Thermaltake Divider 300: Midi-Tower teilt Seitenteil mit Dreiecksfenster

Max Doll
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Thermaltake Divider 300: Midi-Tower teilt Seitenteil mit Dreiecksfenster
Bild: Thermaltake

Von Teilung spricht Thermaltakes neuer Midi-Tower im Produktnamen. Geteilt wird das Seitenteil in eine Stahl- und eine Glashälfte. Die Flächen führt das Unternehmen jedoch nicht rechteckig aus, wie sonst die Norm ist. Stattdessen werden zwei Dreiecke erzeugt. Ein rechteckiges Fenster gibt es nur an der Vorderseite.

Mit diesem Ansatz gehört das Divider 300 zu den wenigen Gehäusen, die ein Fenster nicht als möglichst großes Rechteck begreifen, das das gesamte Seitenteil ersetzt und für das das Design kaum eine Rolle spielt. Abseits dieser Neuerung erinnert das Divider 300 im Kern an Gehäuse der H-Serie von NZXT.

Das Chassis selbst folgt traditionellem Design. Für das Netzteil findet sich am Boden des Towers Platz, der HDD-Käfig sitzt davor. Zwei 2,5"-HDDs sitzen in Halterungen hinter dem Mainboard, drei 2,5"-HDDs können statt eines Radiators oder zweier 120-mm-Lüfter vor dem Mainboard installiert werden. Sie werden dann unmittelbar im Sichtbereich ausgestellt.

Wermutstropfen Kühlerhöhe?

Das Platzangebot reicht für beliebig lange Grafikkarten und Netzteile. Lediglich der Prozessorkühler darf sowohl laut der Produktseite als auch gemäß weiterer Materialien nicht höher als 145 Millimeter bauen. Für Kühler in Tower-Bauform kommen damit fast ausschließlich Modelle mit 92-mm-Lüfter in Frage, ansonsten muss auf das Top-Blow-Format oder eine Kompaktwasserkühlung zurückgegriffen werden.

Für ein 220 Millimeter breites Chassis ist dieser Wert untypisch niedrig. Aufschluss liefert ein Test von TechPowerUp!. Die Seite konnte einen 160 Millimeter hohen Kühler verbauen, erwähnt aber, dass sich der stählerne Bereich des Seitenteils dabei etwas gewölbt hat. Zum Glas war hingegen genug Abstand, um das Panel drucklos zu schließen. Dass das Stahlelement breiter als gewöhnlich wird, liegt an den Aufnahmen für das Fenster, das befestigt werden muss. Insofern lässt sich Thermaltake das Design Funktionalität kosten.

Ungewöhnlich zu normalen Preisen

Für rund 85 Euro bieten Händler das Divider 300 aktuell in Schwarz an, die weiße Snow Edition kostet rund 5 Euro Aufpreis. Für rund 117 und 123 Euro wird das Gehäuse in einer ARGB-Version geführt. Bei dieser Version besitzen drei der vier Lüfter ARGB-LEDs. Einen deutlichen Mehrpreis für das Dreiecksfenster nimmt Thermaltake damit nicht, preislich liegen die Tower in Regionen mit vergleichbar ausgestatteten Produkten.

Thermaltake Divider 300 TG
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): 461 × 220 × 475 mm (48,17 Liter)
Seitenfenster
Material: Stahl, Glas
Nettogewicht: 8,47 kg
I/O-Ports:
1 × USB 3.1 (USB 3.2 Gen 2) Type C, 2 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), HD-Audio
Variante
1 × USB 3.1 (USB 3.2 Gen 2) Type C, 2 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), HD-Audio, RGB-Beleuchtung
Einschübe: 2 × 3,5"/2,5" (intern)
5 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (3 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Deckel: 1 × 140/120 mm (optional)
Seitenteil rechts: 2 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Deckel, Front, Netzteil, Seitenteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: 145 mm
GPU: 360 mm – 390 mm
Netzteil: 220 mm
Preis: