GPU-Gerüchte: Navi 23 für Radeon RX 6600 XT könnte 32 CUs haben

Wolfgang Andermahr
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GPU-Gerüchte: Navi 23 für Radeon RX 6600 XT könnte 32 CUs haben
Bild: AMD

Der bereits mehrmals in letzter Zeit korrekt liegende Leaker Yuko Yoshida will die technischen Spezifikationen der Navi-23-GPU und damit AMDs geplanten Einstieg in die RDNA-2-Welt in Erfahrung gebracht haben. Diese liegen gar nicht so weit unter den Werten des größeren Navi-22-Chips auf der neuen Radeon RX 6700 XT.

Dem Leak zur Folge soll Navi 23 eine Größe von etwa 236 mm² aufweisen, was 30 Prozent kleiner als die 336 mm² des größeren Navi 22 wäre. Mit 32 Compute Units und damit 2.048 FP32-Shadereinheiten wären dies nur 8 CUs weniger als bei der Radeon RX 6700 XT, wobei AMD genügend Potenzial hat, mit einem niedrigeren Takt den Abstand zum größeren Modell weiter zu vergrößern falls nötig.

Mit vermutlich 8 GB und 64 MB Infinity Cache

Darüber hinaus soll Navi 23 über einen 64 MB großen Infinity Cache (Navi 22 bietet 96 MB) verfügen, was AMD in offiziellen Folien bereits selber angedeutet hat. Das Speicherinterface wäre entsprechend 128 Bit breit, die Speichergeschwindigkeit soll nach wie vor bei recht flotten 16 Gbps liegen. Der Speicherausbau soll 8 GB betragen, womit sich das RDNA-2-Portfolio auf Grafikkarten mit 8 GB, 12 GB und 16 GB zusammen setzen würde.

Anhand der Spezifikationen ist je nach Taktrate davon auszugehen, dass sich Navi 23 vermutlich irgendwo im FPS-Bereich zwischen der Radeon RX 5700 und der Radeon RX 5700 XT aufhalten wird. Der Gegenspieler wäre damit entsprechend Nvidias GeForce RTX 3060. Die Namensgebung ist noch unklar, denkbar wäre Radeon RX 6600 XT und Radeon RX 6500 XT – alleine wegen Nvidias Namensgebung erscheint ersteres als wahrscheinlich. Die Grafikkarte soll primär für das Spielen in 1.920 × 1.080 ausgelegt sein.

Der Start ist angeblich bereits im April

Die erste Radeon mit dem Navi 23 soll bereits im April für etwa 2.499 Chinesische Yuan erscheinen, was auf etwa 320 Euro hinauslaufen würde. Während die Grafikkarte preislich durchaus ins bisherige AMD-Portfolio passen würde, erscheint April als äußerst früh, da man zu entsprechenden Produkten noch überhaupt nichts gehört hat.

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