News Windows-Apps unter Linux: Wine in Version 11.10 erschienen – das sind die Neuerungen

Habicht schrieb:
Elektro und Gas sind kein richtiges Grillen, da fehlt geschmacklich einfach das gewisse etwas. :P
Dieser rauchige Geschmack ist genau das, was ich an auf Holzkohle gegrilltes nicht mag.

Abgesehen vom Aufwand und Dreck, den das macht (das muss anschließend ja wieder reingeschleppt und gereinigt werden), möchte ich der Nachbarschaft auch nicht die Luft mit dem Qualm verpesten (ich will das auch nicht in der Wohnung haben: ich habe Asthma), außerdem soll es krebserregend sein. Darauf kann ich auch gut verzichten.

Wie gesagt, ich finde das bekloppt: Weshalb sollte man sich das freiwillig antun?

Die genaue Bezeichnung ist offenbar Tischgrill und meiner ist in dieser Art. - Als ich hier 2012 eingezogen bin, haben mir ein paar der neuen Nachbarn geholfen und ich hatte sie dann zum Grillen eingeladen: Die haben sogar extra gefragt, wie genau ich das gemacht habe, weil es ihnen so gut geschmeckt hat: Marinierte Putensteaks “Kräuter" mit Kraft Curry-Sauce (andere mag ich nicht) und griffelte Pommes, die ich mit Kotelett und Schnitzel Gewürz gewürzt hatte, statt mit Salz. - Ich hatte mal den Tipp gekommen, Pommes nicht nur zu salzen, sondern auch noch etwas Paprika zu nehmen: Das hatte ich nicht da, also habe ich das Kotelett und Schnitzel Gewürz genommen, weil da beides drin ist und bin dann dabei geblieben.

Auf einem Gas-Grill kann man übrigens auch gut kochen (das Heizelement hatten wir umgedreht, damit es nach oben abstrahlt):

Bensersiel - Miracoli.jpg

(ich mit 15 in Bensersiel (1984) - da ich dort meinen Geburtstag feierte, hatten wir im Wohnwagen die Mofa mitgenommen, damit ich dann gleich fahren konnte: eine Puch Maxi N, die ab Werk 40 km/h schaffte)

Wein man ich übrigens auch nicht. Ich bevorzuge Whisk(e)y: leicht verdünnt und aufgewärmt :)
Ergänzung ()

Schinken42 schrieb:
@Stefan1200 Aber die restlichen Daten kriegen deswegen nicht alle nen "emulierten" Windows Pfad.
Falsch: Üblicherweise bindet Wine das Rootverzeichnis als Z:\ ein. Darüber kommt man überall hin.

Außerdem werden werden auch die Linux-Standardordner (Bilder, Videos, usw.) per Symlink auf die entsprechenden Ordner der Wine-Umgebung umgebogen: C:\user\Eigene Dateien (in der Art: will dafür nicht extra den PC starten), so dass z. B. die Linux "Bilder" auch über den Windows "Bilder"-Ordner zugreifbar sind. - Diese Verknüpfung lösche ich deswegen immer gleich bei der Ersteinrichtung eines neuen Prefix.

Schinken42 schrieb:
Also Zugriff ja, aber woher soll der Virus wissen, dass er unter srv/sdd oder mnt/ oder so etwas finden könnte?
Wozu sollte er? Mit normalen Nutzerrechten kann er dort ja sowieso nichts machen.

ghecko schrieb:
Das bedeutet, das Angriffsvectoren in gewissen Bibliotheken ebenfalls nicht 1-1 nachgebildet sind. Was nicht bedeutet das es keine gibt.
Aus gleichem Grund funktionieren auch viele der Rookits nicht, die man sich für Spiele installieren muss: Anti-Cheats

metoer schrieb:
Ja das ist korrekt, in der Wine Umgebung wird das Systemlaufwerk mit dem Laufwerksbuchstaben Z eingebunden.
Nicht nur das: s. o.
 
Zuletzt bearbeitet: (Foto verkleinert)
Jede 2 Wochen freue ich mich erneut über eine neue Version dieses wichtigen Projektes.
Auch wenn ich jedes ml wider merke, für meine Anwendungen hat sich nichts getan ;)
Halte das Projekt für die Migration von Windows weg für essenziell.
Es dient auch dem Bewahren von alten Anwendungen und Spielen die unter Windows 11 schon längst nicht mehr funktionieren.
 
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ghecko schrieb:
Was genau ist daran denn traurig?
Das mit Wine/Proton die Native Entwicklung von Software eher zurückgehalten wird. Wozu noch selbst was machen wenn es teils auch anders rum geht.
Linux und Software/Hardware Entwickler haben 30 Jahre zeit gehabt sich anzunähern.
Jetzt ist es eh zu spät. Jeweilige Firmen sind zu Groß geworden so das es sich Finanziell nicht lohnt da Linux auch mit seinen jetzt über 800 Distros viel zu fragmentiert ist. Der Aufwand für alles/jedes Linux zu Entwickeln würde jeden Rahmen sprengen.
Schade eigentlich.
 
Stefan1200 schrieb:
Sicher? Ich dachte, dass wäre eine der vielen Aufgaben von WINE, die Pfade so für die Windows Anwendungen kompatibel zu machen, dass auch diese damit was anfangen können.
Nein, da gibt es ein C: Verzeichnis und das wird den windows anwendungen als root gegeben. weiter raus kennen die sich nicht aus. das C: Verzechnis liegt irgendwo zb ~/.wine/bottles/anwendung-a/drive/C:/
 
Farrinah schrieb:
da Linux auch mit seinen jetzt über 800 Distros viel zu fragmentiert ist
@alle die immer wieder hirnlos solchen Blödsinn nachzuplappern:

Erst informieren, es sinngemäß verstehen (Ja! Ich meine ihr soll selbst eigenständig denken!) und dann fundiert darüber schreiben.

netzgestaltung schrieb:
Nein, da gibt es ein C: Verzeichnis und das wird den windows anwendungen als root gegeben. weiter raus kennen die sich nicht aus. das C: Verzechnis liegt irgendwo zb ~/.wine/bottles/anwendung-a/drive/C:/
Das stimmt nicht.

Ich habe das gerade in einer Frage an die Google-KI (ohne Anmeldung nutzbar!) beschrieben:


Frage:
Wine bindet automatisch das Root-Verzeichnis / ein (üblicherweise als Z: ) und alle eingehängten Datenträger mit eigenen Laufwerksbuchstaben ein: Das heißt, eine Windows-Anwendung hat darüber automatisch Zugriff auf das alles. - Das möchte ich aber nicht: Wie kann ich Wine das angewöhnen, so dass neben C: (eben drive_c im Wine-Ordner) nur auf die Pfade und Laufwerke zugegriffen werden kann, die ich selbst manuell per winecfg hinzufüge?

Antwort:
Um die automatische Laufwerkserkennung von Wine komplett abzuschalten und das Root-Verzeichnis $Z:$ zu entfernen, müssen Sie die symbolischen Links im Wine-Ordner löschen und die automatische Erkennung (WineDrives) über die Registrierung deaktivieren.
Standardmäßig verwaltet Wine diese Laufwerke über Symlinks im Verzeichnis ~/.wine/dosdevices/.
------------------------------
## 1. Root-Laufwerk Z: entfernen
Öffnen Sie Ihr Terminal und löschen Sie den symbolischen Link, der auf Ihr Linux-Wurzelverzeichnis verweist:

rm ~/.wine/dosdevices/z:

(Hinweis: Falls Sie ein spezifisches Wine-Prefix nutzen, ersetzen Sie ~/.wine durch den Pfad Ihres Prefixes).
## 2. Automatische Laufwerkserkennung deaktivieren
Wine sucht bei jedem Start nach neu eingehängten Medien (wie USB-Sticks oder Netzlaufwerken) und fügt diese ungefragt hinzu. Das verhindern Sie über die Wine-Registrierung:

1. Starten Sie den Registrierungs-Editor im Terminal über wine regedit.
2. Navigieren Sie im linken Baum zu folgendem Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wine
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Wine, wählen Sie Neu $\rightarrow$ Schlüssel und nennen Sie diesen Drives.
4. Klicken Sie auf den neu erstellten Schlüssel Drives.
5. Machen Sie einen Rechtsklick im rechten Fensterbereich, wählen Sie Neu $\rightarrow$ String-Wert (Zeichenfolge).
6. Benennen Sie den Eintrag Filesystem.
7. Doppelklicken Sie auf Filesystem und lassen Sie den Wert leer (oder tragen Sie none ein).

Alternativ können Sie diesen Befehl im Terminal ausführen, um den Eintrag direkt hinzuzufügen:

wine reg add "HKLM\Software\Wine\Drives" /v Filesystem /t REG_SZ /d "" /f

## 3. Laufwerke manuell verwalten
Ab jetzt existiert nur noch Ihr Laufwerk $C:$. Wenn Sie weitere Pfade freigeben möchten:

  • Starten Sie winecfg.
  • Wechseln Sie auf den Reiter Laufwerke.
  • Fügen Sie dort manuell nur die Buchstaben und Pfade hinzu, die die Windows-Anwendung sehen darf.

------------------------------
Wenn Sie wissen möchten, wie Sie einzelne Windows-Anwendungen in komplett isolierten Wine-Umgebungen (Prefixes) starten, um maximale Sicherheit zu gewährleisten, lassen Sie es mich wissen!


Da es hier momentan ziemlich gewittert, kann ich es nicht testen.
 
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Caramon2 schrieb:
Es fehlt der Hinweis, dass nur die .0er Versionen die Stable sind. Alle Unterversionen sind sozusagen öffentliche Betas der nächsten Stable: In diesem Fall Wine 12.0

Sieh hier: https://www.winehq.org/news
Dann fehlt eigentlicht viel mehr ein vernünftiges Versionsschema bei Wine. Minor = beta, ich dachte ich hab schon jede dumme Interpretation von Versionsnummern gehört.
Einschließlich Cyberpunkt wo 2.3 = 2.3.0 = 2.30 und damit 2.3 > 2.21 o.0
 
Farrinah schrieb:
Das mit Wine/Proton die Native Entwicklung von Software eher zurückgehalten wird. Wozu noch selbst was machen wenn es teils auch anders rum geht.
Das ist einfach falsch. Wine/Proton ist dazu da, überhaupt erst einen Fuß in die Tür zu bekommen.
Und letztlich ist es egal, wodurch ein Programm/Spiel unter Linux läuft, solange es läuft.
Man kann sich gerne Hinstellen und pampig verkünden, das man nur native Software will, aus simplen Purismus, aber so bekommt man keine Marktanteile. Und sich persönlich grundlos einschränken hat auch nichts mit dem Gedanken hinter freier Software zu tun.
Farrinah schrieb:
Jeweilige Firmen sind zu Groß geworden so das es sich Finanziell nicht lohnt da Linux auch mit seinen jetzt über 800 Distros viel zu fragmentiert ist.
Das ist ein Lieblingsargument von Firmen (hust, adobe) die Linux als Plattform generell ablehnen und dafür einen Grund brauchen. Gäbe es den nicht, würden sie einen anderen finden.

Solche, die Linux nicht ablehnen, machen es einfach. Man muss nämlich nicht für alle Distris Pakete erstellen. Es reicht eine.
 
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Ich würde auch stark bezweifeln, dass es ohne Wine bzw. Proton dazu führen würde, dass die Studios stattdessen native Linux-Builds ihrer Spiele rausbringen und vor allem auch entsprechend pflegen.

In der Windows-Welt gibt es effektiv nur genau eine, vielleicht 2 "Distributionen", die auf allen Windows-PCs verwendet wird - derzeit Windows 11 und Windows 10. Wobei letzteres demnächst wegen EOL auch immer weniger explizit von den Entwicklern berücksichtigt wird. Ein Windows-Spiel braucht also im Grunde nur für genau eine Variante des Betriebssystems entwickelt werden und es läuft auf jedem aktuellen Windows-PC.

Bei Linux gibt es aber eben nicht die eine Distribution, sondern zig verschiedene. Die haben jeweils (leicht) andere Kernelversionen und unterschiedliche Versionen der Systembibliotheken, unterschiedliche Display-Server (X11 oder Wayland). Entsprechend gibt es auch nicht unbedingt einen universell funktionierenden Linux-Build, weil das Spiel in der Regel bestimmte Systembibliotheken in bestimmten Versionen benötigt oder bspw. nicht mit Wayland kompatibel ist bzw. umgekehrt nicht mit X11 funktioniert.

Daher laufen native Linux-Versionen eines Spiel üblicherweise nicht auf "läuft unter Linux" hinaus, sondern die Entwickler legen sich meist auf eine Distribution fest, die deren Kernel- und Bibliotheksversionen dann die Referenz bilden. Entsprechend ist es dann eher bspw. ein "ist mit Ubuntu XX.YY kompatibel" Build, ohne Garantie, dass es auch mit Fedora oder Arch und deren Derivaten kompatibel ist. Die andere Option wäre, mehrere Linux-Builds für die jeweils verbreitetsten Distributionen zu erstellen, die dann aber alle entsprechend gepflegt und getestet werden müssen, was für den Marktanteil von Linux als Gaming-OS ein unwirtschaftlicher Aufwand ist.

Wine und Proton macht es dann ja erst möglich, dass es eine distributionsunabhängige Abstraktion gibt. Denn damit brauchen die Studios nicht mehr verschiedene Linux-Distributionen und deren Unterschiede berücksichtigen, sondern sie können einfach ihren, ohnehin vorhandenen Windows-Build mit Wine/Proton kompatibel halten und decken damit Linux allgemein ab, ganz ohne speziell dafür erstellte (distributionsspezifische) Builds.
 
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Das, was ghecko und mibbio sagen, da bin ich ebenfalls dieser Meinung. Aber das wollen Nutzer wie Farrinah nicht verstehen. Und wer Linux ablehnt, der findet immer einen Grund.
 
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Farrinah schrieb:
Linux und Software/Hardware Entwickler haben 30 Jahre zeit gehabt sich anzunähern.
Hmmm, seltsam, Linux beherrscht den Servermarkt und IoT - bei beidem sind Windows und Apple nahezu komplett aussen vor. ;)

Oder auch Drucker/Scanner - das ist heutzutage mit sehr vielen Geräten unter Linux ein Kinderspiel, einfach einstöpseln und nutzen.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Das, was ghecko und mibbio sagen, da bin ich ebenfalls dieser Meinung. Aber das wollen Nutzer wie Farrinah nicht verstehen. Und wer Linux ablehnt, der findet immer einen Grund.
Erstmal lehne ich Linux absolut nicht ab, warum auch?
Zweitens, das was ghecko und mibbio sagen kann man auch ganz leicht genau anders rum auslegen, aber das lehnen Linux Nutzer natürlich ab.
Warum ist Linux-Desktop weltweit denn bei mickrigen 4-5% Nutzerbasis. Wenn es so toll wäre würden doch auch die Firmen aufspringen und es weiter nach vorne bringen. Ist aber nicht. Wird schon seine Gründe haben.
Ergänzung ()

Habicht schrieb:
Hmmm, seltsam, Linux beherrscht den Servermarkt und IoT - bei beidem sind Windows und Apple nahezu komplett aussen vor. ;)
Wir reden hier von Desktop und nicht von Server. Ist das so schwer zu sehen?
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
@alle die immer wieder hirnlos solchen Blödsinn nachzuplappern:

Erst informieren, es sinngemäß verstehen (Ja! Ich meine ihr soll selbst eigenständig denken!) und dann fundiert darüber schreiben.
Mehr als Persönliche Beleidigungen habe ich da auch nicht erwartet.
 
mibbio schrieb:
Bei Linux gibt es aber eben nicht die eine Distribution, sondern zig verschiedene. Die haben jeweils (leicht) andere Kernelversionen und unterschiedliche Versionen der Systembibliotheken, unterschiedliche Display-Server (X11 oder Wayland). Entsprechend gibt es auch nicht unbedingt einen universell funktionierenden Linux-Build,
Appimage, Flatpak, Snap?
mibbio schrieb:
weil das Spiel in der Regel bestimmte Systembibliotheken in bestimmten Versionen benötigt oder bspw. nicht mit Wayland kompatibel ist bzw. umgekehrt nicht mit X11 funktioniert.
s. o.

mibbio schrieb:
Wine und Proton macht es dann ja erst möglich, dass es eine distributionsunabhängige Abstraktion gibt.
Wine ist ja keine Emulation, sondern bringt sozusagen Linux bei, wie es Windows-Programme ausführt: Die Anwendungen selbst laufen nativ, nur Zugriffe auf DirectX und vergleichbares müsste auf Linux-Pendants umgebogen werden.

Wäre Wine so gesehen (im weitesten Sinn) nicht eine Art Gegenstück zu WSL2?
 
Farrinah schrieb:
Warum ist Linux-Desktop weltweit denn bei mickrigen 4-5% Nutzerbasis.
Könnte an dem hier liegen 👇:
Hyourinmaru schrieb:
1. Weil es DOS und später Windows zuerst gab und Linux erst viel später kam (DOS = 08.1981 | Linux = 09.1991) und da war Linux noch weit entfernt, um überhaupt produktiv als Daily Driver nutzbar zu sein. Als der Linux-Kernel mit Version 0.01 (09.1991) das Licht der Welt erblickt hat, gab es auf dem Markt bereits Windows 3.0 (05.1990). Und als der Linux-Kernel Version 1.0 erreichte (03.1994) gab es bereits Windows NT 3.1 (07.1993) und ein halbes Jahr später stand auch schon Windows NT 3.5 in den Startlöchern (09.1994). Zur Erinnerung: Nur ein Jahr später (08.1995) folgte der Marktstart von Windows 95, da war der Linux-Kernel gerademal bei Version 1.3. Ubuntu gibt es erst seit 2004 und auch der erste stabile Release von Debian kam erst 1996, RHL (10.1994) --> Fedora (11.2003), SUSE Linux (03.1994) --> openSUSE (05.2006), Arch Linux (03.2002). Turns out: Linux war einfach spät dran.

2. In Verbindung mit 1. wird einem seit Jahren beinahe überall die Benutzung von Windows gelehrt

3. Weil Microsoft in der Vergangenheit mit unlauteren Mitteln seine Marktmacht zementiert hat

4. Im Verbindung mit 1. und 3. wenn die User einen Fertig-PC im MediaMarkt, Saturn oder wasweißich wo kaufen, kaufen sie einen PC, auf dem Windows vorinstalliert ist (weil Microsoft entsprechende Verträge mit den OEM hat) und das wird dann benutzt. Einfach, weil es da ist und vorinstalliert ist; warum sollte man auch ein anderes OS darauf installieren?

5. In Verbindung mit 1., 2. und 4. wissen die Leute teilweise gar nicht, dass es auch noch etwas anderes als Windows (und Apple bzw. macOS) gibt.
"Wie, du hast kein Windows? Und wie funktioniert dein PC dann? Du hast ja kein Apple, also WIE?"

6. Die nach wie vor anhaltenden Klischees und Vorurteile, die Linux noch heute gegenüber gebracht werden

Ich ergänze bei Punkt 4 noch folgendes:
Hardware-Distributoren, die ihre Geräte mit Linux ausliefern wie Tuxedo Computers, System76 oder auch Framework Computer vertreiben ihre Hardware ausschließlich über ihre eignen Online Stores. Hast du schonmal versucht, Hardware von ebendiesen Firmen im MediaMarkt oder Saturn zu kaufen?

Umgekehrt verkaufen typische OEMs wie Medion, Acer, MSI, Dell oder HP keine Geräte mit vorinstalliertem Linux im lokalen Einzelhandel. Ergo, der Endkunde bekommt überhaupt gar keine Geräte mit Linux zu sehen, wenn er sich im lokalen Einzelhandel mal umschaut.

Und Punkt 7 (in Verbindung mit allen anderen Punkten): Jede Butze entwickelt für Windows und lässt Linux links liegen, weil der Mensch außerhalb dieser Bubble kein Linux kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Caramon2 schrieb:
Wine ist ja keine Emulation, sondern bringt sozusagen Linux bei, wie es Windows-Programme ausführt: Die Anwendungen selbst laufen nativ, nur Zugriffe auf DirectX und vergleichbares müsste auf Linux-Pendants umgebogen werden.
Habe ja auch nirgends behauptet, dass es eine Emulation wäre. Es stellt der Anwendung, in diesem Fall Windows-Anwendungen, eine einheitliche und gewohnte Umgebung bereit und kümmert sich dann darum, dass diese Umgebung dann auf der jeweiligen Linux-Distribution funktioniert.

Wine/Proton bringt Linux auch nicht bei, wie es Windows-Programme ausführt, sondern es führt selber die Windows-Programme aus und übersetzt die API-Aufrufe auf die Linux-APIs & -Bibliotheken.
 
Farrinah schrieb:
Wenn es so toll wäre würden doch auch die Firmen aufspringen und es weiter nach vorne bringen. Ist aber nicht. Wird schon seine Gründe haben.
Seit wann setzt sich etwas durch, weil es gut ist?

Es wird Windows genutzt, weil es schon auf dem PC ist. - Statt sich zu informieren und selbstständig zu denken. Das hatten wir doch gerade erst…

Farrinah schrieb:
Mehr als Persönliche Beleidigungen habe ich da auch nicht erwartet.
Wie kann @alle persönlich sein? - Ich kenne dich nicht mal, wie sollte ich dich beurteilen können?

Statt mir das Wort sozusagen im Mund umzudrehen, solltest du besser mal ernsthaft über meinen Rat nachdenken.
 
@Hyourinmaru
Gute Argumente. Aber dann erklär mal wieso es denn bei Apple/Mac geklappt hat und das trotz geschlossenem System (oder wohl gerade deshalb). Und Mac war mal so ziemlich am Ende, ganz unten bei einem Marktanteil von 3%. Und ein Mac System ist Linux sehr nah. Merkt man schon an den Shell Befehlen.
Und wegen der Vorweg Installationen auf Fertig Rechner, gab es alles mal bei Saturn/MediaMarkt für den Endverbraucher/Kunden, glaube von Dell/HP waren es einige. Sind alle in den Regalen verstaubt, wollte niemand haben und das obwohl sie sogar Billiger waren weil das OS war ja kostenlos.
Es liegt rein an Linux und nicht an irgend welche Ausreden. Neulich erst für jemanden ein Linux eingerichtet (Mint). Als ich dabei war Browser Brave über die Shell zu installieren schaute er mir über die Schulter und fragte mich was ich da mache. Ich erklärte ihm das einige Software nur so zu installieren geht. Seine Antwort, das ist ja wie in der Dos Steinzeit. Tja, leider hat er da recht. Sowas einfaches wie einen Browser und dann so eine Installation, sowas für den "Normal" User ist in 2026 schwer zu verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
mibbio schrieb:
Habe ja auch nirgends behauptet, dass es eine Emulation wäre.
Das war kein Widerspruch sodern ergänzend/allgemeinverständlicher zu deiner Aussage.

mibbio schrieb:
Wine/Proton bringt Linux auch nicht bei, wie es Windows-Programme ausführt, sondern es führt selber die Windows-Programme aus und übersetzt die API-Aufrufe auf die Linux-APIs & -Bibliotheken.
Deshalb "sozusagen": s. o.

Das worum es mir eigentlich ging, hast du ignoriert.
 
Farrinah schrieb:
Als ich dabei war Browser Brave über die Shell zu installieren schaute er mir über die Schulter und fragte mich was ich da mache.
Farrinah schrieb:
Sowas einfaches wie einen Browser und dann so eine Installation, sowas für den "Normal" User ist in 2026 schwer zu verkaufen.
Keine Ahnung, welchen Brave du installieren wolltest, aber den kann man easy ohne Terminal installieren. Einfach die Anwendungsverwaltung öffnen, nach Brave suchen, anklicken, auf Installieren klicken, warten und lossurfen.

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EDIT: Gut, das entkräftet natürlich nicht, dass es auch Software gibt, bei der das so ist. Aber du hast Brave auch als Beispiel genannt.

Farrinah schrieb:
Und wegen der Vorweg Installationen auf Fertig Rechner, gab es alles mal bei Saturn/MediaMarkt für den Endverbraucher/Kunden, glaube von Dell/HP waren es einige. Sind alle in den Regalen verstaubt, wollte niemand haben und das obwohl sie sogar Billiger waren weil das OS war ja kostenlos.
Und wie lange ist das her? Davon ab habe ich das aber auch gar nicht mitbekommen, dass das mal so war.

Farrinah schrieb:
Aber dann erklär mal wieso es denn bei Apple/Mac geklappt hat. Und Mac war mal so ziemlich am Ende, ganz unten bei einem Marktanteil von 3%.
Kann ich nur mutmaßen, da ich nicht so tief im Apple-Kosmos drin bin. Lags an Steve Jobs oder Tim Cook? Lags daran, dass bei Apple Hardware und Software aus ein und demselben Haus kommen? Lags daran, dass Apple irgendwann zu einer Art Statussymbol geworden ist? Lags daran, dann man bei Apple einfach machte und die Software-Entwickler quasi dazu gezwungen hat, mitzuziehen, wer seine Software weiterhin für den Mac anbieten wollte (PPC --> x86, 32/64bit --> 64bit-only, x86 --> ARM)? Kann ich nicht sagen. Die Frage muss jemand aus dem Apple-Lager beantworten.
Ergänzung ()

Farrinah schrieb:
Erstmal lehne ich Linux absolut nicht ab, warum auch?
Es liest sich jedesmal so, wann immer du etwas zu einer Linux-News beizutragen hast. Die Schwächen von Linux sind natürlich da, keine Frage, ich gewinne jedoch den Eindruck, dass es dir fast schon ein Vergnügen bereitet, das jedes Mal auszuschlachten.
 
Zuletzt bearbeitet: (Schreibfehler korrigiert)
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