Was kostet der Atomstrom wirklich?

Alle wollen jetzt auf einmal die AKWs abschalten, nur so einfach ist es eben nicht.
Beispiel Isar I, das normale runter fahren dauert ca. 8 Stunden, hier wurde es so gemacht das nach 8 Stunden noch 15% Leistung produziert wurde, erst einen Tag später war es bei Null, also keine Einspeisung ins Netz.
Sollte es endgültig aus sein für Isar I dann müssen die Brennstäbe für ca. 4 - 8 Jahre ins Abklingbecken und natürlich gekühlt werden. Danach kommen die Brennstäbe in die Castoren und werden im Zwischenlager eingelagert.
Wie es dann weiter geht ist unklar, jedoch entstehen jetzt immer noch enorme Kosten, wer die übernimmt ????
Wenn das mit berücksichtigt wird, dann kostet Atomstrom richtig viel Geld um auf das Thema zu kommen.
Also nichts damit abschalten und dann ist alles Gut, die Gefahren bestehen über Jahrzehnte hin weiter, z.B. durch einen Flugzeugabsturz auf so ein altes AKW wo die Brennstäbe im Abklingbecken sind.
Wir alle werden das wohl bezahlen und zwar kräftig.
 
ozelot.junior schrieb:
Nach einer Schätzung der Bundesregierung würde ein Supergau so and ie 5000 Milliarden Euro kosten.
In Zahlen:5 000 000 000 000 Zu zahlen vom Staat, also dem Steuerzahler.

ich glaube nicht, dass der Unfall In Japan einen Schaden von 5000 Milliarden verursacht hat!
Tschernobyl kann sich aufgrund anderer Reaktortypen so nicht wiederholen.
Daher sollte man sich immer gut überlegen, was für zahlen man in den raum wirft.

Übrigens zahlt jeder Deutsche dieses Jahr 100€ Subventionen für PV.
nächstes Jahr sollen es 150€ sein.
Da Meckert KEINER!
 
Phanos schrieb:
(...) Wie es dann weiter geht ist unklar, jedoch entstehen jetzt immer noch enorme Kosten, wer die übernimmt ????
Wenn das mit berücksichtigt wird, dann kostet Atomstrom richtig viel Geld um auf das Thema zu kommen.
Also nichts damit abschalten und dann ist alles Gut, die Gefahren bestehen über Jahrzehnte hin weiter, z.B. durch einen Flugzeugabsturz auf so ein altes AKW wo die Brennstäbe im Abklingbecken sind.
Wir alle werden das wohl bezahlen und zwar kräftig.

Absolut richtig, die Kosten gehen aber erst so richtig hoch wenn das AKW aus ist. Dann verdient es kein Geld mehr, sondern kostet nur noch und zwar richtig! Man benötigt eine nicht unerhebliche Mannschaft an Ingenieuren um das AKW Betriebsbereit und die Kühlung aufrecht zu halten, solange die Brennelemente zu heiß für Castoren sind. Die 8 Jahre finde ich noch reichlich optimistisch.
 
florian. schrieb:
ich glaube nicht, dass der Unfall In Japan einen Schaden von 5000 Milliarden verursacht hat!
Tschernobyl kann sich aufgrund anderer Reaktortypen so nicht wiederholen.
Daher sollte man sich immer gut überlegen, was für zahlen man in den raum wirft.

Übrigens zahlt jeder Deutsche dieses Jahr 100€ Subventionen für PV.
nächstes Jahr sollen es 150€ sein.
Da Meckert KEINER!

fukushima war merh oder weniger der selbe reaktortyp wie in tschernobyl.

und ja öko wird auch subventioniert wäre schlimm wenn nicht wenn man eben sieht wie schlimm sogar Atom subventioniert wird
 
Zuletzt bearbeitet:
fukushima war merh oder weniger der selbe reaktortyp wie in tschernobyl.

und ja öko wird auch subventioniert wäre schlimm wenn nicht wenn man eben sieht wie schlimm sogar Atom subventioniert wird

Naja, Tshernobyl hatte einen Graphit moderierten Reaktor, das bringt schon einige Risiken mit sich, die es bei Wasser nicht gibt.
Subventionen sollte man erstmal aus der Argumentation rauslassen, die bringen eh genug Probleme. Frag mal nen Afrikaner, was der zu unserer Landwirtschaft in Europa sagt. Die verdienen da nix und wir können unsere "Reste" trotzdem so billig verkaufen, dass wir die Preise dort unterbieten.
 
Dr. MaRV schrieb:
... Warum sind in Deutschland alle Menschen wegen alles und jedem immer gleich so panisch und reagieren völlig über?

... und die Japaner gehen jetzt erst mal Feiern? Wir reagieren nicht über aber reagieren vor. Vorallem dann wenn die Risiken nur da sind um denn Geldbeuteln von Wenigen zu füllen. Ausserdem regaiert hier keiner Panisch. Schon mal eine Panik erlebt?
 
nicoc schrieb:
... und die Japaner gehen jetzt erst mal Feiern? Wir reagieren nicht über aber reagieren vor. Vorallem dann wenn die Risiken nur da sind um denn Geldbeuteln von Wenigen zu füllen. Ausserdem regaiert hier keiner Panisch. Schon mal eine Panik erlebt?

Mitunter hatte man den Eindruck der Reaktor sei bei uns explodiert und nicht in Japan, selbst die Japaner fragen sich warum hier bei uns plötzlich so massive Anti Atom Demos gemacht werden, wo wir doch gar nicht von den Problemen betroffen sind.

Wenn hunderttausende plötzlich auf die Straße rennen, wegen einem Problem, das uns nicht bedroht und nach dem sofortigen Ausstieg und mit Atomernergie, nein Danke Parolen rumschreien, ohne auch nur annähernd zu wissen welche Reaktoren vornehmlich in Deutschland betrieben werden, ist das für mich eine vorschnelle Reaktion, man kann es auch Überreaktion nennen. Und wer so handelt, handelt panisch und falsch. In Deutschland werden fast ausschließlich Druckwasserreaktoren eingesetzt, welche um einiges sicherer arbeiten als die in Japan havarierten Siedewasserreaktoren. Wenn ich dann noch in der Zeitug lese, das der Verkauf von Geigerzählern und Jodtabletten in Deutschland zugelegt hat, frag ich mich ob so mancher im Oberstübchen noch ganz richtig läuft. Was nutzt ein Zählrohr, wenn man nicht in der Lage ist das angezeigte zu deuten? Selbst die so schlauen Experten, welche sich in jeder Talkshow profilieren müssen, haben ihre liebe Not mit Zehnerpotenzen und den zulässigen Dosen klar zu kommen. Wie soll da erst der verängstigte Bürger irgendetwas deuten können?
 
Und vor allem, wofür sollte er etwas deuten: "Oh nein, hier ist die Belastung zu hoch, ILSE! ILSE! Wir fahren weiter!"

Son Quatsch.

"Wenn die
Atom Mafia für Ihren Müll und Ihre Versicherung selber bezahlen
müssten wären die Preise natürlich enorm hoch. Aber dadurch hätten
die meisten Verbraucher aber auch eher nach Alternativen gesucht! "

Nein, der gesamte Strompreis wäre hoch.

Nehmen wir doch einmal an, die AKW-Betreiber müssten ihren Mist entsorgen. Dann werden auf einmal alle Stromanbieter teurer. Und ich schätze die magische Grenze an Stromkosten wird genau dort sein, wie hoch der momentane Satz liegt den Solarstromerzeuger für ihren Solarstrom bekommen. Das sind, ich glaube um die 40cent wenn ich mich nicht irre. Um also weiter Geld zu kassieren, würden sich die großen Konzerne überlegen nicht unheimlich viel Geld für erneuerbare Energien auszugeben um die Entsorgung des Atommülls vorzubeugen.

So käme diese Industrie dazu sich zu ändern.

Aber jetzt mal ehrlich, wollt IHR dafür das doppelte Zahlen? Ja? Anstatt 500€ Stromkosten, 1000€ Stromkosten? Dann hätten wir hier im Forum wieder 1 000 000 Posts: Der Strom ist zu teuer! Der Staat erhöht die Stromsteuer! blablabla

Man kann den Schalter nicht einfach so umlegen. Siehe Österreich, meine Freundin da sagte mir mal: Wir Österreicher haben keine AKWs mehr! *stolz anguck* Und ich: Sicherlich, und rate mal woher ihr euren Strom importiert. Von ATOMKRAFTWERKEN! Was nützt der ganze Quatsch wenn ein anderes Land weiter macht?
Oder wollt ihr nur den Standort verändern, damit wir weiter weg sind, wenn mal wieder ein GAU passiert?
 
Dr. MaRV schrieb:
... Wenn hunderttausende plötzlich auf die Straße rennen, wegen einem Problem, das uns nicht bedroht...

"Auch in Japan hatten Atomlobby und Regierung der Bevölkerung immer wieder versichert, dass die Kernkraftwerke des Landes sicher seien - selbst im Falle eines Erdbebens. Und das, obwohl einige Experten zu einem anderen Schluss gekommen waren. "
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,755607,00.html

beziehst du deine Infos auch von der Atomlobby?

@Onkelhitman,

100% Ökostrom kostet mich 30 Euro mehr pro Jahr (ca. 3% mehr im Jahr). Deine Zahl von 100% ist reine Panikmache.
 
Zuletzt bearbeitet:
@nicoc: Dein sogenannter Ökostrom ist aber auch nur noch solange günstig, solange es auch noch den Atomstrom gibt. Fällt der aber mal weg... Den Rest kannst dir sicherlich denken. Denn ohne Atomstrom würde der Bedarf an Ökostrom massiv ansteigen. Dieser Bedarf könnte aber niemals gedeckt werden. Was passiert also? Richtig der Strom wird teuer ohne Ende.

Man man man, immer diese beschränkte Sichtweise.
 
Klikidiklik schrieb:
... Man man man, immer diese beschränkte Sichtweise.

... bezieht sich dieser Satz auf dich selbst? Man man man? Wenn man bedenkt, dass gerade mal 20% unseren Stromes aus KK kommen kann ich einen "massiven" Anstieg an Ökostrom nicht erkennen. Lediglich einen möglichen Anstieg nach Ökostrom um 20%.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann mach doch ein einfaches Experiment.

Stell in deinen Garten ein 20W Solarmodul und rechne mit 12 Stunden Sonne. Und jetzt versuche einfach 24 Stunden lang pro Stunde 10W zu ziehen. Fällt dir was auf?

Wikipedia sagt:
"Ein Kunde eines Versorgers, der z. B. einen Strommix von „100 % Wasserkraft“ angibt, der mengengleich eingespeist wird, bekommt in Wirklichkeit zu Spitzenzeiten einen gewissen Anteil Strom unbekannter Herkunft. Nur ein zeitgleich einspeisender Versorger kann weitgehend garantieren, dass der Kunde mit der Begleichung seiner Stromrechnung ausschließlich jene Arten von Stromerzeugung unterstützt, die im Strommix deklariert sind."

Was wiederum bedeutet, dass du eben keinen 100% Ökostrom benutzt, was ich generell als Un-Wort empfinde. Das ist wie "sauberer Sprit" wenn man von Ethanol spricht.

Ich gebe dir zu einem kleinen Teil recht, man muss weg von Atom, man muss aber auch weg von Kohle und Öl, und eben von Ethanol. Denn dieses ist flächenmäßig völlig unwirtschaftlich und unökologisch. Ebenso wie das schöne Rapsöl.
 
Es gibt zur Zeit keine Alternativen zu Atom- oder Kohlestrom. Wind-, Solar- und Wasserkraft sind viel zu stark vom Wetter abhängig. Jede Solarzelle die in Deutschland aufgebaut wird und mit meinem hart verdienten Geld subventioniert werden muss, das sie sich rechnet ist eine Solarzelle zu viel. Hätten wir 300 Sonnentage im Jahr und die Zellen würden über 20% Wirkungsgrad kommen, OK, aber so wie es hier und jetzt gehandhabt wird, lächerlich und völlig Sinnlos. Für Wasserkraftwerke fehlen uns die großen Flüsse wie man sie in anderen Ländern hat. Windkraft, nicht nur hässlich sondern auch in enormen Maße vom Wetter abhängig, zu wenig Wind -> kein Strom, zu viel Wind -> kein Strom, um den Strom zu speichern den diese grünen Technologien erzeugen müsste man in Deutschland 600 neue Pumpspeicherwerke bauen, dafür fehlt uns nicht nur der Platz, sondern auch die Geologischen Gegebenheiten. Wenn sich einer dieser grünen Experten heute hinstellt und sagt, in 50 Jahre können wir Deutschland zu 100% aus regenerativer Energie versorgen, dann würde mich mal interessieren ob er auch den Anstieg des Energiebedarfs den wir in 50 Jahren haben mit eingerechnet hat? Regenerative Energie ist lang nicht so toll wie immer behauptet wird, siehe E10, oder die Eingriffe welche vorgenommen werden um Dämme für Wasserkraftwerke zu bauen, auch mit Windrädern greift man stark in die Natur ein. Wenn das alles so einfach ist wie ständig behauptet wird, können doch die Ökos ihr eigenes Energieunternehmen gründen und sauberen Strom herstellen und Verkaufen, ist doch alles ganz "Easy".

Sicher müssen wir einen Ausweg finden, aber seit dem Vorfall in Japan ist kein vernünftiger Konsens mehr möglich. Alles schreit nur noch, abschalten, abschalten, abschalten! Das geht aber nicht von heute auf morgen. Hätten wir soviel Strom wie die Atomgegner ständig behaupten, müssten wir jetzt wo 8 AKWs vom Netz sind, nicht jeden Tag 2000MW/h Strom importieren um unseren Bedarf zu decken. Würden die restlichen 9 AKWs auch noch vom Netz gehen würde diese Zahl noch beträchtlich steigen.

Onkelhitman, für AKWs gibt es keine Versicherung, jedes Versicherungsunternehmen würde Bankrott gehen, sollte es in einem AKW zu einem Störfall kommen. AKWs laufen immer ohne Versicherungsschutz.
 
Hatten wa das Thema nicht schon ausführlich in anderen threads behandelt?
Die Diskussion führt eh nur zu streit und vielen Beiträgen mit Halbwissen.
 
Dr. MaRV schrieb:
Seit dem die älteren AKWs abgeschaltet ist, ist Deutschland aber kräftig am Strom importieren. Als die AKWs noch liefen konnten wir jeden Tag 3500MW/h exportieren, jetzt müssen wir jeden Tag 2000MW/h importieren.
Das ist schlicht falsch und ich vermute stark, dass diese verdrehten Zahlen von unseren freundlichen Energieversorgern aus der Nachbarschaft den Medien so diktiert wurden.
Fakt ist, Strom zu im- und exportieren ist völlig normal, schon allein um die Zeitverschiebung zu nutzen und damit Spitzen ohne zusätzliche Kraftwerke abfedern zu können. Tatsächlich werden wir weiter mehr exportieren als importieren. Dass wir bestehende Potentiale, die definitiv vorhanden sind erst Wochen nach der Abschaltung werden nutzen können zeigt nur, wie sanierungsbedürftig unser Netz ist.
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1598402/Deutschland-muss-nun-Atomstrom-importieren.html

Der Stromhandel ist ohnehin völlig bescheuert aufgebaut. Er wird an einer eigenen Börse gehandelt, was führt dazu, dass selbst Ökoanbieter ihre Preise erhöhen müssen, wenn die Preise für fossile Brennstoffe steigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Onkelhitman schrieb:
... Was wiederum bedeutet, dass du eben keinen 100% Ökostrom benutzt, was ich generell als Un-Wort empfinde...

... meinst du Stromanbieter mit RECS-Zertifikate oder z.B. mit CMS Standard 83. Bei CMS Standard 83 kommen 100% Öko aus der Dose und nicht irgendwelche öminösen Berechnungen.

@Dr. MaRV,

einfach mal genau recherchieren warum momentan etwas mehr importiert als exportiert wird dann würdest du vielleicht nicht Falschinformationen aufsitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Onkelhitman schrieb:
Stell in deinen Garten ein 20W Solarmodul und rechne mit 12 Stunden Sonne. Und jetzt versuche einfach 24 Stunden lang pro Stunde 10W zu ziehen. Fällt dir was auf?

ganz einfach, lässt du die 12x10 watt in einen Wasserspeicher pumpen, und nachts eine Turbine betreiben! Oder schaltest Du dein Windrad an!



Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom: http://www.echter-oekostrom.de/index.php?inhalt=anbieter


Und das nicht alles einfach jetzt auf Ökostrom läuft ist JEDEM klar, aber irgendwann muß man anfangen!
 
Huh, wo hast du jetzt das Windrad her?

Aber ok. Also brauchst du die Sonne, Wind und Platz für nen Wasserspeicher. Ich meine gehört zu haben, dass es in Deutschland nicht genug Platz gibt um soviele Pumpspeicherwerke zu bauen um genug für die nacht speichern zu können.

Übrigens aus deiner Seite:
1. Der angebotene Strom soll regenerativ erzeugt sein und zum Teil aus Neuanlagen stammen ebenso soll der Neubau erneuerbarer Energie-Anlagen finanziert werden.
2. Wir lehnen alle Anbieter ab, die mit der Atomwirtschaft verflochten sind, die selber Atomstrom verkaufen oder die undurchsichtige Beteiligungsverhältnisse aufweisen.
3. Der Verkauf von Strom aus dem RECS-Zertifikate-Handel ohne physikalische Stromlieferung ist ausgeschlossen.

"EWS - Elektrizitätswerke Schönau Verwaltungs GmbH"
"6,7 % Erdgas Kraft-Wärme-Kopplung"

Zu Greenpeace:
"Prinzipiell befürwortet Greenpeace Energy auch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK), die Erdgas nutzen. Die Energiewende weg von Kohle und Atom funktioniert nur, wenn Gas-KWK die Lücke schließt, bis die Erneuerbaren die Versorgung vollständig sicherstellen können. Erdgas ist der sauberste fossile Energieträger, verursacht aber immer noch CO2-Emissionen. Doch die KWK-Anlagen erzeugen neben Elektrizität eben auch Wärme zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung. Dieser doppelte Nutzen führt dazu, dass unter dem Strich weniger CO2 entsteht. Den Kriterien von Greenpeace entsprechen nur Anlagen, die einen besonders hohen Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent haben."

Ebenso bietet Lichtblick Gas an.

Naturstrom bietet auch Gas an.

Komisch was? Man sind diese Unternehmen aber grün. Ich würde ja sogar wetten, den Gewinn, den die mit diesem sauberem Stromgeld machen, der fließt in den Ausbau der eigenen Gassparte.
Aber das ist auch nur meine Meinung. Wirklich "sauber" sind demnach kein einziger Anbieter außer vielleicht Nachbar Heinz der einem von seiner Photovoltaik was abgibt. Aber auch der wäre ja bescheuert wenn er den Strom nicht an den Staat verkauft....

Wie gesagt, ich bin ja dafür dass das abgebaut wird. Aber das geht eben nicht so einfach, und wie man sieht, bieten alle diese grünen Daumen auch Gas an, was ja ansich wieder umweltschädlich und begrenzt ist.
 
@Onkelhitman: http://www.greenpeace-energy.de/oekostrom/strommix.html
99% Wasser, 1% Wind, 0% irgendwas andres.

Was du da zitierst hat nichts mit dem tatsächlichen Mix von Greenpeace Energy zu tun, sondern mit ihrer prinzipiellen Einstellung gegenüber anderen Energieformen. Strom aus solchen Gaskraftwerken würde höchstens zum Einsatz kommen, falls der Energiebedarf einmal nicht durch erneuerbare Quellen zu decken sein sollte - als Alternative dazu, noch dreckigeren Strom einzukaufen.

Auch hier, keine Gaskraftwerke: http://www.greenpeace-energy.de/kraftwerksbau/unsere-kraftwerke.html

Im Gegenteil, sie arbeiten daran, Erdgas in Privathaushalten zu ersetzen: http://www.greenpeace-energy.de/windgas.html

Man kann auch zwanghaft versuchen, irgendwas schmutziges auszugraben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, da muss ich dir Recht geben. Tut mir Leid. Dann ist Greenpeace der einzige wirkliche Grüne Lieferant.

Danke für die Aufklärung.
 
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