Flight Simulator: Patch 1.8.3.0 soll die Leistung verbessern

Sven Bauduin 139 Kommentare
Flight Simulator: Patch 1.8.3.0 soll die Leistung verbessern

Microsoft hat mit Patch 1.8.3.0 ohne große Vorankündigung das nächste Update für den Flight Simulator (Test) freigegeben, welches die Leistung und die „In-Game-Experience“ der Simulation deutlich verbessern soll. So soll die realitätsgetreue Sandbox mit ihren extremen Anforderungen beispielsweise die Threads besser priorisieren.

Bessere CPU-Auslastung und kürzere Ladezeiten

Bislang konnte der Flight Simulator schnelle Prozessoren, insbesondere an ihrem Leistungslimit, nicht richtig auslasten, da Threads ungünstig verteilt und Kerne dadurch nicht sinnvoll genutzt werden konnten. Sowohl die API als auch die Engine schafften es nicht auch nur einen einzelnen CPU-Thread gänzlich auszulasten, was dazu führte, dass viel Leistungspotenzial somit gänzlich ungenutzt auf der Strecke blieb. Mit Update 2 („Patch 1.8.3.0“) möchte Microsoft hier nachgebessert haben.

The primary focus of this patch is to address many of the « in-sim » issues reported by the community.

Microsoft

Außerdem sollen große „Workloads“ an Flughäfen keinen so großen Einfluss mehr auf die CPU-Performance haben, wie noch zuvor. Microsoft will zudem an der allgemeinen CPU- und GPU-Leistung gearbeitet und diese weiter verbessert haben. Der Flight Simulator soll jetzt außerdem weniger Arbeitsspeicher benötigen.

In den offiziellen Release Notes listet Microsoft die Leistungsoptimierungen wie folgt auf:

PERFORMANCE IMPROVEMENT
  • Optimized cockpit screen display when screens are not displayed on screen.
  • New option available to control cockpit screen update frequency.
  • Tweaked CPU thread priorities to reduce interruption of frame critical threads.
  • Optimized loading system to reduce overall loading times.
  • Optimized heavy airport scenes impact on CPU.
  • Reduced the amount of GPU overdraw to improve GPU performance.
  • Memory optimizations to reduce software memory footprint and improve performance on memory limited computers.
  • Overall performance optimizations.

Darüber hinaus will Microsoft zahlreiche Verbesserungen an den Flugsystemen und dem Flugverhalten der verschiedenen Flugzeuge, der GUI sowie dem Zugriff auf Daten in der integrierten Azure Cloud vorgenommen haben. Letzteres soll vor allem die Ladezeiten, ebenfalls ein Kritikpunkt zum Release der Simulation, deutlich reduziert haben.

Weitere Informationen haben die Entwickler wie gewohnt in den äußerst umfangreichen offiziellen Release Notes zusammengefasst.