WD-MyBook-, HDD arbeitet nicht mehr

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Welche Festplattenmodelle von welchem Hersteller würdet ihr denn konkret für Backups empfehlen ?
 
Es gibt da keine, die explizit für Backup-/Datensicherungsvorgänge prädestiniert sind, wenn man mal von der (interessenbehafteten) Werbung der jeweiligen Hersteller absieht - es richtet sich da die Wahl der Datenträger eher nach der Ausprägung im jeweilig individuellen Use-Case. 🤷‍♂️
Und es gibt auch keine i-wie geartete Garantie, dass nicht auch Probleme bzw. Ausfälle mit den scheinbar extra geeigneten Datenträgern vorkommen könn(t)en, daher sollte eine valide Datensicherungsstrategie auch immer redundant, also mit mehrfachen Kopien der vor Verlust zu schützend vorgesehenen Daten, ausgeführt werden.
Ein durchaus zweckmäßiges Konzept kann auch mit eher kostengünstigeren aber dafür mehrzahligeren Datenträgern umgesetzt werden - es verringert sich so eben die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitig auftretend allumfassenden Datenverlustes.​
 
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sgrund schrieb:
konkret für Backups empfehlen
Wenn es nicht total brennt zeitlich, würde ich, wie zuvor geschrieben, den Recertified Shop bei WD einfach mal 1-2 Monate im Auge halten. Mir direkt für die gewünschten Größen die Neupreise mal rausschreiben und bei einem Schnäppchen zugreifen.
 
recu schrieb:
Ich bezweifele das. Gerade weil der Käufer von "Fertigfestplatten" nicht unter die Haube guckt, bietet dieser Absatzkanal eine hervorragende Möglichkeit, refurbished und SMR-Ware unters Volk zu bringen.

Es ist eigentlich inoffiziell ziemlich gut dokumentiert, dass in die Elements idR entweder Red Plus oder Ultrastar kommen. Es gibt auf dem Endkundenmarkt für 12TB nicht mal eine Festplatte mit SMR zu kaufen:
https://geizhals.de/?cat=hde7s&xf=5704_3.5"~5717_SATA 6Gb/s~5717_SATA 3Gb/s~5716_11030000*13110000&pagesize=30&sort=p&promode=true&hloc=de

Wenn es seitens WD Modelle dieser Kapazität mit SMR gibt, dann sind diese für spezielle Anwendungsfelder bzw. nicht für den Endkundenmarkt bestimmt und haben deshalb wahrscheinlich nicht mal eine SATA-Schnittstelle und werden deshalb wohl kaum in solche Gehäuse verbaut, weil man dafür wieder extra Platinen anfertigen (lassen) müsste.

Bei allem ab 8TB kannst du bei den Elements/MyBook eigentlich sicher sein, dass du ne CMR-Platte bekommst, das zeigen einfach die Erfahrungen der Vergangenheit.


recu schrieb:
Ich zahle lieber mehr und baue eine bekannte Festplatte in ein Festplattengehäuse ein, als die Katze im Sack zu kaufen.

Wir reden hier aktuell von einem Preisunterschied von etwa 150€ nur für die Festplatte - das Gehäuse kommt dann auch noch hinzu. Das ist schon ne Menge. Es werden deshalb auch wieder mehr Leute externe kaufen und ausschlachten.


sgrund schrieb:
Welche Festplattenmodelle von welchem Hersteller würdet ihr denn konkret für Backups empfehlen ?

Wie gesagt wurde, lieber zwei Backups auf zwei sehr günstigen Platten als nur eines auf einer teuren, vermeintlich sehr zuverlässigen. Bei dem Preisunterschied würde ich klar die Elements nehmen.


TorenAltair schrieb:
Wenn es nicht total brennt zeitlich, würde ich, wie zuvor geschrieben, den Recertified Shop bei WD einfach mal 1-2 Monate im Auge halten.

Ist halt die Frage, ob man da groß was spart. Man kann jetzt die Elements für knapp über 300€ kaufen, und das neu. Du sagtest, du hättest da für 4TB 99€ gezahlt. Dass man die 12TB dann für 200€ bekommen wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Am Ende spart man dann vielleicht 50€, bekommt nur "recertified" und verbringt noch ne Weile ohne Backup. Weiß nicht, ob das so ein guter Deal ist. Und ist ja anscheinend auch etwas Glücksanhängig, welche Modelle sie dort anbieten, und eben, wie lange das dauert und ob man dann noch eine bekommt.


@sgrund Um mal zu der ursprünglichen Fragestellung zurückzukommen: Hat es mit dem Adapter geklappt; wie ist der Stand?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat mit dem Adapter nicht geklappt. Es scheint ein Hardwarefehler zu sein. Die HDD wird auch nicht mit DiskGenius erkannt. Dann muss ich davon ausgehen das die Daten verloren sind. Eine Firma für etliche 100 oder 1000 Euro zu beauftragen, macht keinen Sinn.
Ich denke es macht Sinn sich je zwei "billige" HDD zu holen, in externe Rahmen zu tun und doppelt abzusichern als eine teure ohne Backup. Bleibt die Frage nach geeigneten HDD und wie man die zwei mit den jeweils selben Inhalten am einfachsten synchronisieren kann.
 
sgrund schrieb:
Es hat mit dem Adapter nicht geklappt.

Festplatte direkt am Rechner an einem internen SATA-Port des Chipsatzes anschließen, nicht an einen Port eines Zusatzchips. Sicherstellen, dass der Rechner von der gewünschte Platte bootet (BIOS!). Erst dann darfst Du bei Mißerfolg den Daumen senken.
 
Ich hab einen Uralt-PC mit einem Intel i7 3920 Prozessor. Sollte ich irgendein Laufwerk abstecken und da die HDD anschließen ?
 
Die Sache ist die, dass mit einer 3.3V-Leitung bzw. dem entsprechenden Pin die Platte nicht anlaufen wird. Das ist bei den White-Label-Platten einfach so. Das wird auch im PC so sein. Hatte ich bereits angesprochen.

Ein Kabel ohne diese Leitung hatte ich verlinkt. Das schießt du dann im PC zwischen dein SATA-Kabel und die Festplatte.

Die Alternativen heißen Pin Abkleben oder entfernen. Ich würde deshalb den Adapter wählen.
 
Banned schrieb:
Das ist bei den White-Label-Platten einfach so.
Wenn es wenigstens einheitlich wäre. Vom letzten 4er Pack, den ich gekauft habe, funktionieren drei normal und eine HDD brauchte von den vier an sich gleichen SATA-Stromsteckern am Netzteil einen ganz konkreten zum Anlaufen.
 
sgrund schrieb:
Es hat mit dem Adapter nicht geklappt. Es scheint ein Hardwarefehler zu sein.
Was für ein Zufall - hätte ich nicht gedacht. 🤷‍♂️
Der Tipp mit den prof. Datenrettern steht immer noch im Raum.
sgrund schrieb:
Ich denke es macht Sinn sich je zwei "billige" HDD zu holen, in externe Rahmen zu tun und doppelt abzusichern als eine teure ohne Backup
Jedes Backup ist besser als gar kein Backup. 😉
Weniger wichtig ist die Qualität der Datenträger als die Tatsache, dass die Daten mehrfach vorgehalten werden.

Wobei "billig" auch bei HDDs heutzutage relativ ist - leider.
 
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@TorenAltair Okay, das wundert mich. Aber generell sollte man einfach damit rechnen, dass man den 3.3V-Pin umgehen muss.

Ich habe bei mir im Backup-NAS einfach so einen Adapter verwendet. Da fehlt die fünfte Leitung und entsprechend gibt es keine Probleme - von Molex-Adaptern wiederum sollte man eher Abstand nehmen, bei billigen besteht hier Überhitzungsgefahr. Abkleben oder gar Pin-Entfernen ist mir persönlich nicht geheuer.

mchawk777 schrieb:
Was für ein Zufall - hätte ich nicht gedacht. 🤷‍♂️

Ist wie gesagt wirklich nicht überraschend, aber aus dem Grund, dass es am 3.3V-Pin liegen wird - würde ich stark vermuten. Aber selbst wenn nicht, hat er auch nichts verloren mit dem Versuch. :) Zum Datenretter kann man immer noch. Aber bevor ich einige hunderte Euro ausgebe, würde ich auch erst mal selbst probieren, was geht, solange kein Head Crash o.Ä. vorliegt.
 
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Banned schrieb:
Okay, das wundert mich
Mich hatte es auch gewundert. Als ich die Platten das erste Mal einbaute, funktionierte alles. Dann wollte ich nochmal am Server was ändern und baute Platten wieder raus und nach dem Einbauen wollte er eine Platte nicht mehr finden. Bis ich dann da drauf kam, dass es wieder alles tut, wenn ich Stromstecker vertausche, dauerte es eine Weile.
 
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Banned schrieb:
Die Sache ist die, dass mit einer 3.3V-Leitung bzw. dem entsprechenden Pin die Platte nicht anlaufen wird. Das ist bei den White-Label-Platten einfach so. Das wird auch im PC so sein. Hatte ich bereits angesprochen.

Ein Kabel ohne diese Leitung hatte ich verlinkt. Das schießt du dann im PC zwischen dein SATA-Kabel und die Festplatte.

Die Alternativen heißen Pin Abkleben oder entfernen. Ich würde deshalb den Adapter wählen.

Ein SATA-Stromversorgungsstecker für 3,5''-Festplatten verfügt über 4 Pins, über die +12V, +5V und Masse geführt werden. Die Masse ist doppelt ausgeführt.
Wir sprechen von einer Festplatte mit 12 TB, also einer 3,5''-Festplatte.

Wo sollen jetzt plötzlich die +3,3 Volt herkommen?
Was Du verlinkt hast, ist ein Y-Stecker für SATA-Spannungsversorgung, da werden keine "3,3 Volt" auf einem fünften Pin "ausgefiltert".

Was Du da schreibst, erscheint mir so abstrus, dass ich schon anfange, an mir selber zu zweifeln.

Des Weiteren gilt:
Jede zusätzliche Steckverbindung ist ein Risiko, (Übergangswiderstand am Stecker, Spannungsverlust auf der Leitung) und ist zu vermeiden.
Dein Adapter-Stecker-Geschichte ist wirkungslos. In den USA nennt man so etwas auch "snake oil".

Sgrund,
ich wiederhole die oben gemachte Aussage:
Die Erkennung einer Festplatte durch Windows sieht man in der Datenträgerverwaltung.

Wenn man auf der Festplatte nichts sieht, muss nicht gleich die Welt untergehen.
Manche externen Gehäuse verfügen über Emulatoren, die nach außen hin eine Sektorgröße von 4096 Bytes suggerieren. Entnimmt man einem solchen Gehäuse die Festplatte, dann zeigt die direkt angeschlossene Festplatte im Explorer nichts. Mit TestDisk könntest Du dann die Partition oder die Partitionen suchen lassen und die Inhalte herauskopieren.

Bei defekten Festplatten empfiehlt sich die folgende Vorgehensweise:

Internen Gesundheitszustand mit smartmontools (Anleitung im Link)
https://forum.cgsecurity.org/phpBB3/viewtopic.php?f=5&t=10910

oder mit CrystalDiskInfo auslesen.

Festplatte mit GNU ddrescue (fehlertolerantes Linux-Tool, das identifizierte "Fehlstellen" überspringt und sich erst zum Schluss darum kümmert auf eine gesunde Festplatte klonen oder ein Image erzeugen.

Datenrettung dann vom Klon oder Image durchführen:

https://www.computerbase.de/forum/t...r-erkannt-win-10.2132442/page-2#post-27931526
 
Zuletzt bearbeitet:
@sgrund Das kann man gar nicht sagen. Ich habe Dich um etwas gebeten, aber Du hast keine Rückmeldung geliefert.
Eine systematische Diagnose Deines Problems hat bisher nicht stattgefunden.

Du hast auch in diesem Diskussionsfaden noch mehr Fragen gestellt, die eigentlich in getrennte Diskussionfäden gehören, wie z.B. zur Wahl von Festplatten und Softwarefragen.
 
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recu schrieb:
Ein SATA-Stromversorgungsstecker für 3,5''-Festplatten verfügt über 4 Pins, über die +12V, +5V und Masse geführt werden. Die Masse ist doppelt ausgeführt.
Wir sprechen von einer Festplatte mit 12 TB, also einer 3,5''-Festplatte.
Prae-SATA-3 hat der Stromstecker fuenf Kabel: 12V, 5V, 3,3V und zweimal Masse.

Es gibt immer noch ATX Netzteile, die alle fuenf Kabel haben.
Bei den meissten Endverbraucherfestplatten ist es wurst. Aber solche "shucked" Platten, also die man aus externen Gehaeusen ausbaut, sind da halt teils empflindlich. Ich gehe davon aus, dass da viele Platten aus dem Enterprise Bereich drin landen, die es - warum auch immer - nicht durch die Qualitaetssicherung geschafft haben.
Und da ist 3,3V als "Anlaufblockade" fuer ein zeitversetztes Anlaufen ueblich.

recu schrieb:
Dein Adapter-Stecker-Geschichte ist wirkungslos. In den USA nennt man so etwas auch "snake oil".
Da kann man jetzt also entweder Pin 3 an der Platte ueberkleben, oder man nimmt halt einen dieser Adapter der die 3,3V nicht hat.

https://en.wikipedia.org/wiki/SATA#Standard_power_connector_(15_pins)
 
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Welche Fragen wurden noch nicht beantwortet ?Anbei ein Bild der Festplatte.
 

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sgrund schrieb:
Ich hab einen Uralt-PC mit einem Intel i7 3920 Prozessor. Sollte ich irgendein Laufwerk abstecken und da die HDD anschließen ?

Was sagt die Datenträgerverwaltung unter Windows, bzw. was sagt LSBLK unter Linux?
Theoretisch könnten auch zu viele angeschlossene Festplatten zu Erkennungsproblemen führen.
Man könnte zu Testzwecken auf der Stromversorgungsschiene, wo die mutmaßliche Defektplatte angeschlossen werden soll, die anderen Festplatten trennen.

Das Internet sagt mir, dass das Ding mit 7200 rpm läuft. Sowas in einem billigen Kunststoffgehäuse zu verbauen, verkürzt die Lebensdauer.
Die SMART-Parameter wurden bisher auch nicht betrachtet.
 
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