lowrider20 schrieb:
Sowas muss vom Vermieter gemacht werden Und dann mit passender baulicher und technischer Ausführung.
Wobei man da auch sagen muss, dass man da ggf. auch hier das Gesetz anpassen sollte. Analog wie eben bei den Balkonkraftwerken, sprich eine privilegierte Maßnahme. D.h. der Vermieter kann pauschal nicht ablehnen. Es ist ja am Ende sogar eine Wertsteigerung. Die Sicherheit gibt dann die Fachfirma für die Installation.
lowrider20 schrieb:
Wie man am Bild erkennt, ist es gut, daß Mieter da nicht einfach was montieren dürfen.
In Deutschland kommst du dafür ja eh 20 Jahre in Haft. Für die elektrische Seite musst du Elektrofachkraft sein und brauchst zusätzlich einen Kälteschein.

Das treibt natürlich auch die Kosten für die Unternehmen und schlussendlich die Installationskosten hoch*. Schwierig ist die Installation an sich nicht, wirklich kritisch ist eigentlich nur die Abdichtung nach dem Wanddurchbruch. Aber eines ist sicher, wer sich dann freut, ist wenn der Chef den dritten AMG** neben dem Porsche** stellt.
*Regulierung ist bis zu einem gewissen Maße gut. Man sieht es ja gefühlt tag täglich, welche Katastrophen durch Pfusch verursacht worden sind bzw. durch gute Arbeit verhindert hätten können. Nur irgendwann mal sind wir schlicht zu weit gegangen und haben vergessen da auch mal Stop zu sagen. Es ist eine Mischung aus Branchenschutz (Einstiegsbarriere extrem hoch machen) und Angst vor Verantwortung, die zu diesem Ungetüm geführt haben. Selbstverantwortung gibt es nicht mehr in dieser Art.
Ich habe da immer das Bild von meinem ehemaligen Nachbarn im Kopf, der über die Wohnverwaltung den Klempner hat nochmals kommen lassen, weil er Angst hatte, dass der getauschte Siphon undicht wäre. Was hat dann die Fachfirma gemacht? Mit einer Wasserpumpenzange die Plastikschraube noch einen ticken mehr angezogen, um auf Nummer sicher zu gehen... Kosten dafür trägt die Allgemeinheit.
** Das ist wenigstens gut für die schwäbische Wirtschaft.
