Wozu noch eine extra HDD zur SSD?

Martinus33 schrieb:
Hatte mal irgendwo gelesen, dass ein vorhandener m.2 Slot sich für eine m.2 SSD wegen der Geschwindigkeit lohnen würde.
Ein M2 Slot kann NVMe oder Sata sein....nur wenn du auch eine NVMe SSD hier verbaust(und der M2 Slot das kann), kann die höhere Bandbreite genutzt werden.

Und ob man das braucht wird sich noch zeigen....im Moment gibt es so gut wie keine Unterschiede für PC Spiele....selbst wenn das Spiel viel von der Welt "Streamt".
...die Berichte zu den neuen Konsolen stellen in Aussicht, dass Entwickler irgendwie die bessere Bandbreite nutzen wollen...keine Ahnung wie da helfen soll, aber wenn sich das auf den PC überträgt, könnte es in Zukunft zu Vorteilen kommen.....ich sehe noch nicht, wie das helfen soll.

So wie es jetzt ist, sind es wohl nur ein paar Sekunden Ladezeit hier und da...und im Extremfall minimal kürzere Nachladeruckler....aber keine PCIe Bandbreite dieser Welt wird diese verhindern....dafür sind die Zugriffszeiten der SSDs zu schlecht im Vergleich zum Arbeitsspeicher.
Selbst wenn sie viel besser sind als bei HDDs.
 
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Achte darauf dass die SSD einen DRAM-Cache besitzt. Ansonsten kann der SSD schnell die "Luft" ausgehen.
 
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Martinus33 schrieb:
Es wäre für einen ruhigen Multimedia-PC mit Videoschnitt, Ryzen 5 3600, mittelstarke GraKa (z.B. GTX 1650), Midi- oder (falls möglich) Mini-Tower mit 5,25-Slot., 16 GB RAM, DVD-Brenner, evtl. Kartenleser.
Für Deine Zwecke könnte eine Zweiweglösung aus SSD und HDD dann auf jeden Fall noch Sinn ergeben , damit Du auf Deiner SSD nur Windows , Systemtreiber und Systemtreiber einerseits , und andererseits dann immer noch Platz für das jeweils zu bearbeitende Quellvideo + ausreichende SSD - Reorganisationsreserve hättest .

Die HDD nimmst Du dann als Ziellaufwerk für das gerade zu bearbeitende Video , Archiv für bereits bearbeitete Videos auf einer ersten Partition , und eine zweite Partition auf der HDD könnte dann die ganzen Windows-Wiederherstellungspunkte , Windows - Treiberarchive und Windows-Temp / .tmp - Dateien aufnehmen , welche Dir ansonsten nur mit der Zeit regelmäßig die SSD zumüllen würden. ( letzteres läßt sich durchaus ganz zielgerichtet per Konfiguration auf ein anderes , als das Windows-Systemlaufwerk auslagern )
 
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Der Badner schrieb:
Achte darauf dass die SSD einen DRAM-Cache besitzt. Ansonsten kann der SSD schnell die "Luft" ausgehen.

Das haben nicht alle? Nach einer ersten Recherche hätte ich eine Crucial MX oder - falls günstig zu haben - eine Samsung EVO genommen (meine jetzige ist auch eine Samsung). Ich hoffe, das steht immer dabei in der Artikelbeschreibung...

Klüngels-22 schrieb:
Für Deine Zwecke könnte eine Zweiweglösung aus SSD und HDD dann auf jeden Fall noch Sinn ergeben , damit Du auf Deiner SSD nur Windows , Systemtreiber und Systemtreiber einerseits , und andererseits dann immer noch Platz für das jeweils zu bearbeitende Quellvideo + ausreichende SSD - Reorganisationsreserve hättest .

Die HDD nimmst Du dann als Ziellaufwerk für das gerade zu bearbeitende Video , Archiv für bereits bearbeitete Videos auf einer ersten Partition , und eine zweite Partition auf der HDD könnte dann die ganzen Windows-Wiederherstellungspunkte , Windows - Treiberarchive und Windows-Temp / .tmp - Dateien aufnehmen , welche Dir ansonsten nur mit der Zeit regelmäßig die SSD zumüllen würden. ( letzteres läßt sich durchaus ganz zielgerichtet per Konfiguration auf ein anderes , als das Windows-Systemlaufwerk auslagern )

Also man könnte den Arbeitsprozess beim Rendern sinnvoll aufteilen, wenn die eigentliche Arbeit auf der SSD geschieht und die fertige Datei dann auf der HDD erstellt wird? Das könnte dann aber anstelle der HDD auch eine kleine zweite SSD sein, theoretisch, wenn eine kleine genügt?

.tmp-Dateien lasse ich glaube ich momentan über ein Skript zur erweiterten Dateiträgerbereinigung löschen.
 
Martinus33 schrieb:
Das haben nicht alle?
Leider nein....auch einige die mit hohen Geschwindigkeiten beworben werden haben teilweise keinen DRam Cache.

Aber das ist schwer herauszufinden, denn es ist selten angegeben und teilweise ist etwas Cache im Controller vorhanden....Aber immer öfter wird der eingespart, weil kaum jemand darauf achtet.

Und in Benchmarks fällt sowas auch oft nicht auf...aber gerade wenn die SSD voller wird, kann es zu ziemlichen Rucklern kommen und das ist einer SSD nicht würdig.
 
Wenn der Geldbeutel mitmacht würde ich HDDs nur noch zu Archivzwecken (Backup) nutzen.

Im Desktop habe ich aktuell eine 500GB Samsung 970 Evo als Systemplatte und 2x2TB Crucial MX500 im Raid 0 für Daten und Spiele mit einer Speicherplatzbelegung von ca. 40% - da kommt also auch erstmal nicht neues zu.
 
Martinus33 schrieb:
Also man könnte den Arbeitsprozess beim Rendern sinnvoll aufteilen, wenn die eigentliche Arbeit auf der SSD geschieht und die fertige Datei dann auf der HDD erstellt wird?
Es geht hier vor allem darum , nach Möglichkeit nicht zwingend nötige Write- / und Erase-Calls auf (D)einer SSD zu vermeiden , was dann insbesondere bei reiner Formatumwandlung von Video- / und Audiodateien hilfreich wäre .

Eine "strikte" Trennung wäre nur bei Bearbeitungshandling von HDD zu HDD auch performancerelevant im Zusatz zu empfehlen . SSDs sind zwar rasend schnell und nahezu verschleißfrei bei reinen Lesezugriffen , aber Freigabe , Löschung und (Wieder-) Beschreibung von Speicherblöcken setzt solchen Laufwerken halt zu , was dann zeitweise nicht nur die Performance , sondern auch die Lebensdauer eines SSD - Laufwerks beeinträchtigen kann.

Insbesondere bei sehr günstigen SSDs bzgl. € / GB kannst Du Dir da für Deine Zwecke sonst mal bestimmte Limitationen gleich mit einkaufen , da ja nicht nur Dein reiner Videoschnitt für Write- / Erase - Calls auf (D)einer SSD sorgen wird .

Pro GByte nutzbarer Nenn-Speicherkapazität einer SSD kann die fehlerfreie Lösch- / Wiederbeschreib-Zyklenzahl da durchaus schon je nach Technologie und Qualität um Faktor 2,5 bis 3,5 zwischen billigst und Qualität voneinander abweichen im reinen Consumer - Bereich .

Beispiel Samsung 860 Pro und Evo mit jeweils 256 GB Nennkapazität ( dezimal ) : Pro = 300 TB Datendurchsatz , Evo = 150 TB Datendurchsatz garantiert . ( Bezogen auf Schreib- / Löschaktionen ) Noch günstigere Anbieter garantieren da sogar nur für ca. 80 bis 100 TB Datendurchsatz bei vergleichbarer Nennkapazität hinsichtlich der Schreib / Löschzyklen .

Eine Magnetfestplatte hat solche Einschränkungen zumindest nicht elektronisch .

Nun kommt es natürlich dann noch darauf an , wie viele Videos und Audiodateien mit welchem mittleren Datendurchsatz pro Stück da jeweils wie viel Male im Mittel durch die digitale Aufarbeitung geschickt werden vom Anwender .

Die Einen schneiden da lediglich etwa 5 bis 20 GB HD - Filmmaterial pro Tag aus dem Rundfunk mit , schneiden etwaige Werbung raus und konvertieren dann ggf. noch in ein breitflächig verwendbares Format um und kommen dann auf einen relevanten Datenumsatz von ggf. 7,5 bis 30 zu 10 bis 40 GByte am Tag nur dafür .

Kommen dann noch mehrere Post-Processing - Filter in mehreren Folgedurchgängen der Bearbeitung zum Einsatz , kann das relevante Umsatzvolumen noch etwas , bis spürbar höher am Tag im Mittel ausfallen.

Für eine möglichst lange Betriebssicherheit des Systems zumindest im Bezug auf Betriebssystem und Grundfunktion kann es da dann durchausch schon vorteilhafter sein , insbesondere auf kleinen SSD-Laufwerken den Großteil des Write- / Delete - Traffics vom Systemlaufwerk nach Möglichkeit fern zu halten.
Martinus33 schrieb:
Das könnte dann aber anstelle der HDD auch eine kleine zweite SSD sein, theoretisch, wenn eine kleine genügt?
Rein für Dein Video- / Audiocut & Postprocessing kannst Du Dir prinzipiell auch eine kleine "Opfer-SSD" neben Deiner System-SSD zulegen , auf der Du dann Deine kompletten Schnitt- / und Nachbearbeitungsoperationen ( Quell- / und Zieldatei ) abwickelst , wenn Du auf Deinem PC davon nichts dauerhaft speichern willst .

Das grundlegende Systembackup legt man nach Möglichkeit ohnehin "extern" auf einer gesonderten HDD an . Zwischenspeicherpunkte kannst Du dann auch auf einer ausreichend großen SDHC abspeichern , da Du ggf. ja ohnehin einen Multi-Cardreader mit einplanst .
 
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Baal Netbeck schrieb:
Leider nein....auch einige die mit hohen Geschwindigkeiten beworben werden haben teilweise keinen DRam Cache.

Aber das ist schwer herauszufinden, denn es ist selten angegeben und teilweise ist etwas Cache im Controller vorhanden....Aber immer öfter wird der eingespart, weil kaum jemand darauf achtet.

Und in Benchmarks fällt sowas auch oft nicht auf...aber gerade wenn die SSD voller wird, kann es zu ziemlichen Rucklern kommen und das ist einer SSD nicht würdig.

Die gängigen beliebten Modelle wie Crucial MX und Samsung EVO und Pro haben wohl DRam Cache, sonst wären sie wohl nicht beleibt? Im Zweifelsfall dann googeln, Tests lesen?
Ergänzung ()

Klüngels-22 schrieb:
Es geht hier vor allem darum , nach Möglichkeit nicht zwingend nötige Write- / und Erase-Calls auf (D)einer SSD zu vermeiden , was dann insbesondere bei reiner Formatumwandlung von Video- / und Audiodateien hilfreich wäre .

Eine "strikte" Trennung wäre nur bei Bearbeitungshandling von HDD zu HDD auch performancerelevant im Zusatz zu empfehlen . SSDs sind zwar rasend schnell und nahezu verschleißfrei bei reinen Lesezugriffen , aber Freigabe , Löschung und (Wieder-) Beschreibung von Speicherblöcken setzt solchen Laufwerken halt zu , was dann zeitweise nicht nur die Performance , sondern auch die Lebensdauer eines SSD - Laufwerks beeinträchtigen kann.

Insbesondere bei sehr günstigen SSDs bzgl. € / GB kannst Du Dir da für Deine Zwecke sonst mal bestimmte Limitationen gleich mit einkaufen , da ja nicht nur Dein reiner Videoschnitt für Write- / Erase - Calls auf (D)einer SSD sorgen wird .

Pro GByte nutzbarer Nenn-Speicherkapazität einer SSD kann die fehlerfreie Lösch- / Wiederbeschreib-Zyklenzahl da durchaus schon je nach Technologie und Qualität um Faktor 2,5 bis 3,5 zwischen billigst und Qualität voneinander abweichen im reinen Consumer - Bereich .

Beispiel Samsung 860 Pro und Evo mit jeweils 256 GB Nennkapazität ( dezimal ) : Pro = 300 TB Datendurchsatz , Evo = 150 TB Datendurchsatz garantiert . ( Bezogen auf Schreib- / Löschaktionen ) Noch günstigere Anbieter garantieren da sogar nur für ca. 80 bis 100 TB Datendurchsatz bei vergleichbarer Nennkapazität hinsichtlich der Schreib / Löschzyklen .

Eine Magnetfestplatte hat solche Einschränkungen zumindest nicht elektronisch .

Nun kommt es natürlich dann noch darauf an , wie viele Videos und Audiodateien mit welchem mittleren Datendurchsatz pro Stück da jeweils wie viel Male im Mittel durch die digitale Aufarbeitung geschickt werden vom Anwender .

Die Einen schneiden da lediglich etwa 5 bis 20 GB HD - Filmmaterial pro Tag aus dem Rundfunk mit , schneiden etwaige Werbung raus und konvertieren dann ggf. noch in ein breitflächig verwendbares Format um und kommen dann auf einen relevanten Datenumsatz von ggf. 7,5 bis 30 zu 10 bis 40 GByte am Tag nur dafür .

Kommen dann noch mehrere Post-Processing - Filter in mehreren Folgedurchgängen der Bearbeitung zum Einsatz , kann das relevante Umsatzvolumen noch etwas , bis spürbar höher am Tag im Mittel ausfallen.

Für eine möglichst lange Betriebssicherheit des Systems zumindest im Bezug auf Betriebssystem und Grundfunktion kann es da dann durchausch schon vorteilhafter sein , insbesondere auf kleinen SSD-Laufwerken den Großteil des Write- / Delete - Traffics vom Systemlaufwerk nach Möglichkeit fern zu halten.

Rein für Dein Video- / Audiocut & Postprocessing kannst Du Dir prinzipiell auch eine kleine "Opfer-SSD" neben Deiner System-SSD zulegen , auf der Du dann Deine kompletten Schnitt- / und Nachbearbeitungsoperationen ( Quell- / und Zieldatei ) abwickelst , wenn Du auf Deinem PC davon nichts dauerhaft speichern willst .

Das grundlegende Systembackup legt man nach Möglichkeit ohnehin "extern" auf einer gesonderten HDD an . Zwischenspeicherpunkte kannst Du dann auch auf einer ausreichend großen SDHC abspeichern , da Du ggf. ja ohnehin einen Multi-Cardreader mit einplanst .

Der neue PC ist schon langfristig gedacht, von daher würde das schon meinen Fall betreffen und Sinn machen, mit 2 Platten "Arbeitsteilung" anzuordnen. Ob die zweite dann eine größere HDD oder eine kleinere SSD wird... weiß ich noch nicht, ist dann aber zweitrangig. Ich muss erst mal ein Gehäuse und Motherboard finden, gerade ersteres ist gar nicht so leicht, weil ich keines in vollschwarz oder grau will, einen externen 5,25-Schacht möchte und es leise sein soll. Da wird die Auswahl dann schon dünn.
 
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Martinus33 schrieb:
Die gängigen beliebten Modelle wie Crucial MX und Samsung EVO und Pro haben wohl DRam Cache, sonst wären sie wohl nicht beleibt? Im Zweifelsfall dann googeln, Tests lesen?
Ja....du wirst auf CB hoffentlich nur gute Modelle empfohlen bekommen....aber wenn du z.B. bei Mindfactory nach den Verkaufszahlen gehst, werden sich auch die billigsten(Und Dram losen) Modelle gut verkaufen, da nicht jeder weiß, dass es überhaupt unterschiede gibt.
 
O.K., danke an alle für die qualifizierten Beiträge.

Ich halte dann für mich mal fest, dass entweder eine Crucial MX oder eine Samsung EVO/Pro 860, beide als SATA/2,5 Zoll die sinnvollsten Varianten sind.
NVMe ist halt eine Preisfrage...
 
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