sp33d schrieb:
lieber einmal was gutes kaufen, als 3 x lowend. da spart man ja au nix dabei. meine devise halt.
Lieber das kaufen was man persönlich braucht und nicht das maximal Mögliche.

Sparsamkeits- und Wirtschaftlichkeitsprinzip.
Hängt natürlich von der Philosophie ab. Wenn ich stets die Maximalpower brauche (Hand aufs Herz - wer tut das wirklich?), dann muss ich öfter teure CPUs kaufen. Wenn ich nur das kaufe was ich (für die nächsten Jahre) wirklich brauche, dann muss ich nur alle paar Jahre etwas neues kaufen und das gute Mittelfeld genügt. Ich meine, das für den Durchschnittsnutzer ein Prozessorwechsel aller 3 Jahre ausreicht.
Bei mir sind 100-110 Euro die Grenze für den Prozessor und 70 Euro für das Mainboard. Aufrüstzeitraum sind 3 Jahre - solange muss jede verbaute Komponente mindestens halten. Ein passabler Abschreibungszeitraum und die Leistung reicht stets für schmerzfreies Spielen auf moderaten Einstellungen aus (ich spiele eher wenige "Leistungsfresser" und bin mit durchschnittlichen Einstellungen zufrieden).
Mittlerweile hat sich aber auch das Anforderungsprofil geändert - die theoretische Rechenleistung ist nichtmehr das überragende Kriterium, sondern die Energieeffizien/Sparsamkeit ist für mich auch wichtig. Die Elektroenergiepreise sind hoch und werden weiter steigen, insofern muss man überlegen ob 10% Spitzenrechenleistung einen Energiemehrverbrauch von 40% rechtfertigen. Bald wird die Industrie das erkennen und stärker an der Energieeffizienz arbeiten - schon aus markttaktischen Gründen.
Der PC finanziert sich aus dem allgemeinen "Konsumausgaben"-Budget, wo halt auch alle anderen Hobbies, die ganzen Geschenke, Bücher, Kino, Ausgehen ... draus bezahlt werden. Insofern überlegt man, was einem wieviel wert ist und worauf man eventuell verzichten könnte ("Hmm, nehm ich das einzigartige Weihnachtsgeschenk für die bessere Hälfte ... oder nen neuen Prozessor?!?"

).
- Harry