Was macht Linux zu einem einzigartigen System?

Scheinargument deshalb - weil eine Windows Lizenz für den Privatanwender kaum noch Kosten verursacht.

Was sind denn 50-100€...
Die Leute laufen wie blöd ein iPhone für über 1000€...
 
die frage ist nur welches ? Mint ? Manjaro ? MX 19

Mint Cinamoon ? war da nicht mal was vor paar jahren ? ,oder ist das immer noch
Bolli2
 
pseudopseudonym schrieb:
Mein Linux ist eine geschmiedete Einheit, an Windows kann ich bloß etwas mit Heißkleber ranbasteln.
Ich hab den Satz meinem Text hinzugefügt, weil er für mich einen Großteil meiner Nutzererfahrung ganz gut darstellt.
 
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Bolli2 schrieb:
die frage ist nur welches ? Mint ? Manjaro ? MX 19

Mint Cinamoon ? war da nicht mal was vor paar jahren ? ,oder ist das immer noch
Bolli2
Da hast du doch den nächsten Vorteil: Vielfalt und Individualität.
 
KnolleJupp schrieb:
Unix war früher nicht OpenSource. Deshalb und auch noch ein paar anderen Gründen wurden freie Abwandlungen entwickelt, die man unter dem Namen Linux zusammengefasst hat.
Linux legt deshalb historisch bedingt viel Wert darauf OpenSource zu sein.

Wie kann man so viel Unsinn schreiben? Linux ist kein Unix! FreeBSD und Konsorten sind Unix Systeme, aber wegen rechtlicher Dinge auch nur als Unix-like zu bezeichnen. Linux ist komplett von Null eigenständig entwickelt und hat keine Abstammung von Unix. Es ist aber Unix-like, weswegen viele Programme gleich oder sehr ähnlich sind und funktionieren (Stichwort POSIX).
Selbst Darwin ist auch nur Unix-like, aber da ist die Abstammung über die Mac Systeme von Unix geschichtlich nachvollziehbar.
 
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Genau das habe ich doch geschrieben (oder zumindest gemeint)...

Linux wurde als quelloffener "Klon" von Unix entwickelt. Nicht Unix als Grundlage und von da aus weiterentwickelt, sondern mit dem Ziel ein quelloffenes Betriebssystem zu bauen das eben wie Unix aussehen/funktionieren sollte. Dazu musste natürlich auch ein eigener Kernel programmiert werden. Der hat mit Unix nichts zu tun, ansonsten hätte es auch Probleme mit dem Urheberrecht gegeben.
Die Verwandschaft mit Unix ist aber unbestritten. Denn das war eben die "Blaupause" bei der Entwicklung des Linux-Kernels.

Und was das "nach Hause telefonieren" angeht, so hat z.B. Mark Shuttleworth schon vor langer Zeit bestätigt das Ubuntu & Co. auch Telemetriedaten sammelt...
Das machen also nicht nur die bösen, kapitalistischen Großkonzerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
KnolleJupp schrieb:
Und was das "nach Hause telefonieren" angeht, so hat z.B. Mark Shuttleworth schon vor langer Zeit bestätigt das Ubuntu & Co. auch Telemetriedaten sammelt...
Das machen also nicht nur die bösen, kapitalistischen Großkonzerne.

Canonical ist ja auch ein "böser kapitalistischer Konzern". ;-)

Mich stört es nicht wenn mein Linux oder sonstige Software "nach Hause telefoniert" solange ich weiss was bei dem Telefonat besprochen wird.

Ich entwickle selber Software und sammel auch Telemetrie - das ist wichtig um eine Software besser zu machen. Welche Funktionen werden z.B. nie benutzt (die können dann raus, und ich habe wenigerWartungsaufwand). Wie bewegt sich ein Benutzer durch die Menüs - braucht er zu viele Klicks? Dann stimmt was mit dem UX nicht, usw

Telemetrie ist nicht einfach aus Prinzip etwas schlechtes. Und kann für solche Fälle auch absolut anonym erfolgen - mich interessiert nicht wie Hans Müller die Software nutzt sondern mich interessiert wie 90% der Anwende das nutzen - dazu brauche ich keine persönlichen Daten - nur technisches. "Wie wird genutzt, auf welcher Hardware, etc".

Telemetrie kann Software besser machen. Bei Ubuntu wirst nach der Installation überigens gefragt ob du das willst oder nicht und kannst den Datensatz auch mit einem Klick einsehen. Sonst gibt es ja noch andere Distributionen.
 
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DaysShadow schrieb:
Selbst Darwin ist auch nur Unix-like
Wobei macOS zumindest UNIX 03 zertifiziert ist und damit offiziell als Unix bezeichnet werden darf ;)
 
kim88 schrieb:
Bei Ubuntu wirst nach der Installation überigens gefragt ob du das willst oder nicht und kannst den Datensatz auch mit einem Klick einsehen. Sonst gibt es ja noch andere Distributionen.
Und genau das ist der allergrößte Unterschied gegenüber anderen Systemen: Es gibt immer eine Wahlmöglichkeit. Bei solchen größeren Sachen wie @kim88 beschrieben bis hin ins kleinste Anwendungsprogramme oder die nebensächlichste Konfigurationsoption. Muss man mit umgehen können, aber will man auch nicht mehr missen, wenn menschs mal gehabt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie immer wieder die gleiche mehr oder weniger "intelligente" Diskussion, mit meist den gleichen falschen Grundlagen.

Linux ist einfach nur eine gemeinschaftlich krierte Ressource, die jedem zur beliebigen Anwendung zur Verfügung steht. Das unterscheidet es von allen proprietären Systemen, wo bestimmt werden kann, was damit geht und was nicht.

Bezogen auf die IT, ist Linux wie Tageslicht, Regenwasser, Meer etc. im richtigen Leben Es ist einfach da und es wird genutzt! Überlebenswichtig und unersetzbar ist es allerdings nicht. Das sind die anderen OS aber auch nicht.

Die müssige Diskussion dabei dreht sich immer nur um einen kleinen Anwendungsbereich, den Desktop, wo es traditionell 2 andere starke Angebote gibt. In allen anderen Bereichen hat sich die Diskussion mehr oder weniger erübrigt, da Linux unter den gegebenen Voraussetzungen omnipräsent ist.

Wer mit Linux nicht klar kommt, soll es halt nicht nutzen und gut is. Wo sich das Ganze hin entwickelt, wird man sehen. Die Chinesen rammen gerade Pflöcke ein, wo man nicht weiß, wie sich das auf den Rest der Welt auswirkt. Aber dass es sich auswirkt, ist ziemlich sicher!
 
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Ich finde die Möglichkeit gut ein schlankes und rescurcen sparendes System zu betrei en und nur das was gebraucht wird zu installieren.
 
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Brathorun schrieb:
Und bitte keine Scheinargument wie "es ist kostenlos".
De Facto kein Schein. Gibt viele die auf eine gültige Windows Lizenz etc bestehen.

Die Liste der Vorteile des Systems ist lang.
Zusammengefasst, um mich mal selbst zu zitieren: Freiheit.

Vergleich Angestellter und Gewerbe-treibender.
 
Ja, Freiheit ist sicherlich eines der wichtigsten Argumente. Das hat mich damals auch von WinXp zu Linux wechseln lassen. Es gibt aber noch einen anderen Punkt der hier nicht genannt wurde.

Mit Linux kannst du wirklich alles machen und automatisieren. Wenn du z.B. eine bestimmte Vorstellung von Sicherheit hast, dann kannst du mit Linux dein System voll darauf ausrichten - bis zum letzten Bit. Mit Windows würdest du das NIEMALS hinkriegen, denn es hat gar nicht so eine leistungstarke Shellverarbeitung. (Die wurde bei Windows später aufgesetzt, aber bei Linux richtet sich alles danach aus.) Jedes Problem lässt sich also scripten und auf Knopfdruck schnell abarbeiten. (Da Windows-Nutzer aber anders arbeiten, sehen sie den Vorteil gar nicht.)

Ich kann z.B. auf Knopfdruck Fenster neu positionieren (wmctrl), das Netzwerkrouting umstellen (z.B. über verschlüsselte Tunnel leiten), selektive Netzwerkpaketfilter starten (und damit Bits in Netzwerkpaketen für ein ganz bestimmtes Programm manipulieren) oder einzelne Programme ganz individuell in Sicherheitscontainer setzen oder mit anderen Zugriffsregeln starten.

Auch sehr schön ist z.B. die sehr leistungsstarke Partitionsverschlüsselung die man problemlos auch auf Container oder Wechselmedien anwenden kann. (Und das transparent nachvollziehbar.) Die Schlüsselableitung dazu kann man sich sich (aufgrund der Streamverarbeitung) gestalten wie man lustig ist. Per Eingabe oder von einem Wechselmedium oder in Kombination.... Es ist alles machbar.

Ausserdem kennt Windows nicht die Möglichkeit Fenster zu pinnen, also dauerhaft im Vordergrund zu halten. So kann man natürlich auch nicht während der Arbeit fernsehen oder Video gucken :-).

Linux ist ideal für faule Perfektionisten. (Man macht sich die Arbeit einmal und dann nie wieder!)
 
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Brathorun schrieb:
Aber was macht Linux zu einem einzigartigen System?
Dass man, sofern gewollt, es einzigartig machen kann - eine Freiheit, die sonst nicht geboten wird.

Aber wer frägt, was Gourmet so einzigartig macht, sollte es entweder probieren oder weiterhin bei der Imbissbude MS oder TK-Apfel bleiben.
 
Ich würde die enorme Anpassungsfähigkeit und Desktop Auswahl als Vorteil gegenüber Windows sehen.
Wobei das auch bei FreeBSD der Fall ist aber die Software ist unter Linux dann doch aktueller.
DaysShadow schrieb:
Linux ist kein Unix! FreeBSD und Konsorten sind Unix Systeme
Wobei schon vor sehr langer Zeit der Code von Unix aus FreeBSD aus rechtlichen Gründen entfernt wurde, weil Unix nicht frei war man musste Lizenzgebühren zahlen wenn man den Source Code nutzen wollte.
Nachdem in den 1990er Jahren AT&T UNIX-Lizenzzahlungen eingefordert hatte, wurde der Quelltext umgeschrieben, sodass es keine einzige Zeile originalen UNIX-Quelltext von AT&T mehr in aktuellen BSDs gibt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Software_Distribution
 
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