Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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BridaX schrieb:
Unternehmen die ihre Gewinne an die Öffentlichkeit ausschütten
Wenn's mal die Öffenrtlichkeit wäre.

Es sind natürlich private Investoren ... auch für Mitarbeiteraktien hat der Mitarbeiter bezahlt und damit ein Recht, die Gewinne aus dieser Aktie "privat" in Anspruch zu nehmen.
"Privat" deutet bereits an, dass man es nicht mit der Öffentlichkeit zu tun hat.
Die Unternehmen schütten an Privatleute und andere Unternehmen aus.
Die Öffentlichkeit profitiert davon nur dann direkt, wenn die "öffentliche Hand" als Aktionär auftritt.

Den Rest vom Lied kennen wir alle ... wer mehr Geld hat, der gibt auch mehr Geld aus und dadurch kommt das allen zu gute, wenn einzelne an der Börse ihr Geld vermehren.
Stimmt ja auch bei einer oberflächlichen Betrachtung ... wenn man etwas tiefer blickt, kann man erkennen, dass die Folgen im Alltag eines jeden nicht unbedingt für jeden wünschenswert sind.
Für den, der mit Aktien hantiert, und dafür sogar vielleicht ein Händchen hat, ist das natürlich alles ganz toll. Aber den Preis zahlen eben nicht ausschließlich Leute, die "in Aktien machen" und es halt vergeigen.

Wenn das alle machen würden, dann wäre es langfristig nicht so profitabel würde ich mal behaupten.
Freilich hätte es dann aber auch kein "Geschmäckle" mehr sondern wäre normal.
Vielleicht würde es dann zum Geburtstag öfter mal ein kleines Aktienpaket geben, damit die "Kapitalanlage Kind" schonmal üben kann.
 
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@DerOlf

Ich meinte natürlich, dass Aktien für jeden öffentlich zugänglich sind. Aktiengesellschaften werden auch als "Public Company" (öffentliches Unternehmen) bezeichnet - jeder kann sich beteiligen.

Wer gegen Aktionäre schießt, der schießt vor allem gegen normale Kleinanleger. Die machen zwar nicht das meiste Geld aus, bilden in der Summe aber die Mehrheit.
 
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Discovery_1 schrieb:
Sorry, das ist Blödsinn. Selbstverständlich sollen die Menschen im Demokratischen Sozialismus auch gut verdienen können. Je nach ihrer Ausbildung. Aber eben halt nicht mehr z. B. das 1000-Fache als ein normaler Arbeitnehmer.

Die Linke wollen aber die DDR einführen, so wie diese mal originär bestand. Da gibt es kein demokratischen Sozialismus. Das Eine schließt das Andere per se aus!


Discovery_1 schrieb:
Der wichtigere Punkt ist für mich aber, das Dritte dann kein Geld mehr mit der Arbeit anderer Menschen verdienen könnten (kleiner Seitenhieb z. B. auf die heutigen Aktiengesellschaften).

Solange du im Angestellten Verhältnis bist, arbeitest du immer für Dritte.

Discovery_1 schrieb:
Das führt nämlich immer mehr dazu, das diese Firmen nur noch im Interesse der Aktionäre arbeiten und nicht im Interesse der Angestellten. Dieses "Schmarotzen" wäre dann vorbei.

Die Aktionäre haben ja mal die Aktien des Unternehmens gekauft. Hat nichts mit Schmarotzen zu tun. Sie erhalten Dividende auf ihr eingebrachtes Kapital. Aktien kaufen tut nicht weh, versprochen!

Discovery_1 schrieb:
Unternehmen sollten nur den Menschen gehören dürfen, die dort arbeiten. Also, der Arbeitgeber und seine Angestellten. Punkt, fertig.

Die beste Unternehmensform dafür, wäre die Aktiengesellschaft. Diese unterliegt keinen Beschränkungen, wer Aktien erwerben darf. Somit kannst du als Arbeitnehmer auch die Aktien deines Arbeitgebers kaufen. Auch an dieser Stelle wieder der Hinweis, Aktien kaufen tut nicht weh, versprochen!

Wobei deine Aussagen sich ja auch zu dem Parteiprogramm der Linken widersprechen. Dort gibt es kein Privateigentum an Unternehmen, sondern diese sollen verstaatlicht werden. Somit arbeiten die Mitarbeiter wieder für Dritte ... die politische Kaste.
 
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_killy_ schrieb:
Die Linke wollen aber die DDR einführen, so wie diese mal originär bestand. Da gibt es kein demokratischen Sozialismus. Das Eine schließt das Andere per se aus!

Bitte was?
 
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@_killy_
DDR einführen.:lol: Die Linke möchte die öffentliche Daseinsvorsorge (Gesundheit & Pflege, Bildung, Wohnen, Energie etc.) verstaatlichen und das ist auch richtig so. Mit der Grundversorgung von Menschen soll man keinen Profit machen dürfen, fertig! Dazu kommt die Rente, die so aufgebaut werden soll, dass die aktuell arbeitenden Menschen, die Rentner quasi mit finanzieren. Und das wäre auch machbar, wenn man zusätzlich alle anderen Arten von Einkommen (z. B. Dividenden, Mieten etc.) zur Finanzierung mit heranziehen würde.
 
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BridaX schrieb:
Wer gegen Aktionäre schießt, der schießt vor allem gegen normale Kleinanleger. Die machen zwar nicht das meiste Geld aus, bilden in der Summe aber die Mehrheit.
Von ca. 83 Mio. Menschen sind in Deutschland gerade mal 12,4 Mio. Menschen in Aktien investiert.
Das sind gerade mal 14,9 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Das ist gesamtgesellschaftlich betrachtet gar nichts und trotzdem dominiert das Thema Aktienmarkt und Börsenkurse ständig die öffentliche Berichterstattung.
85,1 Prozent haben mit Aktien nichts am Hut und legen ihr Geld anderweitig an.
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Discovery_1 schrieb:
Dazu kommt die Rente, die so aufgebaut werden soll, dass die aktuell arbeitenden Menschen, die Rentner quasi mit finanzieren.
Das ist bereits heute und seit Jahrzehnten schon so der Fall.
Unsere Rentenversicherung ist als Umlagesystem aufgebaut.
Die heute Beschäftigten zahlen über ihre Sozialabgaben und Steuern die Renten/Pensionen der heutigen Rentner und Pensionäre.
Du zahlst in unserem Rentensystem nie für dich selbst ein, sondern immer nur für die heute Alten und musst dann darauf hoffen, dass die Jungen dann irgendwann, wenn Du alt bist, für dich bezahlen.
Nennt sich „Generationenvertrag“, Arbeitnehmer bezahlen die Renten/Pensionen der Alten.
Deshalb haben wir ja das zukünftige Rentenproblem durch die demografische Entwicklung und Überalterung der Gesellschaft, weil die Boomer mehrheitlich selbst keine Kinder in die Welt gesetzt haben, fehlen zukünftig die Arbeitnehmer und Beitragszahler, welche die Renten der Boomer gegenfinanzieren sollen.
Wenn die Millionen von Babyboomern in einigen Jahren in Rente/Pension gehen, müssen sie darauf hoffen, dass dann die jüngeren, hoffentlich noch arbeitenden Generationen die volle Last der Altersrenten stemmen können.
Denn die erwirtschaften dann die Renten- und Pensionszahlungen für die alten Babyboomer.
Ansonsten droht „game over“ oder der Staat muss sich massiv neu verschulden, um die Renten bezahlen zu können.
Hat also nichts mit den Linken zu tun, sondern wird so schon seit Jahrzehnten in unserem Umlage-Rentensystem gemacht.
 
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Vitrex2030 schrieb:
85,1 Prozent haben mit Aktien nichts am Hut und legen ihr Geld anderweitig an.
Das ist ja das Problem. Statt das Geld direkt selbst in Aktien, Fonds und ETFs anzulegen und die Rendite selbst zu kassieren gibt man das Geld den Lebens- und Risikoversicherungen, die es dann eben für einen investieren, davon aber nur einen kleinen Teil auszahlen und die Differenz als Gewinn behalten. Die Allianz Lebensversicherungs AG ist mit rund 300 Milliarden Euro der größte einzelne Anleger Deutschlands.
 
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@Vitrex2030
Oder diese 85% legen ihr Geld auf dem Girokonto oder dem Sparbuch an, wo es dann langsam von der Inflation aufgefressen wird.
Auch Festgeld bringt nichts. Und es ist wirklich schade, dass viele Menschen hierzulande kein Interesse an Kapitalanlage haben. Ich muss gestehen, dass ich es auch zu lange nicht genug beachtet habe und zu viel in wenig gewinnbringende Anlagen investiert habe oder das Geld nur herum lag.
Und dabei ist es gar nicht so schwer, man muss sich nur damit beschäftigen (wollen) und anfangen :)

Von Inflation wollen viele ja auch nichts hören oder glauben nichts davon. Ich bekomme das im Familien- Bekanntenkreis ja auch mit. Dann heißt es oft "du mit deiner Inflation immer". Als wenn das irgendetwas Ausgedachtes ist.

Positiv ist aber, dass die Aktionärsquote in Deutschland zuletzt gestiegen ist.
Übrigens ist investieren nicht gleich zocken. Auch wenn das teilweise immer noch so rübergebracht wird, dass die Investition in Aktien pure Spekulation ist.
 
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Vitrex2030 schrieb:
Unsere Rentenversicherung ist als Umlagesystem aufgebaut.
Aber durch die Beitragsbemessungsgrenze und dadurch, das viele Berufsgruppen nicht mit einzahlen, funktioniert das System so nicht. Das, was wir haben, ist daher kein richtiges Umlagesystem.
 
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Vitrex2030 schrieb:
Von ca. 83 Mio. Menschen sind in Deutschland gerade mal 12,4 Mio. Menschen in Aktien investiert.
Ohne auf die restliche Diskussion einzugehen, aber von diesen 83 Mio. sind 15,3 Mio unter 20 Jahre. Wieviele davon jetzt wieder unter 18 Jahre und damit nicht geschäftsfähig sind hab ich jetzt nicht gefunden.

Von daher sind es mehr als diese 14,9 Prozent die in Aktien investieren.

Edit: Laut Link komme ich auf 13,75 Mio. unter 18 Jährige
 
Die Rettung des Systems und aller ist also in Aktien zu investieren, Herr lass Hirn regnen. Und solche Leute hier denken noch sie seien die geistige Elite.
Da braucht man sich nicht mehr wundern, dass wir uns rückwärts entwickeln. Wenn es nicht so traurig wäre....
 
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Godde schrieb:
Die Rettung des Systems und aller ist also in Aktien zu investieren,

Ich weiß jetzt nicht was du mit "System" und "aller" meinst, aber was wären deine Argumente gegen Aktien als eine Säule für die Altersvorsorge?

Aktien sind lange bewährt. Seit Jahrhunderten wächst die Weltwirtschaft kontinuierlich. Warum gerade jetzt dagegen wetten? Wegen dem Klimawandel?

Jetzt ist lediglich der endgültige Schritt gekommen sich von fossilen Energieträgern abzunabeln. Die Technologie ist da UND die Wirtschaftlichkeit ist in vielen Bereichen bereits gegeben. Der Klimawandel wird nicht unser Untergang sein (falls du darauf anspielst).

Im Gegenteil, es werden neue Märkte erschlossen und weiteres (exponentielles) Wachstum freigesetzt (Energie so billig wie noch nie zuvor, so viel wie noch nie zuvor - für Beispielsweise eben CCUS). Ich kann diesbezüglich den Kanal von Tony Seba empfehlen, der rein auf die wirtschaftlichen Aspekte und den (bereits erfolgten) Wandel zu regenerativen Energien eingeht (hellt auch etwas die Stimmung für die Zukunft auf): Klick. Oder der Kanal von Matt Ferrell.

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Die Börse hat viel mit imaginärem Geld zu tun. Da stehen überall hübsche Zahlen, die so gar nicht existieren. Apple ist auch keine zwei Billionen wert. Soviel würde theoretisch rumkommen, wenn alle Aktien zum aktuellen Kurs gekauft würden. Was aber nie passieren wird, weil es bei einem Ausverkauf immer mit Karacho abwärts geht.

Wenn jetzt plötzlich alle Aktien kaufen, entsteht im ersten Moment natürlich erstmal ganz viel Fantasie-Kapital. Das geht dann solange gut, bis die erste Korrektur kommt. Und die wird kommen, die kommt immer. Wenn dann plötzlich unzählige Leute verkaufen, springen die Leute wieder wie im letzten Jahrhundert aus den Hochhäusern.

Das ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, aber es können schlicht nicht alle in Aktien investieren. Das ganze Ding funktioniert ohnehin nur, wenn irgendjemand auch Verlust macht. Zumindest, wenn wir Anlegern unterstellen, dass sie ihre Aktien irgendwann auch in Bargeld umzutauschen gedenken. Gewinne kommen nicht einfach aus dem Nichts, auch nicht an der Börse.

Und als wäre das nicht schon genug, lohnen sich Aktien ohnehin nur mit entweder einem sehr großen Einsatz (den 99 Prozent der Bevölkerung nicht aufbringen können) oder sehr sehr viel Zeit. Wenn du da deine 100 Euro im Monat reinschießt (was für nicht wenige viel Geld ist), musst du mindestens mit 20, eher mit 30 Jahren rechnen, um ein nennenswertes Vermögen aufzubauen.

Damit will ich nicht darüber urteilen, ob Aktien kaufen jetzt gut oder schlecht wäre. Es ist aber nicht die Lösung für unsere Altersvorsorge, dass plötzlich jeder zum Aktionär wird oder sich fleißig in ETFs einkauft. Als Gesellschaft sollten wir das ohnehin maximal unterstützend nutzen und unseren Notgroschen nicht hemmungslos unberechenbaren Risiken unterwerfen.

Aber das nur am Rande.

Thane schrieb:
Übrigens ist investieren nicht gleich zocken. Auch wenn das teilweise immer noch so rübergebracht wird, dass die Investition in Aktien pure Spekulation ist.
Ein Restrisiko bleibt immer. Dass der DAX seit seinem Bestehen immer nur gestiegen ist, ist keine Garantie dafür, dass das immer so weiter geht, sondern lediglich ein Indiz. Von daher ist es schon ne andere Nummer als das klassische Sparkonto bei der örtlichen Sparkasse. Nun mag für dich das Chancen-Risiko-Verhältnis vertretbar sein, ich würde das auch so einschätzen, ich pfeif generell auf Risiken. Geht aber halt nicht jedem so, nicht wenige möchten mit ihrem Ersparten überhaupt kein Risiko eingehen. Eben das ist an der Börse nicht möglich.
 
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Sehr großzügig geschätzt verliert dein Bargeld bei Nullzinsen nach 30 Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich 50% Kaufkraft. Das nenne ich mal ein schlechtes Risk/Reward Verhältnis. Da baller ich deutlich lieber den Großteil meiner Kohle in ETF.
 
OdinHades schrieb:
Die Börse hat viel mit imaginärem Geld zu tun. Da stehen überall hübsche Zahlen, die so gar nicht existieren. Apple ist auch keine zwei Billionen wert.

An der Börse wird nun mal die Zukunft gehandelt. Die Bewertung von Apple lässt sich (unter anderem) auf deren Umsatz und deren Gewinn zurückführen. Apple ist 2.000 Milliarden Wert, weil Apple 100 Milliarden Gewinn macht. Der Wert des Unternehmens ist somit eine Hochrechnung der nächst weiteren 20 Jahre. Wie sonst will man ein Unternehmen korrekt bewerten? Soll Apple nur noch 100 Milliarden Wert sein, weil mehr Gewinne machen sie ja nicht? Das Unternehmen würde ich direkt kaufen! Hätte ich denn das benötigte Kleingeld...

OdinHades schrieb:
Wenn jetzt plötzlich alle Aktien kaufen, entsteht im ersten Moment natürlich erstmal ganz viel Fantasie-Kapital.

Im Grunde würde sich lediglich die Bewertung von Aktien ändern. Anstatt Aktien mit deren zwanzigfachen eines Gewinns zu bewerten, wird einfach das dreißigfache angenommen.

Was wäre der Unterschied zu dem, ob ein Gramm Gold nun 30€ Kostet oder eben 60€? Ein Bitcoin 100€ oder 10.000€? Man zahlt eben das, was man meint dafür zu zahlen. Am Ende ist alles fiktiv und vom Menschen ausgedacht. Alles basiert auf Vertrauen.

OdinHades schrieb:
Das geht dann solange gut, bis die erste Korrektur kommt.

Du meinst 2000 als es runter... und wieder hoch ging? 2008 als es runter... und wieder hoch ging? 2020 als es runter.. und wieder hoch ging? Vielleicht 1945 als es runter... und wieder hoch ging?

Wer für sein Alter vorsorgt plant über Jahrzehnte, nicht von Korrektur zu Korrektur.

Ich für meinen Teil halte und kaufe nach. Die Verantwortung liegt bei jedem selbst zu entscheiden, was er mit seinem Geld macht. Korrekturen kommen und gehen. Wie Ebbe und Flut.

Die grauen Balken im Chart des S&P 500 markieren die Krisen der letzten 100 Jahre:


OdinHades schrieb:
Das ganze Ding funktioniert ohnehin nur, wenn irgendjemand auch Verlust macht.

Sehe ich nicht so. Wie gesagt, der Aktienmarkt wächst parallel zum Wirtschaftswachstum - dieses ist NICHT Rückläufig oder läuft auf der Stelle. Es fließt mehr Geld rein als raus, der Lebensstandard steigt Weltweit und fällt nicht.

OdinHades schrieb:
Wenn du da deine 100 Euro im Monat reinschießt (was für nicht wenige viel Geld ist), musst du mindestens mit 20, eher mit 30 Jahren rechnen, um ein nennenswertes Vermögen aufzubauen.

Und wo liegt das Problem mit 20, 30 oder 50 Jahren zu rechnen?

OdinHades schrieb:
Es ist aber nicht die Lösung für unsere Altersvorsorge,

Norwegen, Schweden, Schweitz, USA [...] sehen das anders.

OdinHades schrieb:
Ein Restrisiko bleibt immer. Dass der DAX seit seinem Bestehen immer nur gestiegen ist, ist keine Garantie dafür, dass das immer so weiter geht,

Der DAX ist ein Furz im Wind.

OdinHades schrieb:
Von daher ist es schon ne andere Nummer als das klassische Sparkonto bei der örtlichen Sparkasse.

Wessen Geld der Bank gehört und nur zu 100.000€ "abgesichert" ist. Was glaubst du macht die Bank mit deinem Geld? Die legt das bestimmt selbst auf dem Sparbuch an...

Da ist die eigene langfristige Investition in die Unternehmen dieser Welt ein vielfaches sicherer als ein jedes verdammte Sparbuch. Zudem gehören die Aktien nur mir, sonst niemandem. Nicht der Bank, nicht dem Staat. Mit dem Sparbuch kannst du nur verlieren - wo ist da das Chancen/Risiko-Verhältnis? Es gibt nur Risiko und keine Chance.
 
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BridaX schrieb:
Im Gegenteil, es werden neue Märkte erschlossen und weiteres (exponentielles) Wachstum freigesetzt (Energie so billig wie noch nie zuvor, so viel wie noch nie zuvor - für Beispielsweise eben CCUS).
Das würde ich gerne glauben, elektrische Energie ist doch auf einem ganz anderen Weg?
 
DerHechtangler schrieb:
Das würde ich gerne glauben, elektrische Energie ist doch auf einem ganz anderen Weg?

Aktuell befinden wir uns erst am Anfang einer Übergangsphase. Sicherlich wird es holprig. Gas, Öl und Kohle wird immer teurer. Solar, Wind, Batterien... immer billiger und effizienter. Irgendwann kommt der Kipppunkt. Das Potential an regenerativen Energiequellen ist zumindest gigantisch.

Ich setze mir mal einen Termin in meinen Kalender, dann erinnere ich mich 2040 an den Post hier zurück. Vielleicht liege ich ja auch total daneben...
 
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Vitrex2030 schrieb:
Von ca. 83 Mio. Menschen sind in Deutschland gerade mal 12,4 Mio. Menschen in Aktien investiert.
Das sind gerade mal 14,9 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Das ist gesamtgesellschaftlich betrachtet gar nichts und trotzdem dominiert das Thema Aktienmarkt und Börsenkurse ständig die öffentliche Berichterstattung.
85,1 Prozent haben mit Aktien nichts am Hut und legen ihr Geld anderweitig an.

Hierzu passt ganz schön ein aktueller Artikel - 31% der 14 bis 24 Jährigen können noch nicht mal erklären was eine Aktie ist.

@Discovery_1

Jaa, auch wenn du es nicht gerne hören möchtest. Die Linken wollen die DDR wieder so einführen. Womit sie anfangen wollen, steht in deren Parteiprogramm. Der Rest folgt. Niemand wollte ja am Anfang die Mauer bauen ... das Ende vom Lied kennen wir alle.

Bei uns sind grad die Kommunalwahlen durch, die Linken kommen hier auf grad mal 2,8% der Stimmen. Wäre doch auch ein schönes Ergebnis auf Bundesebene.
 
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