News : Sonys Preise für Blu-ray-Filme und UMD-Bundles

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Sony hat nun als erstes großes Studio die Preise für Blu-ray-Filme genannt, wenn diese in den US-Handel kommen. Der Einkaufspreis für ältere Filme soll mit 17,95 US-Dollar zu Buche schlagen, was dem Preis der ersten DVDs entsprach, als sie 1997 in den Handel kamen.

Neuerscheinungen auf Blu-ray Disc sollen zu einem Einkaufspreis von 23,45 US-Dollar erhältlich sein und sind somit rund 20 Prozent teurer als DVDs. Blu-ray-Filme sollen zum Sommeranfang 2006 in die Läden kommen.

„The premium is for a way better format and to remind retailers that at the time we launched DVD, VHS was selling for $55 wholesale in the first window. From the retail perspective, this is going to be a hot product, and retailers will no doubt determine their own margin structure. We believe in a free market.“

Benjamin Feingold, Präsident von Sony Pictures Home Entertainment

Sony plant zudem Bundles von DVDs und UMDs (Universal Media Disc) für 28,95 US-Dollar. Mit diesen Bundles spricht Sony die Liebhaber der PSP an, welche ihre Titel sowohl auf dem DVD-Player als auch auf der PlayStation Portable ansehen möchten. Eine neue DVD kostet bei Sony in der Regel zwischen 24,96 und 26,96 US-Dollar, wohingegen für eine UMD 19,95 verlangt werden, so dass sich das Bundle preislich durchaus gut positionieren kann.

Am 28.03.2006 kommen folgende Titel als DVD-UMD-Bundle in den Handel: „The Grudge“, „Resident Evil“, „Underworld“, „Crouching Tiger, Hidden Dragon“ und MGMs „The Terminator“. Am 25.04.2006 erscheinen dann „Ghostbusters“, „Mad Max“, „The Fifth Element“ und „Snatch“. Im Mai soll nach derzeitigen Planungen die dritte Welle der DVD-UMD-Bundles den Handel erreichen.

„With the launch of Blu-ray, we're going to try to introduce the managed-copy concept, where, if you buy Blu-ray, you'll be able to get additional versions (of the same title) to use in your home. Ultimately, we might even get to the point where we'll offer consumers the ability to have different versions of the same movie on different devices in the home – that's something we're working on.“

Benjamin Feingold