Wie steht ihr zu Bargeld?

Wollt ihr Bargeld behalten oder...?

  • Ich will Bargeld behalten

    Stimmen: 89 41,2%
  • Ich bin für eine Abschaffung lieber digital/Karte bezahlen

    Stimmen: 14 6,5%
  • Es ist mir egal wenn es irgendwann keins mehr gibt, ich zahle bequem per Karte/Handy

    Stimmen: 46 21,3%
  • Ich bezahle zwar alles was geht per Karte, bin aber trotzdem gegen eine Bargeldabschaffung."

    Stimmen: 67 31,0%

  • Umfrageteilnehmer
    216
Wir kommen aus der Epoche "der Markt regelt" und es war scheinbar nicht so wichtig, wenn Innovation exportiert und woanders für wirtschaftlichen Erfolg sorgte. Die Welt sieht jetzt anders aus...entprechend auch die Pläne. Die EU sollte in der Lage sein, ein besseres Niveau als 2. oder 3. Liga zu erreichen.
 
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Naja "sollte" hat aber oft rein gar nichts mit der Realität zu tun.

Es ist halt so die EU hat die Basisvorkette bei zentralen wichtigen Produkten komplett verloren und die wird sie auch nicht mehr aufbauen können weil da viel zu viel inzwischen fehlt was zusammenhängt.
 
ThomasK_7 schrieb:
Schlecht für Denjenigen, welcher nur auf ein Billig-Bankenpferd setzt.
Es ist eigentlich völlig egal bei welcher Bank man ist. Es ist ein single point of failure "alles auf eine Karte" (pun intended) zu setzen.
Und ebenso auf ein einzelnes Kreditinstitut. Mindestens eine unabhängige Kreditkarte sollte man schon dazu nehmen. Da sind dann auch mal 2 Wochen Kontosperrung unkritisch.

Auch ich bin bisher von Problemen verschont gebliebener Trade Republic Kunde, aber ich habe bis heute noch nicht die "Girokonto-Funktion" freigeschaltet. Will ich nicht. Ich nutze es als Tagesgeld, Depot und als primäres Zahlungsmittel.

Habe daneben noch eine Girocard und eine Visa Debit von der Hausbank und zusätzlich eine vollwertige VISA KK.

Und trotzdem hab ich einen Notfall 20er am Handy, im Fahrradwerkzeug und einer 50er im Motorrad.
 
h00bi schrieb:
Da sind dann auch mal 2 Wochen Kontosperrung unkritisch.
Genau dafür haben wir immer ausreichend Bares im Haus. Damit kommen wir locker mal über zwei Wochen ohne digitales bezahlen. Und weil wir auch immer genug Vorräte im Haus haben, können wir sogar auch mal ein oder auch zwei Wochen auf unseren Wocheneinkauf verzichten.
 
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Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Auch ohne Bargeld-only Mentalität kann man sich einen Bargeld Vorrat parat legen und Vorräte zuhause haben. Im Wesentlichen geht es um die Diversifizierung der Zahlungsmöglichkeiten.

Umgekehrt kannst du mit nur einem einzelnen digitalen Zahlungsmittel (respektive nur 1 Kreditinstitut, wenn alles gesperrt wird) z.B. bei einer Karten- und/oder Kontosperrung keine digitalen Dienste mehr bezahlen und auch online nichts mehr kaufen, weil das mit Bargeld nicht geht.

Möchte man sich diesen Weg offenhalten, muss man eben weiter diversifizieren. Der einfachste Weg ist hier i.d.R. die in Deutschland noch immer oftmals verabscheute Kreditkarte von einem anderen Kreditinstitut als das Girokonto.
 
Neben meinem Girokonto habe ich zwei kostenfreie Debitkarten, die ich im Notfall nutzen und mehrere hundert Euro pro Tag abheben kann - Kreditrahmen sollte in meinem Fall bei über 10k sein - das dürfte für mehr als 2 Wochen reichen.
Zudem habe ich nicht dauerhaft "totes Kapital" im Form von Bargeld im Haus.

Und bezahlen kann ich mit den Karten ebenfalls sehr gut. Dank Flaschenpost und Rewe online kann ich mit Lebensmittel sogar mir nach Hause schicken lassen, falls man mit dem Aluhut nicht gesehen werden möchte. :D

Sorry, ich wüsste nicht, warum man sich in der heutigen Zeit noch Bargeld antun sollte.
 
h00bi schrieb:
Im Wesentlichen geht es um die Diversifizierung der Zahlungsmöglichkeiten.
Haben wir doch, indem wir uns neben den digitalen Möglichkeiten immer auch den Weg übers Bargeld offen halten. Ich zahle halt nur nicht immer mit Karte, aber ein Bargeld only Fetischist bin ich deshalb noch lange nicht.

Der Gemüsehändler an der Ecke, der wird nämlich im Zweifel auch bei einem Stromausfall noch auf nem Zettel zusammenrechnen und Bargeld annehmen, während der Supermarktbetreiber schon lange aufgab, weil er diese Möglichkeit schon lange nicht mehr besitzt und deshalb lieber den Laden dicht macht. Mein Kioskbetreiber kann auch völlig problemlos alles auf nem Zettel zusammenrechnen, wenn ich bei dem mal eben Milch, Mehl, Eier und anderes einkaufen möchte und er keinen Strom hat.

Aber diese wirklich elementaren Fähigkeiten des reinen Tauschhandels scheinen ja heutzutage vollkommen aus der Mode zu kommen, weil sie offenbar viel zu oldschool sind.
 
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Nur Bares ist wahres.
Wer mit Kreditkarte zahlt ist selbst schuld.

Die Schweden dachten auch dass Kreditkarte das wahre ist. Und sind auf die Schnauze geflogen, jetzt gehen sie wieder zum Bargeld zurück.
Manche müssen erst auf die Fresse fliegen damit sie lernen. Ist halt so in der Natur. Manche haben nicht die Fähigkeit vorrausschauend zu denken.
 
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Manegarm schrieb:
Nur Bares ist wahres.
Wer mit Kreditkarte zahlt ist selbst schuld.

Lachtmallaut. Nun ja, solche Menschen wird es immer geben. Früher hat man auch mit dem Feuerstein Feuer gemacht.

Ich (Rentner) habe seit ca. 10 Jahren nur noch etwas Notgeld in der Smartphonehülle dabei. Eine Geldbörse besitze ich seit dem nicht mehr. Zahle, sofern möglich, alles mit dem iPhone-Mini, welches in die Hosentasche passt, per Wallet/Kreditkarte.

Ich hatte noch nie wegen elektronischer Kreditkarten-Manipulation etc. einen finanziellen Schaden. Zwar hatte ich temporär 1x kurzzeitig einen finanziellen Schaden per PayPal der aber unbürokratisch, schnell und komplett ersetzt wurde.

Bisher 1x fiel die Kasse beim Discounter wegen einer Störung aus und ich musste in bar bezahlen.

Sofern jemand mit seinem Budget nicht haushalten kann und ohne Bargeld keinen Überblick über seine finanzielle Situation hat, installiert die App seiner Bank (ich bin bei einer Online-Bank (ING), ohne monatliche Kosten, Kunde) auf dem Smartphone und kann sich so oft wie nötig Klarheit über seinen Kontostand verschaffen.

Sollte ich doch einmal Bargeld benötigen kann ich dies bei uns am Ort bei der Volksbank kostenfrei abheben (alle Jahre 1-2 Mal) oder mir während des Einkaufs beim Discounter Bargeld ziehen.

Sofern ich vorhersehbar Rechnungen bei Unternehmen bezahlen muss, die keine Kreditkarte akzeptieren, nehme ich die EC-Karte meiner Frau mit. Ich selbst besitze keine mehr, da die ING hierfür monatlich eine Gebühr erhebt.

Bargeld ist für mich überflüssig wie ein Kropf, kann verloren, geklaut, gefälscht etc. werden. Braucht die Welt nicht wirklich.
 
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Wo kehren die Schweden zum Bargeld zurück?
1. Schweden wollte nie offiziell das Bargeld abschaffen. Es gab zu keinem Zeitpunkt Pläne dazu.
2. Natürlich hat ein rein digitales System auch Nachteile. Genau wie Bargeld. Darüber machen sich die Schweden (aka einige Institutionen) völlig zu Recht Gedanken und weisen auf mögliche Probleme hin und versuchen dafür Lösungen zu finden.

Eine Rückkehr findet im praktischen Leben aktuell keineswegs statt. Nach wie vor bezahlen die Schweden zu weit über 90% ohne Bargeld und es gibt keinerlei erkennbare Tendenzen, dass es davon eine Abkehr gebe. Schweden ist damit nicht auf die Schnauze geflogen, das ist schlicht erfundener Blödsinn. Und offiziell gibt es keine Rückkehr zum Bargeld, weil es nie eine Abkehr gab.

Es berichten so auch nur irgendwelche Clickbait/Schwurblerseiten in der Art davon.
 
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z€r0 schrieb:
Bargeld ist für mich überflüssig wie ein Kropf, kann verloren, geklaut, gefälscht etc. werden.
Und das kann halt auch im wirklich kleinen Rahmen passieren. Zufällig gestern über den Artikel gestolpert.

https://www.badische-zeitung.de/mit...oerrach-entdecken-falschgeld-nach-marschprobe

Wenn jetzt schon Vereine auf Dorffesten beim Bargeld wechseln genauer hinschauen und Prüfstifte verwenden wollen, dann wirds nicht mehr lange gehen, bis es auch dort mit Kartenzahlung los geht.
Gerade auf Vatertagshocks hat sich in den letzten Jahren PayPal verbreitet.

Ich würde es ja sehr begrüßen, wenn die regionalen Banken hier eine Art leih-/mietbares Volksfest-Set bereitstellen würden. 40 Terminals, alle gehen auf Zwischenkonten bei der Regionalbank und werden nach dem Volksfest dann an die Vereine ausgezahlt.
Unterschlagung muss hier sowieso nicht gemacht werden, die meisten Vereine sind eh steuerbefreit. Die gewerblichen Standbetreiber, die sich kategorisch gegen ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Terminal wehren, sollte man sowieso mal genauer beäugen.

Als Gegenleistung könnte man der Bank einfach Werbefläche bieten. "Hier Kartenzahlung möglich, bereitgestellt durch die freundliche Unterstützung ihrer [Regionalbank hier einfügen]" Sollen einfach noch 40 entsprechende Werbebanner ins Set packen.

Falls das ein Banker liest, ich erhebe keine Ansprüche auf das geistige Eigentum an diesem Konzept.
 
Bargeld wird enorm unterschätzt. Leider bezahlen immer weniger Menschen der Bequemlichkeit halber damit, obgleich der ganzen Risiken, die damit einhergehen.
 
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Ich habe eine eher gespaltene Beziehung zu Bargeld, auf der einen Seite bevorzuge ich Bargeld da es bequem ist und man keine Daten preisgibt, gleichzeitig mag ich nach einem Raubüberfall als Jugendlicher eigentlich die Zahlung per Karte und habe in der Regel wenig Bargeld bei mir.

Dazu passt das endlich die Echtzeitüberweisung funktioniert, ein Auto mit Bargeld zu zahlen war für mich immer Horror.
 
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