IFA 2020

Asus ZenBook Flip S (UX371): Convertible mit 4K-OLED-Display und Intel Tiger Lake

Nicolas La Rocco
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Asus ZenBook Flip S (UX371): Convertible mit 4K-OLED-Display und Intel Tiger Lake
Bild: Asus

Was das neue ZenBook S (UX393) im klassischen Notebook-Format repräsentiert, ist das ZenBook S Flip (UX371) im Bereich der Convertibles: das Beste, das Asus derzeit zu bieten hat. Das bedeutet im konkreten Fall ein sehr helles OLED-Display, das von Intel Tiger Lake mit Xe-Grafikeinheit bespielt wird. Das hat aber seinen Preis.

Das ZenBook S Flip (UX371) übernimmt zwar nicht das neue 3:2-Format des ZenBook S (UX393), hat im Bereich des Bildschirms aber dennoch etwas Besonderes zu bieten. Verbaut ist ein 13,3 Zoll großes OLED-Display mit der UHD-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln. Das Panel besitzt eine Pantone-Validierung für die Farbgenauigkeit und soll laut Asus eine für die OLED-Technologie hohe Helligkeit von 500 cd/m² aufweisen. Mit dieser Helligkeit gewährt die VESA das Zertifikat für DisplayHDR 500 True Black. Der Bildschirm deckt 100 Prozent des DCI-P3- und 133 Prozent des sRGB-Farbraums ab.

360-Grad-Scharnier und Stylus-Support

Weil es sich um ein Convertible handelt, kann der Bildschirm an dem 360-Grad-Scharnier vollständig umgeklappt werden, sodass aus dem Notebook ein Tablet wird, das sich auch mit einem Stylus bedienen lässt. Dem ZenBook S Flip (UX371) liegt eine neue Generation Asus Pen bei, die 4.096 Druckstufen abdeckt und für anspruchsvolles Zeichnen geeignet sein soll. Zu den weiteren Eingabegeräten zählt eine über die volle Breite des Chassis verlaufende Tastatur, die um ein Touchpad mit sogenanntem „NumberPad 2.0“ ergänzt wird, das bei Bedarf einen Nummernblock auf seiner Fläche darstellen kann.

Asus setzt vollständig auf Tiger Lake

Asus nutzt die IFA für ein Produktfeuerwerk an Neuheiten mit Intel Tiger Lake, sodass auch beim ZenBook Flip S wenig überraschend entsprechende Hardware verbaut wird. Ein vollständiges Datenblatt liegt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor, bekannt sind aber die Auswahl bis zu einem Core i7 und die integrierte Xe-Grafikeinheit, die deutlich mehr Leistung als frühere GPU-Lösungen liefern soll. Der Arbeitsspeicher ist bis zu 16 GB groß, bei den SSDs liegt das Maximum bei 1 TB mit PCIe-3.0-x4-Anbindung.

Tiger Lake bietet integriertes Thunderbolt 4, das zweimal von Asus verbaut wird. Außerdem finden sich USB 3.2 Gen 1 Typ-A und einmal HDMI am 13,9 mm dünnen Chassis, das 1,2 kg wiegt. Nach dem ZenBook S muss auch das ZenBook Flip S auf eine Kopfhörerbuchse verzichten. Kabellos stehen Wi-Fi 6 von Intel und Bluetooth 5.0 zur Verfügung. Der Akku fällt mit 67 Wh vergleichsweise großzügig aus und soll Laufzeiten von bis zu 15 Stunden ermöglichen. Geladen wird das Convertible über ein USB-Typ-C-Netzteil, das über eine Schnellladefunktion verfügt.

Marktstart frühestens Ende September

Die imposanten Eckdaten lässt sich Asus allerdings fürstlich entlohnen. Der Startpreis des für Ende September bis Anfang Oktober geplanten Convertibles liegt bei 2.499 Euro.

ZenBook Flip 13 kommt ebenfalls mit OLED

Eine günstigere Alternative mit einem Startpreis von 1.799 Euro stellt das ZenBook Flip 13 (UX363) dar, das im selben Zeitraum auf den deutschen Markt kommen soll und ebenfalls mit OLED-Bildschirm ausgestattet ist. Statt Ultra-HD- gibt es hier aber nur noch Full-HD-Auflösung, was den Preis merklich nach unten zu drücken scheint.

Asus ZenBook Flip 13 (UX363)

Die weiteren Eckdaten des ZenBook Flip 13 (UX363) sind mit Intel Tiger Lake, Thunderbolt 4, 14 Stunden Laufzeit und ebenfalls Asus-Pen-Unterstützung sehr ähnlich.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühest mögliche Veröffentlichungszeitpunkt.