News : MAYA-Serie von Gigabyte "powered by ATi"

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Der bekannte Mainboard- und mittlerweile auch Grafikkartenhersteller Gigabyte scheint nun auch von den Qualitäten ATis jüngster Produkte überzeugt. So will man offenbar nicht allein Karten mit den Chips von nVidia vertreiben, sondern setzt in der bald anzukündigenden MAYA-Serie nun auf die Konkurrenz von ATi.

Diese neue Serie soll den gesamten Bereich des Marktes abdecken, angefangen von der MAYA AG mit dem in Ehren ergrauten Rage128pro Chipsatz für den absoluten Low-Cost Bereich, über die MAYA AV, die den Radeon7000 Chip mit 64MB SDRAM und 64Bit Speicheranbindung bei jeweils 120MHz Takt bekommt. Diese soll es wahlweise auch mit TV-Ausgang geben. Die Spitzenmodelle basieren, wie bei den anderen Herstellern auch, auf den aktuellen Radeon7500 bzw. Radeon8500-Chips. Die Karte mit dem R7500 soll MAYA AR heißen, und mit 230/183MHz Takt laufen, was schon stark in Richtung brauchbarer 3D-Beschleunigung geht. Selbstverständlich wird auch Hydravision unterstützt, wofür die Karte neben dem normalen DSub-Ausgang über einen DVI- und TV-out verfügen wird. Das Spitzenmodell MAYA AP basiert, wie sollte es auch anders sein, auf dem Radeon8500, ATis aktuellem High-End Chip. Im Gegensatz zu anderen OEM oder LE-Versionen soll Gigabytes Flaggschiff angeblich auch die ATi Retail Taktraten von 275/275MHz für Chip und Speicher bieten und zusätzlich zu den Ausgängen der MAYA AR noch einen Video-In aufweisen. Hardwareseitig wird Gigabyte auch mehr tun, als nur ATis Referenzvorgaben nachzubauen, sondern Hardware-Monitoring hinzufügen, mit dem das Auslesen von Chip-Temperatur, Spannung und der Drehzahl des Lüfter ermöglicht wird. Trotzdem ATis Radeon-Karten es offenbar nicht nötig haben, will Gigabyte die rot gefärbten Boards der beiden Topmodelle mit riesigen, silberfarbenen Kühlern für Chip und Speicher ausstatten. Wie sich dies in der Preisgestaltung äußern wird, ist leider noch unbekannt.

MAYA-Serie von Gigabyte "powered by ATi"
MAYA-Serie von Gigabyte "powered by ATi"
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  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.