Poker_face schrieb:
Aber irgendwie funktionierte es nicht.
Bei mir funktionierte es dagegen, und das sogar hervorragend. Und ich frage mich im Nachhinein tatsächlich immer wieder mal, weshalb mir das damals tatsächlich ausreichte, also nur 10Mb/s (HalfDuplex wohlgemerkt, also kein FullDuplex) und Dank 10Base2 und Ethernet-Hub anstatt Switch auch für alle Clients bzw. das Netz zusammen, inkl. möglicher Kollisionen, da eben nur HalfDuplex. Aber ich kann mich nicht an "Bandbreitenprobleme" im Heimnetz erinnern, und das obwohl ich den Server damals auch als NAS verwendete.
Aber ich habe damals auch größere Installationen mit 20-30 PCs kennenlernen dürfen, die ebenfalls nur mit 10Base2 angebunden waren und nur kleine Festplatten verbaut hatten (dort war nur MS-DOS installiert, inkl. der Treiber für die Netzwerk-Hardware, womit das Netzlaufwerk eingebunden wurde). Und WfW (Ver. 3.11) wurde dann über das Netzlaufwerk geladen/gestartet (also die PCs waren eine Art Thin-Client, also nur was den Festplattenspeicher betrifft und nicht die CPU und RAM). Und selbst das funktionierte erstaunlich gut bzw. flott (inkl. MS-Works usw.) mit 10Base-2, da wundere ich mich noch heute darüber (weil es ja kein FullDuplex war uns sich die Clients die Bandbreite teilen mussten)…
Jedenfalls bei mir im Heimnetz deutlich kleiner gestartet (in den 90ern vor ca. 30 Jahren) mit 10Base2 (was für das Heimnetz schon einfacher war als 10Base5) mit 4 10Base2 Clients (2 PCs, Server (inkl. ISDN-Karte und Proxy) und Print-Server) und später (2. Ausbaustufe, kurz nach der Jahrtausendwende, also vielleicht vor 25 Jahren) mit 3 10Base2-Clients (3 PCs), 4 10Base-T Clients (Server (inkl. ISDN-Karte und Proxy), Plotter, Print-Server und PC) i.V.m. einem Ethernet-Hub (nicht Switch) mit 8x 10Base-T und 1x 10Base2-Anschluss (damit konnte man das 10Base2 Netz mit dem 10Base-T Netz verbinden).
Verwendet wurde dazu 1x5m Koaxialkabel (von PC 1 zu 2, aber erst in der 2. Ausbaustufe), 1x20m Koaxialkabel (von PC 2 zu PC 3, von Anfang an bzw. da noch PC 1 zu PC 2), 1x10m Koaxialkabel (von PC 3 zum Ethernet-Hub bzw. davor von PC 2 zu Server), 1x5m Koaxialkabel (von Server zu Print-Server, wurde dann in der 2. Ausbaustufe am anderen Ende für PC 1 verwendet), 4 T-Stücke, Abschlusswiderstände und (ab der 2. Ausbaustufe i.V.m. dem Ethernet-Hub) 4x CAT5-Patchkabel, ungekreuzt.
Der Ethernet-Hub hatte für Port 8 einen "normalen" und einen Uplink-Port (also intern gekreuzt damit man für die Verbindung zu einem weiteren Hub oder Switch ungekreuztes Kabel verwenden konnte oder gekreuzte für den Anschluss eines normalen Client).
2004 flogen dann die Koaxialkabel aus den Wänden und wurde durch CAT5 ersetzt und zusätzlich ein 5-Port 100Base-T Ethernet-Switch installiert. 2007 wurde dann der 10Mb/s Hub durch einen 8-Port 1GBase-T Switch ersetzt. Später (2012) dann durch etliche weitere CAT6A-Kabel ergänzt inkl. neuem (zentralen) 24er Patchpanel und 2 weiteren 8-Port 1GBase-T Switches (und der 5-Port 100Base-T Switch wurde entfernt). 2016 folgten dann noch ein paar weitere CAT7-Kabel und ein neuer zentraler 24-Port 1GBase-T Switch.
Den alten 10Mb/s Ethernet-Hub habe ich noch heute (allerdings nicht mehr in Betrieb) und der alte 5-Port 100Base-T Switch (der noch kein AutoMDIX beherrscht) tut noch nach wie vor seinen Dienst als zentraler Ethernet-Switch im Haus von meinem Bruder (nun allerdings mit einem neueren Schaltnetzteil anstatt dem originalen klassischen Trafo-Netzteil)…
Poker_face schrieb:
Heute frage ich mich, lag es am fehlenden Terminator ? 😃✌🏻
Das kann dir wohl nur eine funktionierende Glaskugel beantworten…