News Western Digital: SanDisk macht sinkende HDD-Verkäufe mehr als wett

MichaG

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#1
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#2
kann mir ehrlich gesagt auch net vorstellen das Festplatten schon am Ende sind...das wird noch paar Jahre dauern bis es wirklich keine mehr gibt...und solange SSD noch zu teuer sind wird sich daran auch nix ändern
 
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#3
Solange die Entwicklung bei Preis, Größe und Preis/MB nicht weiter geht bleiben uns die HDDs noch lange erhalten. Und in dem Bereich Speichergröße und Preis tut sich ja jetzt schon seit über einem Jahr nix mehr, ganz im Gegenteil die Dinger werden wieder teurer.
Die Samsung EVO 500GB war mal nen ganzes Stück günstiger. Und solange es nur eine einzige Consumer 4TB SSD für 1300€ gibt (die Samsung gibt es jetzt schon über 1 Jahr) und sonst nix kommt seh ich schwarz.
Aber war ja klar ist wie immer bei der Hardware, schön Salamitaktik damit man den alten Schrott noch die nächsten 50 Jahre verkaufen kann und die Enthusiasten jedes Jahr neu kaufen können.
Ne 4TB SSD nur für Games wäre echt nett, auf der 2TB wird es eng, aber bei dem Preis...
 
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#4
hab grade bei Wikipedia nach Magnetbändern geschaut...nu ja, tatsächlich werden sie heute noch im prof. Bereich eingesetzt für riesige Speicheraktionen. Da steht sie brauchen weniger Stellfläche als HDDs und müssen nicht in Bewegung gehalten werden, also auch weniger Abwärme. Aber klar doch, im Consumerbereich werden möglicherweise in 5-10 Jahren kaum noch HDDs zu finden sein, das denke ich schon auch. Auch wenn die SSD Preise aktuell auf einem Zwischenhoch sind bewegen sie sich wie alle Elektronikprodukte in längerfristigen Wellen. Ich gehe davon aus, dass sie in 2-3 Jahren in neue Tiefpreis Regionen kommen und dann tatsächlich gleich günstig oder nahezu genauso viel pro GB kosten wie die HDDs.
 
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#5
ja DAT Streamer werden immer noch benutzt..aber da gibt's mittlerweile auch schon verschiedene Versionen..und muss drauf achten was für Bänder man dann benötigt
 
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Gast
#6
LTO setzen wir sogar bei 10Mann-Firmen ein, der Bandpreis ist unschlagbar ;) . HDDs wirds auch noch ewig geben.
Ergänzung ()

wäh, bloß kein DAT. Halten nicht viel aus und sind langsam ohne Ende. Ein einziges Dat72 ist noch in Verwendung. Glorreiche 3mb/s macht das Teil. Wenn weniger Medien reichen ist RDX wirklich gut, leider teure Medien.
 
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#7
Ja die Streamer (entweder LTO-7 oder RDX bin mir grad nicht sicher) nutzen wir in der Uniklink auch noch für Backups der Server. Der Preis ist halt unschlagbar. :)
Und bei der Menge an HDDs wären entsprechende SSD momentan noch unbezahlbar. Wenn ich bedenke das wir die 8TB SAS Platten für unter 300€ bekommen und es entsprechende SSD mit 8TB gar nicht gibt, bzw. die größte SAS SSD hat 4TB und kostet schlappe 2500€ davon brächte man direkt 2 also 5000€. Ganz davon abgesehen das dann auch nicht genug Anschlüsse vorhanden wären, wäre das beim Preis mal eben Faktor 18.
Von daher führt an HDD noch lange kein Weg vorbei.
 
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raekaos

Lt. Commander
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#8
Da hat WD wohl alles richtig gemacht, mit dem der Übernahme von Sandisk
Wenn die jetzt noch die Speicherchip-Sparte von Toshiba bekommen würde, wäre sie vermutlich perfekt aufgestellt für die nächsten Jahre.
 
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#9
Da offenbar SSD's bei längerer Stromlosigkeit Daten verlieren ist für mich für Backups immer noch die normale Festplatte in dieser Funktion vorzuziehen. Auch bei "Notfall-Laptops", die man vielleicht alle 2 Jahre mal rauskramt wäre wohl eine normale Festplatte sicherer, wenn auch leider langsamer.

Meinen täglich benutzten Rechner würde ich natürlich komplett nur mit SSD's betreiben, wenn diese erheblich preiswerter als derzeit bei größerer Speicherkapazität wären.
 
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#10
Fazit: SSDs sind zu teuer :( (dennoch werde ich NIE NIE WIEDER mit ner HDD* Arbeiten in nem PC/Laptop)

*FusionDrive ist "ok", vollflash war mir einfach zu teuer :D
 
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#11
@Taigabear
Du solltest eine HDD aber auch nicht lange lagern ohne Stromzufuhr. Für Backups dürften LTO Bänder das nonplusultra des Preis Kapazität Verhältnisses sein, da sind nur die Laufwerke etwas teuer.
 
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#12
Also alles richtig gemacht. Sich den SSD-Hersteller einkaufen ist sicher auch die bessere Lösung als irgendwelche Joint-Ventures wie Seagate das jetzt versucht zu handhaben.
 

yummycandy

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#13
Solange der Flashpreis durch eine simple Produkteinführung (Apple) so schwanken kann, gibt es keinen starken Markt. Abgesehen davon dominiert Samsung extrem.
Schade ist allerdings, daß WD, Seagate und Toshiba die einzigen sind, die noch im HD-Markt existieren. Das zeigt sich jetzt schon bei den WD-Reds. So gesehen gibt es jetzt 2 Märkte für Speichermedien, die nicht auf den Kunden zugeschnitten sind.
 
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#14
@Taigabear
Du solltest eine HDD aber auch nicht lange lagern ohne Stromzufuhr. Für Backups dürften LTO Bänder das nonplusultra des Preis Kapazität Verhältnisses sein, da sind nur die Laufwerke etwas teuer.
Ich weiß nicht ob man es vergleichen kann. Jedenfalls hab ich letztens alte 1,44 MByte-Disketten gefunden wo alle Daten noch vorhanden waren. Die sind ca. 20 Jahre alt und wurden seitdem nicht mehr benutzt.
 

Koto

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#15
Da offenbar SSD's bei längerer Stromlosigkeit Daten verlieren ist für mich für Backups immer noch die normale Festplatte in dieser Funktion vorzuziehen.
Existiert das Gerücht immer noch?
http://www.computerwoche.de/a/falsch-interpretiert-ssds-verlieren-keine-daten,3212246

Dazu was ist lange?
Das müsste man definieren. Wenn ich 40 Jahre Daten aufhebe. Ist das egal wenn ich diese 40 Jahre nicht update. Ich mein was würde ich mit Daten vom Amiga heute machen. LOL

Und eine HDD die so lange nicht läuft. Kann auch ihre Schmierung der Lager einbüßen. Das ist also auch keine Gute Idee.

@all
HDDs wird es noch lange geben. Man kann ja heute auch noch Disketten kaufen. So was dauert ewig bis es gar nix mehr gibt. Die meisten werden das wohl nicht mehr erleben.
 
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#16
Hallo @ all,

schön zu sehen wenn Preisabsprachen richtig gut funktionieren. Als es noch echte Konkurrenz gab, also bevor Samsung und Hitachi als letzte aufgaben, gab es da ein schönes Hauen und Stechen und teilweise ruinösen Wettbewerb, mit stetig fallenden Preisen.

Jetzt ist davon nichts mehr zu sehen und die letzten großen drei fahren fette Gewinne ein. Ein Schelm wer sich böses dabei denkt, oder einfach nur Fakten laut ausgesprochen?
 
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#17
Zitat von verlinkter Artikel:
Falls doch, dann würde eine SSD bei einer Lagerung bei 30°C und ohne Stromversorgung die Daten immerhin noch für ein Jahr behalten.
Genau das meinte ich. Im Spätfrühling und Sommer hab ich die Temperaturen in der Wohnung, legen wir noch ein Jahr drauf wegen der kälteren Jahreszeiten sind wir bei 2 Jahren. Das wäre für meinen alten Samsung-R700-Laptop beispielsweise schon tödlich, den schalt ich nur an, wenn ich mal im Krankenhaus bin, da sind 2 Jahre Nichts. Die Festplatte läuft trotzdem fehlerfrei.

EDIT: Ok, vielleicht zählt das nur AB Ende der Nutzungsdauer, dann hättest Du natürlich Recht.
 
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Koto

Commander
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#18
Du hast aber schon gelesen das gilt für SSD die man schon runtergerockt hat. Also tot geschrieben.

Die in der Präsentation aufgeführten Daten würden sich auf SSDs beziehen, die aufgrund der Vielzahl an Program-/Erase-Zyklen bereits das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hätten.

Für Durchschnittsverbraucher sei es schon kaum möglich, eine SSD an die Nutzungsgrenze zu führen.
In deinem Szenario alle 2 Jahre anschalten kannst Du die SSD nicht totschreiben. Das schaffen nicht mal deine Enkel. :-)

Um im Vergleich zu bleiben. Du belastest ja auch nicht die HDD bis Sie S:M.A.R.T Fehler hat und nimmst das Ding dann als Backup. (hoffe ich zumindes) :D Bzw hältst das für zuverlässig.

Zeige mir mal einen Bericht das SSDs die nicht bereits zerrockt sind schnell ihre Daten verlieren. Alle Berichte die ich kenne basieren auf diese einzigen Quelle die einfach falsch interpretiert wurde. Weil da schon fast Tote SSDs genommen wurden.
 
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Ozzy83

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#20
Bei mir sind keine HDDs mehr im PC. Von den 2TB waren doch eh immer 1TB frei, da kann man auch 1TB SSDs einbauen. Und mit ordentlicher Internetleitung muss man auch nichts mehr horten.
 
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