News Weitere Details zur „Broadwell“-CPU-Verschiebung

Volker

Ost 1
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In den letzten Tagen deutete es sich schon mehrfach an, nun wird das Bild zu Beginn der Woche noch klarer: Intels erste 14-nm-CPU mit dem Codenamen „Broadwell“ wird später erwartet als bisher kommuniziert. Jetzt ist nur noch von einer Handvoll Prozessoren zum Ende des Jahres die Rede, der Rest soll erst 2015 erscheinen.

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5@n!töt3r

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Da stellt sich die Frage: Ist es wirklich eine technische Verzögerung, oder schaltet man aufgrund mangelnder Konkurrenz einen Gang zurück und spart ein wenig?
 

eXtra

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Nicht nur, dass die Leistungszuwächse von CPU-Generation zu CPU-Generation heutzutage immer kleiner werden, jetzt werden die Abstände der selbigen auch noch immer größer. Einerseits freue ich mich, das mein i5-2500K so lange durchhalten wird wie noch nie. Andererseits ist es bitter, dass sich so wenig tut in diesem Segment.

Irgendwann muss ja mal neue Hardware her und da hätte ich dann gerne ein ordentliches Performance-Plus.
 

hamad138

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Desktop pc is ja schon tot, notebook cpus vielleicht nicht, deshalb gibt es keine steigerung
 

BelneaHP

Ensign
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Es gab doch für Leute die Ihren Rechner primär zum datteln einsetzten seit 2500k-Sandy eh keine interessanten Neuerungen mehr auf dem Markt.

Die ganzen schnelleren Modelle, alá 2600k, 3770k oder 4770k bringen nur einen messbaren Vorteil, keinen den man beim Spielen brauchen würde. Ist natürlich schön eine menge Geld zu sparen - früher musste man die CPU ja doch noch etwas öfter tauschen um vernünftig spielen zu können.

Tortzdem hätte ich gern mal wieder einen ordentlichen Sprung nach vorne.
 

Gangolf

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Wozu sollte sich auch etwas bewegen, die einzige Konkurrenz in Form von AMD liegt, was die CPU-Leistung betrifft, doch weit zurück. Sinnvoller wäre es sowieso, wenn sie mehr Prozessoren mit der Iris Pro herausbringen.

Für mein mITX System wollte ich mich schon bei AMD umsehen, leider ist die Leistung der iGPUs immer noch nicht hoch genug. Im Bereich der Grafik kann sich auch bei Intel gerne was tun, die CPU Power ist normalerweise ja vollends ausreichend (ein i5-2500k reicht ja, alles andere ist mMn nur Prestige).
Mein Sandybridge-Dualcore im Notebook reicht auch heute noch selbst für Spiele und für Office sowieso.
 

Tobi4s

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CPUs werden heute doch auch immer uninteressanter. Wäre da nicht DirectX (wie man bei Mantle gesehen hat) bräuchten wir heute nicht mehr als einen i3/FX6300, um selbst anspruchsvollstes problemlos wiederzugeben. Für Office und Multimedia reichen sowieso schon die kleinsten Modelle.
Heute wird doch versucht so viel wie möglich auf die GPU umzuschichten, da bei einigen Berechnungen die Parallelisierung eben massive Vorteile bringt.
Ich bin froh, dass mein i5-3570k allem Anschein nach noch mehrere Jahre problemlos mitmacht, vielleicht noch länger als mein alter PhenomII 920.
 

ConVuzius

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Ich seh das ähnlich wie Tobi: Für was mehr Leistung? Im Office und Alltagsbereich langweilen sich selbst Einsteiger-CPUs und bei Spielen limitiert zu 99% die Grafikkarte. Für alles andere (Rendern, Server, etc. kommt ja neue Hardware, die aber eben auch meiat auf mehr Kerne setzt). Somit ist doch alles ok, selbst wenn jetzt neue CPUs kämen die 50% schneller wären hätte man eigentlich nichts davon.
 

S.Kara

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Trefoil80

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Die ganzen schnelleren Modelle, alá 2600k, 3770k oder 4770k bringen nur einen messbaren Vorteil, keinen den man beim Spielen brauchen würde.
Das stimmt nicht immer. Bin von einem i5-3570K auf einen i7-3770K (beide OC) gewechselt, da ich bei BF4 immer starke Drops hatte, wenn bei Paracel Storm der Sturm aufzieht oder während und nach dem Hochhauseinsturz in Shanghai. Mit dem i7 (SMT und größerer L3-Cache) ist das Problem nahezu eliminiert.

Aber zugegeben: Das sind schon sehr spezielle Szenarien, für die 98% der Forenuser nicht die CPU wechseln würden...

Wollte nur sagen, dass mit einem (auch stark übertaktetem) i5 nicht immer alles hipp-hipp-hurra ist...
 
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Herdware

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Desktop pc is ja schon tot, notebook cpus vielleicht nicht, deshalb gibt es keine steigerung
Der Desktop-PC ist sicher nicht tot. Nur die Verkäufe von Neugeräten gehen rasant in den Keller, aber das heißt nicht, dass kaum noch Desktop-PCs benutzt werden. Ich bin ziemlich sicher, dass heutzutage mehr Desktop-PCs im Einsatz sind, als jemals zuvor. (Aber viel mehr werden es auch nicht mehr, denn der Markt ist weltweit gesättigt.)
Aber sie halten halt ewig, weil sie nicht mehr veralten und deshalb werden viel seltender neue gekauft. Ich hab jetzt seit November 2011 einen PC mit 3930K-CPU. Es ist gar nicht abzusehen, wann die mal veraltet (also zu schwach für die meiste Software) sein wird. Möglicherweise wird das der erste PC in 25 Jahren, der wirklich kaputt gehen muss, damit ich mir einen neuen anschaffe. :)
Es muss auch kein teures High-End sein. Meine Mutter hat einen PC mit i3 der ersten Generation und für das was sie damit macht reicht der wahrscheinlich auch noch viele Jahre.

Bei Notebooks zeichnet sich ähnliches ab. Ich hab z.B. ein Subnotebook Baujahr 2010 mit damals schon nicht rasend schnellem ULV-Prozessor (640UM, Dualcore@1,2Ghz) und das kommt bisher noch sehr gut mit allem zurecht, was ich damit mache. (Eher kein Gaming mehr und auch kein Videoencoding oder sowas, sondern hauptsächlich 0815-Internet-Surfen.) Derzeit ist nicht absehbar, wann ich das ersetzen muss, wenn es nicht kaputt geht.

Angesichts dessen kann ich gut verstehen, wenn Intel es nicht eilig hat, eine neue CPU-Generation rauszuhauen.
 
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D

dirky8

Gast
Ich habe derzeit noch einen core i 7 920 mit 48 gb ram... Reicht für alles. Damit meine ich daddeln, Photoshop und videoschnitt. Wird jetzt ausgetauscht gegen einen w3520 da der mindesten 4,4-4,7ghz macht(ist schon getestet😉). Ist aber mehr Kosmetik als notwendig. Kostet mich mit verkauf des 920 0€.
wollte mal auf den x79 samt sixcore wechseln. Nur der Mehrwert für mich, im Gegensatz zum finanziellen Aufwand erschloss sich mir nicht ganz.

btt:
Warum sollte Intel sich hetzen... . Sollen doch alle froh sein das zum zocken die etwas älteren Generationen noch ausreichend sind. Alle anderen kaufen das was sie zum Geldverdienen benötigen. Bei den Xeons sind doch ziemliche Sprünge hinsichtlich Kernanzahl passiert bzw. stehen noch an.
 

DocWindows

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CPUs werden heute doch auch immer uninteressanter. Wäre da nicht DirectX (wie man bei Mantle gesehen hat) bräuchten wir heute nicht mehr als einen i3/FX6300, um selbst anspruchsvollstes problemlos wiederzugeben.
Wenn ich mir die Posts hier durchlese reicht für 90% der User auch ne Spielkonsole (mit Mailprogramm und Browser). Immer wenn das Thema CPU aufkommt gehts immer nur ums Spielen. Dass die noch viele andere Aufgaben erledigt und man da sehr wohl Unterschiede der Generationen und innerhalb dieser Generationen merkt, scheint bei den Spielkindern hier noch nicht angekommen zu sein.
 

Tobi4s

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Videoschnitt und ähnliches wird doch auch immer mehr auf die GPU ausgelagert. CAD doch sicher auch (da kenne ich mich nicht aus). Und selbst hier würde man von einem neuen Befehlssatz doch sicher mehr profitieren als von 3-5 Generationen.
Natürlich haben CPUs noch ihre Daseinsberechtigung, nur sind sie eben nicht mehr so gefragt wie früher bei der breiten Masse.
 

Lars_SHG

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Ich bin ziemlich sicher, dass heutzutage mehr Desktop-PCs im Einsatz sind, als jemals zuvor.
ja.....
Aber viel mehr werden es auch nicht mehr, denn der Markt ist weltweit gesättigt.
nein, gerade in Indien und China sind die Absatzzahlen gut und die Möglichkeiten sind gigantisch!
Deshalb gibt es ja alle paar Jahre mal wieder ein Projekt PC für 100 $ und so ähnlich!

Indien wird wohl noch länger brauchen, aber in China wird der Markt sicher bald stark anziehen! Gerade weil auch die Preise deutlich gefallen sind!
 

AMINDIA

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Da stellt sich die Frage: Ist es wirklich eine technische Verzögerung, oder schaltet man aufgrund mangelnder Konkurrenz einen Gang zurück und spart ein wenig?
In welcher Form soll da dann Geld gespart werden? Die Fabriken müssen laufen, entweder neues muss her, oder altes weiter produziert werden. Stillstand, also die Fabriken ein paar Tage nicht laufen lassen, davon habe ich nichts gehört. Selbst eine Stillstand der Fabriken würde Geld kosten. Insofern sehe ich deine Einschätzung als eher unüberlegt an.
Konkurrenz gibt es auch ohne Ende für Intel. Sicherlich schaust du nur in die falsche Richtung und siehst somit nicht die Konkurrenz.
 
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