2 TB WD EARS Austauschplatte schon wieder hin?

postaldude87

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hi community,
vor einem guten monat habe ich meine defekte und noch fast neue 2TB EARS WD Festplatte durch Western Digital tauschen lassen, jetzt scheint es dass die Platte die ich zum Austausch bekommen habe (war keine neue, sondern eine Refurbished!!! :mad:) schon wieder kurz vorm ende ist.
ich habe als info mal ein screenshot von crystal disk info begefügt und da meine frage, muss ich jetzt schon wieder(:freak::freak::freak:!!!!!) die festplatte tauschen lassen und hab ich irgendeine möglichkeit dafür zu sorgen dass mir WD dieses mal eine wirklich neue platte zuschickt (bzw eine von samsung die dann mal ne weile durchhält :evillol:)?

danke schonmal!

greetz postal
 

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Ottle

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noch nicht hin aber die Fehler sollten nicht noch mehr kommen ansonnsten umtauschen.
 
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DunklerRabe

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Das ist einfach Pech, kann immer mal passieren. Das hat auch nichts damit zu tun, das du eine refurbished Platte bekommen hast, das kann dir nämlich bei jedem Hersteller passieren. Ich hab hier mehrere refurbished HDDs die wunderbar laufen.
 

Affenkopp

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Wieso steht ganz oben bei Lesefehlerrate ein ert der weit über dem Grenzwert liegt?Ich habe mir das Programm auch gerade runtergeladen und habe zwar keine Warnung, aber viele Werte liegen über den Grenzwerten?

Ein Datencrash wäre eine Katastrophe. Ich wollte mir demnächst zar eh eine zweite baugleiche Platte holen und die vorhandene ann im Raid spiegeln, aber wenn ich meine Werte sehe, bin ich etwas beunruhigt. :(
 

Heen

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Die Werte sollten möglichst alle über den Grenzwerten liegen. Darunter ist übel.

Was die CDI -Werte angeht, schwebende Sektoren allein sind noch nicht problematisch. In Zusammenspiel mit einem einfrierenden System beim Lesevorgang der Platte dagegen (wie in meinem aktuellen Fall), kann man von einem Defekt sprechen.
Sinnvoll ist hier ein Tool von WD zu verwenden, um die Platte eingehend zu testen.
 

JiJiB!

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Also meine 2 WD's (über 10000 Betriebsstunden) haben auch Werte von 200. Denke mal wenn es bei dir 197 ist dass deine dann 3 defekte Sektoren hat ...
Muss man halt mal überwachen, dass es nicht in kurzer Zeit mehr werden, sonst sollte alles ok sein..
 

postaldude87

Lt. Commander
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Zitat von Heen:
Die Werte sollten möglichst alle über den Grenzwerten liegen. Darunter ist übel.

Was die CDI -Werte angeht, schwebende Sektoren allein sind noch nicht problematisch. In Zusammenspiel mit einem einfrierenden System beim Lesevorgang der Platte dagegen (wie in meinem aktuellen Fall), kann man von einem Defekt sprechen.
Sinnvoll ist hier ein Tool von WD zu verwenden, um die Platte eingehend zu testen.

wie heißt das denn genau?
 

digitalangel18

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die schwebenden sektoren sind ansich nicht problematisch, wie heen schon sagte. wenn das system beim schreiben/lesen aber vtl. hängt und/oder es auch immer mehr werden, würde ich den service in anspruch nehmen. dann gibt sie über kurz oder lang nämlich ihren geist auf.
 

Heen

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Genau genommen sind es je über 1200 schwebende und unkorrigierbare Sektoren. Es handelt sich bei den Daten rechts um Hex-Werte.
Es wäre doch ein wenig fahrlässig von WD, nur 200 Reserve-Sektoren vorzuhalten.

EDIT: Ich wollts grad erklären, zu langsam ;)
 

derblonde

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ein bekannter hat von 8 WD Platten inzwischen 4 zurücksenden müssen wg defekten...:-(
 

Humptidumpti

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@derblonde
Ich hab allein bei mir hier 18 WD Platten unterschiedlicher Variation und hab von denen noch keine zurückschicken müssen und keine weist irgendwelche Fehler auf. :rolleyes:

Nur weil bei jemandem augenscheinlich gehäuft Fehler auftreten können muss das noch lange nicht woanders auch der Fall sein.

@postaldude87
Platte Putt. -> Ab in die RMA. Das zwei Platten hintereinander hopps gehen ist ärgerlich aber es kommt vor. Pech.
 

Simpson474

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Sind das auch alles 3-Platter 2TB EARS? Die haben da einfach zu viel gewagt, scheinbar fallen alle diese HDDs aus. Auch bei meiner kommen und gehen die schwebenden Sektoren wie sie gerade wollen. Alternativen gibt es jedoch nicht wirklich, denn auch bei Seagates HDDs mit hoher Datendichte sieht es kein bisschen besser aus.
 

postaldude87

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na dann werde ich wohl die tage die nächste rma bei wd beantragen, ich hoffe mit der dann 3. HDD habe ich mehr glück und auch ein paar jahre gut...
 

abulafia

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Findet das WD-Tool denn Fehler? Diese SMART Werte sagen doch gar nichts. Soweit ich weiß, hat doch jede Platte defekte Sektoren, die einfach ausgelassen bzw. ersetzt werden. Die SMART Informationen verwirren normale Benutzer nur. Deshalb sieht man sie auch nicht, bzw ist das bei allen Mainboards off by default.
 

Simpson474

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Zitat von abulafia:
Soweit ich weiß, hat doch jede Platte defekte Sektoren, die einfach ausgelassen bzw. ersetzt werden.
Erst seit die HDD-Platter die 500GB-Grenze durchbrochen haben, bekommen es die Hersteller nicht mehr in den Griff. Das mit den Herstellertools ist auch eine interessante Sache - die SeaTools melden heute erst ab einer gewissen Anzahl fehlerhafter Sektoren einen Garantiefall, frühere Versionen waren da deutlich genauer. Eigentlich sollte eine HDD keinen einzigen fehlerhaften Sektor haben - und mehr 1200 fehlerhaften Sektoren ist jenseits von Gut und Böse. Jeder fehlerhafte Sektor bedeutet, dass sich die Oberfläche der HDD seit der Produktion entscheidend verändert hat - meist geht es daher dann sehr schnell mit dem Anstieg der fehlerhaften Sektoren.

EDIT: Allerdings sind es bisher nur schwebende Sektoren - keine defekten Sektoren. Sobald die Sektoren jedoch wirklich als defekt markiert werden, solltest du die HDD zurückschicken.
 
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abulafia

Commodore
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Ich hatte ein interessantes Ergebnis. Direkt nach dem Start von HD-Tune waren alle SMART-Werte okay. Nach ein paar Minuten wurde fast alles rot. Dann, nach dem Neustart von HD-Tune, oder dem Wechsel der ausgewählten Platte, war wieder alles okay.

Ich geh davon aus, dass SMART nicht ausgereift ist und die Hersteller es auch nicht wirklich kümmert. Wie gesagt, auf den Boards ist es eh deaktiviert, mit gutem Grund! Selbst wenn die Tools zur Anzeige halbwegs korrekt funktionieren, ist nicht gesagt, dass man mit den Werten etwas anfangen kann.
Die Tools der Hersteller benutzen wohl eigene, proprietäre Methoden zur Diagnose.

Die erste Platte des Threadstellers wurde vermutlich sogar nur aus Kulanz getauscht. Ich geh nicht davon aus, dass sie die eingesandten Platten wirklich intensiv testen. Und außer, dass eine auf dubiose Weise zu Stande gekommene Zahl einen genauso willkürlichen Grenzwert überschritten hat, gab's offenbar kein Problem mit der Platte.
 

Simpson474

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Zitat von abulafia:
Ich hatte ein interessantes Ergebnis. Direkt nach dem Start von HD-Tune waren alle SMART-Werte okay. Nach ein paar Minuten wurde fast alles rot. Dann, nach dem Neustart von HD-Tune, oder dem Wechsel der ausgewählten Platte, war wieder alles okay.
Nicht umsonst verwenden hier fast alle CrystalDiskInfo - HDTune ist dafür wie du richtig festgestellt hast total ungeeignet. Das Teil kann man maximal für Benchmarks verwenden und auch dort ist zumindest die alte Freeware-Version absolut nicht zu empfehlen.
 
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abulafia

Commodore
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SMART dient offenbar nur zur Vorhersage eines möglichen Ausfalls. SMART-Werte außerhalb der (willkürlichen?) Grenzwerte sind wohl nicht unbedingt Fehler. Wie gesagt, die Festplatte darf ja eine (wohl definierte) Art und Anzahl von defekten Sektoren haben.
Fehler scheinen sich tatsächlich nur durch einen Oberflächenscan bzw. gleichzeitigem Low-Level Format feststellen, bei dem die Platte ihre Methoden zur Fehlerbehandlung benutzt. Erst wenn diese Versagen, also etwas unreparabel bleibt, wird man den Fehler anerkannt bekommen. Insbesondere wenn es um einen Sachmangelnachweis geht sind SMART-Daten also nicht hinreichend.

"3.5.6 Predictive Power of SMART Parameters
Given how strongly correlated some SMART parameters were found to be with higher failure rates, we were hopeful that accurate predictive failure models based on SMART signals could be created. Predictive models are very useful in that they can reduce service disruption due to failed components and allow for more efficient scheduled maintenance processes to replace the less efficient (and reactive) repairs procedures. In fact, one of the main motivations for SMART was to provide enough insight into disk drive behavior to enable such models to be built. After our initial attempts to derive such models yielded relatively unimpressive results, we turned to the question of what might be the upper bound of the accuracy of any model based solely on SMART parameters. Our results are surprising, if not somewhat disappointing. Out of all failed drives, over 56% of them have no count in any of the four strong SMART signals, namely scan errors, reallocation count, offline reallocation, and probational count. In other words, models based only on those signals can never predict more than half of the failed drives. Figure 14 shows that even when we add all remaining SMART parameters (except temperature) we still find that over 36% of all failed drives had zero counts on all variables. This population includes seek error rates, which we have observed to be widespread in our population (> 72% of our drives have it) which further reduces the sample size of drives without any errors. It is difficult to add temperature to this analysis since despite it being reported as part of SMART there are no crisp thresholds that directly indicate errors. However, if we arbitrarily assume that spending more than 50% of the observed time above 40C is an indication of possible problem, and add those drives to the set of predictable failures, we still are left with about 36% of all drives with no failure signals at all. Actual useful models, which need to have small false-positive rates are in fact likely to do much worse than these limits might suggest.

We conclude that it is unlikely that SMART data alone can be effectively used to build models that predict failures of individual drives. SMART parameters still appear to be useful in reasoning about the aggregate reliability of large disk populations, which is still very important for logistics and supply-chain planning. It is possible, however, that models that use parameters beyond those provided by SMART could achieve significantly better accuracies. For example, performance anomalies and other application or operating system signals could be useful in conjunction with SMART data to create more powerful models. We plan to explore this possibility in our future work."

Quelle:
Failure Trends in a Large Disk Drive Population; Eduardo Pinheiro, Wolf-Dietrich Weber and Luiz Andr´e Barroso; Google Inc.
 
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_TK_

Lieutenant
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Die Google-Studie ist zwar schön bunt, enthält aber leider wenig Substanz. Die ausgefallenen Platten hätte man in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Datenretter weiter analysieren müssen, um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen.
Zitat von manoman3:
...Denke mal wenn es bei dir 197 ist dass deine dann 3 defekte Sektoren hat ...

Mathematik für Fortgeschrittene:
ganz rechts stehen die Rohdaten, nur diese sind interessant.
0xC5 (aktuell schwebenden Sektoren): 0x4DE = 4*256 + 13*16 + 14*1 = 1246.
0xC6 (offline nicht korrigierbare Sektoren): 0x4D1 = 4*256 + 13*16 + 1*1 = 1233.
0x05 (wiederzugewiesene Sektoren): 0, also kein einziger! Hier ist was im Argen!

Die 197 sind ein willkürlich festgelegter Wert, hier wird von 200 abwärt gezählt. Der Schwellwert 0 sagt, daß der Hersteller auch bei ...zig tausend schwachen Sektoren noch kein Problem sieht. Bei Desktopplatten ist das dem Verkaufspreis geschuldet, RAID-Platten schlagen hier viel früher Alarm.

Wird eine defekte Platte per Garantietausch zum Hersteller zurückgeschickt, tauscht dieser evtl. defekte Teile aus, formatiert sie noch einmal, und dann geht sie wieder zurück zum Kunden. Niemand nimmt sich hier die Zeit, gründliche Tests durchzuführen.

Die EARS dürfte mindestens 10000, eher 100000- 1 Mio. Reservesektoren haben. Also prinzipiell hast Du hier noch Zeit zum Experimentieren, aus Erfahrung würde ich aber die Platte schleunigst austauschen und dem Hersteller zurücksenden! Die wird in den nächsten Tagen oder Wochen ihren Dienst ganz aufgeben, vermutlich ist ein Schreibkopf schwach. Ein Standardproblem bei Festplatten - diese Bauteile werden im Werk offenbar nicht (ausreichend) getestet, bei den zu erzielenden Margen kein Wunder.
Bei Serverplatten werden diese Teile (hoffentlich) einer Voralterung unterzogen, was sich in höheren Veraufspreisen niederschlägt. Wobei ich da mittlerweile auch so meine Bedenken habe..

Druck das Protokoll aus, und streich die 0x4DE / 0x4D1 dick rot an!
 
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