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Wofür eigentlich ein so hoher Cache?
- Ersteller Memo123
- Erstellt am
Ex0r
Commander
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 2.540
Der Link zur HDD fehlt zwar, aber ein großer Cache ist grundsätzlich nicht verkehrt:
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Cache
Nutzen
Die Ziele beim Einsatz eines Caches sind eine Verringerung der Zugriffszeit bzw. eine Verringerung der Anzahl der Zugriffe auf den zu cachenden Speicher. Das bedeutet insbesondere, dass sich der Einsatz von Caches nur dort lohnt, wo die Zugriffszeit auch signifikanten Einfluss auf die Gesamtleistung hat.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Cache
Wobei hier unterschieden werden muss, ob du nun eine HDD oder ne SSD willst?
Bei HDD's macht es sich nicht so extrem bemerkbar, ob du nun 16M oder 32M hast, bei SSD's sollten es ja schon 128M sein, solang ich mich da nicht kommplett verhört habe
Bei HDD's macht es sich nicht so extrem bemerkbar, ob du nun 16M oder 32M hast, bei SSD's sollten es ja schon 128M sein, solang ich mich da nicht kommplett verhört habe
Mummi74
Commander
- Registriert
- Mai 2007
- Beiträge
- 2.295
Viel Cache bedeutet nicht unbedingt höhere Geschwindigkeit. Wichtig ist auch die Anbindung des Cache bzw. der Controller. Besonders bei SSD's spielt das eine große Rolle. z.B. sind Intel SSD's mit 32MB Cache teilweise schneller als andere mit 128MB Cache.
1
1668mib
Gast
Mehr Cache schadet i.d.R. nicht. Bei Festplatten kann man den z.B. als Read-Ahead-Buffer, also Vorauslesepuffer nutzen, dass direkt Sektoren mitgelesen werden, die eigentlich gar nicht vom Controller angefordert wurden - es kommt halt häufig vor, dass wenn die Sektoren 3423-3480 gelesen werden, dann auch bald 3481-... dran kommt.
Auch Schreibcaches sind möglich, allerdings sind die halt ein wenig "riskanter" (Stichwort Stromausfall, USB-Geräte abziehen ohne sie deaktiviert zu haben...). Dort kann die Platte dann mehrere Schreibvorgänge puffen und dann eventuell optiomiert wegschreiben...
@Hanfyy: Hast du dafür Quellen?
Auch Schreibcaches sind möglich, allerdings sind die halt ein wenig "riskanter" (Stichwort Stromausfall, USB-Geräte abziehen ohne sie deaktiviert zu haben...). Dort kann die Platte dann mehrere Schreibvorgänge puffen und dann eventuell optiomiert wegschreiben...
@Hanfyy: Hast du dafür Quellen?
Bong Smoka
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Juni 2003
- Beiträge
- 392
Hanfyy schrieb:Bei HDDs bringen 32MB Cache erst was, wenn du zwei oder mehr platten verbaut hast. Dann merkt man beim verschieben von Daten von Platte zu Platte eine deutlichen unterschied.
wenn die Theorie stimmen würde, wäre Datenverlust bei Stromausfall praktisch IMMER der Fall!
Ich denke die Hardwarehersteller wissen schon, dass es da um Sicherheit geht und benutzen den Cache hauptsächlich beim lesen
Ex0r
Commander
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 2.540
1668mib schrieb:[...] Dort kann die Platte dann mehrere Schreibvorgänge puffen und dann eventuell optiomiert wegschreiben...
Dafür gibts doch ncq
W
Whiz-zarD
Gast
Bong Smoka schrieb:wenn die Theorie stimmen würde, wäre Datenverlust bei Stromausfall praktisch IMMER der Fall!
Ich denke die Hardwarehersteller wissen schon, dass es da um Sicherheit geht und benutzen den Cache hauptsächlich beim lesen
Nein, da Festplatten beim Verschieben von Daten erst die Dateien auf einer Festplatte löschen, wenn sie erfolgreich auf eine andere Platte übertragen worden sind.
Demnach könnte ein Cache auch 1 TB groß sein und es würde, bei einem Stromausfall, zu keinem Verlust kommen.
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1668mib
Gast
@Ex0r: Und NCQ benötigt Cache... sonst kanns nicht klappen.
Und NCQ ist halt die Optimierung der Reihenfolge, cachen kann man beim Schreiben auch ohne Optimierung der Reihenfolge, in der geschrieben wird...
@Whiz-zarD: "Nein, da Festplatten beim Verschieben von Daten erst die Dateien auf einer Festplatte löschen, wenn sie erfolgreich auf eine andere Platte übertragen worden sind."
Eine Festplatte kennt keinen Verschieben-Befehl. Eine Festplatte kann lesen und schreiben. Eine Festplatte interessiert sich nicht für andere Festplatten im System. Der Mechanismus, den du ansprichst, geht alleine von der Software aus (z.B. dem Betriebssystem). Diese stellt sicher, dass die Zielfestplatte erfolgreich geschrieben hat bevor die Quelldaten gelöscht werden. Im Übrigen kennst eine Festplatte auch kein "löschen". Der Inhalt ist immer Interpretationssache des Systems. Eine Festplatte selbst weiß nicht zu wieviel Prozent sie gefüllt ist.
Den angesprochenen Unterschied könnte man merken, weil der Read-Ahead-Buffer besser genutzt werden kann (da hoffentlich fast nur sequentiell gelesen werden muss) und auch das Schreiben fast nur sequentiell sein wird, und auch dort bringt dann das Cachen des zu schreibenden Inhalts was. Und zum Datenverlust kommt es wie gesagt deshalb nicht, weil die Zielfestplatte zwar nicht alles geschrieben hat was sie sollte, aber die Software die Daten eben von der Quelle auch nicht gelöscht hat. Der Datenverlust auf der Zielplatte wird halt "ignoriert", da er keine Rolle spielt...
Insofern würde ich der Theorie sogar eher zustimmen. Vor allem schaffen Festplatten heute Raten von über 100 MB/s, da ist ein 32 MB-Cache nicht wirklich überdimensioniert, reicht er doch im Grunde gerade mal für eine Drittel-Sekunde...
Und NCQ ist halt die Optimierung der Reihenfolge, cachen kann man beim Schreiben auch ohne Optimierung der Reihenfolge, in der geschrieben wird...
@Whiz-zarD: "Nein, da Festplatten beim Verschieben von Daten erst die Dateien auf einer Festplatte löschen, wenn sie erfolgreich auf eine andere Platte übertragen worden sind."
Eine Festplatte kennt keinen Verschieben-Befehl. Eine Festplatte kann lesen und schreiben. Eine Festplatte interessiert sich nicht für andere Festplatten im System. Der Mechanismus, den du ansprichst, geht alleine von der Software aus (z.B. dem Betriebssystem). Diese stellt sicher, dass die Zielfestplatte erfolgreich geschrieben hat bevor die Quelldaten gelöscht werden. Im Übrigen kennst eine Festplatte auch kein "löschen". Der Inhalt ist immer Interpretationssache des Systems. Eine Festplatte selbst weiß nicht zu wieviel Prozent sie gefüllt ist.
Den angesprochenen Unterschied könnte man merken, weil der Read-Ahead-Buffer besser genutzt werden kann (da hoffentlich fast nur sequentiell gelesen werden muss) und auch das Schreiben fast nur sequentiell sein wird, und auch dort bringt dann das Cachen des zu schreibenden Inhalts was. Und zum Datenverlust kommt es wie gesagt deshalb nicht, weil die Zielfestplatte zwar nicht alles geschrieben hat was sie sollte, aber die Software die Daten eben von der Quelle auch nicht gelöscht hat. Der Datenverlust auf der Zielplatte wird halt "ignoriert", da er keine Rolle spielt...
Insofern würde ich der Theorie sogar eher zustimmen. Vor allem schaffen Festplatten heute Raten von über 100 MB/s, da ist ein 32 MB-Cache nicht wirklich überdimensioniert, reicht er doch im Grunde gerade mal für eine Drittel-Sekunde...
Zuletzt bearbeitet:
(Ex0rs Namen korrigiert :-))
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