News 30-TB-HDDs kommen (?): Seagates HAMR-Versprechen zum Katastrophen-Quartal

Performance holt man halt heute bei HDDs doch eher aus RAID Systemen indem man HDDs parallel nutzt - und da kann man relativ gut skalieren.

Lohnt aber natürlich nur wenn man grössere Datenmengen hat,.
 
Zuletzt bearbeitet:
CDLABSRadonP... schrieb:
Weil man dafür ja auch "nichts" erhält. Das ist Teil des Problems, die höhere Kapazität führt nicht zur gleichzeitig passenden Performancesteigerung.
Das hört sich jetzt allerdings ein wenig snobistisch an. Selbst anspruchsvolle Nutzer schaffen es kaum die Datenrate und IOPS einer einzelnen High-End SSD auszunutzen, geschweige davon einem RAID aus mehreren. In welchem Anwendungsszenario soll das denn etwas bringen?
 
wern001 schrieb:
Und die Workload wird noch weiter sinken.

Das ist ein guter Punkt! Wenn man bedenkt, dass gute HDDs 550 TB/Jahr haben wären das gerade einmal 9,167 Lese und Schreibe Vorgänge.
 
UNDERESTIMATED schrieb:
Also kaufst du eine HDD in der Hoffnung, diese lebt in 15 Jahren noch, wenn du sie täglich oder wöchentlich mit Daten fütterst? Mutig mutig.

Klar, will man derart viel vorhalten oder wechselt sowieso aufgrund langsamer/alter/kleiner Platten mag das sinnvoll sein - derartige Datenmengen lade ich aber lieber irgendwo redundant hoch, in Containern, auf die ich von überall Zugriff habe. Die Anschaffungskosten einer 22TB WD sprechen die Sprache, dass ich dafür locker 6 Jahre Coudspeicher habe, wenn nicht 12 und mich um Backups da gar nicht weiter kümmern brauche.

Denke die ersten 30TB Platten werden sich dann auch so um 700€ einpendeln. Jeder wie er mag möchte ich meinen - um die Daten wirklich sicher liegen zu haben reicht ja eben leider auch eine Platte nicht aus.

Wieso mutig? Wozu hat man Backup und ein Raid 5 System, Btrfs, wöchentliche Festplattenscans? Wenn eine Platte oder das NAS stirbt wird ausgetauscht und wiederhergestellt. Daran ist kein Riskio und läuft von alleine mit 2 klicks.

So unterschiedlich sind die ansichten, mir ist die Cloud zu unflexibel, teuer, langsam und zu abhängig.

Außerdem arbeite ich direkt von der NAS aus. Da meine Foto- und Videodatenbank so groß ist ist es nicht möglich sowas im PC zu speichern und ständig hin und her zukopieren. Da ich auch mal älteres Material brauche.

Außerdem komme ich per VPN überall von der ganzen Welt an meine Daten ran. Sind 3 fach gesichert an zwei unterschiedlichen Orten und Backups laufen alle autonom. ich bekomme täglich in E-Mail das alles okay ist und fertig. Das läuft schon seit 8 Jahren und bis auf das einmal ein Zertifikat abgelaufen ist (Weil ich an der Firewall gespielt hab) musste ich nie etwas anpassen.

Wer sich um Backups kümmern muss macht einfach was falsch oder hat das falsche System. Lokal NAS ist halt vielseitiger als eine Cloud und dank Synology ist das nicht mal aufwendig.
 
Zuletzt bearbeitet:
john.smiles schrieb:
Die Branche muss sich erst mal gesundschrumpfen und Altlasten loswerden, im Prosumer/Profi Bereich gibt es immer noch einen Markt an günstigen Speicher, der bedient werden will. Aber die fetten Jahre, in dem jedes Notebook und jeder Fertig-Rechner eine HDD hatte, sind vorbei.
Im unteren TB Bereich, sind SSDs bald billiger wenn es so weitergeht...
Die wirklich interessante Frage wird was kostet eine HDD nach dem Gesundschrumpfen, Verlust an Skaleneffekten dürfte den Preis steigern, wie viel von dem Billiger bleibt dann noch?

Was Skalen aus machen sehen wir ja bei den Enterprise vs Consumer, die meisten kaufen inzwischen die Enterprise weil besser und billiger... Die anderen haben halt keine Skalen.

Dazu kommt dann das Platz und Strom auch kosten...
Vielleicht werden es am Ende auch Flash und Tape Embedded Drives im RZ und Überfall anderst Flash only.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben