News : AMD: Die Zukunft spricht „AM2“

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Bislang ging man eigentlich davon aus, dass der nächste Sockel, in dem sich die Prozessoren aus dem Hause AMD heimisch fühlen werden, auf den Namen „M2“ hören wird. Bislang, denn wie die Kollegen von „The Inquirer“ berichten, hat AMD offenbar seine Pläne nochmals überdacht und die Angaben auf den Roadmaps der letzten Monat verworfen.

So sollen die im kommenden Jahr erscheinenden Prozessoren auf dem „AM2“-Sockel eingesetzt werden können. Dieser wird – wie bereits vorher erwartet – über insgesamt 940 Pins verfügen, allerdings keines Falls kompatibel zum schon existenten Sockel-940 für Opteron-Prozessoren sein.

Ebenfalls wurde bekannt, dass AMD wohl nicht nur neue Prozessoren für diesen Sockel veröffentlichen wird. So wird es Anfang 2006 für den AM2 insgesamt drei CPU-Kerne geben, die nahezu das gesamte Portfolio des Prozessor-Herstellers im Desktop-Segment abdecken. Diese hören auf die wie immer wohlklingenden Namen „Windsor“, „Orleans“ und „Manilla“. Diese bilden dabei die Basis für folgende Prozessoren.

Windsor:

  • AMD Athlon 64 FX-62
  • AMD Athlon 64 X2 5000+
  • AMD Athlon 64 X2 4800+
  • AMD Athlon 64 X2 4600+
  • AMD Athlon 64 X2 4200+

Orleans:

  • AMD Athlon 64 4000+
  • AMD Athlon 64 3800+
  • AMD Athlon 64 3500+

Manilla:

  • Sempron 3600+
  • Sempron 3500+
  • Sempron 3400+
  • Sempron 3200+
  • Sempron 3000+

Die neuen Sempron-Prozessoren werden dabei wahrscheinlich sogar über 64-Bit-Unterstützung verfügen, während AMDs Virtualisierungstechnologie nach wie vor den Dual-Core-Prozessoren mit Windsor-Kern vorbehalten bleibt. Der Bislang erhältliche Athlon 64 X2 3800+ wird durch ein identisches Modell mit dem Namen „X2 4200+“ ersetzt, während der neuen Athlon 64 FX-62 wahrscheinlich gegenüber dem demnächst erscheinenden FX-60 nur über 67 MHz mehr Taktfrequenz verfügen wird. AMD erhofft sich bei diesem Modell allerdings einen Performanceschub durch die Erhöhung des HTT von „200“ auf „333“. All diesen neuen Prozessoren gemein ist die Unterstützung von schnellem DDR2-Arbeitsspeicher.