Samsung Portable SSD T1 : Gegen den SanDisk Extreme Pro und verschlüsselt

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Samsung Portable SSD T1: Gegen den SanDisk Extreme Pro und verschlüsselt

Aus eigenem und aus Leserinteresse hat ComputerBase Samsungs tragbare Mini-SSD nochmals antreten lassen: Dieses Mal gegen einen schnellen USB-3.0-Stick von SanDisk. Außerdem wurde geprüft, ob die Datenverschlüsselung auf der Portable SSD T1 Leistungseinbußen mit sich bringt.

Die Messungen ergaben, dass der SanDisk Extreme Pro 128 GB zwar in seiner Geräteklasse überzeugt, mit der vollwertigen SSD-Technik der Portable T1 aber lange nicht mithalten kann. Beim sequenziellen Lesen und Schreiben des Windows-Images sowie der Filme benötigt der Stick in der Praxis über 50 Prozent mehr Zeit und liegt im Benchmark noch weiter zurück. Von der externen HDD kann sich der Stick beim sequenziellen Lesen teils deutlich und beim Schreiben meist knapp absetzen. Wird das Laufwerk jedoch parallel mit Lese- und Schreibzugriffen belastet, liefern sich HDD und USB-Stick einen Schlagabtausch auf Augenhöhe.

SanDisk Extreme Pro mit 128 GB und USB 3.0
SanDisk Extreme Pro mit 128 GB und USB 3.0

Das Schreiben kleinerer Dateien ist eine große Schwäche des Extreme Pro wie sowohl die Kopiertests mit dem Spieleordner und dem Dateimix als auch der Benchmark aufzeigen. Hier ist selbst die Festplatte schneller unterwegs und die Mini-SSD von Samsung unerreichbar.

Die Zusammenfassung der Testergebnisse in Form der Rankings verdeutlicht den Leistungsvorsprung der Portable SSD T1, die Daten in der Praxis fast doppelt so schnell wie die HDD und rund 60 Prozent schneller als der USB-Stick überträgt. Im Benchmark fallen die Unterschiede erheblich größer aus, was dem Testabschnitt mit wahlfreien Zugriffen bei hoher Befehlswarteschlange geschuldet ist. In diesem meist nur bei Virtualisierungs- und Serverumgebungen auftretenden Szenario deklassiert die „echte“ SSD das restliche Testfeld.

Hinweis: Im Praxis-Ranking wurde das Kopieren direkt auf dem Laufwerk (Lesen/Schreiben) nicht berücksichtigt, da dieses Szenario im praktischen Einsatz äußerst selten eintrifft.

Datenverschlüsselung ohne Leistungsverlust

Die Diagramme haben das Ergebnis aus den Tests mit aktivierter Datenverschlüsselung bereits vorweg genommen: Die hardwarebasierte Datenverschlüsselung kostet keine Geschwindigkeit – marginale Unterschiede sind dem Bereich der Messschwankungen zuzuordnen.

Gerade mobilen Nutzern, die vertrauliche Daten mit der SSD transportieren ist die Verschlüsselung somit uneingeschränkt zu empfehlen. Aber Vorsicht: Der Verlust des Passworts bedeutet in jedem Fall auch einen Verlust der Daten! Ein Warnhinweis setzt den Nutzer von diesem Risiko in Kenntnis.

Mehr Details zur Samsung Portable SSD T1 liefert der vollständige Test von ComputerBase.