Windows zu Linux - Welche Version?!

Oder auch askubuntu.com :)
 
es gibt für fast jede Linux-Distribution eine Live-CD/DVD, d.h. damit kannst Du erstmal Linux ohne Installation ausprobieren. Sollte Dir Linux zusagen, würde ich mich an eine Installation wagen. Es gibt auch die Möglichkeit Linux auf einen (schnellen) USB-Stick zu installieren, der sollte schon eine Größe von 32 GB oder besser 64 GB haben.
Eigentlich ist eine Linux-Installation nicht komplizierter als eine Installation von Windows.
Viel Spaß!
 
OpenOffice/LibreOffice kommt an ein Microsoft Office tatsächlich nicht ran.
Wenn es wirklich MS Office sein soll (und das unter Wine nicht funktioniert) ist Windows doch das bessere OS für dich.

Es kommt natürlich drauf an was du mit Office machen willst.
Wenn du zB. eine Bachelorarbeit damit schreiben willst würde ich dir direkt davon abraten :D
Habe es selbst mit meinem technischen Bericht versucht (was auch mit sehr viel Zeitaufwand schlussendlich geklappt hat, jedoch nicht wirklich sauber war), jedoch würde ich das niemandem raten.
Für den ein oder anderen Brief ist es aber mehr als ausreichend!
 
Die meisten Nutzer von MS Office, die ich kenne, wissen nicht mal, was man damit alles machen kann. Benutzen meist eh nur Word um einen Brief zu schreiben. Die, die auch noch Outlook benutzen, glauben, sie bräuchten es zwingend, um ihre Emails abrufen zu können. Wenn's dann heißt: "Brauch ich für mein Notebook jetzt nochmal Office für 250 € neu?" reagiere ich darauf mit der Installation von Windows Live Mail oder Thunderbird und OpenOffice. Meine Kundschaft vermisst da gar nix, die haben sich jahrelang vom Einzelhandel aufgeblasene Software andrehen lassen, dessen Funktionsumfang sie gerade mal zu 3% gebraucht haben. Ich würde mal glatt behaupten, das trifft auf 3/4 aller Privatanwender zu.

Im geschäftlichen Umfeld, klar, sieht das schon anders aus.
 
Das große Problem in meinem Bekanntenkreis war schon immer, dass Word-Dokumente in Writer nicht richtig dargestellt werden. Bis sich herausgestellt hat, dass das an fehlenden Schriftarten liegt, die man sich sehr einfach nachinstallieren kann. Seitdem sehe ich eigentlich keinen Grund mehr MS Office zu verwenden.
 
WPS Office ist um einiges besser kompatibel zu MS Office. Gimp hat zwar eine extrem stelle Lernkurve, dürfte aber dem was Photoshop bietet am nächsten kommen (wobei ich den Leuten nicht glauben mag die behaupten es sei gleichwertig). Darktable ist dann der Linux Pendant zu Lightroom.


Aber ich glaube der TE ist hier nicht mehr aktiv in seinem Thread.
 
Infect007 schrieb:
OpenOffice/LibreOffice kommt an ein Microsoft Office tatsächlich nicht ran.
Wenn es wirklich MS Office sein soll (und das unter Wine nicht funktioniert) ist Windows doch das bessere OS für dich.

Es kommt natürlich drauf an was du mit Office machen willst.
Wenn du zB. eine Bachelorarbeit damit schreiben willst würde ich dir direkt davon abraten :D
Habe es selbst mit meinem technischen Bericht versucht (was auch mit sehr viel Zeitaufwand schlussendlich geklappt hat, jedoch nicht wirklich sauber war), jedoch würde ich das niemandem raten.
Für den ein oder anderen Brief ist es aber mehr als ausreichend!

Also bevor das noch jemand glaubt, schreite ich mal lieber ein ;)

"Tatsächlich nicht ran" ist zu definieren. MS Office bietet ein paar Detailfunktionen mehr.

Ich arbeite primär mit LibreOffice und bin davon mehr als nur begeistert. Mit Studienkollegen und bei mir auf Arbeit hantiere ich immer mit MS Office herum, klar, funktioniert, manchmal bedarfs ein paar Kniffe, aber ansonsten soweit okay. Mir würde jetzt jedoch spontan nichts einfallen, was ich bei MS Office jemals gemacht habe, das aber bei LibreOffice nicht funktioniert.

Natürlich muss man sich mit LibreOffice mal auseinandersetzen und das Programm verstehen. Ich schreibe damit all meine Seminararbeiten, habe meine Bachelor-Thesis damit geschrieben und werde dieses Jahr auch meine Master-Thesis damit schreiben. Einfach die Absatzvorlagen an die Ansprüche der Uni anpassen, Titelblatt, Verzeichnisse und fertig. Dann brauch man nur noch die Texte schreiben. Also ich habe keine Ahnung, was bei dir nicht funktioniert hat, ich kann nur sagen, dass LibreOffice bei mir bestens funktioniert und auch unter Windows arbeite ich trotz MS Office-Lizenz privat lieber mit LibreOffice.

Das einzige was mir wirklich bei LibreOffice fehlt, sind schöne Vorlagen, wie ich sie bei meinem PowerPoint 2013 habe. Daher erstelle ich meine Präsentationen auch mit MS Office. Aber eigtl. ist das nur Faulheit, da man diese Designs auch in LibreOffice nachbauen könnte.

Kurzum:
In LibreOffice muss man sich einarbeiten, aber dann läufts. Ich vermute, den meisten Menschen würde dies ausreichen, anstatt das überteuerte MS Office zu kaufen.
MS Office kann man mithilfe einer VM auch unter Linux nutzen. Ist die VM richtig konfiguriert und man besitzt einen relativ gut ausgestatteten PC, dann läuft die VM flüssig und mithilfe des nahtlosen Modus von VirtualBox, kann man mit den Fenstern arbeiten, als wären sie ein Teil von Linux :)
 
Zuletzt bearbeitet:
War schon immer ein Windowsnutzer bis Anfang 2015.

Also ich hatte auf dem Laptop die letzten Monate Ubuntu 14.04. Der Laptop ist ein VAIO und mit Dual Core, 2gb RAM und IDE "uralt" :)
Klar musste ich viel lesen über manche Arbeitsschritte und mich eingewöhnen, dennoch war ich zufrieden bis ich aus Neugier ihn platt machte und Kubuntu drauf bügelte.
Seit ein paar Wochen habe ich Kubuntu drauf (15.10) und bin schon nach der Installation förmlich "abgeschnallt", weil es zu 100% für meine Zwecke perfekt passt. Die Oberfläche und Umgebung (KDE), Die Stabilität, Geschwindigkeit, Optik, Design, Produktivität...alles top! Ein schönes Theme angewendet und bis jetzt bin ich absolut begeistert.

Wenn ich die kommenden Wochen nichts Negatives feststelle (und davon gehe ich aus) kommt auf meinem leistungsstarken htpc Windows 10 runter und ebenfalls Kubuntu drauf.

Und zu Libre Office kann ich nur sagen, ja es ist halt auch eine Sache der Intuition und auch was man so gewöhnt ist.
Es gibt Sachverhalte da ist man mit Office von MS sicherlich besser aufgehoben aber für mich sind nun die Bedingungen und die ganze Arbeitsweise/Arbeitsschritte unter LibreOffice wesentlich einfacher und logischer oder sagen wir mal "zugänglicher".
 
Zuletzt bearbeitet:
paxtn schrieb:
Also bevor das noch jemand glaubt, schreite ich mal lieber ein ;)

"Tatsächlich nicht ran" ist zu definieren. MS Office bietet ein paar Detailfunktionen mehr.

Also ich hatte damals trotz unendlicher Suche es nicht hinbekommen, dass mein Inhaltsverzeichnis gestimmt hat.
Ich bin was Office angeht eigentlich gut dabei und arbeite auch täglich damit.

Vor kurzem habe ich für meine Oma eine Anleitung zur Linuxbenutzung in Libre Office (was bei Mint mitgeliefert wurde) geschrieben und was ich total vermisst habe, war die Funktion die mir MS Office bietet, einen Bildschirmausschnitt direkt einzufügen ohne das Bild zwischenzuspeichern.
Ohne die Funktion wäre ich beruflich sowas von aufgeschmissen :D

aber wie schon gesagt, reicht LO/OO für den Großteil der Personen im privaten Bereich aus!
Ich bleibe trotzdem dabei und sage, dass es für meine Bedürfnisse eben nicht ganz ran kommt, das ist aber mein persönliches Empfinden.
Ich möchte hiermit aber auch keinen Office-Krieg auslösen.
 
Zuletzt bearbeitet:
einen Bildschirmausschnitt direkt einzufügen ohne das Bild zwischenzuspeichern.

ksnapshot

dann rechteckigen Bereich auswählen, [Enter]


copy


in Libreoffice via STRG + C

fertig ...


Sowas ?
 
Ja und dafür kannst du bei bei Linux KSnapshot nutzen. :)
Ergebnis:
LO.png
 
@paxtn:

+1

exakt !


Die oben angegebene Lösung mit ksnapshot sieht und hört sich genau nach der Screen Clipping Funktion an :watt:
 
Ah ok, konnte das selbe mit dem vorinstallierten "Bildschirmfoto" machen und dann in die Zwischenablage kopieren und in LO einfügen.
Zwar nicht ganz so komfortabel wie in Office, aber es funktioniert trotzdem :)

Danke für den Tip - wieder was gelernt
 
Dann will ich mal den Thread mal wieder etwas wiederbeleben. Ihr habt Mint empfohlen. Aber was haltet ihr von Debian oder der Distribution des Ex-Intel Mitarbeiters? Die ist ja noch ne Alpha oder Betha.

PS. Will Linux erst mal als Zweitsystem Testen. Mich reizt aber sehr der Open Source Gedanke etc. Bin eigentlich auch mit meinem Win 10 sehr zufrieden.
 
uwae schrieb:
Ihr habt Mint empfohlen. Aber was haltet ihr von Debian

Ich verwende Debian seit einigen Jahren auf meinem Hauptrechner. Ich bin sehr zufrieden damit, es gab bisher keine größeren Probleme (ich nutze allerdings keinen der Standard-Desktops).

Wenn es um ein Arbeitssystem geht, würde ich einem Anfänger trotzdem zu einer anderen Distro raten. Einfach weil es IMHO zu viel anzupassen gilt (z.B. die Schriftdarstellung). Mir persönlich kommt das durchaus entgegen, aber jemand der nicht weiß, was er alles beeinflussen kann, wird vielleicht einen weniger guten Eindruck haben.


uwae schrieb:
PS. Will Linux erst mal als Zweitsystem Testen. Mich reizt aber sehr der Open Source Gedanke etc. Bin eigentlich auch mit meinem Win 10 sehr zufrieden.

Wenn es nur darum geht, Linux kennen zu lernen, kannst Du eigentlich jede Distro nehmen. Allerdings würde ich schon auf etwas etabliertes setzen. Einfach weil es hierzu viel mehr Dokumentation gibt, was gerade für den Anfang wichtig ist. Solus ist noch ganz neu und basiert nicht auf einem der bekannten Systeme.
 
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