Surface Pro X: Microsoft setzt auf Custom-ARM-SoC in flachem Gehäuse

Nicolas La Rocco 79 Kommentare
Surface Pro X: Microsoft setzt auf Custom-ARM-SoC in flachem Gehäuse
Bild: Microsoft

Das Surface Pro X ist das bislang dünnste und leichteste Surface Pro. Microsoft erreicht diese Eigenschaften, indem auf CPUs von AMD oder Intel verzichtet wird und stattdessen eine Custom-Variante des Snapdragon 8cx verbaut ist, die „Microsoft SQ1“ getauft wurde. Der neue ARM-Prozessor bietet eine angepasste Grafikeinheit.

Der Microsoft SQ1 ist eine angepasste Variante des Qualcomm Snapdragon 8cx und mit einer TDP von 7 Watt spezifiziert. Das Semi-Custom-Design auf ARM-Basis arbeitet mit Kryo-495-Kernen auf Basis des ARM Cortex-A76 und ARM Cortex-A55. Für die GPU hat Microsoft Anpassungen vornehmen lassen, sodass nicht von der standardmäßig verbauten Adreno 680 auszugehen ist. Die GPU soll leistungsfähiger sein, Microsoft spricht von 2 TeraFLOPS Rechenleistung. Die Leistung pro Watt soll dreimal so hoch wie bei einem Surface Pro 6 mit nicht genannter 15-Watt-CPU von Intel ausfallen.

Das Surface Pro X baut 5,3 Millimeter flach und wiegt 762 Gramm. Wie beim Surface Pro lässt sich über die Unterseite eine Tastatur andocken, die beim Surface Pro X im oberen Bereich allerdings noch ein Fach für die Aufbewahrung des neuen Surface Slim Pen bietet, der so nicht länger einzeln oder außen am Gehäuse transportiert werden muss. Über das neue Fach wird der Stylus geschützt und zudem kabellos geladen.

13 Zoll im 3:2-Format

Der Bildschirm des Surface Pro X misst 13 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.880 × 1.920 Pixeln bei einer Pixeldichte von 267 ppi. Das Display zählt zur Familie der von Microsoft ab Werk kalibrierten PixelSense getauften Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Über den aktiven Stylus lässt sich auf dem Display mit 4.096 individuellen Druckstufen zeichnen.

Auf der linken Seite des Gehäuses finden sich zwei USB-Typ-C-Anschlüsse über die neben Speichermedien und Peripherie auch Monitore mit bis zu jeweils 4K-Auflösung angeschlossen werden können. Im kabellosen Bereich wird neben WLAN und Bluetooth integriertes LTE über ein Modem von Qualcomm als Teil des Microsoft SQ1 zur Verfügung gestellt.

Verfügbarkeit im November

Microsoft will das Surface Pro X im Laufe des Novembers zu Preisen ab 999 US-Dollar vor Steuern auf den US-amerikanischen Markt bringen. Vorbestellungen nimmt der Konzern ab sofort entgegen. Informationen zu Marktstart und Preisen für Deutschland liegen noch nicht vor und werden bei späterer Verfügbarkeit nachgereicht.