News : Atari-Gründer Nolan K. Bushnell wird 60 Jahre alt

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Heute vor 60 Jahren erblickte Nolan K. Bushnell das Licht der Welt. Mit einem Startkapital von 500 Dollar gründete er 27 Jahre später die Firme Atari. Seinen großen Durchbruch erreichte er mit dem Atari-Spiel "PONG", womit er eine Industrie begründete, die noch viele Mütter zur Verzweiflung bringen sollte.

Für sein Projekt schaffte er es viele bekannt Personen zu verpflichten, wie zum Beispiel Steve Wozniak und Steve Jobs, die später zusammen Apple gründeten. In seinem Unijahrgang finden sich ebenfalls bekannte Namen, wie die des Adobe-Gründers John Warnock, wieder. Auch Ed Catmull, Gründer von Pixar, und Netscape-Gründer Jim Clark gehörten zu seinem Unijahrgang.

Bevor es mit Atari richtig losging, verkauft er das Unternehmen für 28 Millionen Dollar an Warner Communication, um die Restaurantkette Chuck E. Cheese Pizza Time Theater, in der es an Videospielautomaten natürlich nicht fehlte. Als diese an die Börse ging, hatte es Bushnell bereits zum 70-fachen Millionär gebracht. In der Folgezeit gründete Bushnell noch weitere 18 Unternehmen, ingesamt also 20 Unternehmen, wovon allerdings nur Etak, welche Landkarten für Navigationssysteme digitalisierte, wirklich erfolgreich war, weshalb sie später auch für 50 Millionen von Rupert Murdoch gekauft wurde.

Inzwischen achtfacher Vater, wendete sich das Blatt im Jahre 1983, als fragwürdige Verträge mit Investment-Bankern Bushnell finanziell ruinierten. Hinzu kamen gefloppte Ideen, wie zum Beispiel eine Farborgel, die Klänge zu psychedelischen Bildern umwandelte. Gerade einmal sechs von 25.000 produzierten Orgeln wurden verkauft, doch in der Atari Jaguar Virtual Light Machine konnte man diese Idee wiederfinden.

Auch wenn er finanziell kein Bill Gates geworden ist, wird er als Pionier in die Geschichte der Videospiele eingehen.

Er selbst sagt dazu:

Ich habe vielleicht nicht das große Geld gemacht, aber ich hatte sicher mehr Spaß als all die Jungs.


Interessante Links zur Geschichte von Videospielen:
Computerspielemuseum

8bit-Museum