Was machen nach dem Abitur?

Schon einmal an Bundeswehr gedacht? Sport haste da definitiv, gibt sicherlich auch genug Posten, wo Du Schreibselkram hast und dich um die Belange anderer Soldaten kümmern kannst.
Allerdings weiß ich nicht, ob es da mit Farbschwäche anders aussieht, als bei der Polizei.
 
Höre ich zum ersten mal, werde ich mir einmal anschauen - Danke.

Nachtrag: Bei der Bundeswehr ist eine Farbschwäche in Ordnung, habe auch bereits daran gedacht, jedoch gibt es dort ein riesiges Berufsspektrum, so dass ich mich noch nicht entschieden habe.
 
Zwirbelkatz schrieb:
Da habe ich andere Dinge gehört.
Aus eigener Erfahrung (ich hatte Mathe GK und war eher schlecht als recht) kann ich sagen, dass ein Informatikstudium durchaus machbar ist, auch wenn man kein Mathe-As ist.
 
hmmm hatte damals 4 Punkte (oder in der Größenordnung) im Mathematik Leistungskurs zum Schluß und habe mein Informatikstudium erfolgreich hintermich bringen können.
 
Ich bin aktuell im Mathe-Grundkurs und werde wohl auf 10-11 Punkte kommen.
 
man sollte schul- und universitäts mathe nicht vergleichen. das hab ich auch gelernt ;D
ein bekannter von mir studiert informatik und hatte nie mehr als 6P in mathe. aber auch mit nicht allzu guten mathenoten in der schule ist ein informatikstudium schaffbar, wurde mir oft genug vermittelt
 
vor ein paar Jahren hätte ich dir ein Studium an einer Uni empfohlen.
Heutzutage wird es schwierig was sinnvolles nach dem Abitur zu machen.

Berufsausbildung scheitert an dem Hungerslohn den man erhält.
Studium ist ebenfalls unattraktiv geworden, zumindest in Bayern, wegen Studiengebühren.

Da bleibt ansich nur noch sich selbstständig machen.

Falls du nicht in Süddeutschland lebst und man in deinem Bundesland keine Studiengebühren zahlen muss, auf jedenfall an die Uni gehen! Meistens fällt dort das sinnlose Praktikum weg, im Gegensatz zu den Fachhochschulen!

Dann studieren, am Besten ein Fach wählen das dir liegt, wofür du dich begeistern kannst.
:)

Grundsätzlich bin ich der Meinung das Studieren immer man den Vorzug gegenüber einer Berufsausbildung geben sollte, wenn man den Lappen für die Hochschulzugangsberechtigung hat.
Und dann auf jedenfall an die Uni gehen, niemals FH, wer das allgemeine Abitur hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
was spricht denn für dich gegen die FH wenn man das allgemeine abitur hat?
 
@exoplanet:
Wenn du einen halbwegs fairen Chef hast dann bezahlt er dich in erster Linie nach Leistung und nicht nach der Anzahl an Diplomen, insofern ist mir der Satz "Berufsausbildung scheitert an dem Hungerslohn den man erhält" viel zu pauschal ...

Ich würde dir zunächst eine Ausbildung empfehlen, habe ich auch so gemacht und niemals bereut.
Vorteile sind u.a. sicheres Gehalt, gute Zukunftsaussichten auf eine Festanstellung wenn man sich halbwegs gut anstellt, die Option nach der Ausbildung noch ein Studium dran zu hängen ....

Vorallem letzteres ist sehr sinnvoll, vorallem da dies dann auch vom Arbeitgeber unterstützt wird.

Hast du schonmal an ein BA-Studium gedacht ? Das wird heutzutage höher eingeschätzt als jedes FH Studium und du hast im wesentlichen die gleichen Vorteile wie oben genannt ....
 
Zuletzt bearbeitet:
@estre

während der 3,5 Jahre Berufsausbildung erhält man ein Hungerslohn das ist tariflich bundeseinheitlich festgelegt. Du hast die vielen Nachteile vergessen aufzuzählen.

Nachteile - Berufsausbildung:

-festgefahrene Arbeitszeiten (keine Gleitzeit)
-Berufsschulpflicht --> duales System, unnütz und weltweit gibt es das nur in Deutschland
-Hungerslohn ---> das entscheidende Kriterium die Finger von einer Berufsausbildung zu lassen, da verdient jeder Zeitarbeiter und jede Putzfrau mehr!

Nach der (unnsinnigen) Ausbildung noch ein Studium dranzuhängen ist zwar gut und schön, aber dann doch gleich nach dem Abitur.


Nachteile der FH gegenüber Uni:

-Praxissemester sind Pflicht, diese bringen den Studenten nicht weiter, somit vergeudete Zeit
-FH-Abgänger verdienen später weniger als Uni-Abgänger
-Ein FH-Abschluß ist etwas weniger Wert als ein Diplom oder Magister an der Uni
-FH-ler haben eine kürzere Studienzeit (ca. 10 Semester) und sind somit weniger qualifiziert
im Vergleich, an der Uni dauert die durchschnittliche Studienzeit 13 Semester
 
Ein FH-Abschluß ist etwas weniger Wert als ein Diplom oder Magister an der Uni
Schon vergessen? Wir leben größtenteils im Bachelor Zeitalter. Und eine Unterscheidung von FH und Uni Bachelor existiert nicht.

Praxissemester sind Pflicht, diese bringen den Studenten nicht weiter, somit vergeudete Zeit
Das sehen die meisten Firmen offenbar anders, sonst würden duale Studiengänge nicht so häufig an FHs gemacht.
 
exoplanet schrieb:
Nachteile der FH gegenüber Uni:

-Praxissemester sind Pflicht, diese bringen den Studenten nicht weiter, somit vergeudete Zeit
-FH-Abgänger verdienen später weniger als Uni-Abgänger
-Ein FH-Abschluß ist etwas weniger Wert als ein Diplom oder Magister an der Uni
-FH-ler haben eine kürzere Studienzeit (ca. 10 Semester) und sind somit weniger qualifiziert
im Vergleich, an der Uni dauert die durchschnittliche Studienzeit 13 Semester

Praxissemester:
Blödsinn. Ist zwar Pflicht, jedoch ist es echt interessant, mal in die Industrie zu sehen wie der Hase im wahren Leben läuft. Außerdem ist es bei späteren Berwerbungen nach Abschluss von Vorteil, wenn man schon Praxiserfahrung hat.

Gehalt:
Genauso unsinnig. Das kommt eher drauf an, wo du hingehst, also Firmengröße und Standort. Dank Bologna ist die Hochschulart mittlerweile obsolet - außer du hast einen Doktortitel (aber dann hast du ja auch einen höheren Abschluss).

Wertigkeit:
Totaler Quatsch, exakt gleichbedeutende Abschlüsse zwischen FH und Uni. Im Regelfall wird bei Stellenausschreibungen auch nie nach Uni- oder FH-Absolvent gefragt, sondern dank Bologna nur noch nach Bachelor oder Master.

Studiendauer:
Regelstudiendauer beträgt im Bachelor/Master System immer 10 Semester, an Uni und FH. Somit ist dieses Argument mit den 13 Semestern ebenfalls Unsinn.

Der wirkliche Unterschied liegt darin, dass die FHs nach wie vor leicht praxisbetonter sind, die Unis theoriebetonter. Aufgrund von Bologna ist dieser Spalt allerdingsauch extrem geschmolzen.

Hier ist ein ganz netter Artikel dazu, der den Sachverhalt richtig darstellt.
 
exoplanet schrieb:
@estre

während der 3,5 Jahre Berufsausbildung erhält man ein Hungerslohn das ist tariflich bundeseinheitlich festgelegt. Du hast die vielen Nachteile vergessen aufzuzählen.

Nachteile - Berufsausbildung:

-festgefahrene Arbeitszeiten (keine Gleitzeit)
-Berufsschulpflicht --> duales System, unnütz und weltweit gibt es das nur in Deutschland
-Hungerslohn ---> das entscheidende Kriterium die Finger von einer Berufsausbildung zu lassen, da verdient jeder Zeitarbeiter und jede Putzfrau mehr!

Nach der (unnsinnigen) Ausbildung noch ein Studium dranzuhängen ist zwar gut und schön, aber dann doch gleich nach dem Abitur.

Ok, dann will ich mal antworten :)

1. festgefahrene Arbeitszeiten: Kommt drauf an wo du arbeitest, insofern kannst du das nicht als Nachteil aufzählen, ich hatte z.B. Gleitzeit. Außerdem hast du bei einem Studium auch Studenpläne an die du dich zu halten hast ...

2. Berufsschulpflicht: Würde ich nicht als unnütz bezeichnen weil man auch dort Dinge lernt die man im betrieblichen Alltag durchaus gebrauchen kann ...

3. Hungerlohn: Du vergleichst Uni mit einer Ausbildung und sprichst dann bei der Ausbildung von Hungerlohn ? ^^ Je nachdem wo du deine Ausbildung machst bekommst du recht ordentliches GEld. Ich habe im ersten Lehrjahr z.B. 540€ netto bekommen, im zweiten dann 610€ und im dritten knapp 700€, ich denke damit lässt sich gut leben wenn man noch zuhause wohnt was bei den meisten der Fall ist .... wie gesagt, lieber eine Ausbildung mit festen Gehalt als neben einem stressigen Studium noch jobben gehen ...

Gruß
 
@estre

nur als Info:
An der Uni legst du dir dein Vorlesungs-/Stundenplan so wie du ihn haben willst.
(Ausgenommen Medizin)
Hinzu kommt das es KEINE Anwesenheitspflicht gibt!

Es ist nicht so verschult wie an den FHs.

Zur Berufsausbildungsvergütung, der Verdienst ist lächerlich.
Du arbeitest und schuftest in fast Vollzeit und bekommst kaum was raus.
Wie gesagt, jede Putzfrau, jeder Zeitarbeiter verdient mehr als ein Azubi.


@sauba

Bachelor dauert offiziell 6 Semester, inoffiziell brauchen die meisten 7-8 Semester
Master dauert offiziell 4 Semester, inoffiziell meist um die 6 Semester, schneller schaffen die Studenten es einfach nicht.

summasumarum dauert die Gesamtstudiendauer (Bachelor+Master) ca. 13 Semester
und somit findet keine Verkürzung der Studienzeit statt, wie es ursprünglich durch die Umstellung von Diplom (Studiendauer 13 Semester) auf Bachelor-Master gedacht war.

Ich gehe davon aus das die meisten Studenten ein Master dranhängen sonst haben sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird ja auch kaum jemand erwarten, als Azubi das gleiche zu verdienen, wie ein fest Angestellter.
Bei einem guten Ausbildungsbetrieb ist es auch heute noch so, dass ein Auszubildender in erster Linie lernt, also an die Hand genommen und langsam an die Tätigkeiten heran geführt wird, die ihn in seinem späteren Berufsalltag erwarten, und eben nicht der Pampel vom Dienst ist, der in erster Linie Kaffee kocht und Akten kopiert.
Ein Azubi hat auch einen anderen Arbeitschutz als "normale" Angestellte, dazu ist er in der Berufsschulzeit für den Betrieb nicht verfügbar, alles Fakten, die einen niedrigeren Lohn erklären, mal ganz abgesehen von den fehlenden Kenntnissen. Ein Ungelernter oder Hilfsarbeiter verdient auch immer weniger, als ein Facharbeiter oder Meister, auch wenn sie im Endeffekt die gleichen Tätigkeiten ausüben.
Ich kenne ehemalige Azubis, die schon im ersten Lehrjahr 700 Euro raus bekommen haben (Bankkaufmann, 750 Euro Brutto plus 100 Euro Zuschläge (Fahrtkosten + Essensgeld)), dazu noch Kindergeld in Höhe von 184 Euro, macht insgesamt fast 900 Euro im Monat, da sehen viele Zeitarbeiter schon alt gegen aus (die kriegen kein Kindergeld).
(Natürlich ist das ein extremes Beispiel, das ist mir schon klar. :))

Ein normaler Student an der Uni verdient auch erstmal nichts, je nach Land zahlt er sogar Studiengebühren, Bafög muss er zur Hälfte zurück zahlen. In einem typischen Studentenjob verdient man auch nicht die Welt, zumal es nicht jeder schafft, nebenbei noch ordentlich Stunden zu schrubben.
Meine Meinung: Ist man fähig, zu studieren, und hat man die Aussicht, mit abgeschlossenem Studium deutlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben und auch entsprechend besser zu verdienen, sollte man ein Studium auch anstreben.
Imo. studieren aber viele am Arbeitsmarkt vorbei oder haben mit ihrem Studiengang gar nicht die Chance, später mal richtig gutes Geld zu verdienen, da sollte man es gleich sein lassen, man studiert doch nicht, um später doch wieder Niedrigverdiener zu sein.
 
was machen dann die ganzen Magister-Studenten die sowas studieren?

Philosophie
Orientalistik
Romanistik
Geschichte
Slawistik
Soziologie
Politikwissenschaften
Anglistik
Theaterwissenschaften
Amerikanistik

Was machen die nach dem sie nach 12- oder 13 Semester ihren Abschluß haben?

die meisten Taxifahrer und/oder Würstchen Grillen, die Frauen werfen früher oder später.....gibt es auch welche die in ihrem Fachgebiet nach ihrem Studium arbeiten können?

Sprich, ihr angeeignetes Wissen bei geisteswissenschaftlichen Studium auch in ihrem späteren Beruf anwenden.


@Pjack
Vollzeit arbeiten als Azubi und 700 Euro rausbekommen. Wenn das keine Ausbeutung ist, was dann.
Ne Putzfrau oder ein Müllmann verdienen mindestens 1000 Euro netto im Monat.
Azubis sind vollwertige Arbeitskräfte, als Unternehmer würde ich denen neben dem gesetzlich festgeschriebenen Tarif-Ausbeuter-Hungerslohn ein monatlichen Zuschlag zahlen, so daß sie auf mindestens 1000 Euro im 1. Lehrjahr kommen.
Da würd ich lieber als Hilfsarbeiter oder Bürohilfe ohne Ausbildung arbeiten da verdienst mehr und hast mehr davon.
Denke aber Studieren an der Uni, sofern keine Studiengebühren anfallen ist der optimalste Lebensweg, und laß die Finger von den FH's! Meine Empfehlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ exoplanet: viele gehen noch in die Politiki. Wobei da noch Studienabbrecher zukommen.

Wenn sie gut sind und nen aufgeschlossenen Personaler vor sich haben könnten sie noch in ner Unternehmensberatung unterkommen. Dort kann man teilweise auch gelerntes Wissen anwenden.
Mit viel Glück finden sie auch ne Stelle bei der EU/UNO/WWF ...

Aber wirkliche Chancen in ihrem Fachgebiet zu arbeiten gibt es kaum. Auch wissenschaftliche Karrieren sind schwer.

Aber das ist halt der Preis den man für die Freiheit der Studienwahl zahlen muss
 
das bedeutet ein Student der Romanistik und Geschichte studiert, hat es nach
dem Abschluß sehr schwer in der Wirtschaft unterzukommen?

Als Frau könnte man einfach werfen und eine Familie gründen. :evillol:

Ich meine wenn man z.B. Philosophie studiert, dann möchte ich auch dieses Wissen das ich
mir im Studium aneignete, im Berufsalltag anwenden. Sonst könnte man genauso gut nach dem
Abi die Stelle antreten, wo man laut Stellenanzeige ein abgeschlossenes Hochschulstudium braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir sagen, dass zumindest hier in den neuen Bundesländern nicht wenige Leute für deutlich weniger als 1000 Euro Netto arbeiten gehen, so traurig das auch ist.
Beste Beispiele sind Zeitarbeiter (6,65 Euro laut Tarif (!)), Verkäufer, Floristen, Friseure und sogar Pflegefachkräfte auf 30 Stunden usw...btw. auch Putzfrauen, werden meistens über irgendwelche Reinigungsdienste eingestellt, diese verdienen sich eine goldene Nase, und zahlen den Angestellten 1000 Euro BRUTTO oder dergleichen für Vollzeit.

Und eine Ausbildung macht man in erster Linie, um irgendwann mal mehr Geld verdienen zu können, und nicht, um sein Leben lang mit dem Ausbildungsgehalt auszukommen.
Ein Azubi ist keine vollwertige Arbeitskraft, eigentlich sollte er nur lernen, und überhaupt nicht zur Wertschöpfung beitragen, dass es in der Praxis anders aussieht, und viele Auszubildende regelrecht ausgebeutet werden, ist leider wahr. So war das ganze ursprünglich aber nicht gedacht.

Was aber auch ein Punkt ist: Vom Arbeiten als Hilfsarbeiter, Anlernkraft oder Aushilfe hat man in erster Linie einwas: Schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, mit jedem weiterem Jahr.
Wer stellt schon jemanden ein, der 10 Jahre lang als Anlernkraft ohne Berufsbezeichung tätig war, selbst wenn er eigentlich einen guten Beruf hat?
 
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