Zuletzt gesehener Film (1. Beitrag beachten!)

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Ich liebe den Film, mir ist total egal was der Film an den Kinokassen eingespielt hat, ich danke MGM für diesen Film. es ist ein Film über den Glauben an sich selbst und das Ware Macht, nicht daraus besteht Muskeln zu haben. ich hoffe, nein ich bete dafür das wir She-Ra auch bekommen, bitte Amazon. der Film ist soviel mehr und ich werde ihn mir 100, 200 nein 1 Million mal ansehen. bei der Macht von Greyskull.

Ich liebe die Sarkastischen Dialoge in dem Film. Besonders die Zynismus zwischen Teela und ihren Vater, als er zu einem Gebrochen Mann nach der niederlage gegen Trap-Jaw wurde und sie noch immer den Kämpferischen Geist ihres Vaters behalten hat. so wunderschön.

Als Evil-Lyn zu ihr sagt Du bist deines Vaters Tochter, war genau der richtige Moment um das zu unterstreichen.

Der Film startet schon mit einem wunderschönen Dialog mit Dolph Lundgren in einem Fitness Studio. He-Man war nie eine Serie die uns einfach nur einen Mann mit der Macht eines Gottes gezeigt hat. Die Serie hat uns immer etwas gelehrt und das tut auch dieser Film mit einer wunderschönen Hommage.
 
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Hamnet 2025 (Prime)

Ich bin vollkommen unvorbereitet in den Film gegangen, wodurch die erste Stunde des Films recht sperrig war, da man nicht weiss wo die Handlung eigentlich hinführen soll oder um wen es sich bei den Figuren überhaupt handelt.
Ich habe noch in keinem Film so ein intensives Schaupiel gesehen, auch die Jungdarsteller waren einfach nur der Hammer. Die Hauptdarstellerin hat dann auch verdienterweise den Oskar erhalten.
Die letzte halbe Stunde hat mich dann echt umgehauen, ein absolutes Wechselbad der Gefühle, wieder hauptsächlich getragen durch das Schauspiel.
Wenn möglich solte man sich den Film im Orginalton anschauen, Shakespeare auf Deutsch ist so naja.

"Es bricht dir das Herz, dann lässt es es fliegen" passt.
9/10
 
Masters of the Universe
Amazon Prime

Uhhhhh das ist halt einfach mal kein Film für mich. Konnte mit He-Man nie so richtig was anfangen und das hat sich auch nicht geändert wie ich feststellen musste.
Positiv muss ich sagen ist das sie soweit ich das als Laie beurteilen kann sie beim Design der Charakter scheinbar recht nahe an der Vorlage gehalten haben. Und zumindest visuell sieht das auch recht gut aus, man kann sich also an die Vorlage halten selbst wenn diese eher albern ist. Sollten sich einige andere hinter die Ohren schreiben.
Mein persönliches Problem mit dieser Umsetzung ist das es im Grunde ein Marvel-Superhero-Movie ist. Ich hatte nicht das Gefühl hier etwas eigenständiges zu sehen sondern quasi den Zehntausenden MCU-Ableger. Die ganze Zeit diese sarkastischen Dialoge mit diesem irritiertem Selbstbewusstsein und Quasi-4th-Wall-Breaking. Es muss immer ein blöder Spruch kommen oder eine Art Selbstironie die eine Situation untergräbt. Nur nicht die Klappe halten oder es ernst werden lassen. Das sind keine richtigen Charaktere, das sind quasi Karikaturen. Ich finde schon die allermeisten Marvel-Filme ziemlichen Schrott und dieser Klon holt mich auch nicht ab.
Aber was soll man jetzt von einem Master of the Universe überhaupt erwarten? - Vielleicht ist das einfach was die Fans wollen... ich bin ja keiner. Ich meine es waren Actionfiguren. Die Comics und die Animationsserie war ja auch eher nur dazu gedacht mehr Figuren zu verkaufen. Dazu passt natürlich auch das Amazon vor den Film Mattel-Werbung klatscht.
Scheinbar mindestens gute 50 Millionen verbrannt. Ob der She-Ra Film da noch kommt hängt wohl davon ab wieviel Mehrwert dieser Film für Amazon Prime produziert und ob Mattel wirklich mehr He-Man Figuren verkaufen kann dadurch...

4/10 nix für mich.
 
Serphiel schrieb:
Positiv muss ich sagen ist das sie soweit ich das als Laie beurteilen kann sie beim Design der Charakter scheinbar recht nahe an der Vorlage gehalten haben. Und zumindest visuell sieht das auch recht gut aus, man kann sich also an die Vorlage halten selbst wenn diese eher albern ist. Sollten sich einige andere hinter die Ohren schreiben.
Mein persönliches Problem mit dieser Umsetzung ist das es im Grunde ein Marvel-Superhero-Movie ist. Ich hatte nicht das Gefühl hier etwas eigenständiges zu sehen sondern quasi den Zehntausenden MCU-Ableger.
Ich finde deine Beurteilung sehr Fair, aber ich möchte dir ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen, vielleicht auch damit du das Konzept besser verstehst.

Der Vergleich mit Marvel passt nicht ganz. Masters of the Universe war in den 80er die erste Animated Series die quasi Lehrreich war. Der Antagonist Skeletor ist von Trotteln umgeben die lieber Weglaufen als zu kämpfen. Am Ende jeder Folge gab es immer eine Belehrung, nimm keine Drogen etc. Der Film hat dieses mit Orco am Ende gemacht.

Es geht hier rein um den Nostalgie Effekt, auch als die am Ende alle im Kreisstehen, die Hände in die Hüften gesteckt und Laut Lachen mit Kopf nach Hinten. He-Man war schon immer eine Serie die Plumpe Dialoge hatte, aber im Kern sehr Lehrreich war. Die Serie hat auch den Maßstab für alle anderen Kinder Serien danach gesetzt wie TMNT, Street Sharks, Biker Mice From Mars etc.

Der Film hat den Nostalgiefaktor voll erwischt, einfach nur fantastisch, ich habe ihn schon 4x seit gestern gesehen und fühle mich wieder wie ein kleines Kind das sich Morgens um 8uhr heimlich an den Fernsehr geschlichen hat um Cartoons zu sehen.
 
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Die Odyssee (2026) Kino

Oppulentes Epos, bildgewaltig und mit einem Cast zum Fingerlecken.
Nach drei Stunden war ich allerdings nicht wirklich zufrieden mit dem Film und empfand ihn als sehr anstrengend. Das lag hauptsächlich an der ständig präsenten Musik, die oftmals aus dissonanten quäkenden Tönen besteht. Selbst absolut ruhige Szenen empfand ich dadurch als stressig. Warum macht man das?
Die Handlung selbst springt typisch Nolan oft in der Zeit vor und zurück, das war aber ok und nicht verwirrend. Ich empfand den Film als zu lang, vor allem die Kampfszene am Ende hat sich ewig gezogen.
War aber schön mal wieder ein Film mit Matt Damon zu sehen, andere Besetzungen wie Tom Holland oder Zendaya spielen aktuell gefühlt in jedem zweiten Film mit. Zusammen mit Jon Bernthal (Punisher) liefen die drei dann auch gleich im Kino nebenan bei Spiderman.
Aufwändiger Film, handwerklich gut gemacht aber ich werde ihn mir wohl nicht noch einmal anschauen.

5/10
 
Es ist halt wirklich ein Nostalgie Film und die Zielgruppe ist meine Generation. Die ganze Fandom auf reddit besteht aus Leuten der 80er und 90er.

Aber der Film rast ungebremst überall auf Platz 1, nonstop.

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Heute ist der Erfolg eines Films, nicht mehr nur an das Kino gebunden.
 
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Victor van Doom schrieb:
und die Zielgruppe ist meine Generation
Ich bin nicht deine Generation, hab den Film aber gestern auch gesehen und fand ihn gut. :) Und ich bin wirklich gesättigt von den ganzen Superheroes Marvel/DC Filmen. Aber Masters gestern war anders. Kurzweilig, witzig und nimmt sich selbst nicht zu ernst. 2 1/2 Stunden sind mir eigentlich zu lang, aber hier hab ich das gar nicht gemerkt. 👍
 
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@Kuristina Schön das er dir gefallen hat, auch wenn du nicht die Zielgruppe warst. Aber das Zeigt halt auch das Filme einfach nur das sein müssen was sie sind, nämlich gute Unterhaltung.

Und die Botschaft das Adam sich weigert, seine Gottgleichen Kräfte einzusetzen wird von Anfang an vermittelt. Und das ist es was Masters of the Universe schon immer ausgezeichnet hat. Der Feind wird nicht einfach nur möglichst Brutal zusammen geschlagen, sondern es wird dich gelehrt, das Gewalt keine Lösung ist.

Das ist auch einer der Grunde weshalb ich mir nicht jeden Stumpfsinnigen Actionfilm ansehe, sondern auch mal etwas wie Titanic. Zum Beispiel bin ich kein Fan der HDR Filme, ich habe alle Bücher von Tolkien gelesen und Tolkien war nie ein Freund des Kampfes. Er beschreibt die Kämpfe die in den Filmen ewig lang dauern in wenigen Sätzen. Die Längste Beschreibung geht 2 Seiten. Der Grund ist ganz einfach. Tolkien hat im 1 Weltkrieg gediehnt und die Grausamkeit des Krieges erlebt. Darum weigert er dich so wehend den Kampf detailliert zu beschreiben.

Peter Jackson hat das total runtergebrochen und ließ den König von Blut in der Schlacht zitieren. Ne, das ist nicht das was Tolkien wollte. Er würde sich im grab umdrehen.

Und Masters of the Universe lehrt den Zuschauer das eben auf Wunderschön weise. Auch Hideo Kojima bestraft den Tod in seinen Spielen ebenfalls. Wenn du jemanden Tötest, hat das Konsequenzen für dich.
 
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@Victor van Doom Nur eine kurze Anmerkung: dieser Beitrag dient eigentlich nur Vorstellung der zuletzt gesehen Filme und ist kein Filme-Diskussion Thread :daumen:
 
Victor van Doom schrieb:
Peter Jackson hat das total runtergebrochen und ließ den König von Blut in der Schlacht zitieren. Ne, das ist nicht das was Tolkien wollte. Er würde sich im grab umdrehen.
Ich glaube nicht, dass Tolkien die Verfilmung so gar nicht gefallen hätte. Jackson hat die Geschichte einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und die Bücher, die lange als nicht verfilmbar galten, in beeindruckender Weise als Film umgesetzt.

Geschmäcker sind halt verschieden. Es gibt auch Fans, die immer meckern, dass Tom Bombadil nicht auftaucht. Der ist für die Handlung aber irrelevant.
Genauso weil das Ende halt zu „happy“ ist bezüglich Auenland.
Im Detail finde ich da auch Dinge, die mir nicht so gut gefallen, schaue die Filme aber gerne immer wieder mal in der Extended Edition.

Deine Einschätzung zu Masters of the Universe teile ich aber durchaus. Ich kenne auch noch die animierte Serie und den alten, so schön trashigen Spielfilm.
 
The Boss Baby 2 LINK

Tim und Ted Templeton werden von Tims Baby Tina damit beauftragt die seltsamen Ereignisse in Tims Tochter Tabithas Schule zu untersuchen. Natürlich als Team aus Baby und Kind.

Es ist Boss Baby, also muss man da ohne Erwartungen herangehen. Aber ein paar Szenen sorgten wirklich für Lacher. Dann zieht der schnelle, witzige Dialog oder der Film gibt sich dem Slapstick hin und klatscht Babys links und rechts an die Wände.

Was nicht funktioniert ist im Grunde alles andere und damit 70% des Films: Tims Versuche als Kind seine Beziehung zu Tabitha zu reparieren, der Streit zwischen Tim und Ted oder die wirklich schlechten Musicaleinlagen.

5/10
 
Glennkill: Ein Schafskrimi
(Trailer Deutsch)

2026, UK, 109 Minuten, Amazon Prime

Verfilmung des Bestsellers von Leonie Swann von 2005.

Anrührender Whodunnit Krimi aus der Sicht der Schafe erzählt, die auf witzige Weise ihren Beitrag zur Aufklärung leisten. Und natürlich ordentlich mit dem menschlichen Vorurteil über dumme Schafe aufräumt.

Die Schafe sind wohl ein Hybrid aus echten Schafen und CGI Effekten für Mimik und Action. M.E. gut gelungen.
Menschlicher Hauptdarsteller ist Hugh Jackman.
Die Schafe Lily und Mopple werden von Anke Engelke und Bastian Pastewka gesprochen.

Ein gelungener Filmspaß "für die ganze Familie!"

Von mir 8 von 10 Määhs!
 
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Glennkill: Ein Schafskrimi
Hab ich auch gesehen, und schließe mich da mo an. Ziemlich guter whodoneit Film, wo zumindest ich den Täter nicht vorhergesehen hab.
Bekommt von mir auch 8/10 baaahaaaas


Masters of the Universe
He-Man, der mächtigste Mann im Universum, geht gegen den bösen Skeletor, um den Planeten Eternia zu retten und die Geheimnisse von Castle Grayskull zu schützen.
Gutes Popcornkino. Nimmt sich selbst nicht zu ernst, wobei es mir manchmal bisschen zu viel "Blödsinn" war.
Ich bin jetzt auch kein riesen He-Man Fan, gesehen hab ich die alten Filme/Serien aber bestimmt als ich klein war. Musik kam mir auch irgendwie bekannt vor.
Ich war zumindest den ganzen Film über gut unterhalten, man sollte halt keine tiefgründige Story etc. erwarten.
Von mir 7/10
 
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28 Years Later (Blu-Ray)
Der dritte Zombiefilm von Danny Boyle. Man hab ich mich gefreut als der Film angekündigt wurde, im Kino habs ich mir dann doch nicht angesehen. Nun die Blu-Ray.
Im Großen und Ganzen durchschnittlich.
Guter und glaubwürdiger Start und solide Schauspielerleistung.

Schwach ist der Film in der Mitte, nicht unbedingt wegen der Dr. Kelson Story - die ich noch akzeptieren konnte - sondern wegen den Abschnitt mit der "Zombie-Mom" und was danach kommt, dies zieht den Film für mich ganz klar runter.

Bild fand ich gut. Kamera teilweise wie gewohnt schnell und wackelig. Soundtrack in Ordnung, zum Glück gabs dann doch den gewohnten tollen Themesong. Man muss nur lange drauf warten. ^^

EN UT sind dabei und durchaus hilfreich, im Englischen wird gut mit Akzenten gesprochen.

6/10
 
Die Odyssee (2026)

Zwischen medialem Überhype und einer teils selbst für meinen Geschmack absurden DEI-Kritik ist der Film vor allem eines: absoluter Durchschnitt.

Der Cast ist okay. Viele der Schauspieler geben sich durchaus Mühe, aber niemand ragt wirklich heraus. Das Drehbuch ist, naja, ebenfalls okay. Die Geschichte hat ihren eigenen Nolan-Twist, der nicht unbedingt schlecht ist. Zumindest handelt es sich nicht um Dialog-Durchfall ala The Acolyte oder Die Ringe der Macht. Trotzdem ist mir kein einziger wirklich besonderer Moment im Gedächtnis geblieben.

Optik und Bildgestaltung sind Nolan-typisch auf hohem Niveau. Die Kritik an der Auswahl der Schauplätze, Kostüme und Rüstungen ist jedoch durchaus berechtigt. Das Problem besteht weniger darin, dass man von möglichst originalgetreuen Repliken aus der mykenischen Bronzezeit abgewichen ist, sondern vielmehr, dass offenbar kein schlüssiges Gesamtkonzept gefunden wurde: Ein Wikingerschiff aus dem frühen Mittelalter, spätmittelalterliche, beziehungsweise frühneuzeitlich wirkende Stadt- und Festungsanlagen, antike Helme aus wesentlich späteren Epochen neben frei erfundenen Fantasy-Rüstungen und -Kostümen sowie eine neuzeitliche Sprache und Ausdrucksweise.

Das wurde offenkundig bewusst so gewählt, weil Nolan nicht auf historische Konsistenz, sondern auf unmittelbare Wirkung und eine vermeintlich zeitlose Mythologie gezielt hat. Dadurch wirkt die Welt jedoch nie wie aus einem Guss und schon gar nicht wirklich episch. Wie schon bei den Dialogen bleibt am Ende kaum etwas hängen: eher zum Vergessen.

Unterm Strich bleibt 08/15-Popcornkino, möglichst massenkompatibel und auf maximalen Umsatz in Hollywood getrimmt, finanziell dürfte (hat es wohl auch) das hervorragend funktionieren. Der Film selbst wird jedoch sehr schnell in den Archiven verschwinden.

5/10.
 
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Dazu passt das ja ganz gut: https://www.lrb.co.uk/the-paper/v48/n14/emily-wilson/an-uncomplicated-man

Nolan’s Odyssey lacks many of the elements that make the poem great. It has nothing convincing to say about time, memory, history, war, or about the relationship between one warrior’s glorious return and the lives of his family, adversaries, comrades, friends and neighbours. It lacks psychological, emotional, political and ethical depth. Its narrative structure is gimmicky. The writing is abysmal. None of the characters has convincing motivation for their actions or words. There are no sex scenes, and all the food looks horrible.

Immerhin... 😊
Despite all this, the release of The Odyssey is still an event to celebrate. In what we are told is the streaming era, this epic is bringing audiences back to cinemas. In what we are told is a time of declining literacy and the ‘death of the humanities’, translations of The Odyssey, including mine, are flying off the shelves. Some of those who buy the book or show up in cinemas to watch Tom Holland may go on to study ancient Greek. Perhaps the film will persuade a few college administrators not to cut their literature, language and history departments. Nolan, who studied English at University College London – where students still study The Odyssey as a first year ‘foundational text’ – is doing his best to get the general public reading again, and I am grateful.
 
Victor van Doom schrieb:
Die Serie hat uns immer etwas gelehrt und das tut auch dieser Film mit einer wunderschönen Hommage.

Serphiel schrieb:
Ich hatte nicht das Gefühl hier etwas eigenständiges zu sehen sondern quasi den Zehntausenden MCU-Ableger

Schön wie unterschiedlich die Perspektiven sein können - muss ich mir unbedingt mal ansehen.
 
Lebewohl meine Konkubine
Amazon Prime

Ziemlich harter Tobak.
Der Film begleitet zwei Schauspieler der Peking-Oper durch die Tumulte Chinas von etwa 1924 bis 1977. Dabei zieht die Geschichte parallelen zwischen dem eigentlichen Leben der Schauspielern und den Figuren die auf der Bühne verkörpern dem General Xiang Yu und seiner Konkubine Yu Ji.
Der Film zeigt dabei recht offen Kinds-missbrauch und schneidet Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit an. Dieser Film ist von 1993 und aus China wohlgemerkt.
Im Zentrum steht dabei die Beziehung der zwei Schauspiele zueinander. Kennenlernen tun sie sich etwa im alter von 10 Jahren in der Peking-Opern-Schule des Meister Guan. Der offene und freundliche Xiaolou lebt dort bereits als Waisenkind während der verschlossene Dieyi von seiner Mutter, einer Prostituierten, an diese verkauft wird. Es ist impliziert das Dieyi bis dahin als Mädchen verkleidet im Bordell aufgewachsen ist. Dieyi wird aufgrund seiner androgynen Züge für weibliche Rollen ausgebildet während Xiaolou für männliche Rollen ausgebildet wird. Eines Tages werden sie engagiert um vor einem reichen Sponsor "Lebwohl meine Konkubine" aufzuführen. Xiaolou schlüpft in die Rolle des Xiang Yu während Dieyi die der Yu Ji übernimmt. Die Ereignisse dieses Tages werden sie, aber voran Dieyi, ihr ganzes Leben verfolgen.
Bis weilen verliert der Film leider etwas den roten Faden und kann bestimmte Zusammenhänge nicht vollends schlüssig vermitteln. Das ist insofern etwas störend, weil er sich für einige eher unwichtige Szenen dann doch schon arg viel Zeit nimmt. Auf Amazon Prime waren auch die Untertitel für die chinesischen Einblendungen nicht verfügbar.
Einiges ist sicher Tatsache geschuldet das der Film im Grunde versucht etwa grob 50 Jahre in 3 Stunden zu pressen. Anderes ist schlichtweg eine Fehleinschätzung was der Zuschauer eigentlich braucht und setzt irgendwie voraus das Buch gelesen zu haben. Von diesem weicht vor allem das Ende ab.
Insgesamt ein Bildgewaltiger Film über die Umbrüche in China Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

7/10 mal was anderes.
 
Spider-Man: No Way Home LINK

Spider Man und Dr. Strange bringen aus Versehen die Schurken (und Spidermans) der Sam Raimi und Marc Webb Filme in ihr Universum.

Pausiert man kurz das Gehirn, ist die Prämisse doch recht interessant und bringt viel Nostalgie und gleich drei Spidermans mit. Aber sonst funktioniert nicht viel in dem Film. Die verschiedenen Generationen hatten jeweils einen anderen Ton und hier knallen sie krachend zusammen: Maguire, Dafoe, Molina, Fox und selbst Garfield ziehen meiner Meinung nach Kreise um den neusten Cast.

Was damit zusammenhängt, dass dieser meist ziemlich überfordert in der Gegend rumsteht und der einzige Grund ist warum das Problem nicht in zehn Minuten gelöst wird.

Die Szenen mit den Spidermans sind die besten des Films, aber auch irgendwie zu wenig und immer auf engen Raum im Dunkeln.

5/10
 
Gremlins 2 (Blu-Ray)
Vom Setting her gefällt mir der Film mehr als Gremlins 1. Spannend auch erste digitale Animationen von Gismo gibts zu sehen. Was natürlich gar nicht reinpasst. :D
Aber im großen und ganzen noch klassische handwerkliche Sets.

Kein anspruchsvoller Film, auch Schauspielerisch nichts herausragendes aber angenehme 105 Min Unterhaltung wird geboten.

Gemessen am Alter ist die Blu-Ray bildlich sehr gut. Auch der Ton gibt einiges her.
Da sind manch moderne Streaming Film schlechter.

7/10

28 Days Later (Blu-Ray)
Da ich vor kurzem 28 Years Later angeschaut habe, dachte ich mir ich schon mir den Anfang wieder an.
Der Film zieht mich noch immer in den Bann, die Umsetzung der Welt gemessen am kleinen Budget ist sehr gut und auch Schauspielerisch überzeugend.
Leider ist die Kamera/das Bild echt grenzwertig - oder anders gesagt - in heutiger Zeit einfach schlecht. Da hilft auch eine Blu-Ray nicht.
Der Ton gleicht das dann wieder etwas aus.
Dem Film würde ein Remake gut zu Gesicht stehen.

7/10
 
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