PowerEdge: Fünf neue Dell-Server mit AMD Epyc 2

Michael Günsch 85 Kommentare
PowerEdge: Fünf neue Dell-Server mit AMD Epyc 2
Bild: AMD

Dell erweitert das Portfolio der PowerEdge-Server um fünf Systeme mit AMD-Prozessoren. Die neuen Modelle PowerEdge R6515, R7515, R6525, C6525 und R7525 setzen auf AMD Epyc 2 alias Rome mit hoher CPU-Leistung dank bis zu 64 Kernen sowie schnellen Datentransfers über PCIe 4.0.

Nur drei der insgesamt 24 PowerEdge-Rack-Server, die sich aktuell auf den Webseiten des Herstellers finden, sind mit AMD-Prozessoren bestückt. Intels Dominanz mit einem weltweiten Marktanteil von mehr als 90 Prozent bei x86-Server-Prozessoren zeigt sich somit auch bei Dell als führenden Server-Hersteller deutlich. Doch spätestens mit der ersten Generation der Epyc-Prozessoren geriet AMD wieder stärker in den Fokus, was umso mehr für die zweite Generation mit dem Codenamen Rome gilt, die nun in Form der Epyc 7002 mit bis zu 64 Kernen zur Verfügung steht.

Dass sich Dell der wachsenden Nachfrage nach AMD-Servern nicht verschließen kann, hatte schon ein Manager des Unternehmens im Frühjahr dieses Jahres mitsamt Erwägungen zu einer Verdreifachung der AMD-Server bei Dell bis zum Jahresende 2019 angedeutet.

Fünfmal Dell PowerEdge mit AMD Epyc 2

Eine Verdreifachung wird es zwar vorerst nicht geben, denn in diesem Jahr kommen nur vier neue Epyc-Server bei Dell hinzu, womit sich die Zahl der AMD-Systeme aber immerhin mehr als verdoppelt. Den Anfang machen die Einzel-Sockel-Lösungen PowerEdge R6515 und R7515, die laut Dell ab sofort verfügbar sind. Im Oktober folgen PowerEdge R6525 und C6525 (HPC) mit je zwei CPU-Sockeln. Die Varianten des PowerEdge R7525 (ebenso zwei Sockel) sollen hingegen erst Anfang 2020 verfügbar sein.

Insgesamt würde die Zahl der PowerEdge-Systeme mit AMD dann von drei auf acht gestiegen sein. Allerdings bleibt abzuwarten wie lange noch die älteren Modelle R6415, R7415 und R7425 parallel angeboten werden, die noch auf der ersten Epyc-Generation (Naples) basieren.

Dell hebt bei der Ankündigung sowohl die hohe Rechenleistung als auch die I/O-Performance dank PCIe 4.0 hervor, was Intel derzeit noch nicht bietet. Letztlich besitzt AMD derzeit auch Vorteile beim Thema Sicherheit, denn viele der in den letzten Monaten aufgedeckten Sicherheitslücken bei Prozessoren betreffen Intel und nicht AMD.