Zuletzt gesehener Film 2010 (1. Beitrag beachten)

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Gigante

Ruhiger Film aus Südamerika, der aus irgendeinem unerfindlichen Grund von der Filmförderung NRW gefördert wurde.

Es geht um einen Sicherheitsmann in einem Supermarkt, der alleinstehend ist, gerne Metal hört, Fern sieht und seine Plauze mit unübersichtlichem Essen nährt. Er verliebt sich in eine Frau der Putzkolonne, die er anfangs nur über die Sicherheitskamera, später dann in ihrem Privatleben beobachtet. Dieses "Nachstellen" grenzt meines Erachtens schon an Stalking und so romantisch die ganze Sache ja sein mag, ich hatte immer das Gefühl, dass er mit dem Verfolgen der Frau eine Grenze überschritten hat.

Trotzdem ist der Film erfrischend und unterhaltsam. Er verzichtet auf Effekte oder eigens komponierte Musik, die Charaktäre sind zudem Leute wie Du und ich. Keine Superstars, einfach nur irgendwelche Typen, die "ihr Ding" im Leben machen.

Wie gesagt, ein ruhiger Film, der sich für seine Charaktäre Zeit nimmt und Situationen einfach mal geschehen lässt. Nach dem einfach nur lauten "The Expendables" erfrischend tiefgängig und menschlich.

7,5/10
 
The Expendables

Popcorn-Kino in 90er Jahre-Manier. Haudrauf-Typen mit fetten Muskeln und Explosionen an jeder Ecke. In diesem Film sind die Action-Helden noch echte Männer und kommen ohne viel Technik-Spielerei aus.
Stallone stellt sich in den Mittelpunkt, zu seiner Rechten Statham, während die anderen Hochkaräter als Beiwerk nicht ganz glänzen können.
Netter Gastauftritt des Gouvernators und von Bruce Willis... ;-)

Insgesamt 7/10 für dieses Retro-Popcorn-Kino, das genau die Erwartungen der Fans erfüllt.
 
REC
Hatte schon gehört das der Film recht gut sein soll. Also mir hat er gut gefallen, ist eben ein Film im Styl vom 1. Blair Witch Project.
Der Anfang ist langweilig, aber dann nimmt der Film gut Fahrt auf. Auf jedenfall sollte man zum Ende hin gute Nerven haben :-)
Teil 2 werd ich mir auch noch ausleihen...
8/10
 
Inside Ring

Entsprach nicht meinen Erwartungen.
Hoffte auf einen guten Mix von Story und Action.
Eigentlich mag ich Filme mit Jean Reno.
Ob Komödie .. Action .. Thriller .. bisher hat er immer in sehr soliden Filmen mitgespielt.

Leider war dieser Streifen aber insgesamt langweilig und eher enttäuschend.

3 v 10
 
The Time Traveller's Wife

Romanverfilmung mit Eric Bana ("Hulk") in der Hauptrolle. Er spielt einen Mann, der seit seiner Kindheit unkontrolliert Zeitreisen unternimmt. In einem Moment ist er noch in der Gegenwart, doch plötzlich befindet er sich in der Zukunft oder der Vergangenheit. Dort verweilt er dann eine unbestimmte Zeit, löst sich auf und reist zurück in die Gegenwart. Bei den Zeitreisen ist nicht nur unpraktisch, dass er sie nicht steuern bzw. kontrollieren kann. Auch reist nur sein Körper, nicht aber seine Kleidung. Deshalb muss der nackige "Time Traveller" sie bei Ankunft stets klauen.

Die eigentliche Geschichte dreht sich aber um die Beziehung zu einer Frau, die er als erwachsener Zeitreisender seit dem frühen Kindesalter besucht. Sie gewöhnt sich so an den Fremden, dass sie ihm stets Kleidung bereit legt, die er bei Ankunft überziehen kann. So entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die für Bana erst beginnt, als das Mädchen ihn als junge Frau in der Bibliothek anspricht. Er kennt sie nicht, da er erst später zu ihr zu reisen beginnt, sie liebt ihn aber schon fast ihr ganzes Leben.

Klingt verwirrend? Ist es auch! Aber in einer guten Art und Weise. Die unkontrollierten Reisen und die temporären Effekte zerren an dem Paar, das sich von ganzem Herzen liebt. Trotz all der Widrigkeiten, steht die Liebe zwischen beiden über allen Ängsten und Sorgen und am Ende des Lebens bleibt nur ein gutes Gefühl.

Ungewöhnlicher, manchmal verwirrender, aber total schöner Film.

8/10
 
Resident Evil Afterlife
Buuuuh !

Neben den genannten Kritikpunkten die allesamt berechtigt sind, finde ich auch, dass man dem Film extrem anmerkt, das der Regisseur und die Hauptdarstellerin ein Paar sind. Ja, ich weiss. Die Hollywood Version der Resident Evil Serie dreht sich nunmal um Alice und wie kick-ass sie ist. Aber die wird so künstlich und übertrieben in Szene gesetzt, immer und immer wieder und einfach so gezwungen, dass man sich denkt "da steckt mehr dahinter". Tut es ja auch, ist halt ihr Schnuggelchen hinter der Kamera ...

Was mich auch genervt hat, war dass die "ganz normalen" Zombies einem durch die Art und Weise wie die gesamte Serie inszeniert wurde mittlerweile einfach nicht mehr ansatzweise gruselig vorkommen oder man die als Bedrohung wahr nimmt. Das sind einfach nur die dummen Statisten des Films geworden, für den alten "Gruseleffekt" muss jeden Film irgendwas abgedrehteres, bombastischeres herhalten....


Mein persönliches Bullshit Highlight des Films (Vorsicht, echte Spoiler und vor allem raging rant ahead!):
Als die Vanilla-Zombies immer weiter gegen die Außenmauer des Gefängnisses "hauen" und man sich fragt wie's jetzt (ausser der Tunnel Graberei der nicht so Vanilla-Zombies) weiter geht. Irgendwo in der Kleinstadt Los Angeles muss der Executioner das gehört haben. Oder er riecht es. Oder die Zombies kommunizieren telepathisch mit ihm. Oder er weiss einfach, wo es Action gibt. Auf jeden Fall schlurft der ganz Gangster, seine Straßenlaternen große "Axt" hinter sich her-ziehend, durch halb L.A., zielstrebig zum Ort des geschehens. Angekommen macht er sich ans Werk das Tor einzuhauen, ok. Dann flüchten die Überlebenden aus dem Innenhof und landen nach etwas Rennerei schließlich im Erdgeschoss/Keller bei den Duschen. Und wie zur Hölle kommt dieser riesige, fette Executioner mit seiner riesen fetten "Axt" da rein ohne irgendwelche Wände oder so kaputt zu machen? Benutzt der Ernsthaft Türen??? Und wie kann man so ein Gargantuelles Monster übersehen ??? Und wieso hört den keiner, hat der vllt. paar Boots of the Grandmaster Shadow-Walker (Sneak + 50) an?
Mir ist auch bewusst, dass man gerade nen Film wie Resident Evil nicht auf Logik analysieren braucht (und auch nicht sollte). Ich habe auch in diesem Wissen mein Hirn an der Kasse abgegeben und war bereit mich von leichtem und gerne auch etwas unlogischem bullshit Kino unterhalten zu lassen. Aber es gibt einfach so Punkte, da kannste einfach nicht anders als Dich persönlich beleidigt zu fühlen, wenn Dir irgendso ein überbezahlter Hollywood Loser so eine schei**e vor die Nase wirft und mint damit kann er Dich zufriedenstellen und das rechtfertigt den Horrenden Eintrittspreis für sein "Meisterwerk"...

3/10
 
The Expendables

Hirn an der Kinokasse gegen ein Ticket eintauschen und herrliche old school Action genießen. :cool_alt:

8/10

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Kick-Ass (Blu-Ray)


Abgedrehte Story voll cooler Sprüche und viel schwarzem Humor um einen möchte gern Superhelden Teenager, einen rachsüchtigen Ex-Polizisten, seine Teenie Tochter und den obligatorischen Gangsterboss.

Die Bildqualität ist nahezu perfekt und gibt sich zu keinem Zeitpunkt auch nur den hauch von Blöße.

Ebenso der Sound, außer der Tatsache das nicht HD hinten drauf steht kann man auch hier nichts bemängeln.
Schön druckvoll und präzise.

Super eingesetzt wird der Soundtrack, man bekommt automatisch ein breites Grinsen ins Gesicht wenn bei Hit-Girls kämpfen die passenden Songs laufen.

Extras gibt es gut 2 Stunden sehenswertes und informatives. :)

Hier stimmt, finde ich, einfach von vorne bis hinten alles.

Kurzum: Kick-Ass kicks ass! :D

Film 9/10
Bild 9.5/10
Ton 9/10
 
Zuletzt bearbeitet:
The Town

Wie ich finde ein überdurchschnittlicher aber auch nicht überragender Streifen. Die Story ist wenig innovativ und richtige Spannung entsteht nur an wenigen Stellen. Wer einen packenden Thriller erwartet, wird enttäuscht. Dafür lebt der Film durch tiefblickende Dialoge und eine gute bis erstklassige schauspielerische Leistung vom gesamten Cast. Die Actionszenen sind gut gemacht, wirken authentisch und nicht übertrieben.

7/10
 
Resident Evil- Afterlife

Stark unter meiner Erwartung, auch wenn 3D Spaß macht. Anfang grottig- > Matrix für Einfallslose, Mitte spannend, Ende-> ernüchternd.

Prinzipiell würde ein 5 Minuten Split reichen. Außer Milla, muss man so sehen. :D

5/10

The American

Wer mal viel Nichts sehen möchte, ist hier genau richtig. Von der Story mag ich ja hier nichts schreiben. Sicher möchte sich jemand hier noch überraschen lassen.

Aber von der Story an sich abgesehen: Langweilig, unbeeindruckend, unüberraschend, vorhersehbar.

2/10
 
Männertrip

Tja 1,2 gute Lacher waren schon dabei. Aber ansonsten Standartkost!

6/10
 
Resident Evil Afterlife [5/10]

Hm naja, hab nicht viel erwartet und es kam dann auch nicht viel^^. 3d war auch so maessig, wobei das wohl eher an der Technik im Kino lag.

Hab die ersten 3 Teile allerdings auch nicht gesehen, nur kurz von Kumpel erzaehlt bekommen. Von daher kann ich keine Vergleiche machen.
 
Ong-Bak

Ich hatte diesen Film noch nicht gesehen... und muß sagen: Wow! Es ist ein thailändischer Martial-Arts Film mit Tony Jaa.
Ich habe lange nicht mehr so geniale Martial-Arts Action gesehen. Hier wird Muay Thai gekämpft, aber in Perfektion. Was man bei den Kämpfen sieht, ist nicht gefaked. Was man sieht, sind die Möglichkeiten, die der menschliche Körper zum Kampf bietet. Einfach krass...

Zur Story: In einem thailändischen Dorf wird der Kopf einer Buddha-Statue gestohlen. Diese Statue ist die absolute Heiligkeit im Dorf und wird täglich angebetet. Um den Kopf wiederzufinden, wird der beste Muay Thai-Kämpfer (Tony Jaa alias Ting) des Dorfes losgeschickt. Die Spur führt nach Bangkog. Hier soll Ting den Sohn des Dorfvorstehers, Humlae, aufsuchen, der weitere Hilfe auf der Suche nach dem Kopf bieten soll. Doch dieser ist ein Krimineller, der bei illegalen Kämpfen wettet. Er zieht Ting in die Kämpfe rein (gegen seinen Willen zuerst) und dieser zeigt sein ganzes Können. Damit Ting weiterkämpft und Geld verdient, verspricht Humlae, behilflich bei der Suche nach dem Kopf zu sein.

Ab hier gibts quasi nur noch richtig harte Fights und Verfolgungsjagden, bis Ting den Kopf hat und zum Dorf zurück bringt. Die Story ist etwas dünn, aber die Kämpfe sind extra-klasse. Ich mag solche Filme :)

9/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Resident Evil: Afterlife [3D]

Die deutschen Synchronstimmen waren bis auf wenige Ausnahmen (Wesker, Claire) totaler Mist. Der Soundtrack und 3D waren dagegen genial.

Der Wesker-Endkampf war etwas ernüchternd, auch wenn ich bei seinem endgültigen Tod etwas schmunzeln musste :p Das offene Ende war natürlich auch etwas unbefriedigend, macht aber Lust auf die Fortsetzung.

Ansonsten hat mich der Film bestens unterhalten :) Werd ihn mir mit Sicherheit nochmal auf Englisch anschauen wegen der Stimmen.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Charlie Wilson's War (USA 2007)

Charlie Wilson ist ein texanischer Kongressabgeordneter, der ein Leben voll von Frauen, Drogen und Gefälligkeiten von und für irgendwelche Leute hat, als er plötzlich im Fernsehen einen Bericht über Afghanistan sieht, das soeben (der Film spielt 1980) von den Russen überfallen wurde. Er setzt es sich in den Kopf, den Mujaheddin zu helfen und macht das auch, indem er das Budget für die verdeckten Operationen in Afghanistan verdoppelt. Trotzdem haben die Afghanen keine Chance gegen die sowjetischen Helikopter. So entwickelt sich ein Plot, der sich den internationalen Waffenhandel und geheime Bündnisse während des kalten Krieges zur Brust nimmt. Dabei ist leider immer klar, dass die Amerikaner die Guten sind...

Das Ende ist insofern bemerkenswert, als dass es zum ersten Mal leise Kritik an den USA richtet, nämlich als Charlie Wilson im Kongress ein Budget von einer Million Dollar beantragt, um eine Schule im Kriegsgebiet wiederaufzubauen, was abgelehnt wird. (O-Ton: "Wen interessieren schon Schulen? Der Krieg ist vorbei.") So bildet der Film die eigentliche Vorgeschichte zu 9/11 und zu Al-Kaida und es wird ersichtlich, wie viel Schuld die Amerikaner selbst daran hatten.

Schauspielerisch gibt es nicht viel zu meckern: Tom Hanks spielt Charlie Wilson, diverse hübsche Frauen, darunter Julia Roberts, die sonst nicht viel macht in diesem Film, beleben die Szenerie (besonders ironisch dabei die Szene beim ägyptischen Verteidigungsminister...). Am besten gefallen von der schauspielerischen Leistung hat mir jedoch Philip Seymour Hoffman, der den schrulligen CIA-Führungsoffizier Gust Avrakotos gibt. Dies in einer höchst unterhaltsamen und witzigen Art und Weise.

Musik ist in diesem Film sehr selten zu hören. Kameraführung und Schnitt sind in Ordnung, jedoch nicht sehr innovativ. Regisseur Mike Nichols hat einen soliden Job geliefert, jedoch nicht mehr. Der Film ist gute Unterhaltung und regt doch zum Nachdenken an über die Machtpolitik der USA, denn der Afghanistankonflikt ist nachwievor aktuell. Leider bezieht der Film jedoch keine Stellung gegen den Krieg per se, sondern glorifiziert das Kriegstreiben der Amerikaner.

Insgesamt: 8/10
 
Jagd auf Roter Oktober (USA 1990)

Der erste Bestseller von Tom Clancy, verfilmt mit Sean Connery und Alec Baldwin.
mMn geniale Atmosphäre (unter Wasser ist alles gefährlicher),
spannend verfilmter Techno- Thriller.

Die Musik hat immer was von der russischen Hymne, ist sehr melodisch und passend!

Hab mir jetzt sogar die Grundlage, den Roman gekauft:D

Dafür, dass der Film schon satte 20 Jahre alt ist, find ich den noch richtig gut!

Insgesamt: 9,5/10
 
Ste UP 30 (3D Kino)
(der Freundin zu Liebe ;))
War Positiv überrascht, Street Dance 3D war was die 3D Technik angeht kein vergleich. Story war ein Mix aus Standart und neuen Ideen.
Die Tänze waren finde ich auch sehr gut und sonst wurde ich gut Unterhalten :)

Gebe dem Film mal eine 7/10
 
Resident Evil: Afterlife 3D

Gut gelungene Fortsetzung von Resident Evil: Extinction!
Allerdings ist die Story recht nüchtern jedoch mit zahlreichen Highlights.

Der Schockfaktor ist nicht extrem aber gelegentlich zuckt man schon zusammen.
Ende bleibt offen und somit heißt es warten auf Teil 5!

8/10
 
Resident Evil: Afterlife 3D

Diesem Film gebe ich 6,5/10.

Die Action war gut, die Story nicht.

An die ersten beiden Teile reicht dieser jedoch leider nicht heran.
 
The American [6/10]

Auf imdb hat der bis jetzt 6.8 Punkte. Ich fand den Film interessant, er war irgendwie so ruhig. Es passierte zwar was, aber actionmaessig kam nicht viel. Dafuer viel mit musikalischer Untermalung. Haette ein paar tiefere Dialoge erwartet (besonders mit dem Pfarrer).

Insgesamt konnte man sich den aber anschauen.
 
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