Welche Grafikkarten haben PCIe und 2 LUTs?

@hardwärevreag:

Ok, dann wünsche ich gute Nacht!

Den Link habe ich schon mal angesehen. Aber ich denke, ich muss dort mal den gesamten Artikel durchlesen. Aber nicht jetzt! ;)

@testeron:

Ich habe deinen Beitrag gelesen.
Allerdings habe ich mich tatsächlich noch nicht so sehr mit dieser Matherie befasst. Das habe ich ja oben auch geschrieben (dass ich keine Ahnung davon habe).
Darum brauche ich ja auch Hilfe und Beratung.
Wenn ich alles selber wüsste, würde ich einfach das beste kaufen und nicht hier nachfragen...

Dass der Intel mehr Cache hat, ist mir auch schon aufgefallen. Nur weiss ich nicht, was mir dieser Cache wirklich bringt. Wozu ich ihn nutzen kann.
Es geht hier nicht darum, dass ich nicht lernen will, sondern darum, dass ich mich bisher einfach noch nicht so sehr damit beschäftigt hab.

Wie gesagt: ich muss wohl mal etwas lesen, um zu verstehen, wie das mit dem Cache genau funktioniert.

Du musst aber schon verstehen, dass ich in einer schwierigen Situation bin. Ich muss mich hier voll auf eure Aussagen verlassen. Und die unterscheiden sich halt sehr...

Gruss

Christoph
 
ja nur in Bezug auf Intel zu AMD und da bist du mit nem Exxx wesentlich besser beraten
sowie mit ner externen Grafik-Karte - das werden die auch andere Grafik-Jongleure
bestätigen können !
willst du wegen nen paar Euros auf die vorgenannten Vorzüge
einer für deine Zwecke besseren Lösung verzichten nur weil da son AMD-Fan dir was
vorschwärmt ? wiegesagt gehörer ich KEINER CPU-Fangemeinede an - ich nehme
meistens das was für entsprechede Bedürfnisse das Beste ist !
und das VSTA habe ich zB auch schon ne ganze weile in Betrieb - (hätte auch nicht gewechsel
wenn ich nicht günstig eine GX2 bekommen hätte)
das Gleiche Board gibs übrigens auch für AMD..
ist für den Preis echt gut ausgestattet -robust-betriebssicher und keinesfalls billiger Plunder !
eins der wenigen brauchbaren Übergangs-Boards wenn man nicht alles auf einmal neu kaufen möchte
und von AMD rate ich auch nicht unbedingt ab - aber wiegesagt bietet der Exxx schon einige Vorteile...
gute Nacht und Grüsse in die SCHÖNE Schweiz...
 
Zuletzt bearbeitet:
@@testeron

du musst ihn auch verstehen, mich würde das auch alles durcheinander bringen, verwirren und überfordern

@hardwärevreag
Keine Angst, du bist nicht der einzigste, der heute eine sinvolle beschäftigung hat.
Ich habe sogut wie semesterferien, muss zwar die tage noch nen bissl was für eine projektaufgabe programmieren , jedoch ist es in dem fall egal, ob ich früh oder spät damit anfange.


@christoph.ruest

es gibt doch sicherlich auch foren für bildbearbeitung, evtl können die dir ja auch weiterhelfen, weil die leuts sollten doch wissen was sich wie auswirkt.
ansonsten kannst du doch auch dem support des bildbearbeitungsprogramms deiner wahl fragen, was deren empfehlungen/erfahrungen sind.

Falls du noch meine meinung zum system willst, würde ich derzeit zu intel und einer "richtigen" grafikkarte raten außer du legst wert auf sehr geringen stromverbrauch.

MfG und gute Nacht
Psylo
 
@testeron:

Nach dem, was hier bisher so gesagt wurde, habe ich halt durchaus den Eindruck erhalten, AMD sei gleich stark wie Intel. Darum habe ich ja noch extra nachgefragt, ob der Intel irgend etwas kann, was der AMD nicht kann oder umgekehrt.

Also du meinst, dass ich mit ASRock und Intel besser beraten wäre, als mit AMD und einem Board, das auf aktuellere Techniken setzt?

@Psylo:

Danke für das Verständnis ;)

Ja, es gibt schon Foren für Bildbearbeitung und Fotografie. Dort bin ich auch sehr aktiv. Aber: In den "Amateurforen" benutzt halt jeder etwas anderes. Hauptsache billig und von MediaMarkt. Es gibt dort nur sehr wenige Leute, die wirklich aufwändige Bildbearbeitung machen. So finden sich in einem Forum mit 15'000 Mitglieder etwa eine gute Hand voll Leute, die wissen, was eine LUT ist und damit auch wirklich arbeiten.

Das sieht man immer wieder, wenn Fragen auftauchen wie "Welches Gerät soll ich zur Bildschirmprofilierung nehmen" oder "wie kann ich farbgenauer drucken". Es sind immer die selben 10, 15, höchstens 20 Leute, die antworten. Der Rest nimmt, was halt da ist.
Und unter diesen Leuten sind die Meinungen noch gespaltener als hier.

Dann gibt es noch professionelle Fotografie- und Mediengestalter-foren.
Dort darf ich eine solche Frage aber nicht stellen, denn (achtung nicht ganz ernst zu nehmen)
1) gibt es nichts anderes als Mac
2) steckt in jedem PC eigentlich ein Mac
3) ist jeder, der etwas anderes behauptet, ein getarnter Mac-Spion, der die Mac-treue der Boardmitglieder testen will
4) ist sowieso klar, dass Mac das beste ist
5) fangen wir wieder bei 1) an.

Du verstehst, was ich meine?

Dort stellt sich eine Frage wie Intel/AMD gar nicht.
Es gibt nur das eine...

Es ist vielleicht nicht ganz so extrem, wie geschildert, aber es ist doch sehr schwierig, jemanden zu finden, der die drei Buchstaben "AMD" ohne üblen Beigeschmack aussprechen mag...

Gruss

Christoph
 
hardwärevreag schrieb:
Zweimal VGA?

Oh, Gott - ein Tip von mir...

--> Kauf dir TFTs <--

22" für 300€ sind sehr gute dabei...

*g* zur Bildbearbeitung sollte es dann mindestens ein EIZO MVA pder S-IPS Panel sein, soll es unbedingt ein 22 Zoll sein, wie etwa der EIZO ColorEdge CG221, kostet EINER ungefähr 3500 Euro. Also leider etwas teurer als erwartet.

Reicht einem ein 19 Zoll MVA, ist man allerdings in der Region 500 Euro gelandet, und die besseren Modelle (EIZO S1910-k (klick mich!)) sind auch schon meistens so farbtreu wie ein CRT, dabei aber viel Augenschonender :freak: Der Aufpreis noch zu einem 20 Zoll Modell (um die 1600x1200 zu fahren) ist wahrscheinlich moderat.

Also ich arbeite hier lieber an meinen MVA TFTs als mir noch diese unscharfen CRTs anzutun, wo einem nach 2 Stunden teils schon die Augen weh tun, und verzichte dafür auf 1, 2 Zoll größe. (Dafür hab ich mir allerdings einen dritten TFT dazugekauft mit einem vierten in Vorbereitung...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin kein AMD-fanboy....

Ich benutze selbst einen E6300 und beleidigen lassen brauch ich mich von einem Testeron auch nicht...

Benchmarks sprechen die objektive Sprache, vergleiche sie und du bist der King, wenn du das denn kannst...

Dabei geht es nicht darum, welches Highendmodell das Beste ist...

Sondern welche Leistung du suchst und wer die beste Konfig. bilden kann...

@TFTs:

Ich bin ein "normaler" User...

Und da dachte ich mir, wenn er einen normalen TFT nimmt und dann seine LUTs hat, dass dann alles in Butter sei?

generell sagt man jedenfalls das MVA/VA-panel am Besten für Grafiker geeignet sind, da kann man dann auch kleinere Größen nehmen, da man als Faustregel verwenden kann, dass CRTs vom wirklich verwertbaren Anzeigefeld eh 2" kleiner sind...

Aber dass ist bei mir eher so eine Angelegenheit mit Halbwissen...

Also ich arbeite hier lieber an meinen MVA TFTs als mir noch diese unscharfen CRTs anzutun, wo einem nach 2 Stunden teils schon die Augen weh tun, und verzichte dafür auf 1, 2 Zoll größe. (Dafür hab ich mir allerdings einen dritten TFT dazugekauft mit einem vierten in Vorbereitung...)

*Voll konform geh* ;)

an einer stelle muss ich dich allerdings korrigieren...

Es ist nicht (nur) die Unschärfe, sondern (auch9 die höhere Strahlungsbelastung und das ermüdende hin- und Herfahren der Augen... [kanns nicht besser ausdrücken]
 
@TFTs:

Das Problem ist halt, dass die meisten TFTs von Haus aus eine ziemlich schräge Farbtemperatur und Gamma mitbringen. Bei den "normalen" Modellen kann man das auch nicht zurechtbiegen - die sehen dann schrecklich aus. Bleibt also die reine Softwareprofilierung. Und die ist einfach immer Verlustbehaftet (d.h. man verliert einen Teil des Farbraums). Ausserdem bekommt man es per Software nie so genau hin, wie per Hardware.

TFTs, die sich wirklich gut auf jede gewünschte Farbtemperatur und Gamma bringen lassen (hardwareseitig) sind einfach in einem etwas anderen Preisgebiet.

Dazu kommt noch die Ausleuchtung und Winkeltreue. Ein wirklich guter CRT ist über die volle Fläche hinaus fast gleichmässig ausgeleuchtet und zeigt auch am Rand die gleiche Schärfe, wie in der Mitte. Auch hier muss man bei TFTs ordentlich in die Tasche greifen, um das zu erreichen.

Und in der Monitorklasse, von der ich spreche, sieht man auch keinen Unterschied in der Bildschärfe. Ich kann problemlos 8 oder 10 Stunden vor meinem CRT sitzen und habe keine Probleme mit den Augen. Vor dem Ding meiner Schwester hingegen wird mir nach spätestens einer Stunde übel oder ich bekomme Kopfschmerzen...

Heute kostet ein TFT, der etwa gleich viel leisten kann, wie ein High-End-CRT vor drei Jahren, etwa gleich so viel, wie der CRT damals. Also irgendwo ab 3000 bis 4000€.

Die Argumente, die aus meiner Sicht wirklich für den TFT sprechen, sind die geringen Abmessungen, das geringe Gewicht sowie der niedrige Stromverbrauch.
Ansonsten aber würde ich meinen ein High-End-CRT ist in allen belangen mindestens genau so gut und in manchen sogar noch etwas besser (z.B. in der Winkelfarbtreue) als ein High-End-TFT

Gruss

Christoph
 
Jedem das Seine...

Mein alter 9G+ von AOC ist jedenfalls nach meiner Erfahrung von 3 TFts nicht mehr zum Aushalten und hat vll. dazu beigetragen, dass meine Augen heute nicht mehr ganz ganz ganz so gut sind....
 
Also ich hatte hier auch schon ein paar Mittelklasse-TFTs stehen und da sah das Bild nicht so gut aus, wie auf meinem CRT.
Wie gesagt: wenn wir von eher günstigen CRTs reden (also solche, die nicht ein paar Tausend € gekostet haben), dann muss ich dir ganz klar zustimmen.

Wenn deine Augen heute ein klein wenig schlechter sind, als vor ein paar Jahren, dann liegt das eher daran, dass du einfach älter geworden bist...
Monitore können zwar kurzfristig Augenbeschwerden verursachen (z.B. brennen, jucken, Trockenheit) aber langfristige Schädigungen können sie nicht hervorrufen.
Dass ein Monitor die Augen dauerhaft schädigen kann, konnte bisher noch von keiner halbwegs seriös durchgeführten Studie belgt werden.

Wie hat meine Oma doch immer gesagt? Süsses, TV und W*****n schädigt die Augen :lol:

Gruss

Christoph
 
Ok, vll. sollten wir solche Altkluheiten gaaanz schnell in der Kiste verschwinden lassen, um nicht nachher den respekt gegenüber der alten Gneration 8wenn ich daran denke :lol:) nicht zu verlieren...

Ich auf jeden Fall kann ich nur zu TFts raten, den rest hatten wir schon...
 
Ja, du hast recht - für den normalen Anwender gibt es kaum was besseres als TFTs.
Und die anderen Anwendungsgebiete wird 98% der User hier wohl auch nicht so sehr interessieren ;)

Ich danke dir jedenfalls nochmals viel mal für deine reichliche Unterstützung und Beratung!

Ich werde also alles nochmals durchrechnen und vergleichen und dann ein Wahl treffen, mit der ich hoffentlich glücklich werden kann :daumen:

Vielen Dank und Gruss

Christoph
 
das wünsche ich dir auch von ganzem herzen, es ist schon richtig eine Erholung nicght nur spielkinder hier zu beraten...
 
Und ich dachte schon, ich sei der einzige hier, der den PC nicht zur zum bumbum machen braucht :lol: :evillol:

Gruss

Christoph
 
christoph.ruest schrieb:
@Psylo:

Danke für das Verständnis ;)

Dann gibt es noch professionelle Fotografie- und Mediengestalter-foren.
Dort darf ich eine solche Frage aber nicht stellen, denn (achtung nicht ganz ernst zu nehmen)
1) gibt es nichts anderes als Mac
2) steckt in jedem PC eigentlich ein Mac
3) ist jeder, der etwas anderes behauptet, ein getarnter Mac-Spion, der die Mac-treue der Boardmitglieder testen will
4) ist sowieso klar, dass Mac das beste ist
5) fangen wir wieder bei 1) an.

Du verstehst, was ich meine?

Gruss

Christoph

Ja ich verstehen. Diese Mac- user sind eh so eine eigene sippe.
Rechne alles einfach für dich durch. Falsch machen kannst du eigentlich nix und egal ob Intel oder Amd, gut sind sie alle nur jede cpu hat halt ihre bereiche, wo sie der anderen überlegen ist.

ich möchte nochmal auf folgendes von dir eingehen.
Das sieht man immer wieder, wenn Fragen auftauchen wie "Welches Gerät soll ich zur Bildschirmprofilierung nehmen" oder "wie kann ich farbgenauer drucken"

Ja wie kann man den farbgenauer drucken? ich habe hier nämlich nen drucker, wo die farben die rauskommen garnicht mit denen auf meinem tft übereinstimmen.

MfG Psylo
 
@Psylo:

Farbmanagement ist das Zauberwort ;)

Als erstes musst du deinen Bildschirm dazu bringen, dass er die Farben so anzeigt, wie sie auch wirklich sind.

Dazu musst du eben ein Spektrocolorimeter nehmen und den Bildschirm ausmessen lassen.
Für den gelgentlichen Heimuser reicht z.B. der Spyder 2 express.
Ambitionierte (=professionelle und semiprofessionelle) User sollten vielleicht zum Spyder 2 Pro greifen.
Eine weitere Möglichkeit wäre der Gretag MacBeth Eye-One Display 2
Der Pantone Huey ist eher ein Spielzeug, als ein ernstzunehmender Konkurrent.

Es gibt Geschäfte, die diese Geräte vermieten. Das lohnt sich allerdings nicht, denn die ganze Geschichte muss alle zwei bis drei Monate wiederholt werden.

Mit diesen Geräten (sie werden auf den Bildschirm gelegt) und der dazu gehörenden Software wird dann dein Monitor eingestellt.
Also zuerst wird mal kalibriert (=hardwaremässig rumgeschraubt) indem dir die Software sagt, du sollst "Red gain" etwas erhöhen oder "Blue gain" etwas runter nehmen oder den Kontrast oder die Helligkeit oder das Backlight stärker oder schwächer einstellen. Damit versuchst du nun, möglichst nahe an die von dir gewünschten Werte (also Farbtemperatur und Gamma) heranzukommen. Als Gammawert nimmt man dabei meistens 2,2 und die Farbtemperatur muss man halt auf seine Bedürfnisse anpassen. Meist nimmt man 5500K, 6500K oder 7000K.

Anschliessend macht die Software automatisch (du musst ihr nur etwa 30 Minuten Zeit geben) eine Profilierung. Das heisst, die Software lässt alle möglichen Farben anzeigen und wertet dann die angezeigten Farben mit den soll-Farben aus. Das Ergebnis wird in eine Tabelle geschrieben, daraus wird eine Korrekturkurve errechnet und diese wird als fertiges Profil (ice oder icm-Datei) abgespeichert. Dieses Profil musst du dann nur noch dem Monitor zuweisen.

Das hört sich jetzt alles etwas kompliziert an, ist es aber nicht.
Du brauchst das erste mal nur etwas Zeit und evt. Nerven, bis alles stimmt.

Das wirkliche Problem ist aber dein TFT. Wie ich schon erwähnt habe, ist es bei "normalen" Heimanwender-TFTs ziemliche Glückssache, ob er sich kalibrieren lässt. Manche lassen es, manche nicht. Dann wird es ein einziges Himmelfahrtskommando und keine einzige Farbe stimmt mehr. Daher solltest du die aktuellen Werte notieren, bevor du zu schrauben anfängst. Falls dein Monitor nicht kalibrierbar ist, kannst du dennoch eine Profilierung versuchen. Das bringt in den meisten Fällen schon etwas Linderung.
Dazu stellst du einfach alle Werte des TFTs auf Fabrikwerte ein und lässt die Software laufen. Du sagst der Software, dass dein Monitor keine Einstellungen zulässt und dass du mit nativer Farbtemperatur, Weisspunkt und Gamma profilieren willst. Die Software versucht dann, das beste daraus zu machen. Manchmal klappt es, machmal nicht.

So, jetzt sind wir so weit, dass dein TFT wenigstens halbwegs korrekte Farben anzeigen sollte.
Am Anfang kann es für dich ziemlich schräg aussehen. Es kann sein, dass du zwei oder drei Tage lang das Gefühl hast, durch eine rote oder orange Brille auf den Monitor zu schauen (weil die meisten Monitore von Fabrik aus auf eine viel zu hohe Farbtemperatur gesetzt sind). Aber das ist reine Gewöhnungssache und legt sich nach ein paar Tagen wieder. Falls nicht, machst du eine erneute Kalibrierung und Profilierung mit etwa 500K höherer Farbtemperatur.

Nun zum Drucker...

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten:
- Einen Dienstleister. Der erstellt dir ein Druckerprofil für etwa 20 bis 30€
- Selber machen für viel Geld
- Selber machen für wenig Geld

Dienstleister ist schon gesagt.

Selber machen für viel Geld (und viel Aufwand) bedeutet, dass du dir ein Spektrocolorimeter kaufst, dass mit Auflicht-Targets umgehen kann.
z.B. Eye-One Design, Photo, Proof, XT oder [URL="http://www.gretagmacbeth.com/index/products/products_color-mgmt-spec/products_cm-for-creatives/products_eye-one-io.htm"]iO[/URL]
- oder z.B. Colorvision PrintFix Pro

Diese Geräte gibt es auch im Bundle mit Colorimetern für den Bildschirm.

Kostenpunkt: 400€ bis mehrere Tausend €.

Du musst ein Target (=ein Blatt Papier mit vielen verschiedenen Farbfeldern) ausdrucken und jedes Farbfeld von Hand ausmessen. Das kostet Zeit.

Dann gibt es eben noch selber machen für weniger Geld und schneller.

Dazu brauchst du einen halbwegs brauchbaren Flachbettscanner (kann auch ausgeliehen sein).
Und dazu die geeignete Software:
- Für die Profilierung ProfilePrism
- Für das richtige Scannen VueScan

Ausserdem noch ein genormtes Target z.B. von Colour-Science (links auswählen "Test charts (IT 8.7)").

Bei ProfilePrism ist eine Bilddatei dabei, die ähnlich aussieht, wie das Chart von Colour-Science (einfach eine Fläche mit vielen verschiedenen Farbfeldern).
Dieses Target druckst du mit deinem Drucker aus.

Anschliessend scannst du mit VueScan den Ausdruck ein.
VueScan deshalb, weil du Rohdaten speichern kannst und ausserdem einstellen kannst, dass das Bild keinesfalls verändert wird (White-Balance "none").

Auch scannst du gleichzeitig mit dem Target (also untereinander auf das Glas legen) das IT-8 Chart ein. Dann speicherst du den Scan mit den beiden Tafeln als Rohdatenscan ab.

Dann kannst du ProfilePrism starten und dort die gewünschten Einstellungen vornehmen (ProfilePrism hat eine sehr gute Anleitung, wo alles drin steht). Du markierst jeweils die Ecken der beiden gescannten Tafeln und lässt ProfilePrism die Referenzdatei laden.
Diese Referenzdatei sagt dem Programm, welches Feld auf dem Chart welche Farbe enthalten sollte.

Das Programm vergleicht dann zuerst das Chart Feld für Feld. Das heisst, es hat ja aus der Referenzdatei die Info erhalten, welches Feld welche Farbe haben sollte. Und es weiss auch, welches gescannte Feld welche Farbe hat. Daraus wird eine Korrekturkurve für deinen Scanner errechnet.

Anschliessend vergleicht das Programm jedes Feld deines Ausdruckes mit den Sollwerten. Also das Programm weiss wieder, welche Farbe der Scanner eingelesen hat und welche Farbe das Feld haben sollte. Auch hier gibt es eine Korrekturkurve. Dieses mal aber für den Drucker.

Nun muss noch der Fehler des Scanners ausgemerzt werden. Das geschieht nun, indem die Korrekturkurve des Druckers mit der zuvor errechneten Korrekturkurve des Scanners verrechnet wird. Das Endergebnis wird dier wieder als icm-Datei ausgegeben.
Diese Datei musst du noch in den richtigen Ordner verschieben. Unter WinXP z.B. C:\WINDOWS\system32\spool\drivers\color

Nun brauchst du ein Bildbearbeitungsprogramm, das mit Farverwaltung umgehen kann. Z.B. Adobe Photoshop.
Du öffnest dein Bild in Photoshop und klickst auf Drucken (mit erweiterten Optionen). Du wählst nun im Menü "Farverwaltung" das Profil deines Druckers aus und stellst die Wiedergabe auf "Perzeptiv". Das ist in den meisten Fällen geeignet.

Nun kannst du das Bild ausdrucken und die Farben sollten deutlich besser aussehen.

Du musst daran denken, dass du für jede Kombination von Tinte und Papier ein eigenes Profil erstellen und bei Bedarf auswählen musst.

Und auch hier gilt wieder: je besser die Hardware eh schon ist, desto bessere Ergebnisse bekommst du.

Wenn du einen 50€-Lexmark hast und mit einem 30€-Mustek scannst, musst du dich nicht wundern, wenn es mit Profil schlechter aussieht, als ohne.

Wenn du aber einen 300€-HP-Drucker hast und mit einem 150€-HP-Scanner einscannst, dann wird das Ergebnis mehr als deutlich ausfallen.

Aber trotz allem: Nicht jeder Drucker lässt sich gleich gut Profilieren. Es gibt auch Billigdrucker, die sich mit einem guten Scanner und etwas Aufwand sehr schön profilieren lassen. Und es gibt teure Drucker, da lässt sich gar nichts machen. Das ist dann einfach Erfahrungssache.

Ja und wenn du jetzt noch Fragen hast, dann meldest du dich einfach wieder! ;)

Gruss

Christoph
 
Rasemann schrieb:
Und lasst euch ein für allemal gesagt sein:
ES GIBT KEINEN TFT UNTER 2500 Euro der die Darstellung eines auch nur 300 Euro CRT erreicht!
Das ist nicht meine Meinung. Ein MVA EIZO für 500 Euro kommt ran.
Ich hatte meinen nämlich mal neben einem Samsung SyncMaster 19p plus, der laut Presse, ein "farbenfrohes Bild" habe sollte, neben dem TFT sah er allerdings ganz schön alt aus, 1) grauschleiher 2) kein größerer Farbraum 3) auch bei dunklen Farben keine größere Farbdifferenzierung.

Naja, und vertikal/horizontale Bildstabilität hat ein MVA TFT 178 Grad, also ist das Argument "kann man seitlich nicht draufsehen" oder "Blickwinkel abhängige Farben" wohl mehr als widerlegt. Also sprich, die "Winkelfarbtreue" ist bei einem guten TFT absolut kein Problem.

Der größte Vorteil eines TFTs ist IMHO seine schmale Bauform, ich will einfach nicht drei so riesige CRTs auf meinem Schreibtisch haben. Dafür hätte ich garkeinen Platz.

Übrigens, auch die (background) Ausleuchtung ist makellos, zumindest bei EIZO. Absolut, und ich meine wirklich 100% perfekt. Ich weiß nicht wie sie das anstellen, denn sie verwenden zumindest bei den <1000 Euro Modellen Kathoden wie jeder andere Hersteller auch, aber es ist einfach perfekt. Für die teureren kommen dann sowieso langsam LED und solche Neuerungen, die aber meiner Meinung nach, nicht notwändig wären, weil es so wie es jetzt ist, schon perfekt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ein Samsung SyncMaster 19p plus als Referenz zu einem EIZO MVA heranzuziehen ist schon etwas brutal. Das ist, wie wenn du einen Porsche Carrera 911 gegen einen Trabant ein Beschleunigungsrennen fahren lässt...

Den 19p hatte ich auch mal. Ich hab ihn dann aber sehr bald sehr weit weg geschossen, weil ich dieses grässliche Bild einfach nicht ausgehalten habe. Da ist jeder halbwegs aktuelle TFT haushoch überlegen.

Gruss

Christoph
 
Hmm mag sein, aber sorry das war der teuerste CRT der mir auf die schnelle eingefallen ist, und vor dem ich mal gesessen bin. Ist auch schwierig überhaupt nochmal nen aktuellen CRT zu finden, Saturn, Mediamarkt und Co. stellen ja sowieso nur noch TFTs aus. Allerdings nur die nicht-Grafiker Marken, fast alles TN TFTs, also unbrauchbar für Bildbearbeitung. Allerdings werden die MVA scheinbar immer günstiger, sodass sie sich u.U. langsam auch mal einschleichen könnten.

Obwohl es da natürlich auch Unterschiede gibt, EIZO ist grundsätzlich besser, auch wenn ein anderer Hersteller dieselbe Technik verwendet. Trabant und Porsche, beide fahren mit Benzin :D Soviel dazu...

Hier übrigens ein Überblick:

TN TFT
IPS und MVA

Allerdings bin ich noch nicht vor einem IPS gesessen oder dessen Variationen (S-IPS und Co)
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe dieses "alte" Thema gefunden und die Frage ist noch heute nicht leicht zu beantworten. Ich habe eine Grafikkarte mit 2 DVI-Ausgänge (siehe Signatur) -

aber habe ich auch gleichzeitig 2 von einander getrennte LUT's???

Meine beiden Monitore habe ich mit Spyder3 kalibriert, es werden auch verschiedene Profile angezeigt und dargestellt.

Man findet auf den jeweilige Herstellerseiten keine Hinweise auf die Anzahl der LUT's - Anfragen wurden bis jetzt auch ignoriert - diese Geheimniskrämerei der Hersteller finden ich ehrlich gesagt zum k*****
 
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