Duman schrieb:
Hättest du beim Mainboard gespart, hättest du auch zum 600er zugreifen können. Quadro Karten sind grad für CAD sehr gut geeignet. Alle Ingenieure, die ich bis jetzt getroffen habe, nutzen solche Karten. Und die arbeiten ja auch hauptsächlich mit CAD. Mit Xeon würde ich das noch mal überdenken. XEON und Quadro ist die beste Kombination für CAD. Ist meine Meinung, aber wenn du dich schon entschieden hast, dann ist es auch ok.
Der i5 ist in der Post. Ich hab den schon bezahlt.
Ich hab außerdem nicht mein letztes Geld für das Mainboard ausgegeben. Für die Grafikkarte ist noch genug übrig, keine Sorge.
Loopman schrieb:
Ja, die Karten sind teilweise alt und langsam (zum spielen). Aber manche spezielle professionelle Features werden durch die Treiber nur auf diesen Profi-Karten freigeschaltet.
Die Quadro 400 mag gleich teuer sein wie die 7770, aber sie ist um welten langsamer in spielen. Dafür bietet sie halt die Profi-Features, die AMD auf seiner Karte nicht bietet.
Von AMD gibts als Gegenstück übrigens die AMD FirePro Grafikkarten....
Alles was bei NVidia NVS im Namen hat gilt es zu meiden, das sind reine Grafikkarten für Bürorechner, nix zum professionellen arbeiten.
Okay, da ich ja nicht spiele kann mir das egal sein.
Wie ist das dnen bei anderen Sachen? Also z.B. Video- und Bildbearbeitung. Ist da eine Quadro 400 oder eine 7770 besser oder ist das egal?
Sorry, wenn die Frage naiv wirkt. Ich habe mir bei Grafikkarten nie Gedanken gemacht und einfach in einer Liste nachgeschaut, wie flott die sind.
Vielleicht braucht man die für Videos auch gar nicht. Ich weiß es nicht.
savuti schrieb:
Kommt auch darauf an wie groß deine Modelle sind. Wenn ich "...ab und zu lasse ich etwas fräsen..." höre, denke ich da nicht unbedingt an komplexe Modelle. Das wäre dann genauso "Perlen vor die Säue" wie ein 200 Euro Board für Surfen und Office...
In CAD mache ich Zeichnungen von Einzelteilen, die ich dann fertigen lasse.
Mein vorletztes Projekt bestand aus 161 Teilen, von denen ich 34 Teile konstruiert habe (manche davon wurden mehrfach benötigt), der Rest waren Normteile.
Die Zeichnungen sind nie besonders groß. Ich mache davon immer die 3-Seiten Ansichten mit Bemaßung. Über 1Mb komme ich pro dwg Datei nie.
Bei Inventor sieht das etwas anders aus. Ich nutze das nicht immer, aber bei über 100 Teilen wird es irgendwann schwierig, sich vorzustellen, ob das alles einwandfrei funktioniert.
Die Einzelteile werden da etwas größer (ein paar MB), die Baugruppen mit den Einzelteilen nochmal größer.
Die Speicherauslastung bei einer adaptiven Bewegung habe ich noch nie beobachtet. Eine Kollisionsprüfung geht aber recht flott.
Danach muss ich manchmal noch erneut etwas ändern. Wenn die Kollisionsprüfng fertig ist, dann bin ich auch durch mit der Arbeit und ich lasse die Teile fertigen.
Manchmal "muss" ich bewegte Teile noch simulieren. Ich lasse dann mit Inventor Einzelbilder rendern. Das dauert pro Bild im Minutenbereich.
Die fertigen Bilder hab ich dann mit VirtualDub zu einem Video zusammengeschnitten.
Ich mache das immer in fullHD, in geringerer Auflösung gehts bestimmt schneller.
Das letzte Video ging 45 Sekunden und hat 13Mb.
Die Einzelbilder (.png) waren im Gigabyte Bereich.
Zusammenschneiden ging total schnell (keine 5 Minuten).
Heute morgen habe ich zwei Bleche mit CAD erstellt. Das geht wahrscheinlich mit der HD4000

Da das individuelle Einzelteile sind muss ich da nichts mit Inventor machen.
Die Bleche habe ich vorhin beim Metallmarkt bestellt und sie gerade abgeholt. Die gehen gleich zum Lasern.
Die Spanne der Anforderungen geht also von minimal (heute morgen) zu recht komplex (die Animation der 161 Teile).