X299-Mainboards: MSI beweist Kreativität beim M.2-SSD-Kühler Shield

Michael Günsch 25 Kommentare
X299-Mainboards: MSI beweist Kreativität beim M.2-SSD-Kühler Shield

Fünf X299-Mainboards von MSI hat ComputerBase in Taipeh abgelichtet. Allgegenwärtig ist der M.2-SSD-Kühler Shield in diversen Varianten. Als Frozr-Version verschmilzt das M.2-Shield mit dem restlichen Design der Mainboards für Intels Kaby Lake-X und Skylake-X.

Das auffälligste Modell ist das X299 XPower Gaming AC im futuristisch anmutenden Design mit silbernen Kühlern und Blenden, in die sich das M.2 Shield Frozr des oberen M.2-Steckplatzes nahtlos einfügt. Die in den Chipsatzkühler integrierte LED-Beleuchtung erinnert ebenso an Science-Fiction-Filme.

MSI X299 XPower Gaming AC
MSI X299 XPower Gaming AC

Die insgesamt drei Turbo-M.2-Slots (Turbo steht für PCIe 3.0 x4) sind zwischen den vier PCIe-X16-Steckplätzen platziert. Die unteren beiden besitzen die normale Ausführung des M.2 Shield (Test) mit unterschiedlicher Länge. PCIe- und DIMM-Slots sind verstärkt ausgeführt, Dreifach-SLI oder -Crossfire sowie bis zu acht RAM-Riegel werden unterstützt. Dual-Gigabit-LAN, DrMOS-Phasen im 12+1+1-Design bei den Spannungsreglern, 10 SATA-Ports und ein U.2-Anschluss für die seltenen PCIe-SSDs im 2,5-Zoll-Format gehören zur weiteren Ausstattung. Neben reichlich USB-Anschlüssen sind am Backpanel Schraubanschlüsse für WLAN-Antennen zu sehen.

Carbon, LEDs und Flügeltüren

Ebenfalls in der oberen Preisklasse ist das X299 Gaming Pro Carbon AC zu erwarten. Bei gleicher Anzahl an DIMM- und PCIe-x16-Slots sind nur zwei M.2-Ports mit normalem Shield-Kühler verbaut. Ethernet ist nur mit einem Anschluss vertreten, WLAN ist aber vorhanden. USB 3.1 und acht SATA-Buchsen dürfen in der Oberklasse nicht fehlen.

LED-Beleuchtung ist inzwischen ebenfalls Standard. Von dieser macht MSI auch beim X299 Gaming M7 ACK reichlich Gebrauch. Hier sind die M.2-SSD-Kühler im Stile von „Flügeltüren“ gestaltet. Beim X299 Tomahawk AC geht das Frozr-Design beim Kühler des oberen M.2-Slots soweit, dass es in einem Stück mit dem Chipsatzkühler vereint ist. Der untere M.2-Steckplatz bleibt dagegen nackt. Nur zwei der vier PCIe-x16-Slots sind mit Metall verstärkt, die acht DIMM-Slots dagegen gar nicht. Acht SATA-Buchsen und einmal U.2 sowie eine Diagnose-LED sind zu erkennen. Ähnlich ist die grundlegende Ausstattung beim X299 SLI Plus.

MSI X299 Gaming M7 ACK
MSI X299 Gaming M7 ACK
MSI X299 Tomahawk AC
MSI X299 Tomahawk AC
MSI X299 Tomahawk AC
MSI X299 Tomahawk AC
MSI X299 SLI Plus
MSI X299 SLI Plus