30m (W)LAN-Verbindung outdoor

Die wird durch Richtantennen nicht mehr, nur halt besser fokusiert auf das Zielgerät.
Können die Repeater an ein Fenster?
Ergänzung ()

Antenne nach außen verlagern:
https://www.wlan-shop24.de/Koaxial-...erkabel-40cm-RP-SMA-Stecker-auf-RP-SMA-Buchse

Alle Antennen des Repeaters sollten immer gleichzeitig ersetzt werden, natürlich auf beiden Seiten.

Die Ergebnisse bei sowas sind aber nicht immer zufiredenstellend, muss man halt vor Ort testen, ob das so reicht.
Und für die Geschwindigkeit unbedingt 5 Ghz AC einstellen.

Und für eine langzeitstabile und perrformante Lösung ist meine Empfehlung halt die 60 Ghz Brücke von MikroTik.
Hat halt den Vorteil, das du dort dann niemand anderen störst, selber keine Störungen hast und es eben sehr schnell und zuverlässig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
martinallnet schrieb:
WLAN ist nun mal keine einseitge Funkverbindung, wenn dann muss auf beiden Seiten ein entsprechendes Gerät mit passender Antenne hängen.
Bin sowieso kein Freund externer Antennen, da alleine durch das Anschlusskabel schon ein Verlust entsteht, dann besser ein richtiges Outdoorgerät mit PoE.

Leider stimmt das nicht was DU da beschreibst. Wenn ich auf Seite A eine bessere Antenne(höhere Gewinn, Richtwirkung) habe, dann bringt mir das nicht nur beim Senden Vorteile, sondern auch beim Empfang. Daher kann es schon reichen wenn man es nur auf einer Seite macht. Gebe dir aber recht wenn man das ganze auf beiden Seiten macht, dann bekommt man noch mehr Stabilität, Reichweite hin. Nur ist sie hier nötig ?

Und beim Thema Anschluss, Koaxial Kabel, das kann man einfach berechnen. Zu jeden Kabel gibt es Datenblätter wo man die Dämpfung einsehen kann. Und mit passenden Externen Antennen und Zuleitung hat man immer noch genug Gewinn. Also so schlecht sind die Kabel nicht, solange Du nicht das falsche Kabel verwendest.
Aber es stimmt für GHz Anwendungen, wenn man da Kabel verlegen will und das über mehrere Meter, dann wird es schon recht teuer. Außerdem sind die Kabel sehr Dick wenn man sehr wenig Verlust haben möchte. Aber alles machbar. Bin selber Funkamateur und auch im Amateurfunk Fernsehen in diesen Bereichen zwischen 1.2 und 10 GHz unterwegs.

Aber auch am Ende muss ich sagen das ein Outdoor mit PoE die einfachere Lösung sein kann. Weil man nur ein Kabel legen muss und dieses noch günstiger ist.
 
Die höhere Verstärkung kann aber auch bewirken, das man die Störungen beim Empfang mit verstärkt und deshalb am Ende die Verbindung trotdem schlecht ist . Aber ich habe ja zum testen eine preiswerte Lösung vorgeschlagen, mit den Fensterdurchführungen habe ich selbst schon gearbetet und es funktioniert schon.
Das Ergebnis am Standort muss man halt ausprobieren, aber zwei Doppelverglasungen weniger zwischen beiden Repeatern sollte selbst mit den beiliegenden Antennen gut funktionieren.
 
OneAlex schrieb:
LAN Kabel funktioniert nicht wegen den unterschiedlichen Potentialausgleichen.
Den Schirm gar nicht oder nur einseitig auflegen.

OneAlex schrieb:
Die mikrotik teile sind super, aber eben nicht wasserdicht..
Die Wireless Wire Geräte sind definitiv Outdoor geeignet.
https://blog.mikrotik-store.eu/2018...nzen-und-hinweise-zu-sets-apclients-ptp-ptmp/

Unter Wasser würde ich sie jetzt nicht betreiben, aber draußen an der Hauswand ist das problemlos möglich.
Daher auch meine Empfehlung: Wenn eine direkte Sichtverbindung vorhanden ist, nimm das Wireless Wire und montiere beide außen.
 
brainDotExe schrieb:
Den Schirm gar nicht oder nur einseitig auflegen.
Das ist unzulässig, da immer noch galvanische Verbindung besteht.
 
@bender_ Ich habe zwar lange nichts mehr in der Richtung gemacht, aber das Problem bei Gebäudeverkabelung mittels CAT-Kabel war der Ausgleichsstrom über den Schirm bei unterschiedlichen Erdpotentialen.

Galvanische Trennung ist da nur ein Mittel um das zu erreichen.
Aber ohne Schirm, sollte man das Problem erst gar nicht haben, wie bei der Telefonleitung.
 
Du hast deswegen immer noch die Verbindung über die eigentlichen Drähte. Ne echte Trennung nur per Glasfaser oder, wie ich mittlerweile weiß, Netzwerkisolator.

Würde es nur an der Schirmung liegen, gäbe es keine, durch Überspannung durch Blitzschlag, zerstörte DSL Splitter. Ich hatte davon 3 rumliegen. Fritzboxen stellen auch mal den DSL Betrieb durch kaputtes Modem nach einem Blitzeinschlag ein.

Edit: Scheinbar schreibt DIN EN 50174-2 einen Potentialausgleich oder Potentialtrennung bei Gebäudeverkabelung mit LAN Kabel vor.
 
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@xammu Damit hast du natürlich Recht.
Mir ging es aber nur um den Aspekt der unterschiedlichen Erdpotentiale und Ausgleichsstrom über den Schirm.

Grundsätzlich hat man die Problematik mit Überspannung durch Blitzeinschlag bei sämtlichen leitenden Verbindungen zwischen Gebäuden.
 
brainDotExe schrieb:
Grundsätzlich hat man die Problematik mit Überspannung durch Blitzeinschlag bei sämtlichen leitenden Verbindungen zwischen Gebäuden
Und genau desswegen sind sie unzulässig oder bedürfen der Genehmigung des EVU.
 
Pauline schrieb:
Antennenoptimierung mit Reflektoren (https://www.chip.de/artikel/WLAN-Ve...pfang-verstaerken-mit-Alufolie_140084949.html), kreativ weiterentwickelt, auf beiden Seiten schon mal probiert?
Bringt 0.
xammu schrieb:
Du hast deswegen immer noch die Verbindung über die eigentlichen Drähte. Ne echte Trennung nur per Glasfaser oder, wie ich mittlerweile weiß, Netzwerkisolator.

Würde es nur an der Schirmung liegen, gäbe es keine, durch Überspannung durch Blitzschlag, zerstörte DSL Splitter. Ich hatte davon 3 rumliegen. Fritzboxen stellen auch mal den DSL Betrieb durch kaputtes Modem nach einem Blitzeinschlag ein.

Edit: Scheinbar schreibt DIN EN 50174-2 einen Potentialausgleich oder Potentialtrennung bei Gebäudeverkabelung mit LAN Kabel vor.

Vielen Dank für eure zahlreichen Hilfen, hatte gestern leider überhaupt keine Zeit danach zu schauen.

1. Werde gleich mal schauen, wenn ich meine bisherigen Antennen provisorisch nach draußen verlege.

2. Gut, wenn die Mikrotik für außen geeignet sind, ich hab dazu jetzt nichts gelesen, aber umso besser.
Aber ich weiß nicht so recht, ich laufe nicht mit Aluhut oder so rum, aber 60ghz sind halt glaube ich nicht besser als normale 2,4 Ghz Strahlung.

3. Mir wäre am liebsten eine Lösung über Kabel. Glasfaser zu teuer und zu kompliziert.. Ich habe gedacht an PoF, aber da ist halt die Frage, ob das außen verwendbar ist bei Minusgraden..
Also eigentlich ist die beste Lösung ganz klar LAN. Die frage ist, kann ich eine Trennung erzeugen, dass auch bei Blitzeinschlägen nichts passiert und meine Versicherung kein Problem damit hat?
Denn diese Netzwerkisolatoren halten ja soweit ich gelesen habe, keine Blitzeinschlag aus. Bräuchte ich dann eigentlich 2 Netzwerkisolastoren?
 
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OneAlex schrieb:
Denn diese Netzwerkisolatoren halten ja soweit ich gelesen habe, keine Blitzeinschlag aus. Bräuchte ich dann eigentlich 2 Netzwerkisolastoren?
Siehe hier: http://xn--gebude-vernetzen-xnb.de/
Wurde dir im alten Thread schon mal alles erklärt. Seit April hat sich dahingehend nix geändert.
 
OneAlex schrieb:
aber 60ghz sind halt glaube ich nicht besser als normale 2,4 Ghz Strahlung.
Desto höher die Frequenz, desto schlechter ist die Objektdurchdringung. 60GHz kommt nicht durch Wände und dringt auch nicht weit in der Körper ein.
2,4 GHz geht da durch wie durch Butter ;)
 
OneAlex schrieb:
Hab es Mal mit einem nanobeam AC getestet, die RICHTantenne hat mir ins ganze Haus gestrahlt. Ja, ich mag es nicht so. Und bei 60ghz kommt kaum was durchs Haus, deshalb finde ich die Idee gar nicht so schlecht..

Hier wurde ich stutzig.

Du möchtest kein 5ghz Wifi mit einer Antenne bündeln weil dir die Strahlung zu hoch ist?

Aber du willst 60ghz als Bridge und dann wiederum Wifi mit 2,4 oder 5,0ghz im Haus nutzen?

Du benutzt Geräte mit eingebautem Wifi wie Handys, Tablets oder Notebooks. Diese Geräte senden immer Strahlung an ihre Umwelt. Diese Geräte hältst du in der Hand.

Die Access Points die du im Moment benutzt "strahlen" doch auch.

Irgendwie klingt das alles etwas unlogisch und als wenn ein Problem gefixt werden soll das soll, das eigentlich gar nicht vorhanden ist :confused_alt:

Versuch es dochmal mit guten Richtantennen an der vorhandenen Lösung mit den beiden AP.

OneAlex schrieb:
Ich will jetzt keine Diskussion starten, ob Strahlung schädlich ist oder nicht, aber strahlen 60ghz nicht eigentlich noch intensiver als 2,5ghz?

Das braucht auch gar nicht diskutiert werden weil sie Sendeleistung so gering ist das Wifi nicht schädlich sein kann.
 
Hab heute Mal geschaut, wie viel die Repeater bringen, wenn ich sie nach Außen mit Sichtkontakt Stelle..
Also das Maximum waren 200mbit, wobei eine Hauswand (Fachwerk) überhaupt keinen Einfluss auf das Signal hat.
Die Wand, die jedoch Einfluss hat, an die kann ich schlecht eine Antenne hängen, was mir Probleme bereitet.. Einzige Lösung wäre dort eine Außenantenne mit POE, oder ein 8m langes (bzw. 2) dünnes Antennenkabel.

Daher tendiere ich aktuell zu einer Kabellösung.
Glasfaser zu kompliziert und zu teuer, LAN zu unsicher mit dem Potentialausgleich, daher vermutlich POF.
Fuba bietet da relativ günstige Kits an, allerdings scheint das Kabel nicht für Minusgrade geeignet, weshalb ich mir wahrscheinlich nur die Konverter von Fuba kaufe und dann noch ein 30m POF Kabel, was auch Minusgrade aushält.
Hab eins gefunden, was bis -20 Grad zugelassen ist. Reicht dies im Normalfall um es außen zu verwenden? Hab nämlich auch ein (deutlich teureres) bis -50 Grad gesehen.
 
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Wenn sie Größe der Geräte keine Rolle spielt hast du mit zwei Unifi LiteBeam ACs das beste Preis Leistungsverhältnis.

Ggf musst du aber aufgrund der Wände bei 2.4Ghz bleiben.

Hier würde ich dann zwei NanoStations M2 einsetzen.
 
30m ist doch pillepalle, mein billig 450e reicht 90m nach draussen, steckt indoor hinter einer wand, Bandbreite ist dann bescheiden, aber wurst
 
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