Notebook-Workstation: Tornado F7W vereint i9-9900K und Quadro P5200

Nicolas La Rocco 50 Kommentare
Notebook-Workstation: Tornado F7W vereint i9-9900K und Quadro P5200
Bild: Eurocom

Der aus den USA und Kanada operierende Systemanbieter Eurocom hat mit dem Tornado F7W eine neue Notebook-Workstation auf die Beine gestellt, die sich in teils wahnwitzigen Konfigurationen auf über 19.000 Euro ausstatten lässt. Mit dabei sind wahlweise zum Beispiel Intels Core i9-9900K, 128 GB RAM und Nvidias Quadro P5200.

Wer die Leistung einer potenten Workstation unterwegs benötigt und nicht vor Abmessungen von 428 × 314 × 24 – 51 mm (B×H×T) sowie einem Gewicht beginnend bei 4,14 kg zurückschreckt, kann sich mit dem Eurocom Tornado F7W einen entsprechenden Laptop konfigurieren. Es ist ab sofort verfügbar und lässt sich für 88 Euro Versandkosten innerhalb von drei bis sieben Werktagen nach Deutschland schicken.

Grundkonfiguration mit vielen Anschlüssen

Die Grundkonfiguration des auch nach Europa liefernden Herstellers kostet 2.744 Euro (netto) und bietet ein 17,3 Zoll großes, mattes TN-Panel mit Full-HD-Auflösung, 120 Hz und 94 Prozent NTSC-Farbraumabdeckung. In Sachen Hardware ist bei dieser Variante ein Intel Xeon E-2176G aus der Coffee-Lake-Familie mit 6 Kernen, 12 Threads und bis zu 4,7 GHz Turbotakt verbaut. Außerdem sind eine Nvidia Quadro P3000 mit GP104-Chip sowie 16 GB DDR4-ECC-Arbeitsspeicher verbaut.

Das Gehäuse aus einer Mischkonstruktion aus Aluminium (Deckel und Innenseite der Basis) und Kunststoff (Displayrahmen und Boden) bietet verteilt auf die linke und rechte Seite sowie die Rückseite des Notebooks Anschlüsse für Thunderbolt 3 (1×), USB 3.1 (5×), Mini DisplayPort (1×), HDMI 2.0 (1×), Mikrofon (1×), Kopfhörer und S/PDIF (1×), Line in (1×), Line out (1×) sowie Gigabit-LAN (1×).

Die Konfigurationsoptionen machen den Unterschied

Zu einem speziellen Laptop wird das Tornado F7W über seine umfangreichen Konfigurationsoptionen (alle Preise ohne Mehrwertsteuer), angefangen beim Display. Alternativ zum FHD-Bildschirm gibt es für 133 Euro ein Ultra-HD-Display mit mattem IPS-Panel, 100 Prozent Adobe RGB, 400 cd/m² und einem Kontrast von 1.000:1.

Bei der CPU steht mit dem Xeon E-2186G entweder eine weitere Server-CPU zur Auswahl oder die Entscheidung fällt zugunsten einer Desktop-CPU des Typs i7-8700 bis hoch zum neuen i9-9900K (Test) aus. Für letzteren Prozessor verlangt Eurocom einen Aufpreis von 196 Euro gegenüber der Basisausstattung. Wer bis zu 128 GB RAM aufgeteilt auf vier 32-GB-Module benötigt, muss dafür 1.830 Euro berappen. Und für eine schnellere Grafikkarte wie die Quadro P5200 werden weitere 1.048 Euro fällig.

Ab Werk kommt das Tornado F7W mit einer 1 TB fassenden SATA-HDD von Western Digital. Standesgemäß ist da schon eher die maximale Konfiguration aus drei M.2-SSD des Typs Samsung 970 Evo mit jeweils 2 TB sowie zusätzlich zwei SATA-SSDs des Typs Micron 5100 mit jeweils 8 TB. Das Upgrade auf 22 TB Flash-Speicher kostet 9.327 Euro. Das lässt den Gesamtpreis nach Steuer auf über 19.000 Euro steigen.

Auch exotische Sonderwünsche erfüllt Eurocom

Sonderwünsche führt Eurocom ebenfalls durch. So sind zum Beispiel eine Kalibrierung des Displays für 58 Euro oder exotische Wärmeleitpasten bei CPU und GPU für jeweils 20 Euro Optionen des Anbieters. Das mitgelieferte Netzteil mit 330 Watt lässt sich zudem gegen ein Modell mit 780 Watt austauschen, für das Eurocom 225 Euro aufruft. Für 127 Euro gibt es ein entsperrtes BIOS samt Delidded-CPU und Kupfer-IHS.