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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
- Ersteller th3o
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@Skaiy
Bitte lies ist doch bei den Linken nach - sie wollen den Verfassungsschutz abschaffen. Das ist gerade die Institution, die unsere Grundrechte wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die freie Meinungsäußerung überwacht ... so wie viele andere Grundrechte.
Mit der Abschaffung des Verfassungsschutzes, folgt dann die Abschaffung der Verfassung. Also all der schönen Grundrechte die wir heute genießen.
Natürlich wollen sie den neuen Staat dann nicht "DDR 2.0" nennen, aber ein demokratischen Sozialismus gab es ebenfalls in der DDR. Wir DDR Bürger sind ebenfalls wählen gegangen, erlaubt war eine Partei ... das war der demokratische Anteil am Sozialismus. Super toll! Danke dafür!
Bitte lies ist doch bei den Linken nach - sie wollen den Verfassungsschutz abschaffen. Das ist gerade die Institution, die unsere Grundrechte wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die freie Meinungsäußerung überwacht ... so wie viele andere Grundrechte.
Mit der Abschaffung des Verfassungsschutzes, folgt dann die Abschaffung der Verfassung. Also all der schönen Grundrechte die wir heute genießen.
Natürlich wollen sie den neuen Staat dann nicht "DDR 2.0" nennen, aber ein demokratischen Sozialismus gab es ebenfalls in der DDR. Wir DDR Bürger sind ebenfalls wählen gegangen, erlaubt war eine Partei ... das war der demokratische Anteil am Sozialismus. Super toll! Danke dafür!
Ich weiß, was DIE LINKE möchte.
Du pickst dir etwas heraus und lässt den Kern deiner Quelle außen vor, deshalb gehe darauf nicht weiter ein.
Und nein, DIE LINKE möchte auch die Verfassung nicht abschaffen.
EDIT: Lol, gerade erst aufgefallen. Die DDR hatte garantiert keinen demokratischen Sozialismus.
Du pickst dir etwas heraus und lässt den Kern deiner Quelle außen vor, deshalb gehe darauf nicht weiter ein.
Und nein, DIE LINKE möchte auch die Verfassung nicht abschaffen.
EDIT: Lol, gerade erst aufgefallen. Die DDR hatte garantiert keinen demokratischen Sozialismus.
DerOlf
Admiral
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- 9.593
Die DDR-Führung hat das aber so genannt ... also hatte es das offiziell auch für DDR-Bürger zu sein.Skaiy schrieb:Die DDR hatte garantiert keinen demokratischen Sozialismus.
Das war ein Staat nach stalinistischem Vorbild ... eine Diktatur des Zentralkommitees der Partei der Atbeiterklasse. Es gibt nur eine Arbeiterklasse, also braucht es auch nur eine Partei.
Alles Definitionssache
Ist natürlich kein demokratischer Sozialismus gewesen ... in meinem Denken gibt es kein Hindernis für ein Mehrparteiensystem im demokratischen Sozialismus. Im Stalisnismus-Leninismus gibt es dafür hingegen keinerlei Platz. Schon weil Marx sagte, es müsse eine art "Umerziehung" der Massen stattfinden ... das war das primäre Ziel auch bei der DDR-Gründung unter Stalins Obhut.
Das setzt eine Diktatur geradezu vorraus.
@BridaX:
vor dem großen Crash 1929 hatten in den USA (wo der Crash begann) sehr viele Menschen in Aktien investiert. Eine Panik kann verheerende Folgen haben, wenn viele Menschen Aktien halten. Gerade, wenn viele sich nicht so gut mit der Materie auskennen. Vor 1929 gab es eine Blase - die erkennt man in deiner Grafik an den Bäuchen vor den Korrekturen.
Die Folgen bleiben bei so etwas nie einfach auf die crashende Börse beschränkt. WIe 1929 sehr schön gezeigt hat. Wenn das ein "Jahrhundertereignis" war, dann ist es ja vielleicht bald wieder so weit
Leider spüren die Auswirkungen wirklich alle.
Der Markt wird sich immer wieder erholen ... aber die Individuen tun sich damit teilweise in ihrem kurzen Leben etwas schwerer.
Stell dir vor, du hättest so geplant, dass du dich mit 45 aus dem Arbeitsleben verabschieden kannst, und vorn netto ca. 2.500 EUR "Rente" lebst. Und dann, als du gerade 40 bist, rafft ein crash deine Aktien dahin ... nicht alle ... aber sagen wir gut 50% ... darunter einige der Ertragreichsten. Mit dem verbliebenen, kämst du mit 45 gerademal auf etwas über 1.000 EUR "Rente".
Hast du Geldreserven für so etwas angelegt oder in Sachwerte investiert (Immobilien, Edelmetalle oder -steine), damit du notfalls wieder investieren kannst?
Zuletzt bearbeitet:
OdinHades
Commodore
- Registriert
- Nov. 2014
- Beiträge
- 4.359
Der gleiche Blödsinn wie mit dem ganzen NATO-Kram, der derzeit durch die Medien geboxt wird. In beiden Fällen will die Linke jeweils für einen (sinnvolleren) Ersatz sorgen._killy_ schrieb:Bitte lies ist doch bei den Linken nach - sie wollen den Verfassungsschutz abschaffen.
Dass beim Verfassungsschutz die braune Suppe entfernt werden soll, ist nicht so verkehrt.
Dass ein neues Verteidigungsbündnis unter Einschluss statt Ausschluss von Russland angestrebt wird, ebenfalls nicht.
Beides hat nichts mit einer neuen DDR zu tun. Wer sowas möchte, muss die Partei Die PARTEI wählen. Die wollten als erste die Mauer wieder bauen und verfolgen dieses hehre Ziel bis heute.
Im Übrigen scheint mir der Verfassungsschutz ohnehin nicht so toll zu funktionieren. Von dem NSU-Debakel mal abgesehen, würde sonst die rechtsradikale AfD nicht immer noch im Bundestag und in diversen Landtagen hocken.
Was die Linke will, ist Nazis zu bekämpfen. Was auch bitter nötig ist, da CDU/CSU das nicht für nötig hält und dir stattdessen immer nur Märchen von Einzelfällen erzählt.
BridaX
Captain
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- Jan. 2009
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- 3.957
DerOlf schrieb:vor dem großen Crash 1929 hatten in den USA (wo der Crash begann) sehr viele Menschen in Aktien investiert. Eine Panik kann verheerende Folgen haben, wenn viele Menschen Aktien halten. Gerade, wenn die sich nicht so gut mit der Materie auskennen.
Bei der fehlenden Finanzbildung sprichst du einen guten Punkt an, die ist in unserer Gesellschaft schlicht nicht gegeben.
DerOlf schrieb:Vor 1929 gab es eine kleine Blase (die erkennt man in deiner Grafik an den Bäuchen vor den Korrekturen).
Ja, hinterher sind diese wunderbar zu erkennen
DerOlf schrieb:Die Folgen bleiben bei so etwas nie einfach auf die crashende Börse beschränkt. Wie 1929 sehr schön gezeigt hat. Wenn das ein "Jahrhundertereignis" war, dann ist es ja vielleicht bald wieder so weit
Leider spüren die Auswirkungen wirklich alle.
Bezüglich 1929 kenne ich mich erschreckend schlecht aus, hast du diesbezüglich eine Lektüre (gerne als Hörbuch) die du empfehlen kannst?
Ob nun Immobilienblasen, Weltkriege oder Pandemien. Meistens gibt es einen triftigen Grund, warum Menschen ihr Geld liquidieren wollen. Natürlich wünscht sich niemand eine solche Krise - es lebt sich aber leichter, diese einfach als gegeben hinzunehmen. Auf das Beste bauen und mit dem Schlimmsten rechnen.
Grundsätzlich kommt es zu einem Aktiencrash, wenn ein Teil (und es reicht bereits ein kleiner) der Anleger versuchen ihre Aktien zu verkaufen. Aus Gründen der Nervosität oder gar aus Panik, innerhalb eines kurzen Zeitraums. Es folgt eine "Todesspirale". Bei all den Verkaufsanfragen gibt es kaum bis keine Käufer. Die Verkäufer unterbieten sich währenddessen fortlaufend selbst. Es werden Stop-Loss-Wellen losgetreten. Es folgen weitere Verkaufsorder ohne Käufer. Der Kurs tendiert gegen null. Daran partizipiert haben nur wenige. Die meistens schauen doof auf einen Kurs, der gestern noch höher lag.
Nur weil ein Aktienkurs aber gegen null tendiert (siehe Grafik von 1929), bedeutet es noch lange nicht, dass auch ALLE Anleger zu diesem Kurs verkaufen wollen oder verkauft haben - geschweige denn, dass die Aktien (und die Unternehmen dahinter) eben nur noch diesen Bruchteil an Wert haben.
Ersetz die Aktie einfach mal durch ein Einfamilienhaus. Wer würde sein Haus zu einem Bruchteil von dem verkaufen, was es gestern noch Wert war? Nur weil dir ein Kurs auf dem Bildschirm/Papier etwas anderes sagt? Was hat sich fundamental am Haus/Unternehmen geändert?
Nervosität, Panik, Angst... Emotionen spiegeln keinen Wert einer Sache wieder. Genau so wenig wie der kurzfristige Verlauf eines Aktienkurses.
Und ja, vielleicht ist es bald wieder so weit. Vielleicht auch nicht. Nehme ich stoisch.
Ich würde das Thema jetzt auch wieder gerne beenden wollen. Ich fürchte ich langweile die meisten mit meinen Ausschweifungen.
Bis zu dem Tag an dem ich wieder zitiert werde, und als Aktien-Kreuzfahrer erneut das lyrische Schwert erhebe, um unsere Aktienkultur vor den bösen Antikapitalisten zu verteidigen
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Discovery_1
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Meine Güte, ist wirklich Wahnsinn, wie es die privaten Massenmedien über die Jahrzehnte geschafft haben, den Menschen Angst vor der Linkspartei zu machen. Besonders ekelhaft immer dabei, das Blatt mit den vier großen Buchstaben. Zurzeit sieht es eher so aus, als wenn die reichen, vom Kapitalismus geprägten Länder eine Mauer um sich aufbauen würden, um sich die Menschen aus den ärmeren Ländern vom Hals zu halten. Z. B. USA - Mexiko. Ungarn und die Türkei parken Flüchtlinge für uns (und dürfen dafür quasi machen, was sie wollen). Zusätzlich liefern wir Waffen in Krisengebiete, damit verdienen wir a) richtig Kohle, bei b) gleichzeitiger (heimlicher) Hoffnung, dass sich dort so viele Menschen wie möglich in den Bürgerkriegsregionen gegenseitig abknallen, damit sie nicht zu uns kommen. Dazu kommen noch die ganzen Flüchtlingslager in Afrika, finanziert vom Westen. Um den Menschen dort zu helfen? Nein, damit sie sich nicht auf den Weg machen. Die Strategie dabei war immer gleich. Erst diese Länder ausplündern, dann die Menschen vor Ort im Stich lassen. Siehst du, beim Thema Mauer werde ich immer richtig sauer. Für Die Linke wird es den angestrebten Sozialismus zukünftig nur noch in einem demokratischen Rechtsstaat geben!_killy_ schrieb:Der Rest folgt. Niemand wollte ja am Anfang die Mauer bauen ... das Ende vom Lied kennen wir alle.
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DekWizArt
Commander
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_killy_ schrieb:Jaa, auch wenn du es nicht gerne hören möchtest. Die Linken wollen die DDR wieder so einführen. Womit sie anfangen wollen, steht in deren Parteiprogramm. Der Rest folgt. Niemand wollte ja am Anfang die Mauer bauen ... das Ende vom Lied kennen wir alle.
Bei uns sind grad die Kommunalwahlen durch, die Linken kommen hier auf grad mal 2,8% der Stimmen. Wäre doch auch ein schönes Ergebnis auf Bundesebene.
Du dichtest Dir aber da ganz schön was zusammen.. und die AfD arbeitet am 4. Reich..
Junge Junge, geht's noch?_killy_ schrieb:Bitte lies ist doch bei den Linken nach - sie wollen den Verfassungsschutz abschaffen. Das ist gerade die Institution, die unsere Grundrechte wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die freie Meinungsäußerung überwacht ... so wie viele andere Grundrechte.
Mit der Abschaffung des Verfassungsschutzes, folgt dann die Abschaffung der Verfassung. Also all der schönen Grundrechte die wir heute genießen.
Der Verfassungsschutz ist eine staatliche Stelle, der die eigenen Mitbürger überwacht, dass sie sich verfassungsrechtlich einwandfrei verhalten. Aus der Forderung nach deren Abschaffung abzuleiten, man wolle eine Staatlichkeit wieder herstellen, deren Sicherheitsbehörden genau das recht intensiv gemacht haben, ist ungefähr so sinnvoll, wie das Verbot von kleinen Plastikflaschen, damit nur noch große verwendet werden dürfen.
Einfach die Kirche im Dorf lassen und die roten Tomaten von der Brille nehmen gut is!
(Dies war kein Statement pro oder contra BfVerSch.!)
2MinutesTurkish
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Ein Paradebeispiel für Verbreitung von Desinformation. Auf solche Posts darf man eigentlich gar nicht eingehen._killy_ schrieb:---Vollzitat entfernt---
bitte Zitierregeln beachten
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DerOlf
Admiral
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Da wirst du selbst genügend finden.BridaX schrieb:Bezüglich 1929 kenne ich mich erschreckend schlecht aus, hast du diesbezüglich eine Lektüre (gerne als Hörbuch) die du empfehlen kannst?
Für den Anfang mal die Wikipedia-Seite zum "black thursday".
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag
Bei YT gibts auch einige brauchbare Dokumentationen zu dem Thema.
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Zum Thema "es erholt sich wieder" ... das gilt auch für große globale Katastrophen ... irgendwann erholt sich auch das wieder, aber bis dahin sind im Extremfall mehrere Milliarden Menschen tot.
Was bringt es dem Kleinanleger, dessen Ersparnisse verzockt wurden, wenn sich der Markt als solches wieder erholt? Unter Umständen ist die Kohle, die er da über Jaherzehnte hineingebuttert hat, einfach nur weg.
Da kann man schon mal versucht sein, aus dem Fenster zu hüpfen.
OdinHades schrieb:[...]
Dass ein neues Verteidigungsbündnis unter Einschluss statt Ausschluss von Russland angestrebt wird, ebenfalls nicht.[...]
So wie Russland Weißrussland, Teile der Ukraine und Teile Georgiens in sein Staatsgebiet "einschließt"?
Das heißt ja auch niemand, außer die russische Regierung, für gut.Idon schrieb:So wie Russland Weißrussland, Teile der Ukraine und Teile Georgiens in sein Staatsgebiet "einschließt"?
Nur wie gedenkt man als Aussenstehender dort etwas zu ändern? Durch politische Ablehnung und Sanktionen?
Nur der Dialog und internationale Einbeziehung halten uns wenigstens eine fahrbare Spur zu Russland auf.
Ja, leider muss man mit Diktatoren diplomatische Beziehungen eingehen, wenn man als Ziel hat auch nur ein bisschen dort etwas ändern zu wollen.
Was meinst du, wie solche Länder reagieren, wenn man sich komplett abschotten? Im Übrigen sind das ein paar Länder in unserer Umgebung mehr. Lukaschenko, Erdogan etc. Das sind keine "Einzelfälle" mehr.
Europäische Sicherheit ohne Russland? Hm.
Was meinst du, wie ich mich gewundert habe, dass "meine" Partei DIE LINKE für (!) Nord Stream 2 ist? Klar, Vertrag ist Vertrag aber die Begründung dahinter war, dass das einer der letzten, wenn nicht sogar die letzte Verbindung zu Russland ist.
@Skaiy
Diplomatie ist wichtig und sinnvoll. Dafür gibt es aber sowas wie die OSZE (die von Russland untergraben und angegriffen wird). Man muss hier also keine NATO+Russland aufbauen.
Eigentlich wollte ich das Thema auch nicht vertiefen. Aber ich sehe hier halt einmal mehr, wie die Linke in eine falsche Richtung geht. Aus deren Sicht verständlich, immerhin war und ist man Russland deutlich näher als den USA oder auch anderen westlichen Staaten.
Diplomatie ist wichtig und sinnvoll. Dafür gibt es aber sowas wie die OSZE (die von Russland untergraben und angegriffen wird). Man muss hier also keine NATO+Russland aufbauen.
Eigentlich wollte ich das Thema auch nicht vertiefen. Aber ich sehe hier halt einmal mehr, wie die Linke in eine falsche Richtung geht. Aus deren Sicht verständlich, immerhin war und ist man Russland deutlich näher als den USA oder auch anderen westlichen Staaten.
V
Vitrex2030
Gast
Ist doch BS._killy_ schrieb:Jaa, auch wenn du es nicht gerne hören möchtest. Die Linken wollen die DDR wieder so einführen. Womit sie anfangen wollen, steht in deren Parteiprogramm. Der Rest folgt. Niemand wollte ja am Anfang die Mauer bauen ... das Ende vom Lied kennen wir alle.
Bei uns sind grad die Kommunalwahlen durch, die Linken kommen hier auf grad mal 2,8% der Stimmen. Wäre doch auch ein schönes Ergebnis auf Bundesebene.
Die Linken wollen die DDR nicht wieder einführen, sondern sie wollen die Exzesse, die der Kapitalismus mit sich bringt einhegen, indem eben nicht der freie und damit moral- und gewissenlos agierende Markt und seine Marktteilnehmer alles tun können, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Mitmenschen, Mitgeschöpfe und die Natur.
Das der Kapitalismus, so wie er heute aufgestellt ist nicht dauerhaft funktioniert, sollte hier jedem glasklar sein.
Denn was bedeutet denn Kapitalismus?
Mach aus Geld schnellstmöglich noch viel mehr Geld, koste es, was es wolle.
Es geht um die schnellstmögliche Selbstbereicherung und darum, sich durch Geschicklichkeit oder List auf Kosten eines anderen einen Vorteil zu verschaffen, indem man dessen Unwissenheit ausnutzt.
Im Kapitalismus zählt nur, ob es einem selbst etwas einbringt, ob dabei ein persönlicher Nutzen entsteht und inwieweit man davon profitieren kann, wenn man etwas tut!
Jedenfalls bei denen, die den Kapitalismus verinnerlicht haben und für sich gnadenlos ausnutzen.
Jeder von uns weiß, wo die Probleme im System liegen und trotzdem spielen viele weiterhin mit, weil sie davon profitieren.
Bestes Beispiel ist der menschgemachte Klimawandel.
Obwohl weltweit 99 Prozent aller Klimaforscher inklusive der NASA sich darüber einig sind, dass wir unsere CO2 Emissionen, die wir als Menschheit in unvorstellbaren Mengen tagtäglich in die Atmosphäre blasen, massiv senken müssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist letztlich niemand dazu bereit, sein Konsum- und Mobilitätsverhalten anzupassen.
Weil man ja auf nichts verzichten will und nach einem selbst, eh die Sintflut wartet.
Also deshalb jetzt noch alles mitnehmen was geht, scheißegal was danach sein wird.
Das sind die Grundzüge des Kapitalismus, mach aus Geld schnellstmöglich immer mehr Geld, am besten leistungslos durch Geldanlage und kümmer dich dabei nicht um Anstand, Gewissen und Moral, weil solche Charaktereigenschaften bei der Karriere und der Geldvermehrung eher hinderlich sind.
Ebenso im Kapitalismus das Mantra vom ewigen Wachstum, dem alles untergeordnet wird.
Blöd dabei nur, dass wir auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen leben, wo es überhaupt kein ewiges Wachstum geben kann.
Ergänzung ()
Viele ehemalige Arbeiter-und Bauernstaatsgefangene sehen das aber heute vollkommen anders._killy_ schrieb:Natürlich wollen sie den neuen Staat dann nicht "DDR 2.0" nennen, aber ein demokratischen Sozialismus gab es ebenfalls in der DDR. Wir DDR Bürger sind ebenfalls wählen gegangen, erlaubt war eine Partei ... das war der demokratische Anteil am Sozialismus. Super toll! Danke dafür!
Die finden, dass es in der DDR doch gar nicht so schlecht war, wenn man es direkt mit dem westlichen Kapitalismus und dessen gleichgültigen, egoistisch geprägten Gesellschaften vergleicht.
Meist diejenigen Ossis, die es im westlichen Kapitalismus selbst nach 30 Jahren nicht geschafft haben, hier Fuß zu fassen und das sind verdammt viele deiner ehemaligen DDR-Landsleute.
Mit Demokratie und Freiheit haben die auch nicht viel am Hut, geschweige denn, können sie damit umgehen, weil viele Ossis ansonsten nämlich nicht scharenweise den rechtsnationalen Rattenfängern von der AfD oder Pegida nachlaufen würden.
„Lügenpresse und Diktatur“, über mehr sind viele Ossis in den letzten 30 Jahren intellektuell nicht hinausgekommen.
Ostdeutschland ist durchseucht von rechtsnationalem Gedankengut, die dortigen Wahlerfolge der Höcke AfD sprechen für sich.
Umso paradoxer für mich, jetzt als vom Kapitalismus „verarschter Ossi“ den Rechtsnationalen wie die Lemminge nachzulaufen, einer Partei wie der AfD, welche die Steuervermeider- und Steuersenker der Besserverdiener FDP scharf rechts überholt.
Ich will mit diesen ewig Gestrigen, die nichts aus der leidvollen deutschen Vergangenheit dazugelernt haben, nichts zu tun haben.
Übrigens, Ex SED`ler sitzen heute auch in den „christlichen“ westdeutschen Parteien und fühlen sich dort pudelwohl.
Warum wird das hier nicht mal angesprochen und thematisiert?
Nicht immer nur die Linken oder die Grünen bashen, sondern erstmal den eigenen Dreck und Unrat vor der wertkonservativen Haustüre wegkehren und abmüllen!
Ich habe bereits per Briefwahl gewählt und meinen Wahlbrief bei meiner Gemeinde eingereicht.
Also egal was in den nächsten knapp zwei Wochen noch von Politikern erzählt wird, mich kann man in meiner Wahlentscheidung nicht mehr umstimmen.
AfD habe ich mit Sicherheit aber nicht gewählt und würde ich auch niemals wählen.
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Discovery_1
Rear Admiral
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Kurz & knapp gesagt: Tja, viele Menschen denken immer noch, das es in diesem System um Arbeitsplätze geht. Tut es aber nicht. Es wird mit der Zeit immer weniger Arbeitsplätze geben. Im Kapitalismus geht es nur um eine Sache, das ist die Vermehrung von Geld und zwar für die Profiteure dieses Wirtschaftssystems. Und das immer schneller und mit immer weniger Aufwand, also immer weniger (Neben)Kosten.
V
Vitrex2030
Gast
Ich denke, das große Nachschussproblem, das dann viele haben werden, wird durch die Hebelei des Geldes bei Aktienspekulationen ausgelöst.BridaX schrieb:Nur weil ein Aktienkurs aber gegen null tendiert (siehe Grafik von 1929), bedeutet es noch lange nicht, dass auch ALLE Anleger zu diesem Kurs verkaufen wollen oder verkauft haben - geschweige denn, dass die Aktien (und die Unternehmen dahinter) eben nur noch diesen Bruchteil an Wert haben.
Mit Hilfe eines Hebels ist es möglich, mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen, da das eingesetzte Geld vervielfacht wird.
Umgekehrt drohen durch das Hebeln von Kapital im schlimmsten Fall hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die müssen dann schnellstmöglich raus und verkaufen, weil sie ansonsten komplett ruiniert sind.
Hebelprodukte sind hochriskant und Anleger müssen jederzeit mit einem Totalverlust rechnen, wenn sich der Basiswert nicht in die gewünschte Richtung bewegt.
Ergänzung ()
Wenn Du im Alter das Geld aus deinen Aktienverkäufen brauchst, aber der Markt zu diesem Zeitpunkt in einer Schwächephase oder Crash ist, dann hast Du auf´s falsche Pferd gesetzt und deine Wette verloren.BridaX schrieb:Wer für sein Alter vorsorgt plant über Jahrzehnte, nicht von Korrektur zu Korrektur.
Genau darin liegt eben das Risiko bei Aktien, niemand weiß, was die Zukunft bringt.
Du schreibst es ja selbst, es ist „eine Wette auf die Zukunft“, die kann aufgehen, muss sie aber nicht.
Deine Restlebenszeit ist dann überschaubar und Du hast eben auch nicht mehr die Zeit, einen Crash auszusitzen, weil Dir die Jahrzehnte dafür fehlen, wenn Du ein alter Mann bist.
Deshalb taugen Aktien auch nur als private Zusatzabsicherung mit privatem Totalverlustrisiko.
Als Altersabsicherung einer staatlichen Altersrente, sind Aktien absolut ungeeignet.
Wir sollten dafür sorgen, das unser Rentensystem wieder gestärkt wird und wer dann noch Kapital übrig hat, kann sich zusätzlich nach Wunsch für´s Alter privat absichern.
Eine gesetzlich geregelte Rentenabsicherung muss aber immer für alle Staatsbürger gewährleistet sein, weil sie existenziell ist, gerade im Alter, wenn man kein Einkommen durch Arbeit mehr erzielen kann!
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Nilson
Grand Admiral
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Wenn ich von Aktien als Altersvorsorge rede, rede ich von Produkten wie ETFs auf dem MSCI ACI IMI. Dieser enthält 9225 Aktien aus 50 Ländern. Keine Einzelaktien oder "Wetten" auf Länder oder Branchen oder gar hebeln oder Derivate.
Ein "Totalverlust" würde dann bedeuten, dass 9225 Unternehmen und damit 99% der Marktkapitalisierung der an der Börse gehandelten Unternehmen pleite wären. Bei der Welle an Arbeitslosigkeit, die dann entsteht, ist eine staatliche Rente auch nichts mehr wert. Egal ob aus Kapitalgewinnen oder über Umlage finanziert.
Und bei einem "realistischen" Szenario, dass 10 Jahre vor meiner Rente ein Crash kommt: Ein Crash muss ja nicht heißen, dass weniger drin ist, als ich ein bezahlt habe. Selbst im Tiefpunkt der Corona-Kriese waren die Kurse höher als alles, was vor 2016 geschehen ist.
Wer sich dagegen absichern will, betreibt dann etwas Risikomanagement und schichtet etwas von den Aktien in sicherer (Staats-)Anleihen um, wenn die Kurse aktuell gut sind.
Man sollte nur nicht gierig werden und Anfangen zu zocken. Sei es mit mit Hebeln. Leerverkäufen oder Derivaten etc. Hier müssten stärker reguliert und aufgeklärt werden.
Ein "Totalverlust" würde dann bedeuten, dass 9225 Unternehmen und damit 99% der Marktkapitalisierung der an der Börse gehandelten Unternehmen pleite wären. Bei der Welle an Arbeitslosigkeit, die dann entsteht, ist eine staatliche Rente auch nichts mehr wert. Egal ob aus Kapitalgewinnen oder über Umlage finanziert.
Und bei einem "realistischen" Szenario, dass 10 Jahre vor meiner Rente ein Crash kommt: Ein Crash muss ja nicht heißen, dass weniger drin ist, als ich ein bezahlt habe. Selbst im Tiefpunkt der Corona-Kriese waren die Kurse höher als alles, was vor 2016 geschehen ist.
Wer sich dagegen absichern will, betreibt dann etwas Risikomanagement und schichtet etwas von den Aktien in sicherer (Staats-)Anleihen um, wenn die Kurse aktuell gut sind.
Man sollte nur nicht gierig werden und Anfangen zu zocken. Sei es mit mit Hebeln. Leerverkäufen oder Derivaten etc. Hier müssten stärker reguliert und aufgeklärt werden.
xxlrider
Lt. Commander
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- Aug. 2018
- Beiträge
- 1.503
Staatsanleihen sind doch nicht sicher. Das werden wir bald an den USA sehen.
Zu dem Murks welche die SEC gerade baut, kommt jetzt schon eine stark steigende Inflation.
Und schon jetzt gibt es für Fiat Geld bei den Banken keine oder Negativ Zinsen.
Die Zukunft ist das Dezentrale Finanz System. EBEN GENAU DAS WAS DIE SEC verhindern will, aber nicht schaffen wird.
Bekanntlich sind Investoren scheuer wie Rehe, und werden mit den Füßen abstimmen.
Die Zukunft ist das digitale Geld, der weltweite schrankenlose Werthandel.
Zu dem Murks welche die SEC gerade baut, kommt jetzt schon eine stark steigende Inflation.
Und schon jetzt gibt es für Fiat Geld bei den Banken keine oder Negativ Zinsen.
Die Zukunft ist das Dezentrale Finanz System. EBEN GENAU DAS WAS DIE SEC verhindern will, aber nicht schaffen wird.
Bekanntlich sind Investoren scheuer wie Rehe, und werden mit den Füßen abstimmen.
Die Zukunft ist das digitale Geld, der weltweite schrankenlose Werthandel.
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