Wie kann ich meine eigene Cloud bauen

deFlash

Ensign
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Hallo zusammen,


ich überlege gerade, meine eigene „iCloud“ zu betreiben – also einen privaten Cloud-Dienst, auf dem ich Dateien, Fotos, Kontakte und Kalender zentral speichern und synchronisieren kann, ähnlich wie bei Apples iCloud. Mein Ziel ist es, mehr Kontrolle über meine Daten zu haben, unabhängig von großen Anbietern.


Ich habe ein paar Fragen und hoffe auf eure Erfahrungen:


  1. Hardware und Software:
    • Welche Server- oder NAS-Lösungen würdet ihr für eine private Cloud empfehlen? Reicht ein alter PC, ein Raspberry Pi oder sollte es ein professionelles NAS sein?
    • Welche Softwarelösungen sind empfehlenswert? Ich habe schon von Nextcloud, ownCloud und Seafile gehört – welche sind für iOS-Geräte am besten geeignet?
  2. Synchronisation mit iOS/macOS:
    • Wie gut lassen sich Dateien, Fotos, Kontakte und Kalender über WebDAV / CalDAV / CardDAV mit iPhone und Mac synchronisieren?
    • Gibt es Möglichkeiten, Backups von iOS-Geräten ähnlich wie bei iCloud automatisch abzulegen?
  3. Einschränkungen und Abstriche:
    • Welche Funktionen gehen verloren oder funktionieren anders als bei iCloud? Zum Beispiel Push-Benachrichtigungen, Fotosynchronisation, automatische Backups, intelligente Alben usw.
    • Welche Einschränkungen habt ihr im Alltag erlebt, wenn man auf eine selbstgehostete Lösung umsteigt?
  4. Sicherheit & Verschlüsselung:
    • Welche Verschlüsselung sollte man unbedingt einrichten?
    • Lohnt sich End-to-End-Verschlüsselung bei Nextcloud/ownCloud oder reicht HTTPS + serverseitige Verschlüsselung?
  5. Praktische Tipps:
    • Gibt es Best Practices für Updates, Wartung, automatisches Backup und Fernzugriff?
    • Erfahrungen mit Apps auf iOS, die die Cloud nahtlos einbinden?

Kurz gesagt: Ich suche eine praktikable Lösung, die iCloud möglichst nahekommt, ohne dass Apple meine Daten speichert. Ich bin mir bewusst, dass manche Features (z. B. native iOS-Backups) nicht 1:1 möglich sein werden, aber ich würde gern wissen, wie nah man an das iCloud-Erlebnis herankommt und welche Kompromisse man eingehen muss.


Danke schon mal für eure Tipps und Erfahrungen!
 
Hast du ein Budget im Kopf? Und möchtest du gerne mit nem Raspi und co basteln oder soll es möglichst einfach sein?

Bei einer NAS wie z.B. Synology wird meistens schon alles mitgeliefert was man für eine eigene "Cloud" benötigt. Also Apps wie in diesem Fall dann Synology Drive gibt es dann schon out of the Box.

Für Nextcloud und andere Anbieter gibt es auch schon entsprechende Apps. Aber da ist ggf. im Hintergrund einiges mehr zu konfigurieren um den Speicher bereitzustellen und aus dem Internet erreichbar zu machen, etc..
 
Billiger und komfortabler wird es nicht, nur damit du Bescheid weißt
Was willst du in den Projekt so investieren?
 
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deFlash schrieb:
Reicht ein alter PC
Ja.

deFlash schrieb:
welche sind für iOS-Geräte am besten geeignet?
Ich benutze Nextcloud, bin sehr zufrieden damit.

deFlash schrieb:
Wie gut lassen sich Dateien, Fotos, Kontakte und Kalender über WebDAV / CalDAV / CardDAV mit iPhone und Mac synchronisieren?
Klappt super.

deFlash schrieb:
Gibt es Möglichkeiten, Backups von iOS-Geräten ähnlich wie bei iCloud automatisch abzulegen?
Nein. Eine Sicherung der Konfiguration und diverse andere Sachen, ist bei Apple nur in der ICloud möglich.

deFlash schrieb:
Gibt es Best Practices für Updates, Wartung, automatisches Backup und Fernzugriff?
Diese Frage kann man beantworten, wenn bekannt ist, wie du das umsetzen möchtest.

CU
redjack
 
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Fujiyama schrieb:
Billiger und komfortabler wird es nicht, nur damit du Bescheid weißt
Was willst du in den Projekt so investieren?
Ok das ist mal eine Aussage.

wenn ich alle zwei Jahre schonmal denn Aufschlag für den Speicher nicht habe aber trotzdem so zusagen alles Daten dabei habe schon oder?
Stock86 schrieb:
Hast du ein Budget im Kopf? Und möchtest du gerne mit nem Raspi und co basteln oder soll es möglichst einfach sein?

Bei einer NAS wie z.B. Synology wird meistens schon alles mitgeliefert was man für eine eigene "Cloud" benötigt. Also Apps wie in diesem Fall dann Synology Drive gibt es dann schon out of the Box.

Für Nextcloud und andere Anbieter gibt es auch schon entsprechende Apps. Aber da ist ggf. im Hintergrund einiges mehr zu konfigurieren um den Speicher bereitzustellen und aus dem Internet erreichbar zu machen, etc..
glaube doch ehr einfach ! Die Software schaue ich mal an Danke. Kann ich da übers iphone direkt auf sagen wir mal Bilder zugreifen und ansehen ?
redjack1000 schrieb:
Ja.


Ich benutze Nextcloud, bin sehr zufrieden damit.


Klappt super.


Nein. Eine Sicherung der Konfiguration und diverse andere Sachen, ist bei Apple nur in der ICloud möglich.


Diese Frage kann man beantworten, wenn bekannt ist, wie du das umsetzen möchtest.

CU
redjack
Nextcloud werde ich mir auch mal ansehen


@All
weiss nocht nicht genau was da die Preisspannen sind. Ein NAS könnte ich aus der Firma bekommen müsste ich nur Festplatten kaufen.
 
Oder ein fertiges NAS nehmen, Apps installieren und es läuft...
Will man jede Woche Stunden damit verbringen, oder etwas haben, was einfach funktioniert...
 
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synology kaufen hätte ich gesagt.

"Welche Softwarelösungen sind empfehlenswert? Ich habe schon von Nextcloud, ownCloud und Seafile"
keines davon, weil die software nicht gut ist.
 
Bei größeren Datenmengen könnte es sich auf den Papier lohnen. Ich weiß ja nicht wieviel Daten du sichern willst.
Gibt ja laufende Kosten wie Strom und Wartung/Adminstration, zusätzlich noch darüber Kosten für Einkauf der Hardware und Hardwareausfall. Zusätzliche brächte man noch ein Backupsystem und wenn man höhere Verfügbarkeit haben will ein RAId (höhere Hardwarekosten)
Insgesamt ne recht teure und aufwendige Aktion, da ist man meist deutlich billiger wenn man ein Abo abschließt.
 
empower schrieb:
Ich habe schon von Nextcloud, ownCloud und Seafile"
keines davon, weil die software nicht gut ist.
Interessant dass die Platzhirsche aus deiner Sicht nicht gut sein sollen . . .
 
deFlash schrieb:
wenn ich alle zwei Jahre schonmal denn Aufschlag für den Speicher nicht habe aber trotzdem so zusagen alles Daten dabei habe schon oder?
Wie hoch ist denn dein Aufschlag? Bei mir sind es nur 2€/Monat für den iCloud Speicher, dafür kann ich selfhosten vergessen (Anschaffung Hardware + Stromkosten) und Hosted-Nextclouds (zB bei Hetzner) sind teurer.
 
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Je nach dem was man brauch, ist "Gut" bzw "nicht Gut".

Ein Synology NAS passt bei mir, DS220+ und dazu eine Backup HDD und in einer anderen Wohnung steht ein altes DS218er.

3-2-1 erledigt. Und e s läuft alles ohne des man was tun muss,.
 
Ich würde gern mal die Begriffe einordnen:
Man kann all die Funktionen mit einem Computer den man ins Internet hängt nachbauen. Kann man dann "HomeServer" nennen. Ich habe auch einen der einige Funktionen abbildet - z.b. Streamingdienst

Ich habe seit ca 20 Jahren hinter dem Fernseher im Wohnzimmer einen Computer stehen - mit sehr viel Speicher. Dort kommt immer die Hardware rein die ich aus meinem Gaming-PC ausbaue. Dank Fritz Dyn DNS kann ich ihn immer von außen erreichen - nur über Port 80 (wird auf 443 umgeleitet) und 443.
Bevor ich ihn ins Internet hänge würde ich erstmal alles aus dem LAN / WLAN testen.

Ins Internet hängen hat echte Sicheheitsimplikationen - sei dir hier bewusst was du machst.

ist es eine Cloud NEIN: Cloud ist ein Begriff der verteilten Systeme. Er beschreibt eine wichtige Eigenschaft "Ortstransparenz". Das heißt du spricht einen Dienst an aber weißt eben nicht wo die physikalische Maschine steht. und umgekehrt: zerstört jemand ein Maschine auf dem der Dienst läuft übernimmt eine andere - niemand merkt es. Nur damit wird aus einem Server eine "Cloud".
 
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Wie sieht den deine Backup- und Ausfallstrategie aus? Was viele immer vergessen hinter dem Begriff "Cloud" steckt schon bisschen mehr als nur "Speicher der übers Internet erreichbar ist".
 
empower schrieb:
keines davon, weil die software nicht gut ist.
Welche? Nextcloud rennt bei einem Freund von mir seit 10+ Jahren für Kontakte, Temrine, Fotos und Dateien und das gibts eben auch mittlerweile für Unternehmen.

Wenns zu Hause sein soll, gehen aber die NAS Anbieter am einfachsten.
Ugreen, Synology, Qnap, etc.

Synology kenne ich nicht, aber die Software soll sehr Einstiegsfreundlich sein. Qnap find ich von der SOftware her so mehhhh und auch die Preis/Leistung passt nich.

Mit Ugreen hast du den P/L Sieger mMn und die Nativen Apps taugen mittlerweile und mit Docker Compose steht dann noch ne ganze Welt offen, wenn man will
 
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Gar nicht wenn du nichtmal bereit bist selbst zu recherchieren ohne im Forum nachzufragen. Beim ersten Problem bist du aufgeschmissen. Selbst deine Forum Frage hast du ja per KI gestellt.
 
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japanology schrieb:
Gar nicht wenn du nichtmal bereit bist selbst zu recherchieren ohne im Forum nachzufragen.
Das Forum wäre ziemlich leer, wenn es nach deiner Logik geht.
japanology schrieb:
Selbst deine Forum Frage hast du ja per KI gestellt.
Nicht jeder sauber formatierte Beitrag ist KI.
 
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