Intel schließt Werk in Costa Rica, baut 1.500 Arbeitsplätze ab

Volker Rißka
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Der Rahmen des im Januar dieses Jahres angekündigten Personalabbaus bei Intel nimmt konkrete Formen an. Der Halbleiterriese schließt ein Werk in Costa Rica, betroffen sind 1.500 der insgesamt 2.500 Mitarbeiter auf dem Campus. Die verbleibenden 1.000 Stellen sollen als kleiner Trost um 200 Arbeitnehmer aufgestockt werden.

Wie Intel gegenüber ComputerBase bestätigte, sind die 1.500 Stellen Teil der fünf Prozent, die Intel in diesem Jahr insgesamt bei der 108.000 Frau und Mann starken Belegschaft abbauen will. Der Hersteller will die Test- und Fertigungseinrichtungen, die bisher in Costa Rica zum Einsatz kamen, in Asien in der Nähe von anderen Intel-Einrichtungen in China, Malaysia und Vietnam konsolidieren. Die Werksschließung ist nach der Nichtinbetriebnahme einer nagelneuen, fünf Milliarden US-Dollar teuren Fabrik in Arizona im letzten Jahr die zweite Meldung dieser Art, die Fabrik-Anlagen von Intel betrifft.

Intel-Werk in Costa Rica
Intel-Werk in Costa Rica (Bild: Mariordo Mario Roberto Duran Ortiz)

Nicht nur die Arbeitnehmer sondern das gesamte Land Costa Rica trifft der teilweise Weggang von Intel hart. Zwischenzeitlich sorgte der Halbleiterfertiger allein für 25 Prozent des Exports und fast fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts des lateinamerikanischen Landes.

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