Welcher KHV?

Popel1 schrieb:
Irgendeine unbeschreibliche Macht drängt mich von Beyer weg zu Sennheiser :D. Irgendwie streubt es mich über 250 Euro für ein KH auszugeben der Aussieht wie mein 150 KH.

Ist das dein Ernst? Du bevorzugst Kunststoff Sennheiser mit ihrem absplitternden Plastiklack gegenüber den aus Aluminium und Leder gefertigten Beyerdynamics? Hattest du mal die Möglichkeit, dir die KH in echt anzusehen?

Sollte das nur Ironie gewesen sein, musst du es kenntlicher machen.
 
Die HD 600 und die HD 650 hatte ich gesehen. Mich spricht das Design mehr an als das meiner 770er pro. Das Beyer Design sieht ein wenig Altbacken aus.
Ich gehe mit den KH nich auf dem Bau und ich denke nicht dass ich die Dinger länger als 3-5 Jahre haben werde. Heisst natürlich nicht das ich was gegen eine gute Verabeitung habe. Die Sennheiser Modelle zerfielen aber auch nicht in meinen Händen als ich die Ausstellungsmodelle im Saturn in der Hand hatte ;)
 
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danfi88 schrieb:
... Kunststoff Sennheiser mit ihrem absplitternden Plastiklack gegenüber den aus Aluminium und Leder gefertigten Beyerdynamics...

besitze schon über 15 jahre Sennheiser Kopfhörer und hatte noch nie absplitterdes Plastik

was ich beim Sennheiser bevorzuge ist der niedrige Anpressdruck und das geringere Gewicht im vergleich zu den Beyerdynamics
 
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Sc0ut3r schrieb:
was ich beim Sennheiser bevorzuge ist der niedrige Anpressdruck und das geringere Gewicht im vergleich zu den Beyerdynamics

Der Anpressdruck ist bei meinen Pro auch eigentlich der Hauptgrund warum ich mich von denen trennen will. Wenn ich die KH länger als eine halbe Std nutze wirds warm und meine Ohren berhren die Seiten der KH. Dewegen jetzt ein offenen bzw halboffener KH. Mal schauen welche Marke es wird. Ich werde mehrere testen.
 
Also mir fallen BD Editionen vom Kopf wenn ich nach unten gucke, von Anpressdruck kann da kaum die Rede sein. So einen HD650 hingegen, nennt man auch Schraubzwinge.
 
Deutlich weniger, ja. Wobei ich die Pros da auch als angenehmer empfinde.
Habe aber auch einen ehr schmalen Kopf. Kann mir nur nicht vorstellen, dass ein Senni angenehmer ist, wenn man bei den BD schon Probleme hat. Wobei das in dem Fall hier, wie der TE ja schon selber meinte, wohl ehr mit der geschlossenen Bauweise zusammen hängt.
Den DT770 kann ich auch nicht lange aufhaben, auch nicht die Edition. DT 880/990pro hingegen ist selbst über stunden kein problem.
 
Ich hatte noch keine Pro Version auf, aber die Edition hat einen geringeren Anpressdruck als der HD650. Allerdings ist letzterer auch nicht übertrieben und auch kein Problem was man nicht über Nacht mit ein paar Büchern beheben könnte.
 
b00nz schrieb:
So einen HD650 hingegen, nennt man auch Schraubzwinge.
Im Neuzustand vielleicht. Wenn er erst mal "eingetragen" ist, ist es IMHO einer der bequemsten KH, die ich kenne. Ein DT880 oder K701 kann da nicht mithalten, schon wegen den unbequemeren Kopfbändern. Das ist aber halt wieder sehr subjektiv. Jeder muss "seinen" Kopfhörer selber finden, die klangliche Abstimmung ist ja auch deutlich verschieden.
 
Für mich ist der 650 auch im Neuzustand angenehm und auch einen Tick angenehmer zu tragen als ein BD. Auch die tonale Abstimmung gefällt mir besser, da man damit entspannter laut hören kann. Aber an sich die Audio, verarbeitungs und support-qualität, liegt IMO deutlich unter einem DT880, vorallem 600Ohm.

Was einem selber da jetzt insgesamt mehr anspricht, merkt/weiß man eh erst, wenn man selber den Vergleich hatte. Wenn man jetzt was sucht, was out of the box vorallem für moderne Musikrichtungen Spaß macht, überzeugt der 650 wahrscheinlich mehr.
Ich vermute auch fast, dass das hier der Fall ist. Denn für entspanntes lauter hören, klingen die BD meist einfach zu intensiv und zu hell an vielen hochwertigen Geräten. Ich jedenfalls brauche dafür einen EQ, entprechende Röhre oder den AVR. An nem richtigen, modernen KHV zerpflückt der mir sonst das Trommelfell bevor sowas wie Spaß aufkommt, gilt auch für die Essence. Vorallem mit standard-OpAmps.
 
Also ich hab mit meinen BD DT880 Edition keine Probleme, laenger am Stueck Musik zu hoeren.

Beim Hififachhaendler hingegen kamen mir die Hoehen schon echt sehr spitz vor, vor allem die "S" Laute. Da war ein extrem guter KHV vorgeschaltet.

Dann zu Hause einen yulong u100 bestellt und damit ging es dann.

"Was hast du denn vorher für Kofhörer gehabt? Irgendeine unbeschreibliche Macht drängt mich von Beyer weg zu Sennheiser . Irgendwie streubt es mich über 250 Euro für ein KH auszugeben der Aussieht wie mein 150 KH. "

Das kann ich allerdings auch nicht wirklich nachvollziehen. Also wenn ein KH den 3. Weltkrieg ueberlebt, dann doch wohl ein BD^^.

Wobei sich die Sennheiser auch nicht schlecht anhoeren, in keinem Fall. Am besten man hat beide :D.
 
Ich habe auch keine Probleme lange mit dem 880 zu hören.
Aber je nach dem welche Musikrichtung, dessen qualität und Zuspieler, brauche einen Equalizer um so etwas wie 'Spaßhören' zu ermöglichen, also Kopfparty sozusagen.

Der 880 ist traumhaft so wie er ist, wenn die Aufnahme stimmt!
Das heute leider besonders bei modernen Musikrichtung ehr selten der Fall, und da verhalten sich andere Kopfhörer etwas flexibler. Wenn ich mir jetzt ein Live-Konzert von Adele reinzieh oder classic Rock platten der 80er, ist er ein Traum so wie er ist, auch an der Essence oder sündhaft teuren KHVs. Schmeiß ich was modernes rein wie UKF Dubstep o.ä hört sich das oft (nicht immer) einfach nur ekelig und nach nichts an. Das sind meiner Erfahrung nach auch Probleme die jeder Hörer hat, es unterscheiden sich nur die Bedingungen. Ein Adele-Konzert möchte ich mir auf nem HD 650 jetzt auch nicht unbedingt out of the Box geben. Dem liegt da schon ehr das elektronische Genre. Steck ich den 880 an den AVR brauche ich wiederum für sachen wie Dubstep nichts mehr ändern und muss ehr bei Akustischen sachen Höhen nachregeln und bass runter.

Und genau wegen diesen Umstanden kann ich nur über jeden lachen, der meint es sei ein Unding einen EQ bei einem hochwertigem Kopfhörer zu gebrauchen. Einen guten KH machen ganz andere Sachen aus als das reine Klangbild bzw. die Abstimmung.
Muss man jezt natürlich nicht als allgemein gültig betrachten, aber ich bzw. meine Ohren sehen das so. ;)

Geht jetzt evtl. etwas OT, aber ich denke ist für den TE nich uninteressant, denn er scheint mir einen Hörer bzw. Kombination zu erwarten, die alles out of the box meistert.
 
@TE: ich habe die DT 880 erst wenige Tage und sie bislang am KH Ausgang meines Denon Verstärkers angeschlossen. Ich hatte aber mal kurz leihweise einen KHV, den GSP audio Solo SRGII. Der war linear (keine Ahnung, ob er noch original war, oder mit dem linearen Upgrade Kit versehen). Damit klangen aber die Bässe noch etwas knackiger, ohne an Natürlichkeit zu verlieren und sich wie das bekannte Techno Gewumse anzuhören.

Meine KH haben jetzt etwa 40 Betriebsstunden weg, sind also noch nicht komplett eingespielt, klingen aber schon hervorragend, machten sie auch schon neu. Es wird alles nur noch etwas feiner.

Vorherige KH waren ein offener RFT (aus Ost-Zeiten), Technics (Typ weiß ich nicht mehr, war ein besseres Modell knapp unter 200DM) und Sony MDR-XD400, beide geschlossen. Klanglich einem HiFi Erlebnis nahe kamen am ehesten die RFT, bei denen taugten dafür der Aufbau und damit der Komfort und die Schaumstoffpolster nicht viel.

Bei meiner Suche nach neuen KH habe ich auch verschiedene hochpreisige Sennheiser probiert. Bei einigen, z.B. HD598, hatte ich, ohne Übertreibung, schon Bedenken, die Plastikteile würden mir in der Hand auseinanderfallen, so labberig waren die. Den Anpreßdruck fand ich im ersten Moment angenehm, aber als mich ein anderer Kunde von hinten antippte, ob er vorbei kann und ich mich umdrehte, rutschte der KH schon herunter. Also viel zu schwach.

Den DT 880 kann ich mehrere Stunden am Stück aufhaben, es drückt nichts und auch das Hören wird nicht anstrengend, wie z.B. vorher beim Sony. Und wie es b00nz schon sehr trefflich beschrieben hat, für die heutzutage oft üblichen Müllproduktionen sind sie nicht gemacht, sie brauchen sehr gut produziertes Quellmaterial. Davon, daß man fast alles, was seit 20 Jahren erscheint, vorher, meist in den 80ern, von anderen Musikern schon mal gehört hat, will ich gar nicht reden. Bei vielen Platten habe ich inzwischen Details gehört, die ich früher gar nicht wahrgenommen habe, die Detailauflösung ist sehr gut.

deSeis schrieb:
Beim Hififachhaendler hingegen kamen mir die Hoehen schon echt sehr spitz vor, vor allem die "S" Laute.
Deswegen habe ich, wie mir im HiFi Forum empfohlen wurde, die 600 Ohm Version.
 
Also Amazon ist auch nicht mehr das was es mal war, die Essence ist immer noch nicht da...

So viele wie von den 880 Premium schwärmen muss man die ja praktisch ausprobieren.
 
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frankpr schrieb:
[...]
Deswegen habe ich, wie mir im HiFi Forum empfohlen wurde, die 600 Ohm Version.

http://graphs.headphone.com/graphCompare.php?graphType=0&graphID[]=2751&graphID[]=723

Im Frequenzbereich der aggresiven S-Laute nehmen sich die beiden Versionen aber wenig bis gar nichts.:)

Im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität beim HD 598 kann ich nur sagen, dass ich seit rund 10 Jahren einen HD 590 im Einsatz habe, der auf den ersten Blick ähnlich fragil wirkt. Ich musste lediglich einmal das Anschlußkabel und die Ohrpolster erneuern.
Die Rasterung des Kopfbands funktiniert im Übrigen auch tadellos.;)
 
Die Rasterung habe ich auch nicht bemängelt, sondern den für meinen Geschmack viel zu geringen Anpreßdruck. Und eben die labberige Haptik, die mit den stabilen Beyer nicht ansatzweise mithalten kann. Selbst viele Kunststoffhörer wie der Audio-Technika ATH-ANC9 (habe ich auch getestet, ist wegen mitzubezahlender Features, die ich nicht brauche und wegen der Kunstlederpolster durchgefallen, der Sound war aber recht gut) sind da deutlich solider aufgebaut.

Über den 8KHz Peak des 600 Ohm gibt es verschiedene Aussagen, manche sagen, er ist störend wie bei den meisten Beyer KH und bei der 32 und der 250 Ohm Version, viele, wie auch ich sind durch eigene Erfahrungen der Meinung, daß er beim 600 Ohm eben nicht stört, auch wenn er meßtechnisch da ist. Und ich habe einiges an Platten, die das Problem provozieren würden (und bei den Sony auch haben), wenn es denn da wäre.
Aber das ist auch wieder so ein Glaubenskrieg, besonders im HiFi Forum recht oft zu lesen.

Letztendlich ist Probehören sowieso die beste Möglichkeit und eigentlich ein Muß, war bei mir nicht drin, da der nächste in Frage kommende Händler 120Km entfernt ist. Also habe ich mich im HiFi Forum beraten lassen und doch mal engegen meiner gewohnheit per Verdacht bestellt. Und wurde nicht enttäuscht, zum Glück.
 
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Hmm... also was S-Laute angeht ist das für mich kein Unterschied zwischen 250 > 600 Ohm wenn ich ehrlich bin. Wenn man ein Problem damit hat, wirkt man dem am effizientesten durch einen anderen KHV/DAC entgegen, oder eben mit dem EQ. Für die Essence kann ich da einen Satz LME49990 Amps empfehlen. Vorausgestzt natürlich der Sound gefällt ansonsten, sonst nimmt man besser gleich den nächsten Hörer.

600Ohm ja, auf jeden Fall, aber S-Laute sind da ehr nicht der Grund.
 
Ich habe die Aussage auch nur von Usern, die beide Versionen kennen. Und ansonsten nur meine Erfahrungen mit den 600 Ohm.

Ein weiterer Riesenvorteil eines guten extra KHV ist ja auch, daß beide kanäle, im Gegensatz zu den Anschlüssen der meisten Verstärker, fast aller CD Player & Co, ..., einen absoluten Gleichlauf haben, zusätzlich zum grundsätzlich höherwertigen Aufbau.
 
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So, ich habe jetzt nach einer relativ langer Wartezeit die Asus Essence ST. Ich hatte ja vohrer die Asus DX. Ich muss sagen Soundtechnisch höre ich keinen Unterschied.
Jetzt stehe ich vor der Frage welche 880er ich bestellen soll. Die 600er oder die 250er non Pro Variante. Welche Variante würdet ihr in Verbindung mit dem eingebauten KHV der Essence empfehlen?
 
Die Essence kommt mit den 600Ohm ganz gut klar, wenn das meinst.
Ich persönlich würde die auch nehmen.
 
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