Acer Predator Triton & Helios: Neue Gaming-Notebooks sind schnell, flach oder günstig

Nicolas La Rocco 22 Kommentare
Acer Predator Triton & Helios: Neue Gaming-Notebooks sind schnell, flach oder günstig
Bild: Acer

Acer bringt zu seiner Jahrespressekonferenz zwei neue Gaming-Notebooks der Predator-Serie mit. Das Triton 700 als neues High-End-Modell soll viel Leistung mit einem hochwertigen und flachen Gehäuse sowie wenig Gewicht vereinen. Das Helios 300 ist größer und wuchtiger, soll stattdessen aber über den Preis punkten.

Das Predator Triton 700 ist das neue Gaming-Flaggschiff, wenn es darum geht, ein Notebook mit möglichst viel Spieleleistung auszustatten, ohne dabei ausufernde Dimensionen zu erreichen. Geräte wie die Machbarkeitsstudie Predator 21 X stellen zwar das Maximum an Leistung dar, sind aber kaum noch als portabel einzustufen.

Mechanische Tastatur und Sichtfenster für die Hardware

Auf 2,6 Kilogramm und eine Bauhöhe von 1,89 Zentimeter bringt es das Predator Triton 700. Das Gehäuse wird vollständig aus Aluminium gefertigt und bietet oberhalb der Tastatur ein Sichtfenster aus Gorilla Glass, über das die leistungsfähige Hardware des Notebooks im Betrieb betrachtet werden kann. Sichtbar ist vor allem das aufwendige Kühlsystem aus insgesamt fünf Heatpipes und zwei sogenannten AeroBlade-Lüftern, deren Rotoren mit dünnen Metallblättern bestückt sind. Das Fenster ist gleichzeitig auch das Touchpad, denn nach dem Einbau der nach unten versetzten mechanischen Tastatur musste für dieses eine neue Position gefunden werden. Die Tasten können individuell programmiert werden und sind mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet.

Schnelle Hardware von Intel und Nvidia

Zur finalen Ausstattung des Notebooks hält sich Acer derzeit noch zurück, das Gerät soll aber auch erst im August rechtzeitig zur Gamescom auf den Markt kommen. Acer nennt Core-i-Prozessoren der siebten Generation (Kaby Lake) und Grafikkarten aus Nvidias GeForce-GTX-10-Serie (Pascal) als Ausstattungsmerkmale. Dabei kann es sich angesichts der unverbindlichen Preisempfehlung von mindestens 3.400 Euro eigentlich nur um schnelle Quad-Core-CPUs und die GeForce GTX 1070 und gar GTX 1080 handeln. Dass die verbaute Hardware definitiv High-End sein wird, zeigen auch Details wie bis zu 32 Gigabyte DDR4-RAM und zwei NVMe-PCIe-SSDs im RAID0.

Gezockt wird beim Triton 700 auf einem 15,6 Zoll großen Bildschirm mit IPS-Panel. Acer verspricht selbst bei schnellen Bildwiederholraten eine gute Darstellung, wobei Nvidia G-Sync an Bord ist, aber nur bei extern angeschlossenen Monitoren funktioniert. Das Notebook bietet Anschlüsse für HDMI 2.0, DisplayPort, Thunderbolt 3, zweimal USB 3.0 Typ A sowie einmal USB 2.0 Typ A. Außerdem steht Gigabit-Ethernet zur Auswahl, das in Verbindung mit der DoubleShot-Pro-Funktion von Killer fürs Gaming wichtige Daten priorisieren soll. Die Funktion steht auch bei einer WLAN-Verbindung zur Verfügung.

Über die PredatorSense-Software für Windows 10 sollen Anwender die wichtigsten Funktionen des Notebooks steuern und kontrollieren können. Dazu zählen die Beleuchtung, Lüftersteuerung und die allgemeine Systemüberwachung.

Predator Helios 300 startet bei 1.100 Euro

Das Helios 300 spricht eine andere Kundengruppe an, die den Fokus eher auf den Preis legt, aber dennoch eine ordentliche Gaming-Leistung erwartet. Acer spricht bei diesem Notebook von einem klassischen Gaming-Gehäuse. Gemeint sind damit die gewohnt üppigeren Abmessungen und ein höheres Gewicht, die viele für Spiele ausgelegte Notebooks besitzen.

Obwohl das Helios 300 ebenfalls erst im August marktreif sein soll, geht Acer hier detaillierter auf die Ausstattung ein. Als CPU kommt der Intel Core i5-7300HQ oder i7-7700HQ zum Einsatz, die für Spiele wichtige Grafikkarte ist entweder die Nvidia GeForce GT 1050 Ti oder 1060. Bei RAM und SSD sowie HDD haben Käufer die Wahl zwischen 16 und 32 Gigabyte respektive bis zu 512 Gigabyte und optional eine bis zu 1 Terabyte große Festplatte. Das Gehäuse ist dabei nicht für den Anwender verschlossen: Eine Serviceklappe an der Unterseite erlaubt Zugriff auf RAM sowie SSD und HDD.

Das Helios-300-Gehäuse stellt Anschlüsse für USB Typ C mit 3.1-Standard, USB 3.0 Typ A, zweimal USB 2.0 Typ A und HDMI 2.0 bereit. Für Netzwerkanbindungen stehen Gigabit-Ethernet und WLAN-ac mit 2×2-MIMO zur Auswahl. Im Deckel sitzt ein 17,3 Zoll großes Full-HD-Display mit IPS-Panel. Auch beim Helios 300 übernehmen zwei AeroBlade-Lüfter die Kühlung und die PredatorSense-Software die Überwachung des Systems.

Acer möchte das Predator Helios 300 im August ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.100 Euro auf den Markt bringen.