Solid State Drive : Samsung 850 Evo mit 4 TByte für über 1.300 Euro im Handel

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Solid State Drive: Samsung 850 Evo mit 4 TByte für über 1.300 Euro im Handel

Die ursprünglich für den frühen Sommer erwartete Samsung 850 Evo mit 4 TByte taucht bereits bei ersten Händlern im Sortiment auf. Die 2,5-Zoll-SSD bietet die höchste Speicherkapazität in der Verbraucherklasse. Die Preise haben es in sich: Über 1.300 Euro oder Schweizer Franken werden aufgerufen.

In den Niederlanden preist ein auch hierzulande bekannter Händler die Samsung 850 EVO 4 TB für 1.349 Euro an, ein weiteres Handelshaus im Nachbarland nennt 1.182 Euro zuzüglich Steuern. Noch weitaus mehr Einträge liefert ein Schweizer Preisvergleichsdienst, bei dem die Handelspreise bei rund 1.318 Schweizer Franken (rund 1.200 Euro) beginnen.

Samsung 850 Evo 4 TB bei Schweizer Händler
Samsung 850 Evo 4 TB bei Schweizer Händler (Bild: Scheuss & Partner)

Hoher Preis nicht überraschend

Auch wenn sich die Preise nicht 1:1 auf den deutschen Markt übertragen lassen, ist eines klar: Die Samsung 850 Evo mit 4 TByte setzt erwartungsgemäß auch beim Preis neue Maßstäbe und durchbricht spielend die Marke von 1.000 Euro. Dies kommt nicht überraschend, betrug die Preisempfehlung für die 850 Evo mit 2 TByte doch bereits 870 Euro. Es ist davon auszugehen, dass sich die Preise des 4-TB-Modells aktuell noch an der bisher unbekannten Preisempfehlung orientieren, wie es vor der Markteinführung meist der Fall ist. Somit könnte der Straßenpreis bei Verfügbarkeit deutlich niedriger ausfallen. Die 850 Evo 2 TB gibt es inzwischen für 600 Euro zu kaufen.

Marktstart womöglich früher als gedacht

Einen offiziellen Termin für Markteinführung und Verfügbarkeit gibt es derweil noch nicht. Einige Händler sprechen von Ende April oder Anfang Mai, was einen baldigen Marktstart zumindest andeutet. Im Januar hatte Samsung auf der Storage Visions 2016 gegenüber Medienvertretern eine voraussichtliche Verfügbarkeit zum Ende des zweiten Quartals (Juni) genannt. Das Oberklasse-Pendant 850 Pro mit 4 TByte sollte demnach im dritten Quartal folgen.