Windows 10 Mobile : Build 14356 übermittelt Benachrichtigungen an den PC

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Windows 10 Mobile: Build 14356 übermittelt Benachrichtigungen an den PC

Microsoft hat im Fast Ring Build 14356 der Windows 10 Mobile Insider Preview freigegeben, der der digitalen Assistentin Cortana die Weiterleitung von Smartphone-Benachrichtigungen an den PC ermöglicht. Gleichzeitig hat Microsoft die Funktion in den USA und China auch für Android-Smartphones mit Cortana-App freigeschaltet.

Diese benötigen ein Update auf die Cortana Version 1.7.1 oder eine neuere Version. Anschließend können Android-Nutzer und Nutzer von Windows 10 Mobile gleichermaßen Benachrichtigungen über eingehende Nachrichten verschiedener Messaging-Dienste und SMS, von Social-Media-Apps sowie über verpasste Anrufe vom Smartphone auf den PC weiterleiten.

Im aktuellen Build sind allerdings noch nicht alle geplanten Funktionen umgesetzt. So funktioniert beispielsweise das Antworten auf eine Nachricht über den PC noch nicht im Zusammenspiel mit Windows 10 Mobile. Ebenfalls noch nicht umgesetzt wurde eine Möglichkeit, Benachrichtigungen stumm zu schalten. Hier kann als Zwischenlösung lediglich in den Cortana-Einstellungen das Weiterleiten von Benachrichtigungen zwischen Geräten komplett deaktiviert werden.

Cortana kann Bilder drahtlos an den PC senden

Eine weitere Neuerung in Bezug auf Cortana ist die Möglichkeit, einzelne Bilder ohne großen Aufwand drahtlos vom Smartphone an den PC zu senden. Diese Windows 10 Mobile vorbehaltene Option funktioniert mit dem Sprachbefehl „Sende dieses Bild an meinen PC“, erfordert allerdings, dass Cortana auf Smartphone und PC mit demselben Account verbunden ist.

Weiter Probleme mit der Akkulaufzeit und Datenverbindungen

In puncto Neuerungen hat Build 14356 ansonsten – bis auf optische Spielereien – im Großen und Ganzen nicht viel mehr zu bieten. Die Liste der behobenen Fehler ist dafür umso länger und beinhaltet unter anderem Probleme, die einen zu hohen Energieumsatz zur Folge hatten. Ein Blick auf die bekannten Probleme verrät aber auch, dass Microsoft den hohen Akkubedarf einiger Smartphones noch nicht komplett im Griff hat. Ebenso sind Probleme von Dual-SIM-Geräten mit Datenverbindungen noch ungelöst.