Welcher Linux-Desktop ist Windows am Ähnlichsten?

andy_m4 schrieb:
Nicht nur theoretisch.
Allerdings ist Linux schon so etwas wie das leading-UNIX. Dementsprechend findet sich in vieler Software auch inzwischen Abhängigkeiten, die es nur unter Linux wirklich lauffähig machen. Die einstmals lose Kopplung ist daher nicht mehr ganz so lose.
Eigentlich spielt ja nur noch Linux, AIX, und MacOS als Unix-Devirat eine ernsthafte Rolle.
Der ganze Rest ist verschwunden oder marginalisiert.
 
@andy_m4
Ich meine, es war Solaris oder SunOS.
Ich habe mir angesehen, was es bei KDE (Kubuntu und MX Linux), Xfce und Cinnamon an virtuellen Bildschirmen gab, es war nie so.
Was ich meine: Wenn man 2x2 Arbeitsflächen bei dem virtuellen Bildschirm hatte, konnte man z.B. ein großes Fenster einfach rechts rausschieben in die rechte Arbeitsfläche und erreichen, dass ein Teil des Fensters dort zu sehen war und ein Teil blieb in der aktuellen Arbeitsfläche. Man konnte so einen Teil in der einen Arbeitsfläche bearbeiten, einen anderen Teil in der anderen. In so einem Zustand konnte man das Fenster auch vergrößern, dass es größer war als der Bildschirm selbst. Und die Übersicht über die 4 Arbeitsflächen war größer, bestimmt 3x4 cm, die war extra zur Taskleiste, man konnte dort mehr von den Fenstern erkennen.
Das mit dem rausschieben eines Fensters geht bei Kubuntu zwar auch, aber wenn das Fenster nur teilweise ins andere Fenster geschoben wird, wird nur ein Teil angezeigt, es wird nie in 2 Arbeitsflächen angezeigt.

Kann ja auch sein, dass sich bei irgendeiner DE dieses Feature abgeguckt wurde.
 
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Tanne schrieb:
Ich meine, es war Solaris oder SunOS.
Das spricht dann sehr für CDE.
Das hatte ich nämlich auch mal auf einer Solaris-Maschine ( die es nicht wissen: SunOS war ja quasi der Vorläufe von Solaris).
 
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Tanne schrieb:
Was ich meine: Wenn man 2x2 Arbeitsflächen bei dem virtuellen Bildschirm hatte, konnte man z.B. ein großes Fenster einfach rechts rausschieben in die rechte Arbeitsfläche und erreichen, dass ein Teil des Fensters dort zu sehen war und ein Teil blieb in der aktuellen Arbeitsfläche. Man konnte so einen Teil in der einen Arbeitsfläche bearbeiten, einen anderen Teil in der anderen.
Tolles Feature, muss ich sagen!
Man könnte beispielsweise ein sehr großes Fenster auf zwei virtuelle Screens aufteilen. Entweder untereinander, sodass man nicht jedesmal vertikal scrollen muss, oder nebeneinander, sodass man nicht jedesmal horizontal scrollen muss.

Aber es gibt anscheinend kein Linux-DE, das sowas kann.
 
Das war auch bei Enlightenment e16 so. Bei KDE hab ich's nicht hinbekommen.
 
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Danke für de Rückmeldungen! Toll, dass das noch jemand kennt! :)

Wisst ihr denn, wie dieses Feature heißt? (damit man danach suchen kann)
@andy_m4: War das bei Deinem CDE drauf? Die Screenshots, die ich bisher gesehen habe, sehen nicht so aus (s. Anlage)
Gut, kann natürlich sein, dass es nicht die Defaulteinstellung ist.
andy_m4 schrieb:
:)

Werd ich wohl irgendwann mal ausprobieren, mit SparkyLinux soll es einfach über die Paketquellen gehen. Für andere muss ich dann sehen und mal recherchieren (hatte noch Ubuntu und Debian (und Arch?) gesehen, und diverse BSD's, weiß aber nicht, wie gut es jeweils zu installieren ist.

@Pummeluff: Ich wollt grad fragen, ob es in den Versionen nach E16 nicht mehr enthalten war, hab jetzt aber gesehen, dass E16 noch unabhängig parallel zu E25 weiterentwickelt wird. Wann hattest Du denn E16 gehabt? (kann ja sein, dass sie das Feature inzwischen rausgeworfen haben)[/quote]
 

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Tanne schrieb:
War das bei Deinem CDE drauf?
Ich kann mich leider nicht mehr im Detail erinnern.
Ich weiß nur noch, das CDE insbesondere auf Solaris eine Rolle spielte. Das heißt aber nicht, das es immer zwangsläufig installiert sein musste. Davor gab es ja noch Open Windows.

Tanne schrieb:
Die Screenshots, die ich bisher gesehen habe,
Apropos Screenshots.
Die Seite hier hat auch noch ein paar zu Solaris:
https://www.operating-system.org/betriebssystem/_german/bs-solaris.htm
 
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Tanne schrieb:
Ich wollt grad fragen, ob es in den Versionen nach E16 nicht mehr enthalten war, hab jetzt aber gesehen, dass E16 noch unabhängig parallel zu E25 weiterentwickelt wird. Wann hattest Du denn E16 gehabt?
Ich hatte e16 bis vor 2 Jahren. War 20 Jahre lang mein Lieblings-WM. Du kannst in e16 sowohl unabhängige Desktops als auch virtuelle Arbeitsflächen einstellen. Grund für den Wechsel war der Umstieg auf Wayland.

Mit den Nachfolgeversionen von Enlightenment hab ich mich nicht intensiv beschäftigt. Aber das Desktop-Verhalten sollte noch immer so sein.

Enlightenment (>e16) ist ansich richtig cool. War auch einer der ersten DMs, die stufenlos skalierbar in der Bildschirmdarstellung waren, d. h. die Icons sind SVG-Grafiken.
 
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jodd2021 schrieb:
darf bitte auch hübsch anzusehen sein.
Da passt ja irgendwie thematisch dieser Artikel. Manche Leute haben Probleme... .Definitiv First World Problems.
Traurig auch, dass so etwas ne ganze Seite gewidmet wurde bei Heise.
 
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