B150-Mainboards : MSI setzt auf Schneetarn und Raketenwerfer

, 101 Kommentare
B150-Mainboards: MSI setzt auf Schneetarn und Raketenwerfer
Bild: MSI

Dass ein extravagantes Design nicht nur teuren High-End-Mainboards vorbehalten sein muss, zeigt MSI mit dem B150M Mortar Arctic im Schneetarn-Look. Auch beim B150M Bazooka Plus bedient sich der Hersteller militärischer Begrifflichkeiten. Beide Skylake-Platinen der Reihe Arsenal Gaming liegen im Micro-ATX-Format vor.

MSI B150M Mortar Arctic

Das hervorstechende Merkmal des B150M Mortar Arctic ist das weiße PCB. MSI wirbt dabei selbst mit einer willkommenen Abwechslung im schwarz-roten Einheitsbrei: „Tired with black and red?“. Ganz gemäß dem Militär-Motto sind die Kühlkörper für Chipsatz und Spannungsregler sowie die inzwischen immer häufiger anzutreffende Blende über dem I/O-Bereich mit einer Schneetarn-Optik versehen.

Auf Seiten der Technik setzt MSI auf den B150-Chipsatz, vier DDR4-Slots und einen M.2-Slot mit PCIe 3.0 x4 für schnelle SSDs. Der obere der beiden PCIe-x16-Steckplätze ist für Grafikkarten vorgesehen und soll mit zusätzlichen Lötpunkten besonders stabil sein. Solche verstärkten PCIe-Slots sind einer der jüngsten Trends bei Mainboards diverser Hersteller. Auch die LED-Umgebungsbeleuchtung darf praktisch auf keinem neuen Mainboard für Spieler mehr fehlen. Beim 8-Kanal-Sound und den DDR4-Bänken setzt MSI auf isolierte Schaltkreise gegen Interferenzen und für höhere Signalstabilität.

MSI B150M Mortar Arctic
MSI B150M Mortar Arctic (Bild: MSI)
MSI B150M Mortar Arctic
MSI B150M Mortar Arctic (Bild: MSI)

Vom schwarzen Schwestermodell B150M Mortar unterscheidet sich der Neuling in diversen Punkten: Auf einen der beiden PCIe-x1-Steckplätze wurde zugunsten längerer M.2-Module verzichtet. Zudem wird kein SATA Express mehr geboten, was mangels entsprechender Laufwerke aber kein Nachteil ist. Stattdessen stehen sechs reguläre SATA-Ports zur Verfügung. Am I/O-Panel ist nun ein USB-Port mit Steckertyp C zu finden. Nach wie vor arbeiten die USB-3.1-Anschlüsse aber noch nach Generation 1 und so mit der Geschwindigkeit von USB 3.0 (5 Gbit/s). Bei den Videoausgängen für die integrierte Grafikeinheit der Skylake-CPUs wurde auf den betagten VGA-Anschluss verzichtet, DVI-D und HDMI sind weiterhin vertreten.

Das MSI B150M Mortar Arctic soll ab Juli zur unverbindlichen Preisempfehlung von 89 Euro erhältlich sein. Weitere Details liefert die offizielle Produktseite.

MSI B150M Bazooka Plus

Auch das Bazooka Plus ist eine Weiterentwicklung, nämlich des B150M Bazooka. Der direkte Vergleich mit dem Vorgänger offenbart den Verzicht auf SATA Express sowie den Einsatz von USB Typ C (ebenfalls USB 3.1 Gen1) am Backpanel. Geblieben ist das schwarze PCB mit vier DDR4-Slots und isolierten Signalleitungen. Neu ist wiederum der M.2-Port mit maximaler PCIe-Anbindung (3.0 x4). Die weitere Ausstattung entspricht weitgehend dem oben beschriebenen Mortar Arctic, allerdings fehlt der zweite PCIe-x16-Slot und das I/O-Panel weist nur drei statt sechs Audio-Buchsen auf.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das B150M Bazooka Plus (Produktseite) veranschlagt MSI mit 79 Euro, die Verfügbarkeit sei ebenfalls im Juli gegeben.