Xeon e3 1230v3: Arctic Freezer 13 CO ausreichend?

Derenei

Lt. Junior Grade
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Schönen Abend,

Ich plane derzeit mir diese CPU für meinen neuen Gaming PC zu kaufen und wollte fragen ob der Arctic Freezer 13 CO für diesen ausreichend wäre. Ich habe vor ca. einem Jahr einen Freezer 13 in den PC eines Freundes eingebaut, zusammen mit einem i7 2600 non k kam die CPU auf max 55 Grad unter load. Da aber der Xeon auf Haswell basiert und diese tendieren ziemlich heiß zu laufen wollte ich schnell auf nummer sicher gehen.

Betreibt vllt. jemand von euch diesen Xeon mit einem Freezer 13?

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Lüfter reicht micht Sicherheit aus. Undervolte den Xeon lieber und spar dir den Aufpreis für einen starken Lüfter, der kaum etwas bringt.

Ich betreibe den Xeon mit einem Alpenföhn Sella und habe Super Temps (60 ° Prime nach 2h)
 
Der Freezer 13 reicht auf jeden Fall aus. "Heiß" ist immer auch eine Frage der Definition. Der reicht auf jeden Fall.
 
Auch ohne Untervolting reicht bei mir der TX 3 EVO , der F 13 ist besser als meiner.

Aber da gibts auch andere Meinungen.
 
Habe den 1230v2 und zufälligerweise den Freezer 13 als Limited Edition, also praktisch genau dein Setup.

Lüfter per Asrock Board ganz runtergeregelt hört man ihn nicht und die Kerne kratzen praktisch nie an der 60° Grenze.

Ist also ne Empfehlung wert.
 
Undervolting ist immer gut. Aber ja, wenn du das Geld hast, kann auch ein dicker Kühler rein. Ein Macho währe gut, sofern er rein passt.
Der Arctic Freezer wird mit sicherheit ausreichen, aber der Xeon ist halt ein Haswell mit hoher Serienstreuung. Wirklich kühl bleibt der nie...
 
Verstehe diese Bedenken zum Thema undervolting nicht!

Noch mal: undervolting ist sogar gut für die CPU!

Es gibt für CPU keine Standard Spannung! Die gibt es nicht!
Jedes Board befeuert eine CPU mit einer anderen Spannung, das eine x und das andere wiederum x+
Zum Großteil versorgen die boards die CPU mit zu viel des guten, wodurch teilweise hohe Temperaturen zu Tage kommen.

Darum sind aussagen wie "meine Xeon CPU wird nur x grad heiß und das ohne undervolting" nicht immer sonderlich aussagefähig, da es sein kann, dass sein Board grundsätzlich mit einer geringeren Spannung auf die CPU arbeitet.

Ich z.b. Habe mich höllisch über meine temps geärgert und meine CPU verflucht, bis ich feststellte, dass die Spannung mit 1.230V anlag bzw. Das die "Empfehlung" des boards war.

DAS war schädlich für die CPU und das undervolting die "Heilung"
 
Zuletzt bearbeitet:
@acefalco

Genau so ist es, wobei man sich wirklich manchmal fragt, wer eigentlich diese Werte bei den Mainboardherstellern festlegt. Mein Xeon E3 1230 V3 läuft mit einer Vcore bei 1,050 Volt auf allen Kernen mit 3,7 GHz und wird von einem EKL-Brocken gekühlt, den ich vorher schon bei meinem AMD CPU`s verwendet hatte. Wenn man die Vcore runterregelt sollte man aber auch die Fixedcore runterregeln, da diese auch immer übertrieben hoch eingestellt ist, habe meine auf 1,45 Volt gestellt und das System schnurrt ohne Probleme. Wie ich auch sagen muß, das seit dem Umstieg auf Intel das ganze System kühler ist als bei AMD, merkt man vor allem auch am Netzteil, was nun deutlich weniger Wärme produziert.

mfg Zotac2012
 
Wie immer kann man die Frage nicht beantworten!

Die Xeon-CPU gehört zur Haswell-Reihe und dort ist, wegen der schlechten Wärmeleitpaste, die Serienstreuung riesig.

Mein Xeon bleibt relativ kühl, andere sind fast nicht kühlbar.

Bleibt nur testen und hoffen. ;)
 
@Demolition-Man

Na dann habe ich mit meinem Xeon E3 1230 V3 wohl auch richtig Glück gehabt, wenn ich ihn mit Prime mal richtig auf Leistung bringe, geht er auch nicht über die 60° C. Die meiste Zeit pendelt er zwischen mitte 20 und 30°, was sehr angenehm ist. Ich verstehe aber auch nicht, das Intel denen ja das Problem mit den CPU`s bekannt ist mit der schlechten Wärmeleitpaste und den daraus resultierenden z.Teil schlechten Temp`s, darauf nicht reagiert. Aber so ist das wohl wenn man fast eine Monopol Stellung hat und es zur Zeit keine richtige Konkurrenz gibt, sonst könnte man sich so etwas bestimmt nicht leisten.

mfg Zotac2012
 
misterT93 schrieb:
Undervolting ist immer gut. Aber ja, wenn du das Geld hast, kann auch ein dicker Kühler rein. Ein Macho währe gut, sofern er rein passt.
Der Arctic Freezer wird mit sicherheit ausreichen, aber der Xeon ist halt ein Haswell mit hoher Serienstreuung. Wirklich kühl bleibt der nie...

Der dicke Kühler hilft nur leider fast gar nichts, wenn das Problem unter dem Heatspreader sitzt. Der einzige Vorteil von einem fetten Lüfter ist, dass du den Xeon fast schon passiv betreiben kannst. Aber selbst mit meinem Alpenföhn Sella auf niedrigsten Drehzahlen bleibt der Xeon schön kühl.
 
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