Zuletzt gesehener Film (1. Beitrag beachten!)

Fear and Loathing in Las Vegas LINK

Johnny Depp reist 1973 als Raoul Duke nach Las Vegas und versinkt im Drogenrausch.

Ein Film wie ein Drogenrausch: Es fängt spaßig an, wird schnell chaotisch und etwas furchterregend, teilweise (pseudo) philosophisch und tiefgreifend. Später versucht man das Chaos ein wenig zu sortieren und sich daran zu erinnern, (ob und) was eigentlich passiert ist.

Depp ist für mich nicht wiederzuerkennen und torkelt durch den Film. Die Kamera fängt den Rausch (angeblich) recht getreu ein. Wenn man nicht allzu sehr nachdenkt und sich von den Drogen und den Lichtern ein wenig blenden lässt, steht man die 120 Minuten recht gut durch.

Für mich reicht es wieder für die nächsten zehn Jahre oder so.

7/10
 
Migration LINK

Die Entenfamilie um einen ängstlichen Erpel bricht auf um auf Jamaika zu überwintern.

Sehr episodenhafter Kinderfilm, der nicht ganz so ablief wie ich dachte, hauptsächlich weil ich mehr erwartete. Die Charaktere bleiben blass und ab der zehnten Minute gibt es keine Charakterbögen mehr. Bis auf den Vater (und evtl. die Mutter) hätte man alle zuhause lassen können ohne groß etwas an der Geschichte zu ändern.

Aber immerhin funktionieren ein paar der Gags und manche Zwischenstationen/Episoden sind recht unterhaltsam.

6/10
 
The Kings daughter

Historien/Fantasy Film, USA 2022, 97 Minuten, auf Amazon Prime


Selten einen derartigen Mist gesehen. An dem Film stimmt nichts aber auch gar nichts. Selbst für Hardcore Fans von historischen Stoffen kaum erträglich.
Story:
Ludwig XIV, also der real existierende Sonnenkönig, will das ewige Leben erlangen indem er bei Sonnenfinsternis eine Meerjungfrau opfert. Leider hat seine uneheliche Tochter was dagegen da sie selbst gerne schwimmt....
Aah ja!

Renommierte Schauspieler wie Pierce Brosnan und William Hurt sind allenfalls entschuldigt nach dem Motto, 'ich bin zwar alt und brauche das Geld nicht mehr, aber man nimmt was man kriegen kann'.

Meine Bewertung : 1 von 10 Sternchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Der wilde Roboter/The wild robot

Animationsfilm, 100 Minuten, USA 2024, Amazon-Prime

Der Titel ist schön doppeldeutig. Der Roboter ist eigentlich gar nicht wild, im Gegenteil, sondern die Umgebung in der er landet. Andererseits ist er aus Sicht seiner Hersteller irgendwann aber tatsächlich 'wild'.

M.E. sehr gelungener Animationsfilm im Disney Stil mit Anime Einflüssen. Die Tiere sind wie man sie so kennt, der Roboter, oder besser 'die Roboterin', ist zwar irgendwann stark vermenschlicht, aber gerade am Anfang des Films hat der Film seine Stärken als der Roboter nur so agiert wie es vorgesehen bzw. wie er programmiert war.

Für die ganz Kleinen ist der Film eher noch nichts, da er, auch wieder gerade am Anfang, die Natur so rauh zeigt wie sie nun mal ist.

Meine Wertung: 8/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Heen
Sisu 2 (Prime 99cent-Film)

Wer den ersten Teil gesehen hat, weiss in etwa was einen erwartet. Wer Romantik oder tiefsinnige Gespräche sucht ist hier falsch. Obwohl, romantisch und gefühlvoll geht es schon zu. Der zweite Teil hat soweit kaum etwas mit dem ersten Teil zu tun, kann also problemlos seperat geschaut werden.
Inhalt: Sisu dringt in das von Russen besetzte finnische Gebiet ein um sein altes Blockhaus fein säuberlich abzubauen und und in einer neuen Heimat wieder aufzubauen. Das Haus, und sein Hund, sind dabei die letzten Verbindungen zu seiner ermordeten Familie. Die Russen haben da etwas dagegen, da Sisu in einem Rachefeldzug bereits hunderte von ihnen unter die Erde gebracht hat. Der Antagonist wird gut von Stephen Lang verkörpert. Sisu ist wieder recht wortkarg, aber die mimischen Wechsel zwischen gefühlvoll und Wut finde ich ziemlich beeindruckend rübergebracht. Der Film ist teilweise überraschend ruhig und langsam gedreht, unterbrochen von langen, vollkommen überdrehten Gewaltorgien. Hier gibt es teilweise schreiend komischen Slapstick Humor wo man besser gerade nicht die Flasche am Mund hat.
Wir wurden gut unterhalten 8/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pitu
Jumanji Next Level (Blu Ray)
Solide Unterhaltung aber ich fand den Film schwächer als Jumanji Willkommen im Dschungel.

Bild und Ton sind normal, nichts herausragendes aber auch nichts wirklich negatives.
EN Untertitel gabs zur EN Tonspur.

7/10

A Quiet Place: Day 1 (Netflix)
Ich mochte A Quiet Place I und II. Da ich nun durch ein Freund Netflix habe, war es ein no brainer Day 1 zu schauen und leider konnte der Film nicht liefern.
Day 1 hätte so viel Potential gehabt die Invasion von den Anfängen zu zeigen aber es wurde vergeigt, denn man musste New York als Ort wählen, ausgerechnet New York! Der Film hätte da eigentlich eines reines Gemetzel (mit entsprechend viel Blut) sein müssen...
Plus beim besten Willen, der Hauptcharacter "Sam" hat immer eine Katze bei sich. Wth?
Sam wird super gespielt von der Hauptdarstellerin aber das bescheidene Drehbuch rettet es trotzdem nicht.

Bild ist nur befriedigend aber liegt am bescheidenen Streaming.
Ton war dagegen gut.

5/10
 
MI - ... Reckoning Zweiteiler (4K-Blu-ray)

Nach dem nochmaligen Durchschauen der vorherigen Teile haben wir die Serie nun abgeschlossen. Der letzte Teil wurde genau 30 Jahre nach dem Start der Serie veröffentlicht.
Ganz im Sinne der Serie wurde auch in dem abschließenden Zweiteiler eine Geschichte um die spektakulären Stunts herum geschrieben. Das ist hier in meinen Augen so lala geglückt. Gleichzeitig hat man auch noch versucht möglichtst viele Figuren und Geschehnise aus den alten Teilen mit zu verwursten, eine nostalgische Reise durch die Vergangenheit sozusagen. Das ist nett, aber problematisch, da die Geschichte dadurch noch verfahrener wird.
Die Specials anzuschauen wie die Stunts durchgeführt wurden, fand ich interessanter als den Film zu schauen.
Und wieder schafft es Tom Cruise wieder sich möglichst oft mit nacktem Oberkörper zu zeigen, auch wenn das mittlerweile nicht mehr besonders ansehnlich ist.
Action huih, Story pfuih. Das Update auf 4K hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt. Ich fand das Bild ziemlich griesselig.
4/10 Punkte
 
Mortal Kombat II LINK

Johnny Cage schließt sich der Kämpfergruppe aus Teil eins an um im Mortal Kombat gegen Shao Kahn um die Weltherrschaft zu kämpfen.

Fast schon gewollt stumpfer Film. Charaktere? Story? Wer braucht sowas schon, wenn man Kampfszenen mit beeindruckender Choreographie hat. Bis auf die blutigen Finisher fehlt ein wenig der Impact, aber man wird trotzdem unterhalten. Es wird nicht einmal versucht die Story und Charaktere zu erklären.

Was den Film perfekt gemacht hätte, wäre wenn er von 40 Jahren gedreht worden wäre und man den Cast mit Van Damme, Schwarzenegger, Jackie Chan und Carl Weathers besetzt hätte können. Irgendwie fehlt heutigen Schauspielern das Charisma der 80/90er. Karl Urban gibt sich Mühe und ist definitiv das Highlight des Films, aber der Rest der Truppe bleibt doch sehr blass.

6/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Heen
pitu schrieb:
Was war denn das für ein Klamauk?!
Den Film hätte man locker auf unter 90 Minuten schneiden können.
Hab den Film nun auch im Original gesehen. Nein, auf 90 Minuten hätte man den Film nicht kürzen können. Vielmehr fehlen mehrere wichtige Handlungsstränge aus dem Buch. Eigentlich passiert im Buch so viel, dass man eher eine Miniserie daraus hätte machen sollen.
Man hat sich arg auf die Buddy Story fokussiert. Dadurch kam sehr viel der eigentlich Substanz zu kurz. Gerade die letzte halbe Stunde des Films macht eigentlich einen Großteil der zweiten Hälfte des Buchs aus.
Auch, was alles auf der Erde passiert ist, wurde komplett unterschlagen.
 
Jaws LINK

Kurz vor dem vierten Juli attackiert ein Hai den Badeort Amity Island

Ich konnte heute diesen Klassiker der Filmgeschichte in einem leeren Kino erleben. Wenn der Film gut ist, ist er richtig gut, die zweite Hälfte mit Roy Scheider, Richard Dreyfuss und besonders Robert Shaw auf dem Boot hätte ich mir noch länger geben können. Die erste Hälfte in Amity hat sich zwischen den Haiattacken ein wenig gezogen, was für mich an den chaotischen überlappenden Dialogen lag.

Auch die Musik funktioniert nicht immer. Das Hai-Motiv ist legendär, aber die Spannung wird manchmal durch Musik untergraben, die einfach zu positiv ist. Google nennt das „dramatische Juxtaposition“, mich hat es eher gestört.

7/10
 
Shelter LINK

Jason Statham dieses Mal als zurückgezogener Leuchtturmwärter, der nach der Rettung eines Schiffbrüchigen Mädchens die Aufmerksamkeit des britischen Geheimdienstes erregt.

08/15 Statham-Film der versucht so etwas wie eine Beziehung zwischen den beiden aufzubauen, was daran scheitert, dass keine der Figuren wirklich einen Charakter hat. Vielleicht würde die Story funktionieren, wenn man nicht die übertriebenen Actionszenen einbauen müsste um zu zeigen, was für eine Mördermaschine Statham (mal wieder) ist.
Die Action zieht aber auch kaum, da meist zu dunkel, immer zu schnell und ohne Spaß oder Konsequenzen. Die Idee eines düsteren, britischen "Leon the Professional" ist da, aber die Umsetzung bleibt im langweiligem Niemandsland hängen.

Der gewohnt diverse Support Cast und die anfängliche Kritik am Überwachungsstaat spielt dieses Mal überhaupt keine Rolle.

4/10
 
@Axxid
Ich habe aufgehört Statham Filme zu schauen, ich kann die nicht mehr voneinander unterscheiden.

The Mandalorian and Grogu (Kino)
Der Mandalorianer und sein Azubi Grogu jagen im Auftrag der Republik imperiale Kriegsverbrecher, das ist in etwa auch schon die Story. Die Serie vorher gesehen zu haben ist nicht zwingend nötig.
Das ist ein Hirn aus Film der die Fanbase bedient und mit grossen Namen lockt. Aber die Figur einer Sigourney Weaver bleibt vollkommen blass und ist Perlen vor die Säue. Einige der Figuren finde ich unglaubwürdig, wie kann man Rotta the Hutt nicht synchronisieren.
Der Film hat eine FSK von 12, alles ist entweder engelsgleich gut oder abgrundtief böse, die Gewalt ist ziemlich weich gezeichnet, es fließt nie Blut.
Was mir gefallen hat ist, das die Figur Zeb aus Rebels hier eine größere Rolle übernimmt, das der Klamauk rund um die Figur Grogu nicht übertrieben wird und das die Aktionszenen gut unterhalten. Außerdem weiss ich Filme zu schätzen, die noch mit Puppen arbeiten. Teilweise kam ich mir vor wie in der Muppet show.
Es bleibt immer die Skepsis ob wirklich Pedro Pascal unter dem Helm steckt oder ob er einmal kurz vorbeikam um die eine Szene ohne Helm zu spielen....
7/10
 
Gladiator 2
Netflix

Was für ein merkwürdiger Film. Über historische Ungenauigkeiten braucht man eigentlich nicht wirklich groß diskutieren. Schon der erste Film war reine Fiktion und auch der zweite ist es.
Problematisch ist eher das er schlechte Fiktion ist.
Also Lucius hasst Acacius weil der seine Frau Arishat in der Schlacht um seine Heimatstadt hat töten lassen. Okay "Fridging" funktioniert für gewöhnlich. Hier aber eher nicht weil Arishat ein Soldat war und Acacius hat sie auch nicht irgendwie hinterhältig oder niederträchtig töten lassen sondern es war einfach nur ein Kampf, sie war auf der anderen Seite, eine Bedrohung und hat verloren. Das Lucius das als Ehemann persönlich sieht mag man nachvollziehen aber als entfremdeter Zuschauer sieht man das eher nicht so.
Lucius wird zum unehelichen Sohn von Maximus gemacht. Okay kann man machen aber ich finde damit beschädigt man irgendwo das Ansehen von Lucilla und/oder Maximus. Je nachdem wer, wann, wo und wie. Ich finds halt auch komplett unnötig.
Kommen wir zu Denzel: Der spielt angeblich Macrinus aber in wirklich spielt Denzel eher Denzel. Vielleicht war das Ridleys Absicht aber ich finde es nur unangebracht. Er bringt diesen "swagger" aus z.B. Trainings Day, The Equalizer oder American Gangster. Dafür ist er schon irgendwie "typecast" und das passt halt so gar nicht. Jedenfalls als ex-Sklave und jetzt quasi als historische Pedant zum heutigen Multimillionär will er Rom vernichten weil es ihn reich und mächtig gemacht hat, was nochmal? Ach so es hat ihn gefoltert und gequält... irgendwann vor langer Zeit und dann hat es ihn reich und mächtig gemacht. Also lügt und betrügt er sich durch Rom um die zwei Kaiser Geta und Caracalla gegeneinander und das Volk gegen sie aufzustacheln. Kommt dank Denzel halt als weit hergeholter Ghettoplan rüber.
Und dann ist da noch Ridley Scott. In Gladiator 2 zeigen sich seine eher schlechten Seiten. Erstmal muss alles noch pompöser sein und dann gleichzeitig ist er so einfallslos das alte Bilder und Klischees wiederverwertet werden. Zwei große Heere marschieren planlos auf einander zu und glotzen sich dämlich aus kurzer Entfernung an (Kingdom of Heaven) oder jeder der Arena kämpfe ist nur ein re-skin eines Kampfes aus Gladiator (Nashorn statt Tiger, Schiffe statt Streitwagen). Dann werden auch noch Szenen direkt aus Gladiator verwendet... das Schreit förmlich nach "seht her! Ich bin Fortsetzung und gleichzeitig auch das Remake von dem Film den ihr gemocht habt, liebt mich!". Das Finale wirkt erzwungen und die End-Szene mal wirklich vollkommen planlos. Keine Ahnung was ihn da wieder geritten hat.

4/10
Pompöses aber unnötiges und uncharismatisches Remake von Gladiator.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: getexact, FrankenDoM, Vigilant und eine weitere Person
The Sheep Detectives LINK

Als Schäfer Hugh Jackman tot im Feld gefunden wird, versuchen seine Krimi-begeisterten Schafe den Fall zu lösen.

Spaßige Hommage an britische Krimis, die relativ gelungen die bekannten Klischees aufgreift. Die Interaktionen zwischen Schaf und Mensch sind die Highlights des Films, obwohl manche menschliche Figuren nah dran sind. Wenn es nur die Schafe sind, lässt das Pacing etwas nach, ich nehme an im Buch sind die Schaf-Mythen besser eingegliedert(?). Die Zeit hätte man besser in die Charaktere investiert.

8/10
 
Serphiel schrieb:
Pompöses aber unnötiges und uncharismatisches Remake von Gladiator.
Stimme ich genauso zu.
Ich hab den letzte Woche gesehen und es ist ja sogar noch nahezu die gleiche Story. Der eine rächt die Familie und der andere den Vater plus die Frau.

Weil ich Gladiator so super finde und schon mehrfach gesehen und habe und weil ich Gladiator 2 trotzdem auch kurzweilig fand, gehe ich einen Punkt höher und ziehe den direkt wieder ab, weil der Film wie Du ausgeführt hast Gladiator schon fast wieder ein wenig beschmutzt.

4/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Serphiel
Deadpool & Wolverine

Ich muss vornweg sagen, ich bin kein großer Marvel Fan und bei dem Film wurde allzu deutlich, dass ich nicht die Zielgruppe bin, dabei war Deadpool (1) noch einer meiner Lieblingsfilme im Marvel Universum.
Die Story ist so flach wie sie nur sein kann ("hey lass uns irgendwas mit Zeitlinien machen um Deadpool und Wolverine zusammenzubringen"), die Handlungen ständig schwachsinnig und unlogisch. Der Höhepunkt des Schwachsinns ist dann die Idee Antimaterie durch den eigenen Körper zu leiten nachdem quasi im Satz zuvor noch erklärt wird was passieren würde wenn Antimaterie auf Materie trifft.
Die Kämpfe zwischen den beiden wollte man halt für die Leinwand haben, sind aber auch hirnlos wenn sich zwei quasi unsterbliche, dauerheilende laufend mit Attacken überziehen die eh nichts bringen. Die Charakter bringen nichts neues, Deadpool der Dauerfrotzler und Logan halt genauso depri wie sonst auch, Entwicklung gibts keine relvante.

Am Ende bleibt das übliche MCU-Crossover-Kreisw..., auch ein paar gelungene Gags und möglichst viel Fanservice.

4/10
 
Thunderbolts* LINK

Marvels C-List Charaktere versuchen in einer Welt nach den Avengers einen Sinn zu finden.

Gar nicht so schlecht wie erwartet. Der Film spricht ein paar Themen an, die in anderen Filmen ausgelassen werden, hauptsächlich was ein Leben als lowlevel Superheld mit der Psyche anstellt. Alles recht gut geschauspielert und visuell interessant dargestellt.

Trotzdem hat der Film die bekannten Marvel-Schwächen (Story, Effekte, Humor), über die man hinwegsehen kann wenn man denn will. Ich denke der Film hat zu viel Kritik abbekommen, da er eigentlich kein Superhelden Film ist, sondern versucht hinter die Charaktere zu blicken. Für jemanden, der nach Endgame (und dem Mist danach) endlich einen guten Superheldenfilm erwartete ein totaler Fehlschlag, aber wenn man ohne Erwartungen herangeht, ging es eigentlich.

6/10
 
Memento LINK

Leonard versucht trotz fehlendem Kurzzeitgedächtnis den Mörder seiner Frau zu finden.

Nicht so verwirrend wie ich anfangs befürchtet hatte, obwohl eine Geschichte, die zur Hälfe rückwärts erzählt wird, das Gedächtnis mehr beansprucht als ich dachte. Immerhin hatten wir seit langem einen Film, der ein paar Fragen aufgeworfen hat und der erst im Nachhinein Sinn ergab.

Die Schauspieler überzeugen, es zünden sogar ein paar Witze. Wie gut der Film beim zweiten Sehen (oder ohne Gimmick) mithält, kann ich nicht einschätzen. Eventuell sogar besser, da man mehr auf die Details achten kann.

7/10
 
A Werewolf Boy LINK

Kim Sun-yi besucht das Haus in dem die vor 47 Jahren wohnte und erinnert sich an den geheimnisvollen stummen Jungen, den sie damals dort traf.

Mischung aus Titanic und Twilight, mit dem Produktionsniveau einer Doppelfolge Seifenoper und die Schauspieler sind nicht viel besser. Zeitweise wird es so flach oder absurd, dass ich darüber lachen konnte. Besonders das Wolf-Kostüm, dass eher nach einer low-budget Version des großen Affen von Dragonball aussieht.

3/10
 
Extrawurst: 7/10

Passende Satire für die heutige Zeit der Aufgeregtheit mit Hape Kerkeling um einen neu anzuschaffenden Grill in einem Tennisclub :>. Hier kriegt jeder sein Fett weg, Links gegen Rechts, Atheisten gegen Religiöse, Männer gegen Frauen und selbst vor der Sexualität oder Herkunft wird nicht halt gemacht.
 
Zurück
Oben