Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Um Gottes willen. Wirklich, dass ist deine Sicht auf die Welt, deine Ideologie? Du tust mir echt Leid. Ich hoffe du schaffst es irgendwann raus aus dieser Blase... Du hast nur dieses eine Leben.
Ich würde ja auch einen Song vorschlagen, aber ich fürchte das wäre kein passendes Genre.
Vielleicht können dir aber folgende Lektüren einen Stoß in die andere Richtung geben (gibt es auch alle als Hörbuch):
Na endlich, da ist wieder mein Lieblingstotschlagargument, wer deine Meinung nicht teilt hat es nicht verstanden.
Evtl. ist bei diesen vielen Menschen die Lage einfach nur nicht annähernd so ernst wie bei dir ?
Godde schrieb:
Der Kapitalismus funktioniert hier sehr gut und untergräbt die Demokratie, die ja eh nur eine Worthülse ist.
Was kann der Kapitalismus oder die Demokratie dafür das Menschen die deine Ideologie teilen es gestern nicht geschafft haben der Partei ihres Vertrauens zum Wahlsieg zu verhelfen ?
Entweder ist das Parteiprogramm der Linken so schlecht das es die Mehrheit ablehnt oder Die Linke verkauft es miserabel, für beides kann der Kapitalismus oder die Demokratie nichts.
Godde schrieb:
Die Klimakatastrophe macht vor euren Einkommen keinen Halt.
Ich bin 52 Jahre alt und wenn das Klima noch 25-30 Jahre durchhält dann reicht mir das, was danach kommt ist mir egal.
Ich habe den Ernst der Klimakatastrophe verstanden, es ist mir aber egal, das ist das Problem der Generationen nach mir.
Godde schrieb:
Wir brauchen dringend Lösungen und keine Egomanen die rumheulen wegen paar Prozent mehr Abgaben.
Versuchst du jetzt die Schuld für euer politisches Versagen anderen in die Schuhe zu schieben ? Ihr hattet gestern eure Chance, ihr habt sie nicht genutzt oder ihr seid einfach zu wenige.
Auch wenn ich mich @BridaX und @Tomislav2007 nur sehr ungern anschließe ... sowas muss ich mir gerade dann nicht antun, wenn ich down bin.
Da brauche ich eher was lustiges ... z.B. von Georg Kreisler.
"Meine Freiheit, Deine Freiheit"
"Taubenvergiften"
"Der Pfurz - wie ein Gesetz entsteht" (habe ich bei YT bisher leider nicht gefunden ... ist wohl doch eine zu realistische Beschreibung des Vorganges, der zu Gesetzesentwürfen führt).
Aber auch der "Königsjodler" von Fredl Fesl kann mich durchaus wieder in bessere Laune versetzen.
@Tomislav2007
Es gibt allerdings eine Menge Menschen, die leider noch erleben werden, wie es unerträglich wird ... und auch wenn du das nicht hören willst - desto weniger wir JETZT tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass du eben nicht krepierst, bevor es auch dir zu krass wird ... 25 Jahre sind eine lange Zeit. Mit etwas Pech (oder Dummheit ... je nach Blickwinkel) knacken wir noch in diesem Jahrzehnt die +2°c. Du kannst dir ja mal die Prognosen anschauen, was das auch in Deutschland bedeutet (in Kroatien wird das nebenbei eher schlimmer sein, als hier).
Ist aber echt dein Ding ... du kannst das getrost uns überlassen, die gerne eine auch in 200 Jahren noch lebenswerte Erde hinterlassen wollen.
Dadurch dass du es verstehst, es dir aber egal ist, wird es nebenbei nicht besser ... dadurch liegt hier einfach nur ein Vorsatz vor. Du tust das, weil es dir ein gutes Gefühl gibt ... das könnte man einen niederen Beweggrund nennen ... oder "einem Trieb folgen" ... du Triebtäter
Ist aber wenigstens männlich ... Männer machen ganz gerne mal wider besseres Wissen total überzeugt den gleichen Müll weiter, den sie mal angefangen haben.
Dass man dir vorwirft, du würdest nicht verstehen, zeigt, wie wenig die Leute selbst verstehen, was du für einer bist.
Du schiebst den Karren aktiv gegen die Wand, und hoffst den Aufprall nicht mehr erleben zu müssen.
Wahrscheinlich aber der vernünftigste Umgang mit der Menschheit ... vielleicht behält der alte Witz durch Menschen wie dich ja Recht, und das (die Menschheit) erledigt sich von selbst.
Global betrachtet, wäre das wahrscheinlich nichtmal das Schlechteste.
Mal drüber nachgedacht, wie "das Klima" so vor etwa 20 Jahren war?
Diese Entwicklung schreitet für Geo-Massstäbe in rasantem Tempo voran ... aber parallel zur rasanten Entwicklung der menschlichen Globalgesellschaft ... und die hat stetig an Tempo zugelegt (Bevölkerung, Emisionen, Giftmüll, Abholzung, Raubbau an der Natur allgemein ... in Westeuropa hat die Steigerung etwas nachgelassen, aber global ist es immer nur schneller gestiegen).
Was das bedeutet, muss man eigentlich nicht noch extra erwähnen. Das geht gerade erst so richtig los mit den Folgen des Klimawandels.
Wenn der Mensch dafür ursächlich ist (und davon muss eigentlich ausgegangen werden), dann handeln wir verdammt dumm, wenn wir einfach so weitermachen, weil wir das "wirklich dicke Ende" ja nicht mehr erleben müssen ... durch so eine Einstellung KANN es nur schlimmer werden.
Moin Tomi,
klar ist es Dir egal.
Dein Lebensmotto: „Nach mir die Sintflut!“
Du hast ja hier im Forum schon zur Genüge dargestellt, dass Du ein Egoist bist.
Die Verursacher der Probleme stehlen sich aus der Verantwortung für dass, was sie in der Vergangenheit angerichtet haben, so kennen wir euch.
Gruß
PS. Wenn Du es nicht mitbekommen haben solltest, der Wahlsieger ist mit der SPD eine Mitte-links Partei und die schwarzen Aussitzer und Besitzstandswahrer, die Du ja gewählt hast, haben verloren und das schlechsteste Wahlergebnis ihrer Parteigeschichte eingefahren.
Ohne viele AfD Wähler, die diesmal bewusst ihre Stimme bei der CDU/CSU abgegeben haben, um dadurch rot-grün-rot zu verhindern, wäre das Wahlergebnis für die Schwarzen noch desaströser ausgefallen.
Was aber Hoffnung für die Zukunft macht ist, das bei den jungen Wählern zwischen 18 bis 35 die CDU/CSU im Grunde keine Rolle mehr spielt.
Die alten CDU/CSU Stammwähler werden in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten wegsterben und dann sieht es für die Schwarzen in Bezug auf ihre Wählerklientel mehr als düster aus.
Passt ja dann zur Parteifarbe und der Kreis schließt sich.
In deinem Interesse fürchte ich leider, dass die Jugend zum Großteil eher sozialliberal wählt. FDP ist bei den Erst-, Jung- und Juniorwählern mit unter die beliebteste Partei nach den Grünen und der SPD. Die Linke kommt im Schnitt auf 7%. Hätte ich auch höher geschätzt (nicht zuletzt wegen der lautstarken Medienpräsenz).
Ich finde eine Ampel wäre zumindest ein guter Kompromiss zwischen mehr sozialer Gerechtigkeit und liberaler Marktwirtschaft. Alles mit der extra Brisanz an Klimaschutz. Kann ich gut mit leben. Mit Jamaika käme ich persönlich auch zurecht, CDU muss aber wirklich nicht mehr sein.
Da die FDP für eine Mehrheitsregierung generell das Zünglein an der Waage sein wird, ist es völlig egal, aus welchen Farben die neue Regierungs-Koalition bestehen wird. SPD und Grüne werden mit der FDP keinen einzigen Punkt bei ihren Forderungen (wenn sie denn überhaupt ernst gemeint waren) für mehr soziale Gerechtigkeit umsetzen können. Also ist es völlig egal, ob Ampel oder Jamaika kommen wird. Aber vor allem für das untere Drittel der Gesellschaft wird sich wieder einmal gar nichts ändern. Kein Wunder also, dass diese Menschen mittlerweile auch oft nicht mehr wählen gehen. Ich bin auch kurz davor, die Klamotten für immer hinzuwerfen. 30 Jahre Wahlen, 30 Jahre dieselbe Politik, egal wer mit wem regiert. So wird es auch weiter laufen. Die große deutsche Einheitspartei ist halt berechenbar in ihrer Politik. Darauf ist Verlass, das mag der Deutsche, selbst wenn man selber mit der Zeit in diesem System immer weiter absackt. Und deswegen haben Parteien, die wirklich etwas Neues ausprobieren wollen, in Deutschland fast keine Chance. Nach dem Motto: Lieber in diesem System untergehen, als was wirklich etwas Neues ausprobieren. Es könnte sich ja etwas ändern.
Darauf können wir uns einigen, befürchte aber, dass die FDP wieder mal den Schwanz einziehen wird oder mit aller Macht versucht, mit den schwarzen Wahlverlierern zu koalieren, um diese an der Macht zu halten.
Sozusagen ein Bundeskanzler Laschet unter FDP Gnaden, vorrausgesetzt die Grünen spielen bei diesem abgekarteten Spiel tatsächlich mit, was ihnen zukünftig viele Wählerstimmen kosten würde.
Entscheidend wird sein, was die Grünen machen, eine „Jamaika-Koalition“ wird von der Parteibasis und einer Mehrzahl der Grünen-Wähler nicht akzeptiert werden.
Das gleiche Problem hat die FDP mit einer „Ampel-Koalition“, nur etwas moderater.
Es kommt dann darauf an, was SPD und Grüne wollen und ob die FDP da mitspielt. Die FDP wird aber kaum bei vielen Verboten mitmachen oder sich komplett verbiegen, nur um in einer Regierung zu sitzen.
Und das sollten SPD und Grüne auch wissen. Und wenn es mit der SPD keine Einigung geben sollte, ist es nur legitim, dass man auch mit der Union spricht bzw. allgemein eine mehrheitsfähige Koalition sucht und bildet.
Es kommt dann darauf an, was SPD und Grüne wollen und ob die FDP da mitspielt. Die FDP wird aber kaum bei vielen Verboten mitmachen oder sich komplett verbiegen, nur um in einer Regierung zu sitzen.
Und das sollten SPD und Grüne auch wissen. Und wenn es mit der SPD keine Einigung geben sollte, ist es nur legitim, dass man auch mit der Union spricht bzw. allgemein eine mehrheitsfähige Koalition sucht und bildet.
Ja kann man machen, aber auch die Grünen können nein sagen, selbst wenn die Schwarzen und Gelben sich einigen sollten.
Letztlich werden in einer „Jamaika-Koalition“ die CDU/CSU und die FDP fast alles blockieren, was grüne Klimaschutz- und Umweltpolitik vorschlägt.
Mit der SPD in einer „Ampel-Koalition“ wäre für die Grünen viel mehr vom eigenen Parteiprogramm umsetzbar.
Scheitern beide Koalitionsversuche, bliebe nur noch die große Koalition übrig, die im Grunde niemand mehr will.
Oder man lässt nochmal neu wählen und den Souverän entscheiden, der jetzt ja die jeweiligen möglichen Konstellationen kennt und sich nochmals neu entscheiden kann, was er/sie will.
Ich bin der Meinung, eine „Ampel“ wäre für unser Land nach 16 Jahren CDU/CSU in Regierungsverantwortung zukunftsfähiger.
In vier Jahren können wir diese „Ampel“ ja wieder abwählen, wenn der Wählerauftrag nicht umgesetzt werden sollte.
Jetzt aber weiter am Alten und einer personell wie inhaltlich leeren, ausgebrannten Wahlverlierer-CDU/CSU mit einem sehr schwachen, überfordert wirkenden Kanzlerkandidaten Laschet festzuhalten, halte ich für politisch falsch.
Eigentlich wäre mir Jamaika sogar mal ganz recht. Dann müssten die Grünen sich endlich entscheiden, für welche Richtung ihre Politik eher stehen soll. Also, mehr links, oder doch eher rechts.
Man kann eigentlich jeder Partei nur von einer Koalition mit der CDU abraten, denn diese Partei "regiert" ihre Koalitionspartner traditionell klein.
Auch in einer Ampel wird sich zeigen, wo die Grünen wirklich stehen wollen.
Ich finds nur extrem schade, dass Deutschlands berühmtester Arbeitsverweigerer (Arno ... Christian "lieber garnicht regieren, als falsch" Lindner) sich nun bei den Koalitionsgesprächen vor freiwilligen Arschkriechern nicht wird retten können.
Von pädagogisch-psychologischen Standpunkt aus, ist es nicht gut, so jemanden zu hofieren oder ihn in einer öffentlichen Debatte solch eine Rolle zukommen zu lassen.
Das füttert nur ein ohnehin schon monströses Ego.
Allerdings machen die Wahlergebnisse auch die Grünen zum Zünglein an der Waage, denn ohne die Stimmen der Grünen reicht es auch bei CDU+FDP nicht für eine Mehrheitsregierung.
Gleiches gilt für SPD+FDP.
Da können diese Parteien sich einigen, wie sie wollen ... solange die Grünen nicht mitspielen, wird aus den Regierungsplänen einfach nichts.
Mit den Grünen muss man rechnen ... denn der einzige Weg, der an den Grünen vorbeiführt, ist eine erneute GroKo ... da baue ich auf die SPD, dass die diesen Fehler nicht noch mal machen.
Fakt ist, dass ich einfach keine Lust mehr auf die Hohlfressen von der Union habe und mich daher über Jamaika oder eine neue GroKo mehr ärgern würde, als über die Ampel. Die CDU hat sch ihren Platz auf der Ersatzbank redlich verdient. Wie kann man bei solchen Stimmverlusten und einem Wahlergebnis unter 25% noch von einem Regierungsmandat fantasieren? Nimmt man die R2G-Verhinderer da raus, wäre die CDU wahrscheinlich unter 20% gelandet. Gleiches gilt aber auch für die SPD, wenn man da die Wähler rausnimmt, die eben nicht SPD gewählt haben, sondern eine weitere CDU-Regierung verhindern wollten.
Ausserdem kann man mit CDU und AfD in der Opposition ja auch auf nette Streitereien hoffen ... und wenn die FDP mal nicht mitspielen will, tuts eventuell auch eine CDU, die einfach nicht so abstimmen will, wie die AfD.
Leider ist es nicht weniger wahrscheinlich, dass die CDU mit jedem ins Bett steigen wird, nur um Vorschläge von Grünen und SPD zu verhindern, die sie als Regierungspartei wahrscheinlich ähnlich vorgeschlagen hätten.
Das wäre sogar einigermaßen spannend ... wenn ich nicht schon wüsste, dass Politik einfach keine Lösung ist.
Eigentlich wäre mir Jamaika sogar mal ganz recht. Dann müssten die Grünen sich endlich entscheiden, für welche Richtung ihre Politik eher stehen soll. Also, mehr links, oder doch eher rechts.
Warum sollte eine Partei nicht losgelöst von alten Einteilungen in Links und Rechts agieren können? Und zudem: wenn sie wollen, dann können Schwarze und Grüne sehr gut zusammenarbeiten, siehe Ba-Wü, Hessen oder auch bei unseren Nachbarn in Österreich.
Im Übrigen sollte man sich nochmal verinnerlichen, dass sich außer der Linken alle großen Parteien im selben Quadranten des politischen Kompasses befinden. https://www.politicalcompass.org/germany2021
Es gibt allerdings eine Menge Menschen, die leider noch erleben werden, wie es unerträglich wird ... und auch wenn du das nicht hören willst - desto weniger wir JETZT tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass du eben nicht krepierst, bevor es auch dir zu krass wird ... 25 Jahre sind eine lange Zeit.
Wo waren die am Sonntag und wieso haben die nicht den Grünen zum Wahlsieg verholfen ?
Vitrex2030 schrieb:
PS. Wenn Du es nicht mitbekommen haben solltest, der Wahlsieger ist mit der SPD eine Mitte-links Partei und die schwarzen Aussitzer und Besitzstandswahrer, die Du ja gewählt hast, haben verloren und das schlechsteste Wahlergebnis ihrer Parteigeschichte eingefahren.
Weil die alten Säcke, die die Konsequenzen ihrer Wahl zu nicht unwesentlichen Teilen gar nicht mehr miterleben werden, dummerweise in der krassen Mehrheit sind.
Dann müssen die jungen Säcke, die die Konsequenzen unserer Wahl zu nicht unwesentlichen Teilen miterleben werden, argumentativ besser werden und uns überzeugen anders zu wählen.
Nicht ganz wenigen von denen wird man anders als dir vorwerfen können, dass sie einfach nicht verstehen, dass die Zeit knapp wird.
Noch ein paar Wahlergebnisse dieser Art, und ich werde ebenfalls dafür pläderen, Technologien mit Hochdruck zu entwickeln, welche uns ein Leben gänzlich ohne intakte Natur so angenehm wie möglich gestalten können.
Im Grunde kann es nicht falsch sein, im Zuge dieser Entwicklung die Natur aktiv zu zerstören ... eben so, wie wir das seit knapp 200 Jahren exzessiv betreiben. Das Geld, welches diese Technologie denen bringen wird, welche sie entwickelt haben, schafft schließlich Motivation ... wenn man schon keine für den Erhalt der Umwelt aufbringen kann (kann das nicht wer anders bezahlen?), dann klappt das vielleicht eher so besser.
Die Bücher mit Bildern oder Geschichten über intakte Natur müssen wir dann allerdings verbrennen (alle), damit die Jugend nicht wieder auf so doofe Gedanken wie Umweltschutz kommt.
Bilder von Caspar David Friedrich? ... die findet man dann höchstens noch in Fantasy-Romanen, weil das allen anderen Genres einfach zu unrealistisch ist ... so ganz ohne Strassen, Autos, Dunst in der Luft und all das, was "unsere Welt" ausmacht, an der wir 200 Jahre lang so hart gearbeitet haben.
Wer die Folgen der Klimakatastrophe einfach nur nicht erleben will, der solllte mal über einen rechtzeitigen Freitod nachdenken. Gutverdiener entlasten dabei sogar noch die Sozialsysteme (insb. die Rente).
Retten wir unser Rentensystem ... und sterben freiwillig mit dem Renteneintritt.
Ergänzung ()
Tomislav2007 schrieb:
Dann müssen die jungen Säcke, die die Konsequenzen unserer Wahl zu nicht unwesentlichen Teilen miterleben werden, argumentativ besser werden und uns überzeugen anders zu wählen.
Die Chancen, dass das bei jemandem wie dir klappt, kann ich garnicht niedrig genug einschätzen.
Ich glaube, dass man dich gerade mit guten Argumenten nur weiter in dein Schneckenhaus treibt.
Aber vielleicht tue ich dir da Unrecht, und du denkst garnicht allein mit der Amygdala.
Nein, wird es nicht. Im Bundestag haben wir seit Jahrzehnten mit CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen die ganz große Koalition, die alle die gleiche Politik vertreten, vor allem wirtschaftspolitisch. Deswegen ist (war) die Linkspartei für mich bisher auch immer die einzige noch wählbare Alternative zu diesem kapitalistischen Einheitsbrei. Aber die Linkspartei wird jetzt wirklich die Prioritäten neu setzen müssen, wenn sie ihre einstige Klientel zurückholen möchte, also die Wähler, die seit Jahren immer häufiger andere Parteien wählen oder gar nicht mehr wählen gehen. Für mich bleibt es auch ein Rätsel, warum so viele eigentliche Wähler der Linken diesmal SPD gewählt haben. Als wenn für sie dadurch irgendetwas besser werden würde.
Für mich bleibt es auch ein Rätsel, warum so viele eigentliche Wähler der Linken diesmal SPD gewählt haben. Als wenn für sie dadurch irgendetwas besser werden würde.
Das hat seinen Grund vielleicht in dem gleichen Denkfehler, dem ich 1998 ebenfalls aufgesessen bin.
"Wählste jetzt wieder links, bleibts bei der CDU".
Schröder hat gezeigt, dass man damit ganz sicher keine Änderungen in eine von Linken gewünschte Richtung herbeiführt.
Ich werde nie wieder eine Partei wählen, weil ich einfach die Regierung einer anderen Partei verhindern will ... wenn sie erstmal an der Macht sind, machen eigentlich alle den gleichen Schmu. Und das hat nichtmal was mit den Parteien zu tun, sondern nur damit, dass der Preis eben steigt, wenn man erstmal Macht hat. Die Bestechung von machtlosen Menschen bringt ja auch einfach nicht so viel.
Es brennt seit Stunden in den Fingern, zahlt aber keine Miete und muss deswegen jetzt raus.
"Würden Wahlen etwas ändern, gäbe es sie nicht".
Christian Lindner, der nach seiner Moomax GmbH Unternehmerpleite, die den deutschen Steuerzahler mind. 1,4 Millionen Euro kostete, der seit nunmehr 21 Jahren in und vom Staat bestens lebt und anderen klugscheißerisch erklärt, was Eigenverantwortung und Liberalismus bedeutet!