbarin mit AMD Fusion, 2 GiB RAM und 500 GB HDD von 2011: Mit Win7, das über 3 Min. zum booten brauchte und auch sonst ungeheuer lahm war. Deshalb sollte ich LinuxMint 18.3 drauf installieren. - Sie war anschließend begeistert und wollte mir nicht glauben, dass ich an der Hardware nichts geändert hatte (keine Ahnung was: übertakten, oder so). :)

LMDE solltest du dir trotzdem mal ansehen. Vielleicht gefällt es dir ja besser. LinuxMint stellt ein ausgewogenes Komplettpaket bereit.

Hier ein Beispiel, wie ich Cinnamon konfiguriert hatte. Der Link dort führt zu meinem alten LMDE-Thread. In dessen Eröffnungsbeitrag hatte ich noch andere Tipps und Beispiele gezeigt und verlinkt.
 
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Caramon2 schrieb:
LMDE solltest du dir trotzdem mal ansehen. Vielleicht gefällt es dir ja besser. LinuxMint stellt ein ausgewogenes Komplettpaket bereit.
@kelli Ich hab hier LMDE 7 für die Familie in Benutzung. Läuft wirklich gut mit einem 775er 4-Kerner.
Allerdings muss man beim Booten & Herunterfahren ein bisschen geduldig sein.
Bei deinem 2-Kerner solltest du wirklich das Minimal-Prinzip anwenden.
Linux Mint installiert halt ein Haufen vorab ins System.
LMDE 7 könnte ggf. nicht ganz passen.

Probiere es aber mal aus. LMDE bedarf außer den Updates kaum deiner Aufmerksamkeit.
Es läuft solide und sieht nebenbei auch angenehm aus.



LXQt unterstützt mittlerweile neben X11 auch Wayland.
Das ist nochmals ein bisschen schlanker - vor allem als Cinnamon (LMDE).

MX-Linux sowie AntiX sind ebenfalls Debian-basierend & sehr leicht für alte Hardware.
Gibt sogar 32-bit Versionen, wenn man das braucht. Sind aber Rolling Release, also mehr Updates.

Wie auch AntiX kommt Artix ohne systemd aus, ist aber Arch-basierendes Leichtgewicht (Rolling Release).
MX-Linux gibt's auch systemd-frei, aber kein LXQt - die anderen beiden Distros tun dies.

Naja, sind nur Ideen. Xfce benötigt auch kaum mehr Ressorcen als LXQt. Oder Pantheon.

P.S.
Ich hab hier auch einen 2-Kerner Acer Mini-Laptop, wo 32 GB eMMC verlötet sind.
https://technikkram.net/blog/2026/02/10/emmc-speicher-im-vergleich-langlebigkeit-performance/
Updates von Windows 10 haben teilweise über Nacht laufen müssen, da der Flash sehr laaangsaam ist.
Der eMMC soll aber relativ langlebig sein. Das ist doch auch was wert. 😉
 
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Caramon2 schrieb:
immer mal wieder etwas auszuprobieren, wie z. B. dass die Suchfunktion auch mal Amazon-Links lieferte, oder apt verbiegen, dass es stattdessen ein Snap installiert, oder Werbung ausgibt und einiges mehr.
Gott behüte, eine Firma versucht etwas. Diese Amazon-Geschichte ist ein Ding von ich glaube 2013. 13 Jahre lang einem Eintrag im Startmenü hinterhergrämen ist doch etwas viel Emotion finde ich. Was genau haben die "immer mal wieder" noch gemacht, was für Furore gesorgt hat? Mal abgesehen von den Desktops, die ja eher auf dem Mist der Desktops gewachsen sind (GNOME2 --> GNOME3 --> Unity --> Gnome 4x).

Auch dass Apt Snaps installiert ist rein technisch falsch. Du meinst vielleicht den App-Store, der, wenn Snap UND Apt Versionen einer Software verfügbar sind, Snap bevorzugt. Ja, Snap steht an erster Stelle und ist quasi vorausgewählt. Nichts desto trotz kann der Benutzer mit einem Mausklick die normale Version installieren. Und wenn wir von apt, dem Tool selbst reden, gibt es keine heimlichen Snap Installationen. Sudo apt install ... und gut ist.

Dass Apt Werbung ausgibt, wäre mir wirklich neu.


Caramon2 schrieb:
Da ich es nicht nutze, habe ich keinen genauen Überblick.
Ist aus den Ausführungen deutlich erkennbar.


Caramon2 schrieb:
und wenn Ubuntu komplett auf Snap umgestellt wird
Nun ja, der Linux-Kernel ist nicht Snap. Ubuntus Basis ist immer noch Debian und trotz ihrer Machtstellung schneiden sie diesen Zopf partout nicht ab.


Ich glaube es wird sich häufig einfach aufgeregt um des Aufregens Willen.
 
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Mondgesang schrieb:
Nun ja, der Linux-Kernel ist nicht Snap. Ubuntus Basis ist immer noch Debian und trotz ihrer Machtstellung schneiden sie diesen Zopf partout nicht ab.
Wo etwas in der Art eines "Snap-only" durchaus Sinn ergeben würde, wäre eine immutable Variante von Ubuntu, ähnlich wie bspw. Fedora Atomic Desktop. Also das Basissystem aus Kernel, Treiber, Systemdiesnte und Desktopumgebung unveränderlich und Anwendungssoftware dann nicht per Apt, sondern nur als Snap.
 
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@mibbio eben. Und selbst das macht Ubuntu nicht. OpenSUSE und Fedora sind schon fleißig am Produzieren von geschlossenen Systemen aber Ubuntu ist hier der böse Buhmann weil die 2013 mal nen Amazon-Link in das Startmenü gepackt haben :D
 
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Immutable heiß doch nicht, dass es ein geschlossenes System ist. Es ist einfach nur ein anderes Konzept, bei dem das Basissystem in einem definierten, reproduzierbaren Zustand ist, unabhängig von der installierten Anwendungssoftware. Daran ist nichts geschlossen, sondern nur anders organisiert. Hat letzlich den Vorteil, dass unerfahrene Nutzer das System nicht so ohne Weiteres kaputtbasteln können, weil Software nicht auf Systemebene installiert wird und Systemupdates werden dadurch auch weniger fehleranfällig, weil man immer von einem definierten Ausgangszustand aktualisiert.

Vielleicht mal nachlesen, was "immutable" bei Linux-Distributionen bedeutet, bevor man es als "geschlossenes System" hinstellt. Übrigens gibt's das Konzept auch bei Canonical mit Ubuntu Core und SteamOS oder Bazzite (basiert auf Fedora Atomic) sind ebenfalls "immutable". Die würde auch keiner als geschlossene Systeme bezeichnen.
 
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Mir scheint, dass du dich von meinem Post #272 kritisiert fühltest. Nenn es geschlossen, immutable, anders organisiert, oder wie es dir am Liebsten passt. Mein Post richtete sich daran, dass Fedora und SuSE ihre immutables anpreisen, also die Handlungsfreiheit des Nutzers in jenen Systemen einschränken, dies jedoch gefeiert wird. Aufschrei, wie Caramon2 ihn veranstalten, kommt dann aber immer bei Ubuntu auf.

Warum jetzt so ein Roman über die Begriffsdefinition von immutable?
 
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Weil immutable eben nicht bedeutet, den Nutzer einzuschränken oder ein geschlossenes System zu machen. Das sind nicht einfach nur "nenn' es wie du willst" Begrifflichkeiten, sondern schlicht komplett unterschiedliche Paar Schuhe.

Bei immutable wird vom Nutzer installierte Pakete nur nicht mit den Systempaketen vermischt, damit dieses in einem sauber definitierten Zustand bleibt. Man kann, wenn man will, trotzdem anpassen, welche Systempakete installiert sind. Bei Fedora geht kann man bspw. mittels rpm-ostree die installierten Paket des Systems anpassen.
 
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Mondgesang schrieb:
Aufschrei, wie Caramon2 ihn veranstalten, kommt dann aber immer bei Ubuntu auf.
Der Kollege macht aber Fortschritte. Diesmal hat es immerhin 240 Beiträge gedauert bis er seinen Standard Ätzsatz untergebracht hat.
Für mich sind Ubuntu und Canonical das Windows und Microsoft von Linux (nicht nur wegen Snap). In meinen Augen tun die sich nicht mehr viel.
Sonst schafft er das deutlich schneller in seinem unermüdlichen Bemühen die Leute zu LMDE "zu überreden". ;)
 
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Mondgesang schrieb:
Mein Post richtete sich daran, dass Fedora und SuSE ihre immutables anpreisen, also die Handlungsfreiheit des Nutzers in jenen Systemen einschränken, dies jedoch gefeiert wird.
Die Marketingkampagne für openSUSE Kalpa ist an mir vorbeigegangen, wo hast du denn davon irgendwas mitbekommen?
 
sedot schrieb:
wo hast du denn davon irgendwas mitbekommen?
1775810396229.png

Ungefähr auf der Hauptseite von opensuse.org in selber Schrift- und Kachelgröße wie die Hauptversionen Leap und Tumbleweed.
 
Mondgesang schrieb:
Dass Apt Werbung ausgibt, wäre mir wirklich neu.
Bitte nochmals lesen, was @Caramon2 da wirklich geschrieben hatte.
dass die Suchfunktion auch mal Amazon-Links lieferte
In dem Teilsatz steht nix von "APT" ... und im nachfolgenden Teilsatz steht nix von "Amazon".
 
Das ist doch einfach nur eine neutrale Auflistung der verfügbaren Varianten und kein "anpreisen".
 
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Caramon2 schrieb:
oder apt verbiegen, dass es stattdessen ein Snap installiert, oder Werbung ausgibt und einiges mehr
Apt verbiegen, dass es (apt) stattdessen ein Snap installiert, oder (es, apt) Werbung ausgibt und einiges mehr ("einiges mehr" hat er nicht weiter konkretisiert).

Tanzmusikus schrieb:
Bitte nochmals lesen, was @Caramon2 da wirklich geschrieben hatte.
Siehe oben. Habs extra für dich hier nochmal zitiert.
 
Mondgesang schrieb:
Auch dass Apt Snaps installiert ist rein technisch falsch.

Dass Apt Werbung ausgibt, wäre mir wirklich neu.
Beispiele für beides lässt sich per Google auf Anhieb finden:

https://www.reddit.com/r/Ubuntu/com..._download_something_via_apt_but_ubuntu/?tl=de

https://www.reddit.com/r/Ubuntu/comments/xxafiu/how_to_remove_advertisements_from_apt/?tl=de

Mondgesang schrieb:
Ich glaube es wird sich häufig einfach aufgeregt um des Aufregens Willen.
Ich halte es wie eine ex-Chefin: "Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen."

Soll heißen: Wenn man Ubuntu und dessen Derivate gar nicht erst nutzt, wird man keine Probleme damit bekommen, was auch immer Canonical noch vor hat.

Ansonsten: Ich habe darauf hingewiesen. Wer es trotzdem nutzt wird ja sehen was er/sie/es ggfs. davon hat.

Kommerzielle Distribution sind naturgemäß auf Gewinnmaximierung aus, weshalb ich ausschließlich Community-Distros empfehle. - Und natürlich regelmäßig zu spenden, damit man sie auch weiterhin nutzen kann: Selbst kleine Beträge, als Zeichen der Anerkennung, helfen.
 
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