Zum Teufel! Was denn Nu(bert)?

Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ist ne geschlossene Box, und die Chassis sind recht hart aufgehängt - die sind schnell genug. Sind aber auch PA chassis. Der Vergleich zu dem Nubert Sub ist allein eigentlich schon in der Hinsicht unfair dass die Chassis mehr als der AW991 kosten. Was du im Auto hattest war wohl zu 99% billigmüll. Schon mal nen 18Sound 21NLW9600 gehört? Ist nen 21" PA tieftöner, kostet das Stück 800€ und glaub mir, die sind absolut nicht träge trotz der Grösse - aber sowas findet man nicht in Nubert und co, da viel zu teuer. Aber absolut genial die Teile.
Bei mir spielt in den tiefen ´Mitten bis ca. 1 Kilohertz hoch ebenfalls pro Seite nen 15". Das Ding kommt ohne Subs zwar nur bis ca. 70hz Runter, spielt aber absolut sauber und ohne Aufzureißen locker bis 1Khz hoch.
Du darfst die nicht einfach gleichsetzen mit Heimkino Chassis. Die kommen bei der Größe gerne bis 20hz runter, sind aber völlig schwabbelig im Klang. Das ist bei PA tieftönern einfach nicht gegeben. Kommen nicht so tief runter ( Muss meine Subs entzerren) sind dafür aber nicht träge. Auch bei CannibalCorpse Doublebasegekloppe kommen die mit.

Weil dein Teufelsub da nicht mitkommt heisst das noch lange nicht dass alle anderen großen Membranen Träge sind...alleine meine Camco la801 Endstufe welche die Bässe antreibt kostete 1990 um die 3000DM. Heute legt an für Endstufen in der Qualität weit über 2000€ auf den Tisch. Das kannst du nicht mit deinem, entschuldige die harten Worte, Schrottigem Teufelsub vergleichen

Wenn man sich mal frühere HighEnd Lautsprecher anschaut hatten sehr viele davon 15" TT. JBL Everest, Paragon, L300, die Studiomonitore 4350 und 4435 hatten sogar pro Seite jeweils 2*15".
in der Cabasse Sphere (heisst die so?) ist sogar nen 21" drin. Tannoy Westminster, ebenfalls 15" (hier aber Coax), Altec Lansig Valencia oder VOTT...ich könnte ewig weitermachen

Der Grund das heute nur noch selten große Chassis verbaut werden liegt daran, dass nen schmales Lautsprechertürmchen besser in die Wohnzimmer passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, das ist was anderes...

Diese PA-Laustprecher in ner geschlossenen Box...

Ich hatte damals nen Rockford-Fosgate Woofer, aber "billig" war der auch nicht. ;)

Ja "früher" waren die Lautsprecher halt größer ;)
0032821191.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
oder so

kenne den Ebayer der diese Schmuckstücke verkauft, von dem hab ich auch die Subs und meine Endstufen (also jetzt nicht über ebay, sondern über persönlichen Kontakt)
 
Ja aber auch hässlich...
Was sind das für Dinger innendrin?
 
Wo innen drin ?

Meinst du die Hoch und Mitteltöner Säulen?
 
Das sind magnetostatische Folien Schall Wandler

Das wohl feinste mit was man Ohren füttern kann ;)

Bei den Nubert Subs braucht mehr mut zur hässlichkeit. xD (die Knöpfe und elefantenbeine... grusel)
 
Nur mal so angemerkt. PA heist selten schöner Klang, sondern meisten nur laut.
Das möglichst ausdauernd. Auch das hat seinen Preis.
Musikalisch hat so ein 800€-Teil trotzdem keine Schnitte gegen einen guten Subwoofer.
Beeindruckt mich persönlich also bezüglich Home-Cinema kein Stück.
Gehts aber darum ne Party zu beschallen, macht den PA-Monstern so schnell keiner was vor ;)
 
Rodger schrieb:
Nur mal so angemerkt. PA heist selten schöner Klang, sondern meisten nur laut.
Musikalisch hat so ein 800€-Teil trotzdem keine Schnitte gegen einen guten Subwoofer.
Beeindruckt mich persönlich also bezüglich Home-Cinema kein Stück.

Um Dieter Nuhr zu zitieren: Wenn man keine Ahnung hat...
Chassis von der Qualität des von mir erwähnten 18Sound findest du nicht in einem "guten" Subwoofer. Das gehört zum besten was man kaufen kann. Chassis von der Qualität findest du im HiFi bereich nur in Lautsprechern jenseits der 10.000€/Stück - und selbst da ist häufig murks drin verbaut . Der TT im Nubert AW991 ist maximal 100€ wert. je teurer es wird desto weniger vom Preis des Endprodukts machen die Kosten für Bauteile aus. Der HighEnd-Aufschlag wird immer größer...
Nen Selbstbau Sub mit 2*hier von hat nen 6000€ Revelsub musikalisch gnadenlos in den Boden gespielt

PA heisst nicht zwangsläufig BOOMBOOM Box aus der nächsten Dorfdisse. Da wird zu 99% Schrott vorhanden sein.

Google mal nach Altec Voice of the Theatre...das ist streng genommen auch PA, klingt aber hervorragend.

Ich hab früher auch gedacht PA kann nur scheisse klingen. Aber man lernt nie aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag sein.
Nur ist ne Kiste mit 4 x 38cm Membranen halt auch ziemlich groß.
Ich hätte gar keinen Platz das Ding aufzustellen.
Ausserdem, ich kann mit dem jetzt vorhandenem System mal locker die Gläser in der Vitrine im Stock unter mir herauspusten ;)
Warum sollte ich dann noch mehr Bassboxen oder Subwoofer brauchen?

Es ist halt wie immer eine Frage
1. des Budgets
2. der eigenen Vorlieben

Wenn man mal P/L-technisch draufschaut, finde ich habe ich jetzt ein richtig geiles Heimkino- und Musiksystem für genau 1.000€.
(Teufel Theater 1 450€
Klipsch RF-62 Paar 550€)

btw. die Frontlautsprecher M120F vom Theater 1 verrichten jetzt ihren Dienst am Concept E Magnum, was auch wieder eine Steigerung brachte :)
 
Letztendlich muss ich nochmal den Service von Nubert loben:

Die Boxen über Amazon bestellt, innnerhalb von 2 Tagen angekommen.
Dann dort angerufen und die Rücksendescheine verlangt.
Diese waren 2 Tage später auch wieder da.
Nach ca. einer Woche war dann der gesamte Betrag mit Versand wieder auf meinem Konto.
Das Probehören war also vollkommen kostenlos für mich (aber nicht unsonst ;) )
 
Muss den Thread hier jetzt nochmal ausgraben...

Ich habe gerade erst entdeckt das mein Onkyo TX-SR 606 ja Bi-Amping unterstützt.
Also gleich ran gemacht und die beiden Klipsch RF-62 bi-amped angeschlossen.
Habe den Onkyo umgestellt und nochmal ausmessen lassen und dann ein paar mp3s der TOP1000 der letzten 30 Jahre gehört.

Mich haben die Klipschs soeben zum zweiten mal aus den Socken gehauen :D

Das Bi-Amping wirkt sich ja nochmals enorm auf die Pegelfestigkeit aus.
Der Klang nochmals deutlicher und klarer...
Habe nur Stereo gehört und fühlte mich aber wie bei einem Live-Konzert "mittendrin".
Bei "Cotton Eye Joe" habe ich spaßhalber den Bassregler mal auf +10 gestellt
und Lautstärke auf 70 (von 75),
der Bass kam so derbe und knackig rüber, fast wie Schlag in den Bauch...
Einfach nur geil.

Bin mal wieder hin und weg.... :)
 
Etwas höherer Pegel ist gut ;)
Nein, im Ernst.
Der Bass wummerte bei Vol. 65 und +6dB bei meinen Lieblingsliedern immer im Normalmodus.
Mit dem Bi-Amping jetzt, lässt sich das bis Vol.70 und +10dB hochjagen.
Den Unterschied hörte man sofort!

Vielleicht kommts aber auch auf die Boxen oder den Verstärker an...?!

Hier auch Zitat von Herrn Nubert aus dem Nubert Forum:

von G. Nubert » Do 20. Mär 2003, 23:53
Hallo,

Bi-Amping bringt zwar nicht die "doppelte" Leistung unverzerrt zum Lautsprecher, - kann aber die (subjektiv "unverzerrte") Leistung trotzdem nennenswert erhöhen.


Das liegt vor allem daran, dass der Hochton-Kanal meist noch unverzerrt arbeitet, wenn der Tiefton-Kanal schon im "Clipping-Bereich" ist.

Der Tieftöner macht die "zu Trapezen verformten" Sinus-Wellen nicht so deutlich hörbar wie ein Hochtöner, weil er den Höhen-Anteil der "Trapez-Ecken" aufgrund seines zu den Höhen abfallenden Frequenzgangs nicht so deutlich wiedergeben kann.

Bei "laststabilen" Verstärkern wirkt der subjektiv empfundene Vorteil wie mit etwa 50% höherer Verstärker-Leistung.


Der Verstärker sieht bei Bi-Amping aber etwa doppelt so große Phasendrehungen des aufgenommenen Stromes relativ zur angelegten Spannung (je nach Typ der Box etwa beinahe +- 90° anstatt +- 45°).


Dadurch können manche Verstärker vorzeitig clippen und der Leistungsvorteil kann komplett verschwinden; - eventuell sogar zum Nachteil werden.


Wenn die Stromaufnahme der Hoch- und Tieftonkanäle des Lautsprechers durch externe Beschaltung "phasen-kompensiert" werden, hat man
immer einen mehr oder weniger großen Vorteil.

Zur "besseren Präzision" bei Verwendung von ABL-Modulen:


Wir haben diesen Begriff zwar meistens im Vergleich zur Impulsverarbeitung beim Summensignal von Satelliten/Subwoofer-Systemen erwähnt, doch gibt es auch einen anderen Aspekt:


Ein Lautsprecher, der recht linear bis 60 Hz runtergeht, hat in diesem Frequenzbereich eine definierte Signal-Durchlaufzeit (je nach der Steilheit des Abfalls).


Wenn man die untere Grenzfrequenz durch das ABL-Modul eine knappe Oktave tiefer bringen kann, erntet man bei 35 Hz zwar ein größeres group delay als man vorher bei 60 Hz hatte, - aber der Bereich zwischen 70 und vielleicht 50 Hz liegt dabei
niedriger!

Dadurch gewinnt die Präzision der Basswiedergabe tatsächlich deutlich. - Außerdem gibt es ein "hörphysiologisches Phänomen": je tiefer die Basswiedergabe herunterreicht, desto besser wird der subjektiv empfundene Räumlichkeits-Eindruck.


Gruß, G. Nubert
 
Zuletzt bearbeitet:
4badd0n schrieb:
Ohne dir jetzt zu Nahe treten zu wollen, Bi-Amping ist eher ein Gag und du bist wohl (wie wahrscheinlich fast jeder andere auch irgendwann mal) auf einen etwas höheren Pegel reingefallen.

Bi-Amping ≠ Bi-Wiring.
 
Mir ging es nicht so sehr um den maximal erreichbaren Pegel, hier liefern 4 Endstufen natürlich mehr Möglichkeiten als 2 sondern vor allem um diesen Satz
Der Klang nochmals deutlicher und klarer...

Um genau zu sein wird der Klang nach der Begründung von Herr Nubert sogar schlechter (da das Signal ja von Clipping verändert wird)

"Das liegt vor allem daran, dass der Hochton-Kanal meist noch unverzerrt arbeitet, wenn der Tiefton-Kanal schon im "Clipping-Bereich" ist.
Der Tieftöner macht die "zu Trapezen verformten" Sinus-Wellen nicht so deutlich hörbar wie ein Hochtöner, weil er den Höhen-Anteil der "Trapez-Ecken" aufgrund seines zu den Höhen abfallenden Frequenzgangs nicht so deutlich wiedergeben kann."


Der HT braucht nämlich im Gegensatz zu den TT kaum Leistung, und schon bei 1 Watt können die HT flöten gehen, über 95% der Leistung landet also bei den TT. Der Vorteil besteht laut Herr Nubert also nur darin, dass der AMP bereits mit Clipping anfängt, beim Bi-Amping jedoch nur die Endstufen am TT zu Clippen beginnen was man aber wohl nicht hört und man deshalb weiter aufdrehen kann.
Ich bin kein Experte aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das so ner Endstufe oder den LS auf Dauer gut tut, wenn das Teil schon mit Clipping anfängt.
Außerdem erwähnt er mit keinem Wort einen klanglichen Vorteil, was sowohl
Der Klang nochmals deutlicher und klarer...
als auch
Der Bass wummerte bei Vol. 65 und +6dB bei meinen Lieblingsliedern immer im Normalmodus.
Mit dem Bi-Amping jetzt, lässt sich das bis Vol.70 und +10dB hochjagen.
nicht bestätigt, da fast die gleiche Leistung ankommt und sich auch der Punkt wann der Amp anfängt zu clippen nicht verändert.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-13714.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja was soll man dem Theoretiker hier noch sagen....
Ich empfinde es als enorme Steigerung, sogar die Freundin bemerkte einen Unterschied ;)
 
Sehr interessanter Thread hier!

Ich befasse mich auch gerade mit dem Thema Boxenkauf und verfolge daher gespannt die gesamte Diskussion mit =)
 
hab übrigens Klipsch rf 82 abzugeben falls hier noch jemand was sucht ;) kann er sich ja melden.
 
Zurück
Oben